Teenager einfühlsam und gelassen durch die Pubertät begleiten
Türen knallen, genervtes Augenrollen, Zimmer, die im Chaos versinken, zermürbende Diskussionen über Bildschirmzeiten – die Pubertät bietet viel, woran Eltern verzweifeln können. Dabei brauchen Teenager ihre Eltern genauso sehr wie vorher, sie haben nur andere Bedürfnisse. Wie alle gemeinsam durch diese turbulente Zeit kommen und dabei gut in Verbindung bleiben, zeigt Psychologin und Familientherapeutin Romy Winter. Sie liefert spannende Einblicke in die pubertäre Entwicklung und teilt mit viel Herz einen großen Schatz an hilfreichem Wissen für Eltern. Neben Stimmen von einigen Jugendlichen selbst kommen auch Experten zu Wort wie Traumatherapeutin Kati Bohnet, Familiencoachin Mira, Schauspielerin und Autorin Rebecca Lina (und Tochter), Musiker Gabriel Kelly, Handball-Cheftrainer Florian Kehrmann, Sexpertin Birte Fulde und Bildungsaktivist Bob Blume. Ein wertvoller Wegweiser für die vielleicht bedeutendste Autonomiephase unserer Kinder.
Ein tolles, wohlwollendes Buch: "Der Pubertät den Beigeschmack der Katastrophe nehmen und sie als entwicklungsbedingte Autonomiephase sehen...Pubertät als das grosse Finale: ein Autonomiefeuerwerk, grell und laut, es zischt und knallt aber mit viele Chancen auf Beziehung statt Erziehung."
Romy Winter Buch bringts auf den Punkt: "nicht die Pubertät ist das Problem sondern unser Bild von ihr".
Ein komplexes Thema, in leichter Sprache zugänglich gemacht. Besonders die ersten beiden Kapitel fand ich toll, danach wirds etwas langatmig, aber trotzdem sehr lesenswert!
Das Buch hat mich wirklich begeistert. Die feine, achtsame und doch klare Art, mit der hier Wissen und Hintergründe über körperliche, biochemische und psychologische Vorgänge während der Pubertät vermittelt werden, ist toll und holt sicher nicht nur mich, sondern auch viele andere Eltern ab.