Frühe Bindungserfahrungen und emotionale Verletzungen aus der Kindheit hinterlassen Spuren in unserem Nervensystem, die sich ein Leben lang auswirken kö wiederkehrende Konflikte, Gefühle tiefer Einsamkeit und Selbstentfremdung. Was vielen nicht bewusst Gerade Beziehungsprobleme wie Bindungsängste oder der Hang zu toxischen Partnerschaften sind häufig Folgen dieser Traumata.Die renommierte Traumatherapeutin Verena König erklärt anhand der Erkenntnisse der Psychotraumatologie und der Polyvagaltheorie, wie Traumata entstehen und wie wir sie erkennen können. Mit klaren Worten, zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis und Anleitungen zur Selbstbegegnung ist dieses Buch ein Begleiter in einem tiefen und entlastenden Erkenntnisprozess.
Selbstreflexion, (Selbst-) Mitgefühl und tiefes Verständnis führen zu einer elementaren
Die größte Heilkraft für frühe Wunden liegt in unseren Beziehungen. Mit diesen Erkenntnissen und Werkzeugen können wir uns auf den Weg in ein Leben frei von den Schatten der Vergangenheit begeben und erfüllende Beziehungen gestalten – sei es die Verbundenheit zu unserem Körper, unseren Mitmenschen, dem Planeten Erde oder auch zu unseren Symptomen und unserer Vergangenheit.
Besonders Merkenswert: -Sicher gebundene Menschen zeichnet folgendes aus: +Selbregulation +Resilienz +Stabile Selbstwahrnehmung +Positives Beziehungsmodell und Menschenbild +Menschenkenntnis +Fähigkeit, um Unterstützung zu bitten +Konsistente Reaktionen +Emotionale Verfügbarkeit und Sicherheit +Empathie und Verständis +Fähigkeit zur Intimität +Gesunde Grenzen +Konstruktive Konfliktlösung +Flexibilität in Beziehungen +Gleichgewicht zwischen Autonomie und Verbundenheit +Interdependenz statt Abhängigkeit +Innere und äußere Autonomie +Sich auch allein wohl und sicher fühlen können +Tragfähige Freundschaften +Teamfähigkeit +Verbindlichkeit ESSENZ: VERBUNDENHEIT ZU KULTIVIEREN, IST TRAUMAHEILUNG UND TRAUMAPRÄVENTION ZUGLEICH
-Oben erwähnte ich, dass wir Begegnungen mit »sicheren Menschen« brauchen. Sie zählen zu den wichtigsten korrigierenden Erfahrungen für Betroffene von interpersonellem Trauma.
Merkmale sicher gebundener Menschen: + Ein sicherer Mensch verübt keine Gewalt, weder verbal noch emotional oder körperlich. Er kann seine Impulse kontrollieren. +Darüber hinaus sind seine Handlungen und Reaktionen berechenbar. +Er ist uneingeschränkt für die Menschen, die ihm nahestehen, interessiert sich aufrichtig für sie, sorgt sich um sie und gibt ihnen Vorrang vor anderen Menschen oder der Arbeit. Er zeigt weder Feindseligkeit noch Missgunst. +Er behandelt sich und andere respektvoll und achtet ihre Würde. +Er steht unverbrüchlich zu den Menschen, die ihm nahestehen, selbst wenn sie nicht seiner Meinung sind. +Er ist bereit, seine Vertrauten gegenüber anderen zu schützen. +Er ist und verhält sich vertrauenswürdig und integer. Es gibt bei ihm keine Doppelstandards, etwa nach außen andere Werte zu vertreten als hinter verschlossenen Türen. +Er ist ehrlich, verlässlich und empathisch.
-Es wäre zu kurz gedacht, ausschließlich im Außen nach sicheren Menschen zu suchen. Es ist wesentlich für sichere und gute Beziehungen, auch selbst einer zu werden.
-Das deaktivierte Bindungssystem: Der einsame Wolf, die Vagabundin im Campervan oder die erfolgreiche Karrierefrau mit wechselnden Beziehungspartnern und großer Freiheit symbolisieren ein paar Archetypen von Menschen mit einem deaktivierten Bindungssystem.
-Ein deaktiviertes Bindungssystem geht mit einem dysregulierten Nervensystem Hand in Hand. Daher leben Menschen dieses Typs häufig hinter einer klug gestalteten Fassade, die ihnen genügend Abstand zu anderen Menschen ermöglicht und zugleich ihre Verletzlichkeit verbirgt.
-Manche scheinautonomen Menschen leben abgeschottet wie Eremiten ihr Einzelgängerleben. Oft sind sie enttäuscht von der Menschheit und nicht selten macht sich im Laufe der Jahre Verbitterung in ihnen breit.
-Sie haben oft mehr tierische Weggefährten als menschliche und im Umgang mit den Tieren sieht man oft ihr warmes und bindungsfähiges Herz durchscheinen.
-Andere Menschen mit einem deaktivierten Bindungssystem haben einen umfangreichen Freundeskreis, sind sozial sehr aktiv und erfreuen sich großer Beliebtheit. Man kann mit ihnen Pferde stehlen, und wenn man Hilfe braucht, zaubern sie garantiert eine Adresse aus dem Hut. Doch kaum jemand weiß wirklich, wie es ihnen geht.
-Menschen, die mit einem heruntergefahrenen Bindungssystem durchs Leben gehen, binden sich nicht fest in Paarbeziehungen. Sie haben häufig wechselnde Partner und Partnerinnen oder sind nicht länger als drei Jahre in einer festen Beziehung. Es war noch nicht »die Richtige« dabei oder man ist »zu verschieden«.
-Viele Personen mit dieser Überlebensstrategie können ihre Mitmenschen nicht einschätzen oder ziehen falsche Schlüsse. Umgekehrt ist es schwierig, sie zu verstehen oder sich in sie einzufühlen. Das ist ein weiterer Aspekt, der auf das Konto der Einsamkeit einzahlt.
-Eine sehr wirkungsvolle Strategie, um das Bindungssystem zu deaktivieren, liegt in der Verachtung. Diese Form der Verurteilung hat eine trennende oder gar spaltende Kraft. Verachtung ist wie ein scharfes Schwert, mit dem wir uns von jeglichen Gefühlen für jemanden oder auch uns selbst abschneiden können. Das mag auch dazu dienen, die eigene Einsamkeit weniger oder gar nicht als solche wahrzunehmen.
-Ein deaktiviertes Bindungssystem wirkt transgenerational Der Preis, der für das Nichtfühlen gezahlt wird, ist auch für jene hoch, die sich an die betroffene Person gebunden fühlen. So erleben etwa Kinder von Menschen mit einem deaktivierten Bindungssystem, dass ihre Bedürfnisse und Bindungsversuche im Nichts verhallen. Dies prägt wiederum den Bindungsstil dieser Kinder– was nicht geheilt ist, wird oft weitergegeben.
Gehen, wenn es schwierig wird So geschieht es immer wieder, dass bindungsvermeidende Menschen gehen, wenn es »schwierig« wird, also vielleicht kurz bevor es gut werden könnte. Anders als die überaktivierten Bindungssysteme sind deaktivierte nicht darauf erpicht, Konflikte durch Anbiederung, Besänftigung und Unterwerfung zu vermeiden oder zu »lösen«. Ganz entgegengesetzt ist es ihre Strategie zu gehen, wenn Konflikte sich anbahnen oder spätestens dann, wenn sie offenbar werden.
-Einige Menschen kennen und leben auch beide Zustände, die des überaktivierten und des deaktivierten Bindungssystems.
-Das rotierende Bindungssystem: Manche frühen Prägungen haben auf der Bindungsebene so schwerwiegende Wirkungen, dass die auftretenden Schwankungen extrem und oft schnell wechselnd sind. Betroffene haben es oft besonders schwer, im Leben Halt zu finden, da sie nicht mal in einer klaren Überlebensstrategie Beständigkeit gestalten können, sondern immerzu von widerstreitenden Impulsen hin und her geworfen werden.
-Menschen, die starke narzisstische Merkmale zeigen, sind in ihrem Inneren mit einem absoluten Mangel an Selbstwert konfrontiert. Dort, wo üblicherweise ein Gefühl von Selbstwert, Identität und Selbst empfunden würde, empfinden sie eine tiefe Leere. Das ist der Kern des Narzissmus.
-Da ein narzisstisch geprägter Mensch kein eigenes Selbstwertgefühl empfinden kann, entwickelt er ein sogenanntes »Größenselbst«, das einer Wunschvorstellung des eigenen Selbstes entspricht, aber nicht mit Substanz gefüllt ist. Aus diesem Grund lebt ein narzisstischer Mensch von dem Applaus und der Bewunderung anderer.
-Kinder sollen narzisstischen Eltern dazu dienen, die schon erwähnte narzisstische Zufuhr zu liefern. Häufig sind Eltern mit einer ausgeprägten narzisstischen Struktur nicht in der Lage, ihre Kinder als eigenständige Individuen zu sehen.
-Nach außen dehnen narzisstische Eltern ihr Größenselbst also auf die Kinder aus und im intimen Familienrahmen projizieren sie ihren mangelnde Selbstwert in Form gnadenloser Abwertung auf die Kinder.
-Menschen mit starken, narzisstischen Persönlichkeitsmerkmalen sind nicht in der Lage, Kindern körperliche und emotionale Nähe zu spenden.
-Wenn sich Eltern dem kindlichen Körper zugewendet haben, dann lediglich auf eine zweckmäßige Art und Weise. Zärtlichkeiten, Kuscheln, Geborgenheit und Spiel fanden nicht statt.
-Solange ein Kind narzistischer Eltern sehr klein und relativ kontrollierbar ist oder überwiegend die Bedürfnisse des Elternteils erfüllt, kann dieses Konzept recht unspektakulär aufgehen. Sobald jedoch ein Kind beginnt, sich zu einem eigenständigen Wesen mit einem Willen, einer eigenen Meinung und einem Autonomiebestreben zu entwickeln, wird es für die Eltern zur Bedrohung. So darf das Kind erfolgreich sein, jedoch nicht so selbstbewusst, dass es dem Elternteil entgleiten könnte. Das Kind soll keine Ansprüche haben, aber es soll die Eltern doch brauchen und ihnen das Gefühl der Wichtigkeit vermitteln.
-Die Überlebensstrategien, die einem rotierenden Bindungssystem entspringen, folgen keiner klaren Struktur. Weder konsequente Vermeidung noch konsequente Fokussierung von Bindung und Beziehung sind hier führend. Ein rotierendes Bindungssystem ergibt sich dadurch, dass Co- Regulation nicht nur gefehlt hat, sondern dass sie als bedrohlich empfunden wurde, da die Nähe zu den Bezugspersonen schädigend war.
-Das eigene Bedürfnis selbst ist bedrohlich. Dieser innere Widerstreit äußert sich dann nicht selten darin, dass Kontakt auf eine destruktive Art und Weise hergestellt wird, etwa durch Streit oder das laute und unbeholfene Fordern von Aufmerksamkeit.
-Viele Betroffene haben einen solch eklatanten Mangel an Co- Regulation erfahren, dass Einsamkeit und das Gefühl, nicht dazuzugehören, alltägliche Begleiter sind. Anders als Menschen mit einem deaktivierten Bindungssystem sind sie nicht in der Lage, diesen Mangel dauerhaft mit einer übersteigerten Autonomie zu kompensieren,
Die Empfindungen von Betroffenen sind häufig wie folgt: -Chronisches Misstrauen und daraus folgendes, wiederkehrendes Testen und Prüfen, ob das Gegenüber bleibt, auch wenn man sich verletzend verhält. Hier liegt oft die traumabedingte Überzeugung zugrunde, nicht liebenswert zu sein und verlassen zu werden.
-Eifersucht, die oft offensiv ausagiert wird
-Angst vor Benachteiligung und daraus folgend Neid und Missgunst
-Die Angst, etwas zu verpassen, und daraus folgendes Getriebensein
-Hart urteilende und wertende Tendenzen, um Distanz zu erzeugen
-Der fast zwanghafte Wunsch zu kontrollieren
-Die Tendenz zu bevormunden
-Ein Hang zur Dominanz, um nicht in eine Opferposition zu geraten
-Ein Mangel an Impulskontrolle mit daraus folgenden Eskalationen, die häufig später schamhaft bereut werden
-Der Hang zu Vorwürfen und Schuldzuweisungen
-Die Tendenz zur Verachtung, um Bindung zu unterbrechen
-Die Tendenz, andere Menschen auf einen Sockel zu heben, sich ihnen unterzuordnen und sich dadurch zu binden, und die bald darauffolgende »Entthronung« der Person, um die Bindung abzubrechen
-Menschen mit einem rotierenden Bindungssystem leben prinzipiell ein »Ja, aber…«. Würden sie sich vorm Altar treffen, würde vermutlich auch dem Ja- Wort ein »Aber« hinzugefügt. Es gibt keine grundlegende Zustimmung oder ein absolutes Ja. Es braucht immer einen Ausweg, einen Fluchtplan und einen Vorbehalt.
-Ganz einfach auf den Punkt gebracht, könnte man sagen: Wo ein Bindungssystem aus der Balance ist, wird Abgrenzung zum Problem. Entweder sie findet nicht statt oder sie ist so intensiv, dass sie trennend wirkt.
-Sich abzugrenzen wird oft mit einem Bindungsabbruch, der unbedingt vermieden werden muss, verwechselt.
-Betroffene, die mit einem deaktivierten Bindungssystem durchs Leben gehen, praktizieren oft eine rigide Art der Abgrenzung und leben hinter Mauern, die Nähe und Verbundenheit verhindern.
-Liebe kann flüchtig sein, Bindung ist auf Dauer ausgelegt.
Merkenswert: -In dem Maße, in dem Gefühle verdrängt werden, schwinden Toleranz und Empathie. Je mehr ein einzelner Mensch oder ein Kollektiv verdrängt, desto mehr herrschen emotionale Kälte und Empathiemangel.
-Noch bevor unser Körper entscheidet, ob wir uns durch Flucht, Kampf oder Totstellen zu retten versuchen, wird unser Bindungssystem aktiviert und wir prüfen instinktiv, ob jemand uns helfen, retten oder bewahren kann. Diese Information solltest du dir merken, denn sie wird dein Verständnis für die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf unser Beziehungsverhalten maßgeblich erweitern.
-Soziale Unterstützung stellt nicht etwa eine Option dar, sondern eine biologische Notwendigkeit,
-Wenn unser AUTONOMES NERVENSYSTEM (ANS) Gefahr wahrnimmt und wir einen Verlust an Sicherheit erleben, wird die Bindungssuche aktiviert. Wird diese erwidert und der Stress dadurch gemildert, endet die Energiemobilisierung. Steigt der Stress jedoch weiter an, wird eine Stresskaskade ausgelöst und noch mehr Energie mobilisiert. Wir geraten aus dem Stresstoleranzfenster hinaus. Es werden nun die Überlebensreaktionen Flucht und Kampf ausgelöst.
-Das Trauma liegt also nicht im Ereignis allein, sondern vor allem im Unvermögen, es zu verarbeiten.
-Dieser Einblick in unser Nervensystem und die Folgen traumatischer Erlebnisse führt uns klar vor Augen, dass negative Kreisläufe sich selbst erhalten. Unter traumatischem Stress schaltet das soziale Nervensystem ab, dadurch sieht die Welt grundlegend gefährlich aus und Muster der Verbundenheit werden durch Muster des Schutzes ersetzt. Dadurch machen wir erneut negative Erfahrungen und finden weiter keine Sicherheit, sodass wir uns weiter wappnen und schützen. Eine Abwärtsspirale festigt sich. (Ausweg: Verbundenheit schaffen)
-Aus der Forschung weiß man heute, dass gute Beziehungen ein Schutzfaktor gegen Angst, Stress, Depression und sogar Demenz sind. »Gute Beziehungen« sind solche, in denen wir uns »sicher gebunden« fühlen.
-Wenn das kindliche Bindungsbedürfnis befriedigt ist, kann ein anderes, wesentliches Grundbedürfnis erwachen: das Bedürfnis nach Exploration. Fühlt ein Kind sich sicher gebunden und sind ihm seine Bindungspersonen ein sicherer Hafen, kann es beginnen, die Welt zu entdecken und dabei Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Lebensfreude entwickeln.
-Das Bindungssystem von Menschen mit einem unsicheren Bindungsstil ist aus der Balance. Es ist entweder hypervigilant oder deaktiviert und beeinflusst das Verhalten derart, dass entweder ein fast unersättliches Bindungsbedürfnis oder ein übermäßiges Autonomiebedürfnis die Interaktion bestimmen.
-Das Bindungssystem von Menschen mit einem desorganisierten Bindungsstil ist unstrukturiert. Es spiegelt sich im Verhalten der Betroffenen so, dass sich Bindungsbedürfnis und Autonomiebedürfnis in Sekundenschnelle abwechseln können, widersprüchliche und in sich chaotische Arbeitsmodelle einander jagen und eine große Orientierungslosigkeit die Interaktion bestimmt.
-Viele von uns vereinen einen Mix aus unterschiedlichen Bindungsstilen in sich. So kann es etwa sein, dass die sichere Bindung die Qualität privater Beziehungen prägt, aber in beruflichen Kontexten ein unsicherer Stil die Hauptrolle spielt.
-Ein Mensch mit einem chronisch überaktivierten Bindungssystem und einem unsicheren Bindungsstil findet seine Bindungssicherheit nur wieder, wenn alles in Frieden und Harmonie oder zumindest unter Kontrolle zu sein scheint. Dadurch ist er sehr vom Verhalten des Gegenübers abhängig und stark auf es fixiert. Konflikte, Disharmonie oder auch nur Meinungsverschiedenheiten erzeugen für ihn Stress.
-Wer nicht allein sein kann, hat zu viel Alleinsein erlebt Menschen mit geringer Objektkonstanz können häufig nicht nur die Verbundenheit zu anderen nicht in sich spüren, sondern auch die zu sich selbst nicht. Allein mit sich zu sein, bedeutet für sie, in Not zu sein. Es gibt keine Sicherheit und keinen Ruhepol im eigenen Inneren, weil sich das Gefühl, in Sicherheit zu sein, auch wenn man allein ist, nicht entwickeln konnte. So meiden Betroffene oft nicht nur das Alleinsein, sondern auch den Kontakt zu sich selbst. Sie finden Ruhe oder Entspannung nur im Zusammensein mit anderen, weil nur dann ihr soziales Nervensystem und der Parasympathikus aktiv sind.
-Streiten hilft nicht Durch meine Erfahrung als Paartherapeutin und die Arbeit im Einzelsetting glaube ich nicht an das »reinigende Gewitter«. Dass Streiten gesund sei und ohne Streit eine Beziehung keine Tiefe hätte, halte ich für eine irrige Annahme. Natürlich ist es eine Frage, wie man Streit definiert.
-Konflikte und ihre Lösung gehören zum Repertoire einer gelingenden (Paar-) Beziehung. Streit hingegen umschreibt eher das, was ich zuvor als eskalierende Konflikte beschrieben habe. Miteinander wachsen zu können, statt sich gegenseitig zu zermürben,
-»People Pleasing«: Mit dem Ziel, gemocht, akzeptiert und nicht ausgeschlossen oder anderweitig bestraft zu werden, verhalten sich Betroffene gefällig, versuchen, es anderen stets recht zu machen, und verfallen in eine fast zwanghafte Hilfsbereitschaft. Menschen mit diesem Verhaltensmuster werden auch People Pleaser genannt. Sie sind oft sehr beliebt und wirken stark und sozial sehr engagiert. Diese Strategie hat etwas hoch Funktionales und oft übersieht man völlig, dass sie von Not getrieben und eine frühe Traumafolge ist. In diesem Aspekt der Beschwichtigungsreaktion wird besonders deutlich, dass für sie sowohl eine hohe soziale Intelligenz als auch eine Menge Lebensenergie nötig ist. Oft sind Betroffene in der Außenwelt strahlende Energiebündel und sobald sich die Türe schließt, das Wochenende naht oder sie länger allein sind, umgibt sie eine schwere Decke aus Depression und Sorge.
-Es ist mir wichtig, einen weiteren, etwas delikaten Aspekt zu beleuchten: Im Muster des »People Pleasing« steckt nicht selten eine narzisstische Komponente. So machen die Betroffenen in einem gewissen Maß ihren Selbstwert und ihre Identität von den anderen abhängig. Strahlen, beliebt sein und auch dafür bewundert zu werden, sind dann Ersatz für die Selbstsicherheit, die sich in frühen Jahren nicht entwickeln konnte. Hier besteht also eine Überschneidung zu narzisstischen Persönlichkeitsmerkmalen.
-Der Beziehungsraum sicher gebundener Menschen ist ein geborgener Ort. Er kann sich wandeln, verändern und wachsen. Er bietet einen sicheren Halt, um Herausforderungen gemeinsam zu meistern. In diesem Raum fühlen sich beide sicher, gesehen und erwünscht. Der Raum hat Türen und Fenster und steht mit der Welt in Kontakt, während er einen sicheren Rückzugsort darstellt.
-Das überaktivierte Bindungssystem und der Beziehungsraum: Die Betroffenen versuchen, mit dieser Raumgestaltung Klarheit und Sicherheit zu schaffen, indem sie die Welt aussperren und sich und ihren Partner darin verschanzen. Der Beziehungspartner soll den Raum niemals verlassen, und wenn er es tut, löst das die bekannten Ängste aus. Ein solcher Raum ist starr und beherrscht von Angst und alter Not. Er gleicht eher einem Gefängnis als einem Zuhause.
-Der Beziehungsraum von Menschen mit einem deaktivierten Bindungssystem lädt nicht zum Verweilen ein. Es gibt keinen Platz, um es sich gemütlich zu machen. Er ist eher wie ein Durchgangszimmer.
-Das rotierende Bindungssystem und der Beziehungsraum: An einem Tag ist der Raum verschachtelt und vollgestellt und am nächsten Tag ist er leer. Immer wieder gehen Schranktüren auf und etwas fällt heraus und einem auf die Füße. In einem solchen Raum kann man nicht landen und nichts darin gibt Halt. Man kann sich dort nicht finden und zur Ruhe kommen, auch wenn man es versucht.
-Es geht dabei keineswegs darum, die eigenen Prägungen oder Verletzungen nicht in den Raum zu bringen. Wichtig ist lediglich, sich ihrer Existenz und Wirkung bewusst zu sein, sodass die Präsenz unserer Vergangenheit im Beziehungsraum einen heilsamen Effekt entfalten kann, statt ihn zu belasten
-In den ersten Jahren reagieren Kinder auf die Stimmungen und Signale ihrer Bezugspersonen vor allem durch die sogenannte »Gefühlsansteckung«. Sie gehen in Resonanz mit dem, was sie bei ihrem Gegenüber wahrnehmen. In diesem Zustand ist es schwer zu unterscheiden, ob das Gefühl nun wirklich ein eigenes ist oder ob man das Gefühl des anderen nach innen genommen hat
-Nach und nach bildet das Kind weitere Fähigkeiten aus, die es ihm ermöglichen, zwischen eigenen und fremden Gefühlen zu unterscheiden. Wenn diese Entwicklungsschritte gehemmt werden, weil eine Bindungsperson nicht genügend präsent und zugewandt ist, bleibt die Reifung des Kindes oft bei der Fähigkeit zur Gefühlsansteckung stehen.
-Eine Folge davon ist, dass die Gefühlsansteckung auch später im Leben die primäre Art der Kontaktaufnahme ist, um Sicherheit zu generieren. Menschen passen sich dann unbewusst enorm an die Stimmung und auch an die Dynamik anderer an.
-Die Fähigkeit zur Selbstregulation, die sich so viele Menschen wünschen, entwickelt sich durch gelungene Co- Regulation.
-Indem wir Menschen, Dinge, Orte und Tätigkeiten in unserem Alltag integrieren, die uns helfen, uns selbst zu regulieren, schaffen wir eine Umgebung, die uns Halt und Sicherheit vermittelt.
-Je mehr es gelingt, kleine Momente der Sicherheit zu kreieren, desto mehr werden sich Schutz- und Überlebensstrategien wandeln und die Verbundenheit zu dir selbst und anderen wird sich verstärken.
Wäre das Buch nur für Experten: 5 Sterne, denn Verena König bringt das Wissen rund um Trauma und Beziehungen fantastisch auf den Punkt. Ich nehme ganz viel mit aus der Lektüre. Für Betroffene bzw für Menschen, die denken, sie seien betroffen, finde ich es nicht geeignet. Da sind zwar immer wieder Hinweise darauf, sich ggf Hilfe zu holen. Das reicht aber m. E. in dieser Form nicht aus. Und: Das Kopfkino läuft einfach… und Triggerpotenzial ist da.
Ich habe in dem Buch unglaublich viel über Beziehungen und Trauma verstanden und gelernt. Auch ist mir noch einmal bewusst geworden, welch essentielle Rolle unser Nervensystem in Beziehungen spielt und damit die immerwährende Suche nach Sicherheit & Verbindung. Ich finde das Buch unfassbar gut und werde es mit Sicherheit noch mal lesen.
Obwohl das Buch viele allgemeine Informationen enthält, fand ich es hilfreich und interessant zu lesen. Gerade die Ausführungen zu den verschiedenen Traumareaktionen sowie die "Leitsterne", um eine sichere Bindungsperson zu werden, haben mir gut gefallen.
Vor allem die neuro-biologische "Problematik" ist sehr gut erklärt. Es ist nachvollziehbar, dass es hier keine "Schritt-für-Schritt-Anleitung" geben kann - dafür sind die möglichen Muster zu komplex. Allerdings wird m.E. zu oft auf einen "hilfreichen Teil 4" verwiesen und das schürt größere Versprechen.
Eine kleine random Auswahl der markierten Stellen:
• „Hinter dem tief geprägten Starksein steht die Überzeugung, sich nur selbst Halt geben zu können. Schwäche ist bedrohlich. Die latente Angst, dass alles zusammenbricht, wenn die eigene Kraft nachlässt, nimmt mit dem Lebensalter zu. Für viele Opfer von Parentifizierung sind Krankheit, körperliche Schwäche oder der natürliche Alterungsprozess Auslöser für Angst und Panik. In der Konsequenz übergehen sie sich selbst, erlauben sich nicht, krank zu sein, wenn sie es sind und funktionieren immer weiter, bis es irgendwann nicht mehr geht.
Wenn Starksein als Überlebensstrategie dienen muss, sind Nähe und Ebenbürtigkeit fast ausgeschlossen. Stärke und Funktionieren dienen als Rüstung für das verletzte Innere, das niemand zu Gesicht bekommt, weil es oft auch dem eigenen Bewusstsein verborgen bleibt. Betroffene brauchen Bindungserfahrungen, in denen sie sich zugehörig fühlen können, ohne für alles und jede:n verantwortlich zu sein.“
• „Ein überaktiviertes Bindungssystem bringt einen Zustand der nervlichen Dysbalance mit sich. Unser autonomes Nervensystem aktiviert den Überlebensmodus. Instinkte, gesteuert vom Stamm- hirn, übernehmen die Regie. Infolgedessen fällt das rationale Denken schwer und das gegenwärtige Erleben und Handeln wird von Gefühlen gesteuert. Alles im Inneren ist unter Hochdruck damit beschäf tigt, die verloren gegangene Bindungssicherheit wiederherzustellen.
Zugleich ist jedoch das soziale Nervensystem in seiner Funktionsfähigkeit eingeschränkt, sodass die Hinwendung zur anderen Person sehr fordernd, impulsiv oder auch unbeholfen sein kann. Die Bindungssuche wird dann oft nicht erwidert, sondern zurückgewiesen, was die Angst vor einem endgültigen Bindungsabbruch weiter verstärkt.
Ein Mensch mit einem chronisch überaktivierten Bindungssystem und einem unsicheren Bindungsstil findet seine Bindungssicherheit nur wieder, wenn alles in Frieden und Harmonie oder zumindest unter Kontrolle zu sein scheint. Dadurch ist er sehr vom Verhalten des Gegenübers abhängig und stark auf es fixiert. Konflikte, Disharmonie oder auch nur Meinungsverschiedenheiten erzeugen für ihn Stress.“
• „Vertraute Bedingungen herzustellen, verschafft kurzfristig Entlastung von den tiefen Angst- und Mangelgefühlen, die im Inneren lauern. So suchen besonders Menschen mit einem rotierenden Bindungssystem oft nach dem „Haken“, statt das Schöne, das sich zu entwickeln beginnt, neugierig zu erkunden. Sie gehen davon aus, enttäuscht zu werden, und richten sich damit auf die vertraute Erfahrung aus, die ihnen ihr Selbst-, Welt- und Menschenbild bestätigt.
Psychodynamisch und physiologisch läuft hier ein sehr interessanter Prozess ab. Das Belohnungssystem in unserem Gehirn steuert und beantwortet die Suche nach Bestätigung. Finden wir Bestätigung, wird, vereinfacht gesagt, Dopamin ausgeschüttet, was zu Gefühlen von Sicherheit und Klarheit und so zu einem gewissen Wohlgefühl führt. Bestätigung fühlt sich gut an, und zwar selbst dann, wenn erwas Negatives bestätigt wird.
Unser Belohnungssystem ist so ausgerichtet, dass wir das, was zu Dopaminausschüttung führt, erneut suchen. Wir sind gewissermaßen süchtig nach Bestätigung, weil sie uns Sicherheit und Halt gibt. Für Menschen mit frühen Wunden und Anpassungsstrategien an destruktive Umstände bedeutet das, dass sie sich unbewusst immer wieder auf die Suche nach (negativer) Bestätigung machen, um sich sicher und in gewissem Sinne gut zu fühlen.
Die neuronalen Netzwerke, die Bestätigung erfahren, werden metaphorisch gesprochen mit dem Dünger namens Dopamin übergossen und damit gestärkt und verfestigt. Daher ist es enorm wichtig, sich seiner negativen Überzeugungen bewusst zu werden und sich nach und nach immer mehr vor deren herbeigeführter Bestätigung zu hüten, damit neue Erfahrungen und deren Bestätigung zu einem anderen Erleben führen können.“
"Trauma und Beziehungen von Verena König ist ein äußerst wertvolles Buch für alle, die sich mit tiefgreifenden Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auf zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen möchten. Die Autorin versteht es meisterhaft, komplexe psychologische Zusammenhänge verständlich und einfühlsam darzustellen. Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die verschiedenen Arten von Traumata und zeigt auf, wie diese unser Verhalten unsere Bindungsfähigkeit und unsere Beziehungsmuster beeinflussen können. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie die Autorin praktische Steategien und therapeutische Ansätze vorstellt, um Heilung und gesunde Beziehungsgestaltung zu fordern. Was das Buch besonders auszeichnet, ist die empathische Herangehensweise. Es richtet sich nicht nur sn Fachleute sondern auch an Betroffene, welche ihre eigenen Erfahrungen besser verstehen und bewältigen möchten. Die Autorin schafft es eine Balance zwischen wissenschaftlicher Tiefe und verständlicher Sprache zu finden, was das Lesen angenehm und bereichernd macht. Insgesamt ist Trauma und Beziehungen ein äußerst wertvolles Buch für jeden, der sich mit den Themen Trauma, Bindung und persönliches Wachstum auseinandersetzt. Es bietet Hoffnung, Verständnis und praktische Werkzeuge, um heilende Wege zu gehen und gesunde erfüllende Beziehungen zu entwickeln.
Fazit
Das Buch "Trauma und Beziehungen" bietet eine tiefgreifende Einsicht in die Art und Weise wie traumatische Erfahrungen unser Verhalten beeinflussen können. Es zeigt wie unbewusst Muster aus der Vergangenheit, oft unsere aktuellen Beziehungen prägen und wie wichtig es ist, diese Muster zu erkennen und aufzuarbeiten. Das Buch betont die Bedeutung von Selbstreflexion und Heilung um gesunde und erfüllerndere Beziehungen führen zu können.
Einerseits ist die Lektüre sehr voraussetzungsreich: König König mit neurobiologischen Modellen wie der Polyvagaltheorie und gibt unterfüttert den für dieses Werk so zentralen Begriff des Traumas erst nach über 50 Seiten mit einer differenzierten Definition. An anderen Stellen bleibt sie dafür erstaunlich nah an der Oberfläche. Dass das Ideal des von ihr beschriebenen und als Lösung für alle Bindungsprobleme verkauften Prinzip des "sicheren Menschen" kaum mit menschlichen Regungen und Bedürfnissen, die innerhalb eines kommunikativen Aktes zwangsläufig entstehen, zu vereinbaren ist, wird dabei ebeso stark vernachlässigt wie die Frage danach, inwiefern auch Menschen, die nicht unter einem Trauma nach Königs Definition leiden, von ihren Analysen profitieren können. Die Graubereiche bleiben in diesem Ratgeber, der keiner sein möchte, leider unbeleuchtet. Gleichzeitig bietet es einen immerhin groben Überblick über Bindungsstile, die Funktion des Vargusnervs und Spätfolgen unterschiedlicher Arten von Traumata.
Ein wundervolles 2. Buch einer Autorin, die mich schon mit ihrem 1. Buch begeistert und in ein tieferes Verständnis für unser Nervensystem, Bindungsmuster und Beziehungen eingeladen hat. Mit schon bekannter wohlwollender und gleichzeitig klarer Stimme führt Verena König ins tiefere Dickicht der Verwirrung und schenkt Orientierung für die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem Leben in tiefer und echter Verbundenheit zu dir selbst und anderen. Dieses Buch ist eine sehr wertvolle und erkenntnisreiche Fortsetzung, die es sich lohnt im Regal zu haben und immer wieder hervor zu holen. Besonders an den Regentagen im Leben...
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil es mich interessiert, wie Traumas entstehen und wie sie heilen können. Besonders gut gefallen hat mir, wie viel in kurzen Abschnitten erklärt wurde. So erfährt man grob, was alles zu einem Trauma führen kann und wie auch unbewusste, kleine Episoden im Leben eine grosse Auswirkung haben können. An Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie Patient*innen von Verena wegen verschiedener Traumata zu ihr gekommen sind – sei es, weil sie in Freundschaften zu besorgt waren oder keine Bindungen eingehen wollten usw. Dass die grösste Heilkraft bei Traumas in den Beziehungen liegt, wusste ich nicht.
Das Buch ist wahnsinnig lehrreich, weil es in kurzen Absätzen sehr viel erklärt. Es werden auch grafische Darstellungen verwendet. Immer wieder wird man durch gestellte Fragen angeregt, sich selbst zu hinterfragen. Es ist kein Buch mit fertigen Lösungen, sondern mit Lösungsansätzen und sicherlich der Aufforderung, eine Therapie zu machen, wenn man unter den Folgen eines Traumas leidet. Wahnsinnig spannend fand ich die Beschreibung der verschiedenen Beziehungsarten und wie man zu einem gemeinsamen „Wohnzimmer“ kommt (das wird alles im Buch erklärt). Lehrreich und spannend, gespickt mit vielen Notizen, war es für mich ein sehr gelungenes Sachbuch.
Trauma je jedna z tých tém, v ktorých sa rada šprtám. Sama si ich so sebou pár nesiem, asi ako veľa z nás, a často ich škatulkujem a zaraďujem, ale hlavne hľadám spôsob ako sa ich zbaviť alebo aspoň trošku vyliečiť.
Táto kniha bola o dosť náročnejšia na čítanie, ako som očakávala. No na druhú stranu, obsahovala obrovské množstvo informácií, s ktorými som sa doteraz nestretla, a tak mi vnukla nové myšlienky na zamyslenie.
Odnášam si z nej však najdôležitejšiu vec a to, ako moc traumy ovplyvňujú naše vzťahy, a že to začína všetko už v rannom detstve.
Odborný text sprevádzajú príklady autorkiných pacientov, ale aj grafické znázornenia, ktoré pomáhajú text pochopiť. Počas celej knihy nás autorka pozýva k reflexii, pýta sa otázky a často vo mne nimi spúšťala tie ozubené kolieska, vďaka ktorým mi kopec vecí začalo dochádzať.
Táto kniha Vás nemá vyliečiť alebo dať jasné odpovede, ale skôr Vás navedie na tú správnu cestu ako pokračovať ďalej.
Mega Buch!! Es kann sein, dass Menschen, die selbst von Trauma betroffen sind, ihre eigene Geschichte den entsprechenden genannten Dynamiken und Bindungsmustern nicht zuordnen können, wenn sie sich noch nicht darin verortet haben und sich selbst noch nicht wichtig genug nehmen. Ich denke aber jeder kann hier ganz spannende Gedanken über die eigene Familiendynamik mitnehmen und ganz besonders Cyclebreaker, die sich mitten im Prozess befinden, finden hier ganz viel Klarheit. Ich werde es auf jeden Fall mehrfach lesen und Freunden weiterempfehlen.
Ein absolutes Must-Read! Dieses Buch bietet wertvolle Einsichten darüber, wie wir gesunde Beziehungen aufrechterhalten können. Die Inhalte sind so hilfreich und gut verständlich, dass ich es sicher noch oft zur Hand nehmen und immer wieder lesen werde. 💕😌
Sehr liebevoll und ermutigend geschrieben. Das Buch veranschaulicht sehr gut wie sehr ein Trauma Auswirkungen auf unser Beziehungsleben hat und wie wichtig es ist, sich sicher zu fühlen. Empfehle das Buch allen Betroffenen und Angehörigen. Konnte mich darin wiederfinden.