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L'I.A. expliquée aux humains
168 pages, Paperback
Published September 6, 2024
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December 14, 2025
In seiner Analyse zeigt Jean-Gabriel Ganascia, dass Künstliche Intelligenz die Arbeit nicht abschafft (ne mettra pas fin au travail), sondern vielmehr „pulverisiert“ (pulvérise le travail). Sie automatisiert die kleinen, einfachen Teilaufgaben – die sogenannten „Krümel“ (miettes) – und macht die verbleibende Arbeit für viele Angestellte mühsamer (fastidieux), da sie zusätzliche Reporting-Pflichten und automatische Aufgaben erzeugt. Die anfängliche Hoffnung, Maschinen würden die physisch anstrengende oder monotone Arbeit übernehmen und dem Menschen die kreativen, angenehmen Aufgaben überlassen, kehrt sich in der Praxis ins Gegenteil um: Viele Beschäftigte berichten von einer spürbaren Arbeitsmüdigkeit (lassitude).
Ganascia vergleicht die KI treffend mit der Zunge des Äsop: Sie ist zugleich das Beste und das Schlimmste der Dinge (la meilleure et la pire des choses). Auf der einen Seite kann sie Kreativität fördern, etwa durch die Analyse von Autorenentwürfen, auf der anderen Seite entstehen monotone und überlastende Arbeitsbedingungen. Zugleich mahnt der Autor vor einer Überregulierung der KI: Innovation bringt per Definition etwas Neues hervor, dessen Risiken nicht im Voraus bekannt sind. Die Vorstellung, man könne alle Gefahren antizipieren und vollständig begrenzen, sei irreführend und könne nützliche Anwendungen verhindern. Wie Ganascia prägnant zusammenfasst: innover c'est concevoir ce qui n'existe pas encore – innovieren bedeutet, das zu entwerfen, was noch nicht existiert.
Ganascia vergleicht die KI treffend mit der Zunge des Äsop: Sie ist zugleich das Beste und das Schlimmste der Dinge (la meilleure et la pire des choses). Auf der einen Seite kann sie Kreativität fördern, etwa durch die Analyse von Autorenentwürfen, auf der anderen Seite entstehen monotone und überlastende Arbeitsbedingungen. Zugleich mahnt der Autor vor einer Überregulierung der KI: Innovation bringt per Definition etwas Neues hervor, dessen Risiken nicht im Voraus bekannt sind. Die Vorstellung, man könne alle Gefahren antizipieren und vollständig begrenzen, sei irreführend und könne nützliche Anwendungen verhindern. Wie Ganascia prägnant zusammenfasst: innover c'est concevoir ce qui n'existe pas encore – innovieren bedeutet, das zu entwerfen, was noch nicht existiert.
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