Liebe, Intrigen und der gefragteste Schmuck der Welt – der Auftakt der zweibändigen Saga über das schillernde Leben der Juweliersfamilie Cartier
Paris, 1910: Nach der geplatzten Verlobung mit einem französischen Adligen versucht sich Jeanne Toussaint als Näherin im zwielichtigen Montmartre über Wasser zu halten. Bis sie in einem Nachtclub den Juwelier Louis Cartier trifft, der gemeinsam mit seinen Brüdern Geschäfte in Paris, London und New York betreibt, in denen jeder, der etwas von sich hält, ein und aus geht. Louis erkennt sofort Jeannes untrügliches Gespür für Stil und ihr Talent. Aber nicht nur Er kann nicht leugnen, dass es sich mehr und mehr zu der charmanten und lebhaften jungen Frau hingezogen fühlt. Doch die dunklen Wolken, die sich über Europa zusammenbrauen, bringen mehr und mehr das Geschäft der Familie Cartier in Gefahr. Raffiniert und atmosphärisch – tauchen Sie mit Sophie Villard ab ins prächtige Paris und begeben Sie sich auf die Spuren einer schillernden Familiensaga.
Kurzmeinung: Endlich mal wieder ein Buch wo ich traurig als es vorbei war. Jahreshighlight : ) Dieses Buch hat meine Erwartungen gesprengt. Ich muss zugeben das ich niedrige Erwartungen hatte aber es hat mich positiv überrascht. Das Buch kann wirklich jeder lesen ob Geschichte interessiert oder nicht. Es könnte auch eine ausgedachte Lovestory sein so gut ist es geschrieben. Ich fande es auch toll das andere bekannte Personen mit eingebunden wurden wie Coco Chanel oder die Titanic. Auch mehr über die Cartiers zu erfahren fand ich sehr interessant. Wenn man ein schönes Buch lesen möchte kann ich das nur empfehlen.
„Cartier. Der Traum von Diamanten.“ Der erste Band der Cartier-Saga weckt in mir den unbedingten Wunsch, noch mehr über das schillernde Leben dieser Juweliersfamilie zu erfahren. Das erste Buch beginnt im Jahre 1910, es ist in drei Teile gegliedert und endet im Sommer 1915, wobei die Zeit mit Beginn des Ersten Weltkrieges eher kurz angerissen ist.
Wer kennt sie nicht, die glamouröse Marke Cartier - eine glanzvolle Welt, in die nicht jeder Zutritt hat. Auch die junge Näherin Jeanne Toussaint hätte sich nie träumen lassen, eines Tages bei Cartier eine Anstellung zu finden. Nun, sie verdankt ihr erstes Aufeinandertreffen mit Louis Cartier ihrer Tango-Leidenschaft und natürlich unterhält man sich daneben, schon allein die Etikette erfordert einen unverbindlichen Plausch. So ganz unverbindlich jedoch bleibt dies nicht, denn nicht nur ihre außergewöhnlichen Ohrringe sind es, die Louis auffallen, auch bemerkt er ihren stilsicheren Blick und ihr Gespür für das Besondere. An zwei Tagen die Woche entwirft sie ab sofort neue Kreationen, die auch nützliche Kleinigkeiten im Luxussegment beinhalten und sich bestens verkaufen.
Hier treffen Fiktion und Wirklichkeit aufeinander, der historische Hintergrund bleibt dennoch stets sichtbar. Neben den Brüdern Cartier und der jungen Jeanne Toussaint sind es viele heute noch bekannte Persönlichkeiten wie etwa Coca Chanel, denen wir hier begegnen.
Sophie Villard nimmt mich zunächst mit nach Paris zu Louis und seinem exklusiven Juweliergeschäft. Diskretion ist alles, die finanzkräftige Klientel fordert Individualität, dafür stehen neben dem Empfangssalon auch der Perlensalon oder etwa auch der Grüne Salon zur Verfügung. Man spürt das exquisite Ambiente, in dem die erlesenen Stücke präsentiert werden. Der Käuferkreis ist international, was selbstverständlich auch für das Haus in London gilt, in dem Jacques die Geschäfte leitet und selbstredend zählt auch das Königshaus zur vornehmen Kundschaft. Das Cartier-Geschäft in den USA wird von Pierre geleitet, es residiert auf der Fifth Avenue in New York.
Die Anekdote um die erste Fliegeruhr und deren Namensgeber Alberto Santos Dumont erzählt auch von dem ersten lenkbaren Luftschiff, wir reisen nach Russland, tauchen mit Perlenfischern, bestaunen den Panther-Ring und sind dem sagenumwobenen Hope-Diamanten auf der Spur, um nur einiges Wenige zu nennen, das uns hier bestens unterhält und uns in eine glamouröse Zeit zurückversetzt. Unser Weg führt direkt hinein in die Werkstätte der Goldschmiede und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Neben der zauberhaften Jeanne in Paris sind es Elma in NY und Nelly in London, die für so manch Verwirrung sorgen.
Jeannes Geschichte geht weiter, sie bleibt erst mal zurück in Paris inmitten der Kriegswirren. Und sie bleibt uns auch im zweiten Band erhalten. Sie habe ich ganz besonders gemocht, aber auch die anderen Charaktere sind mir sehr vertraut, Sophie Villard hat sie mit Leben gefüllt, ihnen Glaubwürdigkeit und Echtheit mitgegeben. Ihr einnehmender Schreibstil verbindet die fiktiven Elemente mit dem historischen Hintergrund aufs Beste, sie hat mich vorzüglich unterhalten mit ihrem „Traum von Diamanten“, den ich nur zu gerne mitgeträumt und direkt miterlebt habe, so tief hat sie mich in diese mitreißende Geschichte voller Glanz und Glamour gezogen.
Paris, 1910: Nach der geplatzten Verlobung mit einem französischen Adligen versucht sich Jeanne Toussaint als Näherin im zwielichtigen Montmartre über Wasser zu halten. Bis sie in einem Nachtclub den Juwelier Louis Cartier trifft, der gemeinsam mit seinen Brüdern Geschäfte in Paris, London und New York betreibt, in denen jeder, der etwas von sich hält, ein und aus geht. Louis erkennt sofort Jeannes untrügliches Gespür für Stil und ihr Talent. Aber nicht nur das: Er kann nicht leugnen, dass es sich mehr und mehr zu der charmanten und lebhaften jungen Frau hingezogen fühlt. Doch die dunklen Wolken, die sich über Europa zusammenbrauen, bringen mehr und mehr das Geschäft der Familie Cartier in Gefahr.
„Cartier – Der Traum von Diamanten“ ist der 1. Band der Cartier-Saga von Sophie Villard. Die Autorin hat mich schon mit ihren Romanen „Mademoiselle Eiffel und der Turm der Liebe“ und „Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück“ begeistert. Auf die Cartier-Saga war ich sehr gespannt. Das Buch ist wunderschön gestaltet. Das Cover funkelt, als wäre es mit Diamanten besetzt.
Die Leser*innen begleiten die Protagonisten von 1910 bis 1915.
Jeanne Toussaint liebt den Tango und so kreuzt sich ihr Weg mit dem von Louis Cartier. Bei einem Gespräch spürt Louis das Talent Jeannes für Stil und bietet ihr eine Stelle bei Cartier an. Die Juwelier-Familie Cartier ist bei jedem, der Rang und Namen hat bekannt. So tauchen die Leser*innen ein in die Welt der Familie Cartier. Aber auch Jeanne Toussaint, die in Paris bei Cartier tätig ist begleiten die Leser*innen durch die Geschichte.
Sophie Villard erzählt die Geschichte der Familie Cartier sehr interessant. Vieles ist Fiktion, gibt den Leser*innen aber einen guten Eindruck, über die bekannte Familie. So hat die Familie ein Geschäft in Paris, das Louis leitet und eins in London, das von Jacques geleitet wird. Auch das Geschäft in der Fifth Avenue in New York lernen die Leser*innen kennen. Die Geschäfte sind sehr elegant eingerichtet und bieten den Kunden verschiedene Salons wo sie ihre Auswahl treffen können. So bleibt ihr Intimsphäre eines jeden Kunden geschützt. In London gehört sogar das englische Königshaus zu den Kunden von Cartier.
Der historische Hintergrund der Geschichte ist sehr realistisch. Die Leser*innen treffen einige bekannte Zeitgenossen der Cartiers. So finden Coco Chanel, Marlene Dietrich, Wallis Simpson und einige mehr Erwähnung in der Geschichte. Auch über die Konkurrenz der Cartiers zu Fabergé werden die Leser*innen einiges erfahren.
Wie von Sophie Villard gewohnt werden die Schauplätze sehr anschaulich beschrieben. Sie wechseln zwischen Paris, London und New York, es gibt aber auch Abstecher nach St. Petersburg und Saint Tropez.
Mit ihrem fesselnden Schreibstil hat es Sophie Villard wieder geschafft mich ganz tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Das Buch endet im Juni 1915. Der 1. Weltkrieg ist im Gange, wird aber nur kurz in der Geschichte angerissen. Der 2. Band „Cartier. Der Glanz von Gold“ beginnt im Jahre 1918. Eine Leseprobe ist am Ende des 1. Bands angehängt. Ich freue mich schon sehr und bin gespannt wie es weitergeht.
Worum geht’s? Jeanne ist verzweifelt. Ihre Verlobung ist geplatzt. Sie schlägt sich mit Näherinnenaushilfsjobs mehr schlecht als recht durch. Bis der Zufall sie im Maxime’s den Juwelier Louis Cartier treffen lässt. Er gibt der talentierten Frau kurzerhand einen Job als Designerin in seinem Haus.
Meine Meinung: Die Bücher von Sophie Villard lese ich immer wieder gerne. Ich mag schon den Schreibstil der unter diesem Pseudonym schreibenden Politologin und Journalistin, der einen entführt in eine andere Zeit und eine andere Welt. Genau so erging es mir auch wieder mit dem Auftakt ihrer Dilogie „Cartier – Der Traum von Diamanten“. Ich wurde sofort hineingeworfen in die Schmuckwelt in Paris Anfang des 20. Jahrhunderts.
Da ich viele historische Romanbiografien lese, war es mir insbesondere eine Freude, Menschen wie Coco Chanel, Jacques Cousteau u.v.m. wiederzutreffen. Besonders gut gefallen hat mir natürlich unsere Hauptprotagonistin Jeanne, die eine wirklich interessante und vielschichtige Person ist. Genauso wie ihre Kollegin Nicole, Louis‘ Brüder und deren Frauen. Obwohl diese in einer ganz anderen Welt leben, kamen sie mir doch alle so sympathisch, so nahbar vor. Und ich durfte für kurze Zeit Teil dieser illustren Gesellschaft sein.
Auch die Geschichte war ungemein spannend. Cartier kennt jeder; aber die Geschichte dahinter war zumindest mir bislang kein Begriff. Und auch hier vermengt die Autorin wieder so perfekt Fakt und Fiktion, das es wundervoll bunt, lebendig, authentisch und einfach absolut real wirkt. Neben der Geschichte um das Haus Cartier bekommen wir Einblicke in die Frauenbewegung und die Sozialgeschichte. Erleben den Beginn des Krieges mit. Es gibt eine Drohung – ob wir hier im zweiten Teil noch mehr erfahren? Und wir lesen über den Hope-Diamanten. Und die Geschichte, welche uns die Autorin rund um die Personen und Geschehnisse erzählt, ist wieder atemberaubend und fesselnd. Ich war beim Lesen komplett eingetaucht in diese andere Welt, diese andere Zeit und jedes Mal, wenn ich das Buch zugeschlagen habe, musste ich mich kurz wieder in der Wirklichkeit einfinden, so real war das Gelesene. So gefesselt war ich von den Geschehnissen und so abgetaucht in eine komplett andere Welt. Genauso muss ein Buch sein! Für mich eines der Lesehighlights dieses Jahres, bei dem ich mich jetzt schon auf den zweiten Teil freue und gespannt bin, was uns darin erwartet. Und ein Buch, das ich allen Fans von historischen Romanen und Romanbiografien wärmstens ans Herz legen möchte!
Fazit: Sophie Villard hat es wieder einmal geschafft, mich in eine komplett andere Welt und andere Zeit zu entführen. Mit dem Auftakt ihrer historischen Romandilogie „Cartier – Der Traum von Diamanten“ hat sie mich aus der Wirklichkeit gerissen und für kurze Zeit die Realität vergessen lassen. Wir haben tolle Protagonisten, bekommen spannende Einblicke in die damalige Politik und die Kriegsgeschehnisse. Wir lernen die Familie Cartier kennen und Jeanne und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so fasziniert und gefesselt war ich von dem Geschriebenen!
Ich freue mich schon so auf Band 2 und gebe diesem Lesehighlight von Herzen kommende 5 Sterne!