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Zusammensein: Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit - Mit Kapitelzusammenfassungen in Einfacher Sprache

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Wie können wir Inklusion endlich umsetzen? Eine so persönliche wie politische Geschichte.

Als Hadija Haruna-Oelker 2016 Mutter eines behinderten Kindes wird, treten Themen in ihr Leben, die oft hinter geschlossenen Türen stattfinden. Seither beschäftigt sie sich damit, warum es an echter Teilhabe für alle Kinder fehlt, Inklusion nur auf dem Papier besteht und sozialdarwinistische Vorstellungen in der Gesellschaft erstarken.Aus einer Schwarzen, intersektionalen Perspektive spürt Hadija Haruna-Oelker nichterzählten Geschichten und verdrängten Verbrechen in der Vergangenheit nach. Sie schaut auf ihren heranwachsenden Sohn, in der Überzeugung, dass in Kindheiten die Kraft liegt, Trennungen zu überwinden und Ungesagtes auszusprechen. Als nichtbehinderte Mutter versteht sie sich dabei nicht nur als Verbündete ihres Kindes. Es geht ihr um ein gesellschaftspolitisches Nachdenken insgesamt, einen Perspektivwechsel und ein zugängliches Verständnis von Menschenrechten. Und nicht zuletzt um eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit, in der alle selbstbestimmt leben können.

391 pages, Kindle Edition

Published October 16, 2024

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Hadija Haruna-Oelker

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Dorle Schmidt.
163 reviews
April 7, 2025
Das Buch ist wichtig und macht klar, wie es eigentlich nur funktionieren kann mit dem Überleben der Menschheit.
Für mich war es interessant zu lesen, dass eine chronische Krankheit auch als Behinderung gilt, was ich für mich persönlich früher immer abgelehnt habe. Erst mit weiteren Krankheiten merke ich, dass diese mich tatsächlich zum Teil einschränken im Leben.

Der momentan besonders utopisch wirkenden Idee einer Gesellschaft der Gegenseitigkeit („Ich bin, weil wir sind“ S.20) näher zu kommen, könnte man laut Haruna-Oelker schon durch die Frage erzielen:
„Was brauchst du, damit es dir gut geht?“
Dafür muss mehr Offenheit und Achtsamkeit geschaffen werden und Verletzlichkeit als etwas Schönes gesehen werden, sowie Kinder als Seiende, nicht als Werdende.

S.25: „In einer Gesellschaft der Gegenseitigkeit geht es darum, sich zu verbinden und zu verbünden, Verantwortung zu übernehmen und mehr Menschen heraus- und aufzufordern, das ebenfalls zu tun. In den aktuellen Zeiten bedeutet das auch, mutig zu sein. Es ist der unbequemere, aber ehrlichere und dazu ein heilsamer Weg. Zumal kein Mensch unbeteiligt daran sein wird, wie es mit unserer Gemeinschaft und Demokratie in Zukunft weitergehen wird.“
S.49: „Nicht die behinderten Menschen sind das Problem, sondern die Gesellschaft, in der sie leben.“
S.353: „Sich seiner Verletzlichkeit zu stellen und das Leben trotz aller Widerstände auszukosten. Bis heute kenne ich keine treffendere Auffassung von Schönheit. (Daniel Schreiber)“
Profile Image for Gabriele.
296 reviews2 followers
December 22, 2025
Nerviges laber-Buch. Die Autorin bleibt allgemein und unkonkret-theoretisch und möchte Worte nicht schreiben/aussprechen, obwohl sie gleichzeitig dafür wirbt, dass Behinderung und Diversität benannt werden müssen. Das Motto dieses Buches: „ich habe ganz viel zu sagen, aber ich sage es nicht, weil es dich gar nichts angeht ätschibätsch und du darfst auch nicht fragen und Sternchen Sternchen Worte sind auch tabu“ 🙄
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