Rom zur Caligula sitzt auf dem Thron, doch im Volk brodelt es, und immer wieder kommt es zu politischen Unruhen. Als die Stadt von einer grausamen Mordserie erschüttert wird, beauftragt der Kaiser ein ungleiches Ermittlerduo, der Sache nachzugehen. Gerüchte werden laut, dass ein großes Tier in den Kanälen Roms sein Unwesen treibt, Menschen tötet und seine Opfer dabei bestialisch zurichtet. Doch die Ermittlungen führen auf eine unglaubliche Wurden die Morde nicht von einem gewöhnlichen Tier verübt, sondern von einem mächtigen Wesen aus der antiken römischen Mythologie? Eine gefahrvolle Reise ins Unbekannte beginnt.
Der 1969 geborene Michael Peinkofer ist sowohl Autor wie auch Übersetzer und Filmjournalist, außerdem betreibt er an seinem derzeitigen Wohnort Kempten zusammen mit einem weiteren Gesellschafter die Firmen "Dreamagix Studios Leising" und "Peinkofer GbR". Seine Tätigkeiten im Bereich Journalismus orientieren sich an seinem Studium als gelernter Germanist mit den Nebenfächern Geschichte und Kommunikationswissenschaften - abgeschlossen hat er dies als Magister. Geschrieben hat Michael Peinkofer bereits 180 Romane und benutzt dafür sehr unterschiedliche Pseudonyme - auch auf Genre hat er sich nicht festgelegt, wurde aber vor allem für Fantasy-Romane bekannt. Einige seiner Pseudonyme sind beispielsweise "Marc van Allen" oder "Michael J. Parrish". Größere Bekanntheit erlangte er mit dem Roman "Die Bruderschaft der Runen" und der Romanreihe "Die Orks".
Dieses Buch war für mich definitiv etwas neues. Fantasy gemischt mit historischen Elementen zur Zeit des römischen Reiches, sowas habe ich bisher noch nicht gelesen, aber es hat sich gelohnt. Ich fand den ganzen Hintergrund zur Bestie, das Wissen aus alter Zeit, total interessant und ich liebs, wenn es mystisch wird. 🖤 Die Reise, die Lucius, Sibylla und Co. antreten war atmosphärisch und hat genau das ausgelöst, wenn man an das alte Rom, die Paläste, die kargen Orte, die Soldaten oder Gefechte denkt. Ich kann es nicht besser beschreiben, ihr wisst was ich meine. 😁 Und mit den Fantasy-Elementen war es zwischendurch schon fast ein wenig unheimlich. Nur zwischenmenschlich blieb es für mich lange zu oberflächlich, da hätte ich mir mehr gewünscht, das hat der Hauptprota irgendwie sogar selbst an einem Punkt gemerkt. 😅 Den konnte ich auch anfangs noch nicht so richtig greifen, ich hatte kein Bild vor Augen. Zum Ende gab es dann aber doch Momente, die mich ziemlich berührt haben. Und das Ende selbst, da dachte ich an einem Punkt kurz, ach das war jetzt aber einfach...ja nu, ich dachte es nur kurz. 🫠
𝐈𝐧𝐝𝐚𝐠𝐚𝐭𝐨𝐫 ist ein weiteres Fantasybuch von Michael Peinkofer. Seit der Ankündigung dieses Buches habe ich mich auf die Veröffentlichung gefreut, bin ich doch ein großer Fan von Myrk.
Dieses Buch ist eine sogenannte Historical Fantasy.
Das heisst, wir haben ein historisches Setting, in das Fantasy Elemente eingewoben sind.
Und hier ist es noch mehr als das. Es ist von der ganzen Stimmung her auch ein Kriminalroman.
Crime meets History meets Fantasy ❤️❤️❤️
Das klingt für mich nach einem Leckerbissen.
Wir verfolgen eine Geschichte im Alten Rom zur Zeit von Kaiser Caligula. In den Stadtteilen kommen Menschen bestialisch zu Tode, andere sterben durch gezielte Dolchstösse ins Herz. Auch Calgulas Schwester ist davon betroffen. In seinem Schmerz erteilt Caligula dem ehemaligen Arenakämpfer Lucius den Auftrag, die Sache zu untersuchen. Gemeinsam mit einigen anderen wird ihn seine Recherche von Rom über Alexandria bis in den Nähen Osten führen. Und es stellt sich die Frage, ob hier ein uraltes Mythologiewesen zum Leben erweckt wurde...
Die erste Buchhälfte las sich wie ein klassischer Kriminalroman, während der zweite Buchteil eher einer sehr gefährlichen Abenteuergeschichte glich. Ich mochte das Buch durchaus. Peinkofers Sprache war wie immer süffig, die historischen Details interessant. Der Krimiplot war spannend. Aber an die Besonderheit von Myrk kommt das Buch nicht heran. Die Figuren waren nicht so gestaltet, dass sie mir haften bleiben werden. Ich war beim Lesen emotional nur wenig beteiligt. Es ist gefühlt nicht der ganz große Wurf.
Meine Meinung zum Buch: "Indagator: Die Bestien von Rom" von Michael Peinkofer war ein interessanter Mix aus Historik, Crime und Fantasy. Der bildliche Schreibstil des Autors steckte so voller Details, dass das Rom der Kaiserzeit regelrecht vor meinen Augen zum Leben erwacht ist und ich mir wirklich gut vorstellen konnte wie es damals gewesen sein könnte. Da ich vorher tatsächlich leider kaum in der Thematik drin war, fiel es mir besonders am Anfang manchmal ein wenig schwer am Ball zu bleiben wegen den ganzen römischen Begriffen, aber sobald ich mich erstmal eingelesen hatte, konnte mich die Geschichte dann wirklich fesseln. Das Buch strotzte nur so vor Spannung wegen den Mordfällen und die bedrohliche Atmosphäre die die ganze Zeit vorgeherrscht hat, war wirklich der Wahnsinn. Ich glaube ich werde mich in Zukunft auf jeden Fall nach mehr Büchern in diese Richtung umschauen und kann insgesamt sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat. Ich würde das Buch allen weiterempfehlen, die Lust auf eine düstere Geschichte haben.