Marillenernte in der Wachau, ein Fest für die Sinne. Auch Lou Conrad, Ex-Polizistin und Inhaberin des beliebtesten Feinkostladens der Region, möchte aus den Früchten Köstlichkeiten kreieren und fährt zum Hof ihrer Bekannten Marta. Doch dort macht Lou eine schockierende Die Bäuerin liegt tot im Marillengarten. Im Ort brodelt schnell die Gerüchteküche. Beging ein Tourist die Tat? Waren es skrupellose Obstdiebe? Mit Sternekoch Fabio und Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite geht Lou der Sache auf den Grund und In diesem Fall ist das süße Gold der Wachau mit mörderischen Geheimnissen verbunden ...
Beate Maxian is an Austrian author, journalist and moderator.
Beate Maxian (geb. als Österreicherin in München) lebt in Oberösterreich und Wien, schreibt Romane, Kriminalromane, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Sie wurde mit dem Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden ausgezeichnet und für mehrere Preise nominiert. Ihre Wien-Krimis mit der Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Sie ist die Begründerin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at
I enjoyed reading this book. It is the second book in the serie with Lou Conrad. I like that this serie is set in beautiful Wachau Valley in Austria. I also like the atmosphere of this book, Lou and her dog Michelin. The book is well written and the mystery is interesting. I am looking forward to read next book in this nice serie.
Klappentext: Marillenernte in der Wachau, ein Fest für die Sinne. Auch Lou Conrad, Ex-Polizistin und Inhaberin des beliebtesten Feinkostladens der Region, möchte aus den Früchten Köstlichkeiten kreieren und fährt zum Hof ihrer Bekannten Marta. Doch dort macht Lou eine schockierende Entdeckung: Die Bäuerin liegt tot im Marillengarten. Im Ort brodelt schnell die Gerüchteküche. Beging ein Tourist die Tat? Waren es skrupellose Obstdiebe? Mit Sternekoch Fabio und Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite geht Lou der Sache auf den Grund und entdeckt: In diesem Fall ist das süße Gold der Wachau mit mörderischen Geheimnissen verbunden
„Tödliche Marillenzeit“ ist der zweite Band der Lou Conrad Reihe von Beate Maxian.
Die Autorin führt ihre Leser*innen in die schöne Wachau. Die malerische Umgebung wird hinreißend beschrieben. Dazu die idyllischen Weinberge und der Wein selbst natürlich, das gute Essen und die Marillen, die gerade Saison haben und aus denen man wahre Köstlichkeiten zaubern kann.
Lou Conrad, ehemalige Inspektorin hat es von der LKA Niederösterreich wieder in das Weinort Marienkirchen verschlagen, wo auch ihre Eltern ein Weingut führen. Lou lebt mit ihrem Berner Sennenhund Michelin in einem Winzerhäuschen, wo sie morgens gerne auf einer Bank vor ihrem Häuschen sitzt und mit einer Tasse Kaffee dem Ort beim Wachwerden zusieht. Nachdem Lou den Job bei der Kripo an den Nagel gehängt hat, führt sie, zum Leidwesen ihrer Eltern, die gerne gesehen hätte, dass Lou das Weingut der Familie übernimmt ein Delikatessengeschäft. Hier gibt es all die Köstlichkeiten aus der Region zu kaufen.
Es ist gerade Marillenzeit, als die Obstbäuerin Marta neben ihren Marillenbäumen tot aufgefunden wird. Lou’s frühere Vorgesetzte Verena Badinger vom LKA St. Pölten kommt nach Marienkirchen, um den Fall zu übernehmen. Als Erstes rückt der geschiedene Mann des Opfers in der Verdächtigenliste ganz nach oben. Lou selbst kann natürlich auch nicht still sitzen bleiben. Sie fängt an sich umzuschauen und Fragen zu stellen. Oft an ihrer Seite der Sternekoch Fabio Gerber.
Beate Maxian hat mit Lou und dem Sternekoch Fabio Gerber tolle Charaktere erschaffen. Natürlich ist auch der Berner Sennenhund Michelin so toll getroffen, dass ich ihn am liebsten geknuddelt hätte. Auch die Nebencharaktere bereichern alle die Geschichte. Es war lustig zu lesen wie die Frauen um Lou’s Angestellte Sigrid herum immer nach Neuigkeiten lechzen. Hier blieb nichts geheim, alles machte schnell die Runde.
Beate Maxian beschreibt die Handlungsorte sehr schön und hat bei mir richtig Fernweh wach gerufen. Die schöne Wachau mit ihren Weinbergen wird sehr eindrücklich beschrieben. Der Fall der toten Obstbäuerin wird spannend erzählt und die Ermittlungen für Lou sind nicht ungefährlich.
Beate Maxian hat einen leichten und flüssigen Schreibstil der das Lesen sehr angenehm macht. „Tödliche Marillenzeit“ ist ein Krimi, mit dem man es sich gemütlich machen kann. Vielleicht mit einem guten Glas Wein und einer leckeren Marillen-Tarte-Tatin. Das Rezept gibt es im Anhang an den Krimi.
A„Tödliche Marillenzeit“ spielt in der österreichischen Wachau mit ihrer wunderschönen Landschaft, bestimmt durch die Donau, Marillen- und Weingärten. Hier lebt Lou Conrad, Ex-Polizistin und Inhaberin des beliebten Feinkostladens „Lous köstliche Welt“, in dem sie regionale Delikatessen verkauft. Sie fühlt sich wohl im heimischen (fiktiven) Marienkirchen, in dem ihre Eltern ein Weingut betreiben. Zusammen mit ihrem Berner Sennenhund wohnt sie in einem kleinen Winzerhaus, genießt die Idylle der Wachau. Gerade ist die Zeit der Marillenernte und Lou bereitet aus den Früchten Köstlichkeiten für ihr Geschäft zu. Die dafür benötigten Marillen erhält sie von Marta, einer Obstbäuerin aus der Region. Doch dann bekommt die Idylle plötzlich einen Riss: Lou findet Marta tot in ihrem Marillengarten. Schnell ist klar, dass es sich um Mord handelt. Doch wer hat die allseits beliebte Obstbäuerin ermordet? Für die Polizei ist der Ex-Mann der Toten der Hauptverdächtige, für die Einheimischen ist klar, dass es keiner der Ihren gewesen sein kann, es muss ein Tourist gewesen sein oder Obstdiebe, die einen Teil von Martas Marillenernte gestohlen haben. In Lou kommt die Polizistin durch und sie macht sich auf Spurensuche, nicht ohne auch sich selbst in Gefahr zu bringen. Und dann geschieht ein zweiter Mord... Beate Maxian ist eine österreichische Autorin und vor allem bekannt durch ihre Wien-Krimis mit der Journalistin Sarah Pauli. „Tödliche Marillenzeit“ ist Lou Conrads zweiter Fall, für mich allerdings der erste Krimi von Beate Maxian. Die Lektüre hat Spaß gemacht, so dass ich bei Gelegenheit sicher auch den ersten Fall ( „Ein tödlicher Jahrgang“) noch lesen werde. Grundsätzlich ist es auch kein Problem, die Bücher nicht in der „richtigen“ Reihenfolge zu lesen, da es sich immer um abgeschlossene Geschichten handelt. „Tödliche Marillenzeit“ ist ein atmosphärischer Krimi mit viel Lokalkolorit, Beschreibungen von Landschaft und Orten macht Lust auf eine Reise in die Wachau. Ich hatte relativ schnell eine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, und dieser Verdacht wurde am Ende auch bestätigt - das hat der Spannung allerdings keinen Abbruch getan. Wem Krimis mit regionalem Flair und einer sympathischen Ermittlerin gefallen, der ist hier genau richtig. Kurzweiliges Lesevergnügen ist garantiert, genau die richtige Lektüre für ein paar entspannte Lesestunden. Ach ja, und für den, der es braucht, gibt es natürlich auch noch einige Marillenrezepte im Anhang!
„Tödliche Marillenzeit“ ist der zweite Roman der Lou Conrad Reihe. Wie schon der erste spielt auch er in dem fiktiven Ort in der Wachau. Die bereits bekannten und lieb gewonnenen Charaktere sind auch hier wieder maßgeblich an der Aufklärung des Falls beteiligt und man kann sich hier wieder so richtig ins Dorfleben hineinversetzen. Auch der zweite Teil hält jede Menge Überraschungen bereit und macht den Roman zusätzlich zum flüssigen Erzählstil so zu einer abwechslungsreichen und spannenden Lektüre. Ganz besonders toll fand ich die am Ende beigefügten Marillenrezepte - schad, dass grad keine Marillenzeit ist.
Der zweite Teil hat mir deutlich besser gefallen als der erste. Die Handlung wirkt insgesamt spannender, und auch die Liebesgeschichte ist sehr nett. Negativ aufgefallen ist mir jedoch das Framing der biologischen Bewirtschaftung. Die Autorin vermittelt den Eindruck, Biobetriebe würden ihre Pflanzen grundsätzlich nicht spritzen, was faktisch nicht stimmt. Auch Bio-Betriebe spritzen Ihre Pflanzen, teilweise sogar öfter als konventionelle Betriebe, allerdings mit anderen Pflanzenschutzmitteln. Diese verzerrte Darstellung ist bedauerlich und trübt den ansonsten guten zweiten Band.
In diesem Kriminalroman schafft es Beate Maxian wieder sehr gut, die Atmosphäre und das Leben in der Wachau einzufangen und zu beschreiben. Zusammen mit ihrem Freund Fabio begibt sie sich auf Abwege und hilft eigentlich verbotenerweise ihrer ehemaligen Chefin bei der Kripo bei der Aufklärung von zwei Morden, wo natürlich wieder einmal wirtschaftliche Interessen im Hintergrund die Ursache darstellen.
3 Sterne. (Den ersten Band habe ich nicht gelesen.) Ein schönes Setting, gute Charaktere, aber die Geschichte mich nicht überzeugt, da auch mir sehr schnell klar war, worum es geht. Ich glaube, ich würde der Reihe nochmal eine Chance geben, aber nur wegen des Settings.