In Veit Etzolds hartem Thriller »Final Blood« löst Patho-Psychologin Clara Vidalis ihren 9. Fall.
Ein Berliner Luxushotel wird zum Schauplatz eines bestialischen Ein Ministerpräsident und seine Familie liegen tot in ihrer Suite.
Patho-Psychologin Clara Vidalis und ihrem Team vom LKA bietet sich ein Bild des Grauens. Offenbar wurden die Opfer post mortem verstümmelt, eingeritzt in ihre Haut finden sich seltsame Zeichen. Als wäre das nicht genug, stehen auf dem Esstisch der Suite Weingläser, die mit Blut gefüllt sind. Auf TikTok taucht kurz darauf ein Video auf, das offenbar direkt nach der Tat aufgenommen wurde. Es zeigt das Hotelzimmer und einen maskierten Mann, der aus einem mit roter Flüssigkeit gefüllten Weinglas trinkt.
Clara und die Ermittler rä Ist dieser Mann ein Auftragskiller, ein Psychopath oder beides? Sie ahnen nicht, dass sein wahres Motiv und Ziel tausendfach schlimmer sind.
Gnadenlos Die Thriller-Reihe von Bestseller-Autor Veit Etzold bietet knallharten Nervenkitzel mit hollywoodreifer Action
»Ein harter und eiskalter Thriller, der kaum Zeit zum Luftholen lässt! […] Die Figuren sind gut entwickelt, die Story am Puls der Zeit. Veit Etzold bestätigt erneut, warum er zu den besten deutschen Thriller-Autoren gehört!« Denglers Buchkritik über »Blutgott«
Veit Etzolds Thriller-Reihe um die toughe Clara Vidalis ist in folgender Reihenfolge
Final CutSeelenangstTodeswächterDer TotenzeichnerTränenbringerSchmerzmacherBlutgottHöllenkindFinal Blood
Prof. Dr. Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, ist Autor mehreren Spiegel Bestsellern. Er arbeitete für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Führungskräfteentwicklung sowie als Hochschullehrer. Er ist zudem einer von Europas bekanntesten Rednern und Beratern zur Methodik des Corporate Storytelling. Sein erstes Buch schrieb er mit Prof. Michael Tsokos, dem Chef der Berliner Rechtsmedizin, über mysteriöse Todesfälle in der Forensik. Er ist mit der Rechtsmedizinerin Saskia Etzold, geb. Guddat, verheiratet. Veit Etzold lebt mit seiner Frau in Berlin
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Prof. Dr. Veit Etzold, born 1973 in Bremen, is the author of several Spiegel bestsellers. He has worked for media groups, banks, in management consulting and executive development, and as a university lecturer. He is also one of Europe's best-known speakers and consultants on the methodology of corporate storytelling. He wrote his first book with Prof. Michael Tsokos, the head of forensic medicine in Berlin, about mysterious deaths in forensics. He is married to the forensic pathologist Saskia Etzold, née Guddat. Veit Etzold lives with his wife in Berlin
Der brutale Mord an einem Ministerpräsidenten und seiner Familie in einem Berliner Luxushotel rufen die Patho – Psychologin Clara Vidalis und das Team vom LKA Berlin auf den Plan. Die Tat wurde mit unglaublicher Brutalität begangen und der Täter stellt zusätzlich verstörende Bilder dazu ins Netz. Und es bleibt nicht bei einer Tat, die Opfer sind prominent und der Täter tötet nicht nur, er zelebriert die Morde und verhöhnt die Ermittler. Damit ist das typische Szenario der Thrillerreihe gelegt und Clara, Mac Death sowie das bereits hinlänglich bekannte Team kann sich – mit teils sehr sarkastisch – schwarzen Humor, seiner Arbeit widmen. Veit Etzold spart auch diesmal nicht an offener Gesellschaftskritik, ich habe eher den Eindruck die Bücher werden immer politischer, aber ich empfinde das nicht als störend. Also eigentlich hätte es wieder perfekt sein können, war es aber leider nicht. Zunächst irritierte mich die breit ausgewalzte Szene auf dem Reiterhof, da fühlte ich mich an die Mädchenreihen wie „Maya auf Reiterhof“ erinnert, das passte überhaupt nicht zum Stil der Reihe und auch sonst hatte die Geschichte einige Längen, zum Beispiel durch die häufigen Rückblenden und Querverweise auf die früheren Fälle. Ich vermisste auch ein wenig die persönliche Weiterentwicklung der Protagonisten, die in den Vorgängerbänden mehr Raum bekam. Auch die Hintergründe des Falles waren diesmal sehr verworren und konstruiert, insbesondere das Finale wirkte schon fast kitschig. Ich gebe trotzdem 4 Punkte, zum einen, weil ich die Reihe mag, zum anderen, weil Etzold einfach einen tollen Schreibstil hat.
Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ja, die Reihe ist mit jedem weiteren Buch schwächer geworden. Das hier ist allerdings der absolute Tiefpunkt.
Die Handlung, an sich schon fadenscheinig dünn, hätte gut und gerne auf 100 Seiten Platz gefunden. Der Rest wurde mit Ausflügen in die politische Geschichte, ständige Wiederholungen und banalem Geschwafel gefüllt. Auch scheint der Autor verlernt zu haben, was mich einst so für seine Bücher begeistern konnte. Wo ist dieser atemlos machende Schreibstil, der gekonnt perfide Plots webt, aus deren Fängen es kein Entkommen gibt? Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass das tragende Element zunehmend debilere Abartigkeiten sind. Ich liebe kranke Psychothriller und es darf auch gern blutig zugehen. Aber ein Thriller, der allein von den Perversitäten des Täters lebt, der immer absurdere Folterpraktiken spinnt, das ist keine gute Unterhaltung mehr. Könnte es vielleicht sein, wenn man Einblick in die Psyche des Täter erhalten würde. Fehlanzeige. Die Täter in Etzold‘s Büchern verkommen immer mehr zu eindimensionalen Monstern ohne Hintergrundgeschichte. Die Auflösung am Ende war… naja. Auch keine Meisterleistung. Aber man muss sich ja Tür und Tor offenhalten.
Werde ich weitere Bände der Vidalis Reihe lesen, so denn welche erscheinen? Vermutlich, aus nostalgischen Gründen und in der Hoffnung, dass der Funke vielleicht doch wieder überspringt und an die ersten Bände angeknüpft werden kann.
Worum geht’s? Ein Politiker, seine Frau und seine Tochter werden tot in einem Hotelzimmer aufgefunden. Der Killer hat sie nicht nur brutal ermordet, sondern auf TikTok erscheint kurze Zeit später ein Video, auf dem er ihr Blut trinkt. Clara ist sich sicher: Der Totenzeichner ist zurück. Und sie will ihn fangen.
Meine Meinung: Lieber Veit Etzold, Sie führen die Liste meiner deutschen Lieblings-Thriller-Autoren mit an und die Clara-Vidalis-Reihe zählt zu meinen Lieblingsserien. Nachdem es nach Band 8 lange still um Clara wurde, hatte ich schon Angst, die Serie wäre beendet und war umso euphorischer, als mit „Final Blood“ Band 9 erschien. Ich mag den eindringlichen, bildhaften Schreibstil. Zudem bin ich immer wieder beeindruckt, wie gut recherchiert ist. Auch wenn die politischen Dinge vielleicht nur am Rande kratzen, so bin ich doch überzeugt, dass da mehr als nur ein Kern Wahrheit dahintersteckt und entsetzt darüber, was in der Welt passiert, das oftmals im Verborgenen geschieht.
Von Clara und MacDeath erfahren wir hier leider nicht viel Neues. Auch die anderen im Team sind eher eine Art Randfiguren. Richtig gut gefallen hat mir die Idee hinter der Figur des Killers. Das Psychopathische, das Brutale und Grausame war wirklich einzigartig.
Andere Dinge, die mir positiv aufgefallen sind, waren die Teile darüber, wie die Geheimdienste der einzelnen Staaten agieren. Wieviel da im Verborgenen passiert. Auch gut gefallen hat mir der Beginn, der Wechsel zwischen den Kapiteln um die Reitstunde und der Szenen im Hotelzimmer haben es geschafft, dass das Gute bzw. Böse am jeweiligen Ort noch extremer zutage kam. Aber leider, leider konnte mich dann der Rest nicht mehr überzeugen. Wo wir sonst tief in die Seele und den Kopf des Killers blicken dürfen, was mich hier wirklich interessiert hätte, blieben wir an der Oberfläche. Dabei hätte der Killer der König aller Killer werden können, so genial waren die Grundzüge. Den Großteil hat dann m.E. die Arbeit der Geheimdienste eingenommen sowie andere Begebenheiten aus der Welt, wie 9/11, Bin Laden, etc., was mit dem Fall nicht viel zu tun hatte. Das war eher eine Art fiktives Sachbuch. Bei den Ermittlungen selbst kam es mir streckenweise so vor, als würde eher Werbung für die ersten Bände der Serie gemacht werden und der eigentliche Fall hat dann vielleicht 10 % des Buches eingenommen. Aufgrund meiner Vorfreude war das für mich doch leider etwas enttäuschend. Ich hatte mir so viel erhofft und der Killer hatte so viel Potenzial, was leider zwischen all den Themen untergegangen ist.
Bitte lieber Veit Etzold, lassen Sie uns in Band 10, der ja doch auch einen kleinen Meilenstein darstellt, wieder tiefer eintauchen in den Fall. Ich wünsche mir da wirklich wieder einen Wohlfühlthriller der Grausamkeiten, der uns in den Kopf des psychotischen Täters blicken lässt. Blutige Tatorte des Grauens. Rasante Ermittlungen und mehr von Clara und MacDeath. Auch wenn mich dieser Band nicht überzeugen konnte, so freue ich mich dennoch auf Band 10, der meine Enttäuschung hoffentlich wieder wett macht!
Fazit: Leider konnte mich Veit Etzold mit „Final Blood“ nicht überzeugen. Im Gegenteil. Hier hat mich Herr Etzold, der zu meinen deutschen Lieblings-Thriller-Autoren zählt mit Band 9 einer meiner Lieblingsserien eher enttäuscht. Zu viel wurde abgeschweift in geheimdienstliche Themen. Zu viel wurde Bezug genommen auf alte Fälle, dass es eher wie Werbung wirkte. Und der Täter, der der beste aller Zeiten hätte werden können, bekam dadurch einfach zu wenig Bühne.
2 Sterne von mir und ich hoffe auf Band 10 – bitte bringen Sie uns da wieder einen Wohlfühlthriller der Grausamkeiten mit tiefen Einblicken in die Abgründe der menschlichen Seele!
Was war das denn ? Ein Thriller oder ein Geschichtsbuch ???
Zum Inhalt brauche ich mich wohl nicht mehr zu äußern, das wurde schon des öfteren geschrieben. Ich habe alle vorherigen Clara Vidalis Bände gelesen fand sie durchaus gut und spannend. Dieser 9. Band ist in meinen Augen ein einziges Ärgernis!! Was mich total genervt hat waren die ständigen "Erinnerungen" an praktisch alle vorherigen Bände der Vidalis Reihe. Muss man so viel Eigenwerbung machen ? Die enervierenden und langatmigen Exkursionen in die deutsche, russische und amerikanische Geschichte. Wenn mich das interessieren würde, kaufe ich mir ein Geschichtsbuch und keinen "Thriller" ! Was aber noch bedeutend schlimmer war, waren die praktisch auf fast jeder Seite vorhandenen Diffamierungen und Herabsetzungen ALLER deutschen Politiker, Führungs Persönlichkeiten und nicht zuletzt auch noch den überwiegenden Teil der Deutschen Bevölkerung, die einfach als dumm und unfähig in jeder Beziehung dargestellt werden. Ich bin auch nicht immer mit allen Entscheidungen unserer jeweiligen Regierung einverstanden, würde sie aber nie als hirnlose Idioten titulieren. Ich würde Herrn Etzold bei seiner Einstellung zu Deutschland empfehlen einfach auszuwandern.