Spannend, brisant, mit norddeutschem Das Krimiduo Schlenz/Jepsen überzeugt mit aktuellen Themen und grandioser Hamburg-Atmosphäre.
Kommissar Knudsen steht unter Ein Serienmörder tötet Menschen, die mit dem Hamburger Hafen zu tun haben, und verschwindet dann wieder in den Tiefen der Elbe. Das LKA Altona hat eine kleine Aktivistengruppe im Verdacht. Die kämpft seit Jahren gegen die umstrittene Elbvertiefung, die den großen Container-Riesen das Befahren des Flusses garantieren soll. Das Problem, wie so Ökonomie vor Ökologie. Durch das tonnenweise Ausbaggern von Schlick hat sich das Ökosystem der Elbe längst dramatisch verändert. Doch sind der Umweltschutzgruppe auch Morde zuzutrauen? Kommissar Knudsen und seine Kollegin (und heimlicher Schwarm) Dörte kreisen den Täter immer mehr ein. In der Zwischenzeit wird Knudsens Freund Oke Andersen wegen Personalmangels kurzzeitig als Lotse reaktiviert – und muss an Bord eines gigantischen Containerschiffs versuchen, eine Katastrophe für die Hansestadt zu verhindern.
Irgendwie hat mir dieser dritte Teil der Serie weniger gefallen als die beiden ersten. Es hat mir die Rasanz gefehlt, erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf. Trotzdem gefällt mir die Serie als solche mit ihrem gesamten "Personal" und ich freue mich auf den nächsten Band, bei dem es ums MiWiLa gehen soll - sicher eine tolle Kulisse.
Im ersten Moment hat mich die Beschreibung des Buches nicht so sehr angesprochen, das klang mir zu sehr nach Öko/Polit-Krimi. Aber dann war ich doch sehr fasziniert, interessiert und schockiert von der Thematik. Außerdem hielten sich die Kommentare von La Lotse diesmal etwas mehr in Grenzen, was ich sehr begrüßt habe. Fazit: spannend, informativ und unterhaltsam.