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Nichts wird von alleine gut: Warum wir eine neue Definition von Hoffnung brauchen, um die Krisen der Zukunft zu meistern

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Die Hoffnung hat ein Problem. Gerade jetzt, wo wir sie am meisten brauchen, versagt sie. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass die Zukunft nicht besser werden wird als die Gegenwart. Das beweisen neuste Umfragen ganz Über die Hälfte aller Jugendlichen weltweit ist inzwischen davon überzeugt, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist. Die Gegenwart scheint ausweglos. Inklusive Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit, Faschismus und Krieg. Diese Entwicklung ist unerträglich, denn für ein selbstbestimmtes und gelungenes Leben, ist Hoffnung eine unabdingbare Notwendigkeit. Aber damit wir wieder Hoffnung haben können, müssen wir zuerst verstehen, was Hoffnung überhaupt bedeutet und warum es so einfach ist, absolut falsch zu hoffen. Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff machen sich deshalb auf die Suche nach der Hoffnung, nach ihrem Ursprung, ihrem Werdegang und wollen wissen, wie konnten wir darauf hoffen, dass alles gut wird, und dann wurde nichts gut?! Die Hoffnung braucht ein Revival, denn sie ist viel mehr als reines Wunschdenken - sie ist unser einziges Werkzeug, mit dem wir schon jetzt für eine bessere Zukunft sorgen können und zwar für uns alle.

336 pages, Kindle Edition

Published November 27, 2024

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for maribelwhatever.
69 reviews11 followers
January 21, 2025
Puh, während ich das hier schreibe, liegen die letzten Seiten grade erst hinter mir und es fällt mir gar nicht so leicht, zu beschreiben wie genau mir das jetzt gefallen hat. Versuchen wir es mit dem Kritik-Sandwich, wie meine Ex-Chefs es nennen würden: positiv, negativ, positiv.

Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff haben es sich zur Aufgabe gemacht, uns mehr Hoffnung für eine hoffnungslose Zukunft mitzugeben. Während der Pandemie haben sie den Podcast „Hallo Hoffnung!“ gegründet und haben dadurch schon viel gesammelt, was zum Thema gesagt werden kann. Cool. So viel erst mal zum Positiven.

Zu Anfang gibt es eine schnelle Zusammenfassung, was alles scheise läuft auf der Welt: Klimakrise, Aufstieg der Rechten, Reiche werden reicher, das System ist Schuld, ihr wisst. Aber irgendwie fehlt mir hier schon eine Einordnung für wen diese Hoffnung eigentlich sein soll, an wen ist sie gerichtet? Alle? Nur die weiße, deutsche Mittelschicht? Gehen wir erst mal von letzterem aus. Ich halte den beiden zugute, dass queere Menschen eine Rolle in ihren Überlegungen spielen, aber wo sind hier die sozial- und finanziell schwächer gestellten Menschen, was ist mit Obdachlosigkeit oder einer migrantischen Perspektive, usw?

Es werden immerhin viele kluge Menschen zitiert, die einige dieser Punkte abdecken, aber irgendwie ist mir das nicht genug. Und das heißt nicht, dass die Ansätze nicht gut ausgearbeitet wären. Eat the rich, Korruption und Kapitalismus abschaffen, zusammenkommen, aktiv werden, das alles sind gute Sachen in der Theorie, klar. Nur fehlt mir am Ende leider ein bisschen die Hoffnung, die mir daraus zugeflogen kommen sollte. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe für so ein Buch, werde auch einfach nicht warm mit Philosophie.

Hab ich jetzt etwa doch negativ aufgehört. Mist. Ey, „nichts wird von alleine gut“ ist kein schlechtes Buch und kann vielen bestimmt einen guten Einstieg ins Thema geben.
Profile Image for beanwithasoul.
167 reviews104 followers
January 20, 2025
*Rezensionsexemplar*

Ich sage immer, dass "Star Wars" mir gezeigt hat, wie wichtig es ist, niemals die Hoffnung zu verlieren. Egal wie dunkel und aussichtslos manche Situationen scheinen, wir dürfen nie die Hoffnung verlieren. Werfen wir nun einen Blick auf unsere aktuelle Weltlage, egal ob sozial, politisch oder wirtschaftlich dann überkommt uns wohl eher ein Gefühl der Sorge oder der Angst, statt Vorfreude und Hoffnung auf die Zukunft.

Genau deswegen hat mich dieses Buch sofort gecatched, als ich es im Bloggerportal gesehen habe. Durch das doch eher freundliche und knallige Cover aufgrund der Farben und dem symbolisierten lächelnden Smiley, gibt das Buch vorne weg "Hoffnung" - oder versucht es, dem Anschein nach.

In 3 großen Teilen wird im Laufe des Buches, die Hoffnung in der Vergangenheit, Gegenwart und die mögliche Zukunft analysiert. Wie entstand eigentlich die Hoffnung? Wie hat sie sich verändert? Was können wir tun, um wieder mehr Hoffnung zu erlangen? Dieses und mehr erörtern Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff.

Ich muss gestehen, dass mit die ersten Kapitel und besonders das Vorwort sehr abgeholt haben und mir wirklich ein sehr starkes Gefühl vom "gesehen werden" gegeben haben. Ich dachte mir "genau das habe ich mir von diesem Buch erhofft. Im Weiteren Verlauf jedoch merkt man immer mehr die Wut, das Leid eines Otto Normalverbrauchers und gegen Ende haben mich beide Autoren verloren. Nicht, weil ich mich erschlagen gefühlt habe oder den Fakten, Beispielen und Geschehnissen nicht übereinstimme, sondern weil ich das Gefühl hatte, dass mir das Buch immer mehr die Hoffnung nimmt obwohl es doch das Gegenteil davon bezeugen sollte. All die Dinge, die man im Buch erfährt, kennen wir bereits und schaffen kaum neue Erkenntnisse. Jedoch habe ich mich am Ende ausgelaugt und hoffnungslos gefühlt.

Wo ist sie nun diese Hoffnung? Kann ein einzelnes Buch einem Menschen mehr Hoffnung geben? Möglich. Jedoch individuell, meiner Meinung nach. Mit einem positiveren Ton zum Ende hin, hätte ich mich besser aufgehoben gefühlt. Das Leseerlebnis, denke ich jedoch, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jeder fasst Hoffnung anders aus.

Ist es trotzdem lesenswert? Definitiv ein ja. Ich denke, wir sollten alle den Glauben an die Hoffnung niemals verlieren und weder mehr auf Augenhöhe miteinander umgehen. Sowohl im sozialen als auch im politischen und wirtschaftlichen Kontext. Denn die Hoffnung stirbt, wie man so schön sagt, zuletzt...
Profile Image for Carla.
1,039 reviews134 followers
December 8, 2024
Die Autoren Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff haben sich intensiv mit dem Thema "Hoffnung" beschäftigt - im Angesicht der aktuellen Krisenzeiten, die wir durchstehen müssen (Corona-Pandemie, Russlandkrieg, Inflation usw.) wichtiger denn je.

Sie gehen der Hoffnung auf die Spur und untersuchen ihren Ursprung bzw. führen sie wichtige Personen wie Kierkegaard ein, die sich mit der Hoffnung beschäftigt haben. Danach analysieren den Zustand der Hoffnung der Gegenwart, im letzten Teil des Buches wird dann geschaut, was wir selbst für die Hoffnung tun können.

Mir hat bereits das Cover sehr gut gefallen, aber auch die innere Aufmachung fand ich sehr gelungen! Von der ungewöhnlichen Kapitelzusammenfassung im Inhaltsverzeichnis bis zu den Zusammenfassungen am Ende eines Kapitels - großartig!

Ich habe zu Anfang ein wenig gebraucht, um so ganz in den Schreibstil einzusteigen - die Wir-Perspektive ist doch sehr ungewohnt. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Zukunftsperspektive der Hoffnung ein bisschen mehr Platz bekommen hätte - das entsprach nicht ganz meinen Erwartungen.

Es ist ein informatives, kompaktes Buch, das sich auch gut als Geschenk eignet.
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