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Die Sphäre: Hard Science Fiction

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Im 24. Jahrhundert beträgt die menschliche Lebenserwartung dank der Medizintechnologie Biocontrolling 220 Jahre. Die Ressourcen der übervölkerten Erde sind erschöpft, und der Schritt ins All ist die logische Konsequenz. Die Raumstation Helios im Orbit des Zwergplaneten Ceres gilt als Hoffnung der Ihre gewaltigen Biosphären bieten optimale Lebensbedingungen für eine halbe Millionen Bewohner.


Doch 200 Jahre nach Baubeginn verschwinden plötzlich Menschen, und mysteriöse Ereignisse nehmen ihren Lauf. Eine verdeckte Ermittlerin, ein Schriftsteller und eine Systembiologin finden heraus, dass die Raumstation nicht das ist, was sie zu sein scheint. Sind die Bewohner Teil eines ungeheuerlichen Experiments? Und was sind die wahren Ziele der Transhumanistischen Allianz, die hinter den Kulissen die Fäden zieht? Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist es längst zu spät, um die Maschinerie noch aufzuhalten …

Hard Science Fiction meets Space realistisch, spannend, visionär. Für Fans von Cixin Liu, The Expanse, Arthur C. Clarke, Daniel Suarez, Andy Weir

Tom van Allen ist das Pseudonym eines erfolgreichen Sachbuch-Autors, der anhand sorgfältiger Recherche die Grenzen des Möglichen auslotet. Sein packender Hard Science Fiction-Thriller eröffnet den Blick in eine Zukunft, die uns mit zentralen Fragen des Menschseins konfrontiert. So wie Würden Sie Ihren Körper und Ihren Alltag permanent von einer KI analysieren lassen, wenn Sie dadurch 220 Jahre alt werden?

487 pages, Kindle Edition

Published April 10, 2024

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3 (12%)
1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Callibso.
975 reviews19 followers
August 13, 2025
Eine spannende Handlung auf einer sehr großen Raumstation mit einer Fülle von Ideen und Erklärungen, wie man auf einer solchen Station lebt. Spannender Weltenbau. Besonders für Hard-SF Fans ist die wissenschaftliche Komponente sehr interessant; dabei werden viele Themen angesprochen: vom Transhumanismus bis zu primordialen Schwarzen Löchern, vom Weltraumlift bis zu Fragen der Ausbeutung der Asteroiden. Gefallen hat mir auch, dass in dieser Zukunftswelt die UN eine wichtige Rolle spielt.
Ich hätte mir hier und da weniger Infodump gewünscht und auch die Sprache ist mir zu unauffällig.
Der Roman ist eigenständig, auch wenn es inzwischen eine Fortsetzung gibt.
Profile Image for Üzüm Onur.
23 reviews1 follower
December 14, 2024
Die Charaktere sind größtenteils auf ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit reduziert als ob diese das Einzige wären, was sie bestimmen. Man weiß fast nichts über die Reise eines Charakters. Die Gut-Böse-Dichotomie ist sowohl in Charakteren (Amanda, Ed gut, Niklas Böse) als auch in der Weltordnung (UN Gut, Russen, Transhumanisten Böse) zu sehen. Dies ist klar eine Methode um einen Konflikt zu schaffen aber auch führt die Geschichte leider zur Mittelmäßigkeit.

Die Weltordnung wurde von der heutigen fast eins zu eins in ein künftiges Jahr verschoben, obwohl eventuelle Veränderungen mit heutigen soziologischen Ansätzen/Anzeigen besser eingeschätzt werden könnten. Autors eurozentrische Wahrnehmung anderer Kulturen muss ihm an dieser Stelle sehr geholfen haben. Als ich den Satz über die Voraussetzungen der Kostenübernahme der Sozialversicherung am Anfang gelesen hatte, musste ich schmunzeln, weil dies zu deutsch ist. Ich habe mich zuhause gefühlt. Lol

Alle soziologischen und philosophischen Fakten beiseite, sind die Transhumanisten auf eine Persona, nämlich Niklas, reduziert. So ein großes Konstrukt benötigt ein hohes Maß an Zusammenarbeit und Koordination. Ohne irgendeinen festen Beweis sind Amanda und ihre Truppe nur wegen seiner (am Anfang nur vermutet) manipulierten Körperzellen von Anfang an auf Niklas fokussiert, welches wie eine klischeehafte Oberflächlichkeit vorkommt. Das Klischee der Verteufelung und der moralischen Verachtung der hochintelligenten “Wissenschaftler:Innen” findet sich einen Platz in der Literatur sehr oft, insbesondere nach dem II. Weltkrieg. Daher nehme ich dies nicht so übel aber langweilig. (Ja das hat meine Nerdgefühle tiefst verletzt -Ende Sarkasmus-)

Der Autor hat sich über die Zeit zwischen dem 21. und 24. Jh keine Gedanken gemacht, ich vermute, genau deswegen gibt es zu viele Verweisungen auf 20. bzw. 21. Jh. Die Ereignisse seit dem 21. Jh. sind einfach mit heutigen Krisen oberflächlich erklärt oder direkt vermieden. Denkt mal an die Kultur oder ganz einfach wie sehr die Musik sich von 90ern bis heute geändert hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Musik in drei Jahrhunderten nicht mal mit der heutigen elektronischen Musik vergleichbar sein wird, ganz zu schweigen von Michael Jackson. Anders gesagt, der Autor hat kein neues Universum geschaffen, sondern nur das Datum hat er umgestellt. Dies übermittelt das Gefühl, als wäre die Menschheit vom 21. Jh. direkt in den 24. gesprungen, welches für eine SciFi eher träge ist.

Gibt’s nichts Positives? Doch schon. Jedenfalls steckt viel Arbeit dahinter, das merkt man besonders im Nachwort. Trotzdem bin ich mir nicht so sicher, ob diese Konzepte für eine Selbsternennung als Hard SciFi ausreichen würden. Der Fluss der Ereignisse ist im ganzen Buch stabil und die Spannung ist eher im oberen Bereich. Es gab auch ein paar Plot Twists, wie Hadir Habib oder was aus der Sphäre 1 sein wird. Jeder thematisierte Punkt hat am Ende eine Aufklärung bekommen bzw. wurde abgeschlossen. Dies ist ein Merkmal, dass der Autor systematisch arbeitet, welches für ein Sachbuchautor auch kein Wunder ist.

Alles in allem ist es ein gutes Abenteuer. Ich würde es geistig anstatt Hard SciFi eher als Space Opera einstufen.
Cheers Tom vielleicht begegnen wir uns im zweiten Buch wieder.
Profile Image for Sarah .
437 reviews28 followers
March 9, 2025
Die Spähre, ein humanes Projekt in der Nähe von Ceres, mit dem Ziel, die Menschheit im All heimisch werden zu lassen. Streng ausgesuchte Bewohner, totale Überwachung und durchdachte Strukturen führen zu fehlender Kriminalität. Trotzdem verschwindet ein wichtiger chinesischer Landsmann und UN-Ermittlerin Amanda wird damit beauftragt, den Fall zu untersuchen. Gleichzeitig befindet sich Ed mit seiner Frau auf Helios. Sein UN Stipendium soll ihm ermöglichen, über das Projekt zu berichten - zeitlich passend, da das 200-jährige Jubiläum mit großer Feier ansteht.

Das Konzept der Spähren mit der gesamten Peripherie ist spannend und durchdacht, das merkt man auch im Nachwort. Dort präsentiert der Autor explizit Quellen, die ihn beim Schreiben des Buches inspiriert oder als Grundlage gedient haben. Die Handlung ist in Ordnung - an manchen Stellen spannend, an anderen vorhersehbar. Große Gefühlsspitzen bleiben jedoch aus.
Der Rest ist mäßig - die Charaktere bleiben eher blass, der Erzählstil wirkt manchmal hölzern wenn es um Interaktionen geht, und die Beschreibung der Gesellschaft wirkt wenig durchdacht. Es wird immer aufs 21. Jh referenziert, dabei befinden wir uns im 24. Jh. Die Zeit dazwischen wurde, außer mit technischen Errungenschaften, nicht gefüllt.

Damit ist es ein technisch zwar durchdachter, darüber hinaus aber eher ein mäßiger Roman.
Ich habe das ganze als Hörbuch, gesprochen von Thomas Sadecki, gehört. Fand ich nicht so überzeugend, ich bin immer wieder über Intonation und Betonung gestolpert.
Profile Image for Conny W..
442 reviews
September 6, 2024
ein sehr interessanter und aufregender Hard-Science-Fiction Roman !
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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