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Teufels Bruder

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Das Geheimnis der Brüder Mann auf ihrer Italienreise

Der Roman über die rätselhafte Zeit, als aus dem Schulversager der Autor der weltberühmten »Buddenbrooks« jene eineinhalb Jahre, die Thomas Mann mit seinem Bruder Heinrich in Italien verlebte. Dabei, so gestand er kurz vor seinem Tod, begegnete er im Sommer 1897 dem Teufel.

Was also widerfuhr dem 22-jährigen Thomas Mann, das den Menschen und Künstler für immer veränderte? »Teufels Bruder« erzählt von der Sehnsucht nach Liebe und dem schmerzhaften Versuch herauszufinden, wer man wirklich ist. Und von der Mischung aus Rivalität, Vertrautheit, Zuneigung und Hass, die alle Geschwister kennen. Historisch genau, profund recherchiert und zugleich spekulativ. Eine eigenständige Geschichte mit zahlreichen Werkbezügen, fesselnd und erhellend.

563 pages, Kindle Edition

Published January 10, 2025

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1 (6%)
1 star
1 (6%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Marion.
247 reviews18 followers
June 29, 2025
Thomas und Heinrich Mann reisen gemeinsam nach Italien, trennen sich aber auch immer wieder.
Sie verpflichten sich erst Novellen und später Romane zu schreiben und abzuliefern.
Jeder erlebt Abenteuer, macht Erfahrungen lernt Menschen kennen. Geprägt ist diese Reise von einem eklatanten Mangel an finanziellen Mitteln.

Es vermischen sich wahre und erdachte Episoden, gespickt mit vielen kleinen Details aus den Werken und einer mehr oder weniger gelungen mit einer fast Krimireifen Verfolgungsjagd …

Kann man gut lesen.
Profile Image for Dirk Steinfort.
33 reviews4 followers
July 13, 2025
Sehr gut, spannend und einfühlsam am biografischen Material entlang. Intensiv das Ringen der Brüder, komplex, und eine sehr dichte Geschichte von Ursprung und Anfang des Schreibens der Buddenbrooks!
Profile Image for Silvio Weitzl.
134 reviews
April 14, 2025
Intelligente Komposition zwischen Wahrheit und Dichtung

In dieser romanhaften Biografie über die Gebrüder Heinrich und Thomas Mann fliegen die Seiten in fulminantem Tempo durch Raum und Zeit. Die großartige und eingängige Erzählstimme Lohres und der niveauvolle Stil fügen sich beinahe nahtlos in den der beiden Manns ein. Damit wird ein tiefer Einblick in die Gefühlswelt der beiden doch sehr unterschiedlichen Charaktere gewährt. Thomas, von Selbstzweifeln geplagt, die eigene literarischen Stimme suchend. Heinrich, in einem aussichtslosen Abenteuer zwischen Liebe und Schriftstellertum lustwandelnd. Neben den Einzelschicksalen wird die Beziehungsdynamik der Gebrüder Mann lebensnahe dargestellt. Matthias Lohre hat eine ungeheuer rasante und wohlüberlegte Auftaktlektüre zum „Thomas Mann Jahr 2o25“ komponiert.
Profile Image for Tessa {bleeds glitter}.
917 reviews28 followers
September 12, 2025
Möglicher Weise bin ich zu dumm für dieses Buch. Möglicher Weise ist es komplett überschrieben, grenzwertig in seiner Darstellung homosexueller Anziehung und lässt uns im großen Stile komplett überrumpelt in der Dunkelheit darüber, wofür wir die ganze Zeit an dieses Buch eigentlich verschwendet haben. Möglicher Weise bräuchte man etwas Grundwissen über die Brüder Mann und ich habe keins.
Ich weiß nicht wofür es das Buch gibt oder warum man es lesen sollte. Wir verfolgen über hunderte von Seiten einen komplett selbstzweifelnden, selbstverachtenden Thomas, der zwar durchaus irgendwie weiß was er im Leben will, aber nicht wie er es bekommt und was die Gesellschaft davon halten würde. Er ist irgendwie mitleidserregend, irgendwie nachvollziehbar in seinem Selbstzweifel und seinem verzweifelten Wunsch nach Verständnis und Anerkennung, irgendwie ist es trotzdem anstrengend seinen kreisenden Gedanken und Entwicklungen zu folgen. Jedes Mal wenn ich dachte "endlich hat er es verstanden", "endlich hat er sich entschieden" wackelt er doch wieder zurück zum Anfang um wieder exakt das gleiche nochmal von vorne zu überdenken. Langweilig. Langwierig. Wen kümmert es? Offensichtlich ist der Mann nach heutigen Labels nicht hetero, er schwärmte für den Bruder seiner besten Freundin, er schwärmt einem schönen, vermutlich minderjährigen (bitte was?) Jungen Mann hinterher, es endet in unverständlichem Drama und seiner Ehefrau. Das ganze Prozedere mit dem Teufel ist so überschrieben und an einer Stelle, an der ich wirklich nur noch wenig Interesse an dem Wohle irgendeiner Person in diesem Roman (außer Ilse) hatte. Dann wird auch noch der treue, süße, bereits vor dem Tod gerettete Hund getötet und ich bin endgültig verwirrt und wütend. Metaphern, Analogien hin oder her, das finde ich alles etwas anstößig. Um sich von seiner Homosexualität zu befreien muss man doch keinen Hund umbringen? Sollte das Thomas' Unschuld darstellen? Ich will es nicht wissen.
Nebenbei folgen wir auch noch seinem absolut unausstehlichem Bruder Heinrich, der dumm, arrogant und frauenverachtend ist. Ein wahres Geschenk, eine Berreicherung für diese, sich einfach nicht fortbewegen wollende, Handlung. Ich mochte Heinrich so wenig das ich sogar ein klein wenig Genossen habe wer auch noch mit seiner Angebeteten schlafen durfte. Gleichzeitig: gab es diese Dreiecksbeziehung so in Wirklichkeit? Und wenn ja, warum hatte da jemand Bock drauf? Warum hat sich das auch nur einer von denen angetan? Warum habe ich mir das angetan darüber zu lesen dafür das Heinrich es am Ende dann sogar verkackt diese Frau, die irgendwie und auf unerklärliche Weise etwas mit ihm aufbauen wollte wieder einmal zu vergrauen? Vielleicht haben sie ja auch geheiratet und ich habe das missverstanden. Ist mir ehrlich gesagt aber auch egal.
Dann streiten sich die Brüder noch überdramatisch und vertragen sich irgendwie wieder (I guess?) und dann ist die Episode mit dem Teufel und dann verliert das Buch mich vollends im kurzen, 50 Jahre späteren Epilog.

Würde das Buch nicht weiterempfehlen und bin auch sehr überrascht über die positiven Bewertungen. Aber jedem das seine, meins wars leider nicht.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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