Julian Nida-Rümelin hat Philosophie nie aus dem Elfenbeinturm betrieben, sondern sich immer eingemischt – mutig, engagiert und leidenschaftlich. Gleichzeitig ist sein Denken von dem Vertrauen geprägt, dass vernünftige Argumente auch in hitzigen Debatten Verständigung möglich machen. In diesem Buch aus Anlass seines 70. Geburtstags verbindet er seine persönlichen Erfahrungen mit Reflexionen über die Zivilkultur der Demokratie und ihre Gefährdung durch rechten Populismus und linke Intoleranz. Das bewegende Buch eines Philosophen, der den gesellschaftlichen Diskurs bis heute prägt.
Ich hatte ein Buch erwartet, was mir Orientierung in einer Zeit gibt, wo es schwer ist zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Im ersten Teil habe ich das bekommen, aber spätestens ab der Hälfte entwickelt sich das Buch zu einer Selbstdarstellung die sonders gleichen sucht. Der Autor stellt sich über viel und vieles, kritisiert Cicero, aber nicht sich selber. Schade, hatte viel erwartet
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