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The Island – Es gibt kein Entkommen: Thriller | Spannender deutscher Escape-Room-Thriller auf einer verlassenen Ostsee-Insel

Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?

Sie wollen nur spielen. Doch für sechs Influencer wird ein innovatives Escape Game schnell zum Überlebenskampf gegen einen unsichtbaren Gegner, der sie auf einer einsamen Ostseeinsel mit ihren schlimmsten Albträumen konfrontiert. Jedes Rätsel, jede Herausforderung bringt sie der Freiheit näher – oder dem Tod. Die Regeln der Instagram-Welt sind außer Kraft gesetzt. Nicht die Schönen und Lauten gewinnen. Auch nicht die Skrupellosen. Nicht einmal die Schlauen. Hier gewinnt niemand.

Spannendes deutsches Thrillerdebüt.

305 pages, Kindle Edition

Published August 29, 2024

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About the author

Nils Hauser

4 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
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4 stars
15 (32%)
3 stars
17 (36%)
2 stars
7 (15%)
1 star
2 (4%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Ani.
371 reviews37 followers
August 16, 2024
Ich lese nur noch selten Thriller von Männern, weil ich die Geschichten meist unkreativ und die weiblichen Charaktere schlecht geschrieben finde (außerdem werden sie viel zu häufig und genussvoll belästigt, vergewaltigt und getötet).

Allerdings kann ich auch keiner Escape-Spiel-Zeugs-Geschichte widerstehen. 


Die erste sehr positive Überraschung waren Diversität und eine durchaus authentische Darstellung von Influencer*innen mit Klischees, die aber nicht übertrieben wurden - und immerhin steckt da ja auch ab und zu mal ein Fünkchen Wahrheit. Überraschung Nummer zwei war das Ausbleiben einer reingedrückten und unnötigen Liebesgeschichte. Sehr erfrischend. 


Die Themen im Buch sind allesamt brandaktuell. Es bleibt oft spannend, da verzeiht man schon mal, dass die Charaktere nicht immer super logisch handeln. 


Ich hatte hier aber - mal wieder - Probleme mit dem Schreibstil. Der ist wahnsinnig abgehackt, Sätze sind kurz, bestehen oft nur aus einem Wort. 


“Eine junge Frau. Ich versuche, mich aufzurichten, aber ich kann meine Finger nicht spüren. Schwere. Unendliche Schwere.”


Dazwischen wird es immer wieder schwülstig. Ich bevorzuge bei Thrillern aber einen scharfen, klaren und präzisen Stil ohne viel Chichi. 


Die Wortwahl ist teils kindlich. Wellen “klatschen” und machen “schmatzende” Geräusche, Menschen sprechen nicht, sondern “blubbern los”. Ich fand das einfach unpassend, gerade weil die Story sonst eher düster ist. 


Insgesamt fand ich dieses Thriller-Debüt aber wirklich nicht schlecht. Es liest sich gut weg.
Profile Image for G.
329 reviews
September 3, 2024
Wer hat eigentlich entschieden, dass dieser Quark auf den Markt gehört?
Eigenschaftslose Charaktere, die nur über ihre äußerlichen Merkmale definiert werden und soviel Innenleben besitzen wie ein Stück Fruchtgummi. Eine Hauptfigur, die dem Begriff "Weichei" ganz neue Dimensionen setzt und in erster Linie herumheult, wenn sie sich nicht gerade in die Hose macht vor Angst oder Platitüden mit sich selbst austauscht. Eine Handlung, für die man sich fremdschämt. Ein Stil, der zwischen 8. Klasse-Schüleraufsatz und "möchte gern, nur kann nicht" oszilliert. Die "Auflösung" eine Chimäre aus banal und Banane, man kann sich eigentlich nur die Hand vor die Stirn klatschen.
Da überrascht es auch nicht weiter, wenn der Autor seine irre trendy englischen Versatzstücke nicht ganz im Griff hat; so findet sich unter einem Insta-Bild ein "Capture" anstelle einer Caption. Macht ja nichts. Klingt ja fast genauso. Es heißt leider auch nicht "Hoody", sondern "Hoodie", allerdings bereitet die gesamte Passage, aus der dieser Fehlbegriff stammt, mir Verständnisprobleme:
"Sie wirken wie aus dem Online-Katalog ins Leben getretene Prototypen männlicher Jugendlichkeit im Jahr 2024: Hoody, Baggy, Sneaker und natürlich die Standardfrisur: ausrasierte Seiten und vorne längeres, aufquellendes Haar."
(1. Was für ein Online-Katalog ist das? 2. Baggy im Sinne von Drogentütchen? 3. "Männliche Jugendlichkeit"? Meint der Gute nicht eher männliche Jugend oder männliche Jugendliche? 4. Aufquellendes Haar??)
Ein Raum besitzt "faserdünne Glaswände", was ich mir vom Physikalischen wie von der Statik her schwierig vorstelle (gehen die außerdem nicht ständig zu Bruch?). Es herrscht "gespenstige Ruhe", auch ein Wort, das so nicht existiert. Manchmal grätschen die Wortfindungsprobleme des Autors auch direkt rüber in die Zone unfreiwilliger Komik:
"'Ich verachte dich', sage ich zu ihr. '[...] Ich verachte euch alle. [...]'
'Beruht auf Gegensätzlichkeit', faucht Suzanna."

Lieber Herr Hauser, das Wort lautet "Gegenseitigkeit". Nichts zu danken.
Auch Vergleiche muss man können, sonst wird es erheiternd: "Fragen ploppen in ihr auf, wie Mais, der sich brutzelnd in Popcorn verwandelt."

Landschaftsbeschreibung bzw. das Schaffen von Atmosphäre sind so wenig eine Stärke des Autors wie das bereits dargelegte generelle Sprachgefühl: "Eine Möwe keift. Die Wellen werfen sich schmatzend gegen das Ufer."
Und weil es so schön war, eine Handvoll Seiten darauf dann gleich nochmal: "Die Wellen werfen sich schäumend gegen die Klippen. Eine Möwe kreischt. [...] Die Sonne blitzt noch einmal auf, bevor sie wie cremiges Eidotter in die Ostsee eintaucht. Eigentlich doch ein schöner Anblick. Wenn die Situation nicht so abgefuckt wäre."
Abgefuckt würde ich auch die folgene Beschreibung nennen: "Unter uns das Keuchen und Rasseln der Wellen, die sich wie eine Horde grollender Stiere gegen den Felsenstein stürzen." Felsenstein?? Keuchende Wellen mit Rasseln?? Und dann noch die grollenden Stiere; das Schwachsinnsmeter steht hier locker auf 11.
Neben herumkeifendem Wassergeflügel und dem vereinzelten Käfer wartet die Insel, sorry, The Island in Sachen Fauna außerdem mit Meeressäugern auf, denen man ebenfalls lieber nicht begegnen möchte:
"Nun beginnt doch noch eine Robbe zu heulen. Ihr Schrei klingt wie ein durch die Gassen pfeifender Windstoß."
Nun ist ein Heulen natürlich kein Schrei und ein Schrei kein pfeifender Windstoß, aber egal; jeder, der mal an der Küste war, weiß, dass eine Robbe nicht solche Geräusche von sich gibt, es bleibt also die Frage, was für ein Ungeheuer da vor dieser Insel seinen Lebensraum hat.

Beschreibung ist also nicht so das große Thema hier. Leider gehört auch Spannung ist nicht wirklich zu den Stärken des Autors; beispielhaft vielleicht diese Szene, in der unser Held sich verfolgt fühlt:
"Mit einer abrupten Drehung wende ich mich um.
Niemand ist zu sehen. Kein Tier, kein Mensch, gar nichts. Nur eine Einbildung, beruhige ich mich. Eine Überlastung meines Hirns.
Ich laufe weiter. Höre das Blut in meinen Ohren rauschen. [...] Das Ächzen der Bäume. Das gleichmäßige Brausen der Wellen. Meinen pumpenden Herzschlag.
Und noch was. Schritte. Da schleicht sich einer an! Mein Mund wird trocken, das Schlucken tut weh. als wären meine Mandeln aus Schleifpapier."

Für diese Beschreibung würde sich jeder Kinderkrimi schämen ("Da schleicht sich einer an!"), da helfen auch die krassen Ein-Wort-pro-Satz/Ein-Satz-pro-Zeile-Sperenzchen nicht.

Grusel also schon mal Fehlanzeige, vielleicht sieht es mit Kampf- und Actionszenen ja besser aus? Bittesehr, hier wird nun gekämpft, dass die Schwarte kracht:
"Ich stürze. Kriege keine Luft mehr. Krämpfe durchzucken meinen Körper, als würde mir jemand mit einer rostigen Klinge in der Bauchdecke herumwühlen. Na warte, denke ich, in mir kribbelt, brummt, vibriert es, und kaum dass ich wieder atmen kann, springe ich auf."
Erstmal: Klinge in Bauchdecke führt zu Krämpfen? Aha. Und spielt es in dem Zusammenhang eine Rolle, ob die Klinge nun rostig ist oder frisch poliert? Und wieso das unvermittelte Brummen, Kribbeln und Vibrieren, hat der gute Prota ein Sexspielzeug verschluckt? Ich bin ratlos. Oberknaller natürlich: "na warte". Na warte! Spitze.

Okay, Action war auch nicht so überzeugend, wie steht es mit Cliffhangern? So am Ende des Kapitels? Mal sehn...
"Was ich sehe, erschreckt mich so sehr, dass ich, wie aus einem Alptraum erwachend, aufschreie."
Hm.

Was die Logik der Geschichte angeht, möchte ich gar nicht erst anfangen, allerdings hat mich eine Sache derart genervt, dass ich sie anführen muss -- da wird eine Figur so schwer verletzt, dass sie ca. 1 Fingerbreit vor dem Verbluten steht. Zum Glück findet sich jemand, dessen Erste-Hilfe-Fähigkeiten Jesus Christus erblassen lassen würden, und bewahrt die Person in letzter Minute vor dem sicheren Tod. Puh! Toll! Noch toller: Als nächstes läuft, sprintet, klettert und schwimmt dieser Charakter, der vor zehn Minuten noch etwa 95% seines Blutvolumens dem Inselboden gespendet hatte, wieder so, als wären wir bei den Bundesjugendspielen. Alles wieder gut! Wurde ja genäht! Das ist für mich Leserverarsche.

Angeblich handelt es sich bei dem Verfasser um einen Drehbuchautor; ich finde das ehrlich gesagt schwer zu glauben.
Meinen Dank an NetGalley und den Verlag, aber mal ehrlich, dieses Buch ist ja wohl nicht euer Ernst.
Profile Image for DarkOcean.
195 reviews
August 29, 2024
Meine Meinung zum Buch:
"The Island: Es gibt kein Entkommen" von Nils Hauser war für mich ein ziemlich guter Escape-Room-Thiller in dem es auch um topaktuelle Themen ging. Der flüssige Schreibstil des Autors hatte mich schon von der ersten Seite an absolut gepackt und ich habe richtig mit den sechs InfuencerInnen mitgefiebert, die wegen eines innovativen und außer Kontrolle geratenen Escape Games wirklich durch die Hölle gehen mussten im Versuch irgendwie zu überleben.
Die Handlung war super nervenaufreibend und spannend und was mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat war, wie sich der Autor in dieser Geschichte mit der Toxizität und Scheinwelt von Social Media auseinandergesetzt hat und aufgezeigt hat wie leicht man sich einfach von Idolen blenden lassen kann.
Auch besonders diese bedrohliche und düster angehauchte Grundatmosphäre auf der einsamen Ostseeinsel und die Ungewissheit was die Charaktere noch alles erwarten wird, haben beide dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen und es war wirklich krass zu sehen, wozu Menschen fähig sein können, wenn es um ihr eigenes Leben geht. Insgesamt haben die Buchfiguren auf mich ziemlich realistisch gewirkt und es war wirklich interessant das Zusammenspiel der Sechs zu beobachten, weil sie einfach so von Grund auf verschiedene Persönlichkeiten hatten.
Alles in allem fand ich diesen Thriller wirklich richtig gut und würde mich auch in Zukunft auf jeden Fall über mehr aus der Feder des Autors freuen. Das Buch empfehle ich an alle weiter, die Fans von fesselnden Thrillern sind.
Profile Image for julieslittlelibrary .
121 reviews2 followers
May 28, 2025
Überraschenderweise fand ich's echt ganz gut. Mit den kurzen Kapiteln und dem flüssigen Schreibstil hab ich sehr gut in die Geschichte rein gefunden und war auch immer wieder sehr schnell in der Story drinne. Es gibt Cliffhänger (im wahrsten Sinne des Wortes, haha), verstörende/gruselige/grausige Szenen.
Es werden aktuelle Themen wie Social Media, Influencer und KI behandelt.
Die Emotionen und Gefühle der Charaktere waren auch greifbar, das fand ich gut, und hat es nochmal gruseliger gemacht.
Und einerseits ist die Handlung irgendwie so absurd und crazy, und andererseits doch nicht so weit entfernt von unserer Realität.
Profile Image for Leah.
4 reviews
August 5, 2026
Das grundlegende Konzept eines Escape Games mit Influencern, die Stück für Stück ihre Maske vor der Kamera fallen lassen müssen, ist unglaublich interessant.
Ein Überlebens Kampf von Menschen, die davon leben sich selbst als Marke zu verkaufen und keine Verbindung zur Realität mehr haben, die nun eben dadurch umso härter mit der ihnen entfremdeten Realität konfrontiert werden.

Leider ist die Umsetzung mehr als mangelhaft. Der Schreibstil ist beim Lesen schwer zu ertragen. Die abgehakten Sätze, die Kapitel und Teile die viel zu schnell vorüber sind und die inneren Monologe der Hauptcharaktere sind nicht gut gelungen.

Auch das Ende wirkt eher lack luster, man hätte den Endpunkt anders setzen oder es länger machen müssen.
Profile Image for Alexandra Behr.
573 reviews5 followers
August 29, 2024
Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich sehr angesprochen und neugierig gemacht.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Es waren für mich zu viele Wiederholungen und jede Menge englische Begriffe, die mich genervt haben.

Auch bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden.

Die Story ist spannend und actionreich.

Fazit:
Mir hat dieses Buch leider nicht gut gefallen.
Profile Image for Birgit I..
24 reviews2 followers
June 10, 2025
Hoch spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Könnte mir den Plot auch sehr gut als Serie oder Spielfilm vorstellen.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews