Die Gesellschaft von Hundemenschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, fand ich an sich ganz interessant. Nur ehrlich gesagt hat sich mir nicht so wirklich erschlossen, warum die Inus so besonders sind? Sie können sich nicht in Hunde/Wölfe verwandeln, sie sind nicht übermäßig stark oder schnell, sie sind nicht unsterblich...
Das einzige, was sie "anders" macht ist das Alpha-Omega-Ding, die Augen und ihr Blut bzw ihre Körperflüssigkeiten haben heilende Fähigkeiten. Aber so, wie ich Menschen einschätze, wär das kein Grund gewesen, Inus zu vergöttern, sondern eher sie zu versklaven und auszubeuten.
Dir Beziehung von Ran und Fenrir war auch eher Lust>Love.
Das Schwangerschaftsthema war besonders seltsam:
1. Fenrir hat ungeschützten Sex mit Ran, weil Omegas in ihrer ersten Hitze meistens nicht schwanger werden. Ist das die Alpha-Variante von "Keine Sorge, ich zieh ihn vorher raus, da passiert schon nix"?
2. Ran wird entführt und im nächsten Kapitel aus seiner Sicht hat er einen kompletten Monolog von wegen, er hatte am Anfang extreme Angst, dass er als männlicher Omega auch schwanger werden kann, aber jetzt wäre es sein größter Traum, Fenrirs Kinder auszutragen.
3. Ran kennt Fenrir seit 2 Wochen (3 Wochen?), in denen sie sich kaum gesehen haben und ist sich aber (nachdem er auch nur so lange Zeit hatte, sich daran zu gewöhnen, dass er überhaupt Kinder bekommen kann), dass er ein Kind von Fenrir will...
Generell sid mir viele Storylines zu kurz gekommen bzw wurden nicht wirklich aufgelöst. Varnagands Charakter z.B. ist mir ein bisschen unschlüssig. Ich dachte, er wäre in Fenrir verliebt gewesen und er hätte Ran von den Fanatikern beseitigen lassen wollen, weil einfach dieses "Er denkt, Fenrir ist quasi ein perfekter Gott und deswegen sollte er König werden" ist mir persönlich einfach zu wenig als Motivation.
Auch das Bonuskapitel war nur nochmal unnötiges Drama, das nicht wirklich gelöst wurde.