Ihre große Liebe gilt dem Fechten, ihr Herz ist unbesiegbar - bis sie gegen ihn kämpft ...
Mit dem spannenden historischen New-Adult-Liebesroman »Die Duellantin« entführt Regina Meissner ins prachtvolle Mailand des Jahres 1850.
Elenas Familie träumt von einer standesgemäßen Hochzeit – doch die 24-Jährige übt sich lieber im Fechten mit ihrem besten Freund Matteo. Sie springt sogar bei einem Duell seiner Studentenverbindung für ihn ein. Ihr Gegner ist kein Geringerer als der mysteriöse Valentino, der für seine Fechtkunst ebenso berühmt wie berüchtigt ist.
Während des Kampfes entdeckt Elena nicht nur ihre eigene Stä Sie fühlt sich auf eine Weise von Valentino angezogen, die ihr bislang fremd war. Zwischen der jungen Frau aus gutem Hause und dem geheimnisvollen, charismatischen Fechter entwickelt sich eine leidenschaftliche Verbindung, die mehr als nur Elenas Herz auf die Probe stellt. Doch kann sie Valentino wirklich trauen? Und wird sie in einer von Männern und den Erwartungen ihrer eigenen Familie dominierten Welt ihren eigenen Weg finden?
New-Adult-Liebesroman vor historischem Setting mit viel Spice und Sport in Mailand - das Leben einer jungen Frau zwischen illegalen Duellen und eleganten Abendbällen
Regina Meissners Fähigkeit, sprachlich Welten zu erbauen, die vor dem inneren Auge der Leser*innen real werden, ist wirklich einzigartig. Die Handlung trotzt vor überraschenden Wendungen und kombiniert die Sehnsucht nach Romantik mit modernen Themen wie Emanzipation, weiblichem Self-Empowerment und etwas Spice. Gänsehaut garantiert!
Ich habe sehr auf dieses Buch hingefiebert. Zu einem, weil ich schon lange einmal etwas von Regina Meissner lesen wollte. Zum anderen, da ich die Idee zum Buch sehr spannend fand, genauso wie die Zeit und der Ort, an dem sie spielt. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn der Schreibstil passt perfekt in diese Epoche um die 1850, in der Elena, unsere Hauptfigur in Mailand lebt. Manchmal waren mir die Dialoge etwas zu gestelzt, da ich es lieber peppiger/frischer habe, aber das hat eben eher zu dieser Zeit gepasst.
Außerdem mochte ich die Protagonistin Elena sehr, da sie vor ihrer Zeit war und sich nicht den aktuellen Konventionen unterworfen hat. Sicher, sie zwar stellenweise auch verunsichert und wusste nicht so recht, wie sie weitermachen sollte, aber sie hat sich stetig weiterenwickelt und das fand ich schön. Obwohl sie am Ende genau das hatte, was sich alle herum gewünscht haben, wirkte es dennoch nicht aufgesetzt. Daher fand ich auch den Abschluss / Ende sehr schön und hat mich gut mit dem Buch enden lassen.
Nur dazwischen waren ein paar Situationen, die mir nicht so gut gefallen haben. Vor allem die Sache mit Matteo, da ich das komplett unnötig und einfach schade fand und ich denke, das hätte man auch anders lösen können. Auch war mir das Fechten etwas zu genau und zu sehr im Fokus, genauso die Sache mit der strengen Tante und dem ganzen Heiratswahnsinn. Dazu hätte ich mir etwas mehr Romanze gewünscht, mehr Bindung zwischen den beiden gefühlt, bevor es dann ja doch sehr schnell ging, ohne eine richtige Tiefe zu bieten.
Aber das sind nur kleine Kriktipunkte, da ich es ansonsten sehr gerne gelesen habe und meinen Spaß dabei hatte. Klare Leseempfehlung von mir für alle, die eigenständige Frauen in einem historischen Setting mögen.
Ich habe mich sehr auf dieses historische Buch gefreut und ich leider habe ich nach meiner anfänglichen Vorfreude beim Lesen im Buch gemerkt, dass es leider sehr abgebaut hat und die Handlung zwischendurch wieder Spannung gewonnen hat. Dennoch habe ich mich danach nur noch durchgequält und habe es noch beendet.
Die Liebesgeschichte war ok, aber sie konnte mich nicht erreichen und ich habe zwar das Drama drumherum verstanden, mehr aber auch nicht.
Der Roman hat mich nicht überzeugen können und deswegen kann ich nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen.
Ach keine Ahnung es war einfach lame. Fechten als Haupthandlung ist zwar cool, hat aber gefühlt zu nichts geführt. Es war immer nur das selbe. Fechten, alle hassen mich weil ich eine Frau bin, Fechten, ich will mich gegen meine Familie wehren, tue es dann aber doch nicht. Ich lehne die Verlobung ab, aber meine Tante macht sie doch noch möglich. Und das immer und immer wieder. Ihre Beziehung zu Matteo war süß, aber alle anderen Charaktere und deren Beziehungen miteinander waren einfach flach. Es hat sich das ganze Buch über nichts wirklich weiter entwickelt, nur damit am Ende ein random Plottwist eingebracht wird und die Entwicklung auf die man gewartet hat in 2 Minuten abgefrühstückt wird. Immer wenn ich dachte jetzt passiert mal was spannendes oder sie spricht endlich mal ein Machtwort oder so, gab es einen Szenenwechsel.
Ich fand es großartig, was für eine große Rolle das Fechten eingenommen hat. Die Beschreibungen der Gefechte haben wirklich den Eindruck erweckt, dass Elena der Sport am Herzen liegt.
Leider konnte mich das Buch sonst leider nicht überzeugen. Man musste knapp 50% des Buchs lesen, um zur Stelle zu kommen, die die ersten zwei Sätze des Klappentextes widergeben. Da kann man sich ja vorstellen, dass es eher wenig Handlung gibt. Tatsächlich ist das Buch hauptsächlich eine Ort-/Situations-/Umstandbeschreibung. Wir erfahren nur recht wenig über die Charaktere und selbst über Elena, obwohl das Buch in der Ich-Perspektive erzählt wird. Dadurch herrscht eine große Distanz zwischen Leser*in und den Charakteren und ich konnte leider gar nicht mit den Figuren mitfühlen. Die Beziehung der Charaktere untereinander scheint recht random. Die Charaktere bleiben einfach blass und eindimensional. Dabei sticht Elena als Hauptcharakterin besonders negativ hervor. Bis aufs Fechten scheint es wirklich nichts in ihrem Leben zu geben. Ihre privilegierte Position als Tochter aus reichem Haus nimmt sie gar nicht wahr, der Standesunterschied zwischen ihr und ihrem besten Freund ist ihr egal - es ist ja auch er, der nicht so viel Geld hat. Elena ist einfach naiv und egoistisch. Die Bedenken ihrer Tante, die versucht Elenas Zukunft abzusichern, werden als bösartig dargestellt.
Das Buch war gut zu lesen, die Gespräche waren teilweise recht merkwürdig, weil sehr modern gesprochen wurde und ab und an ein etwas altmodischen Wort eingestreut wurde. An sich fand ich es toll, dass es um die Rechte von Frauen und Gleichberechtigung ging. Im Fechtsport dauerte es tatsächlich sehr lange, bis auch Frauen akzeptiert wurden. Säbelfechten war sogar bis vor etwa 30 Jahren noch verboten für Frauen. Leider wird das Thema Gleichberechtigung, wie alles in dem Buch, nur recht halbherzig thematisiert, denn (SPOILER!!!!) am Ende wird sie doch wieder von einem Mann gerettet.
Elenas Familie setzt alles daran, sie standesgemäß zu verheiraten, doch die junge Frau hat nur das Fechten im Kopf. Besonders schwierig, da sie im Italien der 1850er Jahre lebt. Als sie eines Tages das Duell ihres besten Freundes vertritt, muss sie ausgerechnet gegen Valentino kämpfen. Der mysteriöse Neuzugang weckt nie gekannte Gefühle in Elena und schnell sieht sie sich in einem Zwiespalt zwischen Gefühlen und dem Kampf, als Frau im Fechten zu bestehen.
Ich habe Elena sehr geliebt. Für ihre Zeit war sie außerordentlich mutig und widersetzte sich den Standards für eine Frau. Sie geht ihrer Leidenschaft nach und lässt sich nicht von Männern unterkriegen. Trotzdem ist sie wahnsinnig sensibel und gefühlvoll.
Obwohl Valentino die meiste Zeit über blass und mysteriös blieb, habe ich ihn schnell in mein Herz geschlossen. Hinter seiner Fassade steckt ein verletzter junger Mann, der seine eigenen Pläne verfolgt.
Das Buch finde ich unglaublich wichtig. Es zeigt, dass man seinen Träumen nachjagen sollte und sich auch mal schwierigen Situationen stellen muss. Elena war für ihre Zeit sehr fortschrittlich und auch Valentino schien seiner Zeit um einiges voraus zu sein.
Obwohl die Geschichte über die Hälfte eher ruhig verlief, wurde es im letzten Drittel unglaublich emotional. Es passierten einige Plottwists, die mich eiskalt erwischt haben und dieses Buch mit vielen neuen Emotionen gefüllt haben. Das Ende gefiel mir wirklich gut, auch wenn mir hier eine Kleinigkeit gefehlt hat (ausgeschrieben). Es zog einen schönen Schlussstrich unter die starke Geschichte und ließ mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück.
Insgesamt habe ich so viel an dem Buch geliebt; Elena als Protagonistin, Valentino als neuer Bookboyfriend und das Fechten als Thema zu einer Zeit, in der Frauen weit weniger wert sind als Männer. Ich habe wirklich alles daran geliebt und hoffe, dass von Regina weitere solcher Werke in Planung sind.
„Die Duellantin“ hat mich mit ihrem atmosphärischen Setting in das Mailand vergangener Zeiten entführt. Die detailreichen Beschreibungen von Weinbergen, prachtvollen Villen und sonnendurchfluteten Gärten haben das Kopfkino bei mir ordentlich angeworfen. Doch so sehr mich der Schauplatz begeistert hat, blieb die Geschichte am Ende hinter meinen Erwartungen zurück.
Was ich mochte: Elena ist eine starke Protagonistin, die sich weigert, den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit nachzugeben. Ihr Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und sich ihrer Leidenschaft – dem Fechten – hinzugeben, fand ich wirklich schön. Besonders ihre Beziehung zu ihrem besten Freund Matteo, der sie stets unterstützt und sie ermutigt, ihre Träume zu verfolgen, war ein Highlight für mich. Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstbestimmung und den Mut, anders zu sein.
Was mich gestört hat: Die Handlung hatte für mich zu viele Charaktere und Namen, die mich manchmal verwirrten. Auch das Fechten nahm für meinen Geschmack einen etwas zu großen Raum ein. Der Anfang war stark, die Mitte vielversprechend, aber gegen Ende ging die Geschichte in einem schnellen Tempo unter, das mich emotional nicht erreicht hat. Besonders schade fand ich, dass trotz dramatischer Ereignisse zum Schluss keine Gefühle bei mir ankamen – weder Freude noch Trauer.
Vielleicht hätte mich die Geschichte mehr berührt, wenn ich sie selbst gelesen hätte, anstatt das Hörbuch zu nutzen. Manchmal finde ich es schade, wenn eine eigentlich emotionale Geschichte es nicht schafft, mich in einem Hörbuch zu catchen. Aber, da ist ja jeder individuell.
Fazit: „Die Duellantin“ ist ein schön geschriebenes Buch mit einer starken Protagonistin und einem tollen Setting, das leider in der zweiten Hälfte für mich persönlich an Tiefe und Emotion verloren hat. Wer historische Settings mit einer feministischen Heldin und viel Fecht-Action mag, wird sicher Freude daran haben. Für mich war es okay, aber es bleibt kein nachhaltiger Eindruck.
Nett, für zwischendurch. Einiges war vorhersehbar, einiges hat mich sehr unerwartet getroffen und insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich mochte das historische Setting und fand die meisten Charaktere realistisch und sehr gut unterscheidbar, da jeder Charakter eine feste Rolle hat. Dennoch konnte ich keine volle Verbindung mit der Protagonistin und der Romanze aufbauen, da sie doch recht jugendlich wirkte, weswegen ich nur 3 Sterne vergebe. Ich würde das Buch ab 14/15 empfehlen, und für Fans von New Adult in historischen Settings.
Elena lebt für das Fechten - und sie ist gut. Gut genug, um es mit den männlichen Studenten aufzunehmen, die sie zuerst nur belächelt haben. Aber Fechten schickt sich natürlich nicht für eine adeligen junge Frau im heiratsfähigen Alter und ihre Tante, die wie ausgenommen hat, als ihre Eltern gestorben sind, versucht sie davon abzuhalten. Elena steckt im Zwiespalt zwischen ihrer Familie und ihrer Leidenschaft für das Fechten. Und dann ist da auch noch Valentino...
Dieses Buch hat so viel Potential und wird diesem in den ersten 80% absolut gerecht. Es macht Spaß, Elena auf einen Ball sowie in die Fechthalle zu begleiten, ihre Freundschaft mit Antonio und ihre Hassliebe zu ihrer Tante zu teilen. An manchen Stellen zieht es sich zwar ein bisschen, aber im Großen und Ganzen passt alles zusammen.
Und dann kommt ein Plotttwist, den ich ich absolut nicht habe kommen sehen und danach überschlagen sich die Ereignisse. Es fehlt der bisherige Tiefgang, es wird an Stellen unglaubwürdig und man hat das Gefühl, als ob die Autorin einfach nur noch fertig werden wollte. Dies ist schade und aus diesem Grund gibt es auch nur 3.5⭐ statt 4.25...
Elenas chaotische Gefühlswelt wird von Madiha Kelling Bergner wunderbar dargestellt. Ihr Wunsch nach Freiheit, der Zwang der Verpflichtung, ihre Liebe zu ihrer Cousine, die Angst, wirklich für sich einzustehen, ihre Trauer ... Absolut nachvollziehbar und realistisch komplex.
Danke an Netgalley und den Argon Verlag für den Download des Hörbuchs!
- Blieb leider deutlich hinter meinen Erwartungen zurück! -
* Spoilerfreie Rezension! *
Inhalt
Italien 1850: Elenas Herz schlägt fürs Fechten – schon immer. Während sie heimlich mit der Studentenverbindung ihres besten Freundes trainiert (weil der Sport für Frauen als unschicklich gilt), fokussiert sich ihre Tante auf die Suche nach einem geeigneten Heiratskandidaten für sie. In der Zwischenzeit findet Elena im geheimnisvollen Valentino einen würdigen Gegner, der sie nicht nur im Kampf fasziniert …
Inhaltswarnung: Blut, Gewalt, Tod von Menschen, Trauer, Se+ismus und Diskriminierung von Frauen Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: Dirne (2x), hysterisch (2x)
Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:
- Setting: Italien (Mailand) im Jahr 1850 - starke Hauptfigur, die ihrer Zeit voraus ist - historischer Liebesroman, Gesellschaftsroman - Fechtsport - erste Liebe - Freundschaft - Erwachsenwerden, Emanzipation von der Familie - Leben als Waise - Frauenfreundschaft
Lieblingszitate
„‘Die Zeiten ändern sich aber nicht einfach so […] Es muss Menschen geben, die mutig sind, Schritte zu gehen, sich aufzulehnen und sich neue Plätze in der Welt zu schaffen. Es braucht Menschen wie dich, Elena.‘“ Seite 101
„Träume waren bequem. Träume schadeten niemandem. Durch Träume konnte niemand verletzt werden. Doch seit ich mit Matteos Onkel gesprochen hatte, reichte mir das Träumen nicht mehr.“ Seite 131
„‘Ich glaube, beim Fechten geht es gar nicht immer darum, seinen Gegner zu besiegen. Es geht vielmehr darum, besser zu sein, als man gestern war.‘“ Seite 195
Meine Rezension
Als ich „Die Duellantin“ zum ersten Mal auf Instagram gesehen habe, stand für mich sofort fest, dass ich dieses Buch lesen musste! Enemies to lovers, Fechtsport, feministisch, eine starke Frau, die für ihre Rechte kämpft – das klang einfach alles so gut! Und, ich gebe es zu, es hat mich auch ein bisschen an die von Kämpfen geprägte Liebesgeschichte in „Die Beschenkte“ erinnert und ich habe gehofft, beim Lesen hier ein ähnliches Kribbeln zu verpüren…
Leider blieb die Geschichte schlussendlich aber deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Dabei empfand ich den dialogreichen Schreibstil großteils als sehr angenehm und flüssig (wodurch sich das Buch durchaus schnell weglesen lässt) – dieser hat in meinen Augen wirklich Potential! Gefallen haben mir auch die unerwarteten Wendungen und die vereinzelten spannenden Passagen. Die Gedanken der Protagonistin wurden zudem sehr gut eingefangen, sodass man sich ihr beim Lesen sehr nah fühlt. Aus feministischer Sicht ist dieser historische Liebesroman ebenfalls über weite Strecken gelungen – immerhin kämpft eine starke, intelligente Frau (die ihrer Zeit weit voraus ist) für ihr Recht, den Fechtsport ausüben und gegen Männer antreten zu dürfen. Meine Bookstagram-Kollegin und ich hatten beim Lesen und Austauschen jedenfalls durchaus unseren Spaß – wenn auch manchmal unfreiwillig, wenn zum Beispiel zum gefühlt 20. Mal die verboten engen Hosen des Love Interest beschrieben wurden…
Trotzdem hat mich die „Duellantin“ in anderen Bereichen auch sehr enttäuscht – ich finde, hier wurde einfach viel Potential verschenkt! Die größte Schwäche dieses Romans ist für mich definitiv seine Figurenzeichnung, da viele der Charaktere blass und austauschbar bleiben. Außerdem basiert die ganze Liebesgeschichte zwischen Elena und Valentino im Prinzip nur auf seiner mysteriösen Ausstrahlung und der körperlichen Anziehung – ich hatte bis zum Ende das Gefühl, ihn überhaupt nicht zu kennen… Mir haben hier auch (besonders bei den Kampfszenen) die knisternde Chemie zwischen den Verliebten und dieses Kribbeln gefehlt, das mich z. B. bei „Die Beschenkte“ so begeistert hat. Das ist mir insgesamt einfach zu wenig gewesen, um selbst beim Lesen Emotionen aufbauen und mitfiebern zu können! (Das Love Triangle ist zum Glück nur in Ansätzen vorhanden, wodurch es mich auch nicht wirklich gestört hat.) Manche Szenen waren mir auch deutlich zu dramatisch/kitschig geschrieben oder lasen sich, wie ich mir einen Highlander-Groschenroman (die mit halbnacktem Mann auf dem Cover) vorstelle (z.B. „Der Blick aus seinen Raubtieraugen war wild und zügellos – Zerrissenheit schwelte darin“).
Zusätzlich haben mich noch folgende Dinge gestört: die Handlung, die nur sehr langsam in Schwung kommt und sich immer wieder im Kreis dreht, die fehlende Tiefe, die Klischees, das stellenweise unglaubwürdige (überhaupt nicht zeitgemäße) oder riskante Verhalten der Hauptfigur, das aber fast immer gut für sie ausgeht. Zudem ist mir bei der feministischen Analyse aufgefallen, wie negativ die Tante dargestellt wird: nämlich als oberflächlicher, geldbesessener „Hausdrache“ und als stutenbissige Lästerschwester. Ich dachte, wir wären inzwischen weiter…
Mein Fazit
Leider blieb „Die Duellantin“ deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Bei diesem historischen Liebesroman hätte ich mir vor allem eine bessere Chemie zwischen den Verliebten und generell mehr (emotionale) Tiefe gewünscht. Der Schreibstil ist aber flüssig und angenehm und hat definitiv Potential – weswegen ich mir durchaus vorstellen kann, der Autorin in der Zukunft noch eine Chance zu geben! Meiner Meinung nach gibt es da draußen allerdings bessere und vor allem fesselndere Liebesgeschichten, deshalb spreche ich keine Leseempfehlung aus – ich rate stattdessen zum Blick in die Leseprobe.
Buchname: Die Duellantin. Kein Herz ist unbesiegbar: Roman | Slow burn enemies-to-lovers Romance im prachtvollen historischen Mailand Autor: Regina Meissner Seiten: 448 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: Knaur TB; 1. Edition (2. Dezember 2024) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in dunklen bzw schwarzfarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann ein Pärchen mit gekreuzten Degen auf dem Cover erkennen, sowie ein Herrenhaus.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Ihre große Liebe gilt dem Fechten, ihr Herz ist unbesiegbar - bis sie gegen ihn kämpft ... Mit dem spannenden historischen New-Adult-Liebesroman Die Duellantin entführt Regina Meissner ins prachtvolle Mailand des Jahres 1850. Elenas Familie träumt von einer standesgemäßen Hochzeit – doch die 24-Jährige übt sich lieber im Fechten mit ihrem besten Freund Matteo. Sie springt sogar bei einem Duell seiner Studentenverbindung für ihn ein. Ihr Gegner ist kein Geringerer als der mysteriöse Valentino, der für seine Fechtkunst ebenso berühmt wie berüchtigt ist. Während des Kampfes entdeckt Elena nicht nur ihre eigene Stärke: Sie fühlt sich auf eine Weise von Valentino angezogen, die ihr bislang fremd war. Zwischen der jungen Frau aus gutem Hause und dem geheimnisvollen, charismatischen Fechter entwickelt sich eine leidenschaftliche Verbindung, die mehr als nur Elenas Herz auf die Probe stellt. Doch kann sie Valentino wirklich trauen? Und wird sie in einer von Männern und den Erwartungen ihrer eigenen Familie dominierten Welt ihren eigenen Weg finden? New-Adult-Liebesroman vor historischem Setting, mit viel Spice und Sport in Mailand - das Leben einer jungen Frau zwischen illegalen Duellen und eleganten Abendbällen Regina Meissners Fähigkeit, sprachlich Welten zu erbauen, die vor dem inneren Auge der Leser*innen real werden, ist wirklich einzigartig. Die Handlung strotzt vor überraschenden Wendungen und kombiniert die Sehnsucht nach Romantik mit modernen Themen wie Emanzipation, weiblichem Self-Empowerment und etwas Spice. Gänsehaut garantiert! Diese beliebten Tropes sind enthalten: slow burn female gaze enemies-to-lovers love triangle ugly cry
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Elena Der Hauptprotagonist ist Valentino
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Die Duellantin. Kein Herz ist unbesiegbar“ von Regina Meissner sehr gut gefallen. Es ist ein wundervolles historisches New Adult Buch gewesen. In diesem Teil lernen wir Elena und Valentino kennen und auch lieben :) Elena soll standesgemäß verheiratet werden und ein gutes Leben führen, das ist zumindest der Wunsch ihrer Eltern. Bloß hat Elena darauf nicht wirklich so viel Lust und verbringt ihre Zeit lieber mit Fechten und mit ihrem besten Freund Matteo. Als Matteo für ein Duell an der Studentenverbindung auffällt, springt Elena für ihn ein. Und dort trifft sie das erste Mal auf Valentino. Diese Begegnung wirbelt einfach alles durcheinander... Was genau, müsst ihr schon selber lesen ;) Mir persönlich hat das Buch richtig viel Spaß gemacht beim Lesen. Ich mochte die ganze Art und Weise von Regina total gerne. Den bildhaften und lebhaften Schreibstil und ihren lockeren Schreibstil, ließen mich nur so durch die Seiten fliegen. Die beiden Hauptcharaktere Valentino und Elena fande ich von Anfang an sehr sympathisch und authentisch dargestellt. Sie haben sich während der Geschichte mehr und mehr in mein Herz geschlichen. Ich bin begeistert. Deshalb bekommt „Die Duellantin“ auch verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Grandioser New Adult Liebesroman mit historischem Setting und starken Charakteren.
„Die Duellantin – Kein Herz ist unbesiegbar“ von Regina Meissner ist eine mitreißende Romance mit einer mutigen Heldin im historischen Mailand. Die 24-jährige Elena lebt seit dem Tod ihrer Eltern vor 19 Jahren bei ihrem Onkel und ihrer Tante, die sie wie ein eigenes Kind aufgezogen haben. Zu ihrer Fürsorge gehört auch das Beschaffen eines passenden Ehemannes, was Elena alles andere als erstrebenswert findet. Die freiheitsliebende junge Frau verbringt ihre Zeit lieber mit ihrem besten Freund Matteo und beim Fechten, denn das ist ihre große Leidenschaft. Sie schafft es sogar, in den Duellen seiner Studentenverbindung mitkämpfen zu dürfen, wo sie auf den geheimnisvollen und düsteren Valentino trifft. Zwischen Elena und Valentino knistern die Funken, doch ihre Verbindung muss im Verborgenen bleiben. Schließlich darf Elena ihren Ruf nicht noch mehr gefährden, als sie es jetzt schon tut.
Regina Meissner schickt uns in ihrer historischen Romance nach Mailand ins Jahr 1850. Die Rolle der Frau ist auch hier streng geregelt, aber es gibt bereits ein paar Rebellinnen, die sich gegen diese Vorgaben auflehnen. Das farbenprächtige Setting ist der Autorin richtig gut gelungen und man darf mit der temperamentvollen Elena mitfiebern. Der leichte und flüssige Schreibstil liest sich sehr gut und die gesamte Handlung wird aus Elenas Perspektive erzählt. Das reicht in diesem Fall auch völlig aus, denn ihr Charaktere und seine Entwicklung stehen klar im Fokus. Elena ist stark, mutig und leider auch ein wenig impulsiv, was sie in einigen Situationen in Schwierigkeiten bringt. Ich mochte sie auf Anhieb und ihr innerer Widerstreit zwischen der Liebe und Loyalität für ihre Familie und ihren eigenen Wünschen und Träumen ist äußerst gut dargestellt. Dazu kommen die funkensprühenden Gefühle für Valentino und ihre tiefe Vertrautheit und Zuneigung für Matteo und es ergibt sich ein spannender Mix, der es bis zum Ende nicht langweilig werden lässt. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut gezeichnet, so dass mich die Dynamik immer mitreißen konnte. Die überraschenden Twists haben mich, genau wie Elena, kalt erwischt und ich konnte immer mit ihr mitfühlen. Die Leidenschaft für den Fechtsport ist durch die gesamte Handlung spürbar und doch nicht zu übermächtig, weshalb der Mix hier absolut gelungen ist.
Mein Fazit: Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!
Die Duellantin – Kein Herz ist unbesiegbar, hat mich gut unterhalten. Die sprachliche Kraft, mit der Regina Meissner das Mailand von 1850 vor dem inneren Auge erbaut, wie sie den Leser auf Bälle und illegale Duelle mitnimmt, ist toll.
Handlung und Charaktere: Elena, eine starke und mutige Protagonistin, widersetzt sich den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit und widmet sich ihrer Leidenschaft, dem Fechten. Während ihre Familie sie, ohne Rücksicht auf ihre Gefühle an einen langweiligen Mann binden will, trainiert sie lieber mit ihrem besten Freund Matteo. Elena übernimmt sogar ein Duell für Matteo und tritt dabei gegen den mysteriösen und attraktiven Fechtkünstler Valentino an. Da prallen nicht nur Degenklingen aufeinander, nein, zwischen beiden beginnt es sofort zu knistern.
Was mich begeistert hat: • Setting: Das Buch spielt im prachtvollen, aber auch engstirnigen Mailand des Jahres 1850. Die detailreichen Beschreibungen von Villen, Gärten, Straßen und Gassen erwecken das historische Setting zum Leben. Auch die Kleider, die Bälle, hach ich fand es herrlich.
• Charaktere: Elena ist eine sympathische, starke Heldin, die sich selbst treu bleibt und für ihre Träume kämpft. Ihre Beziehung zu Matteo und die sich langsam entwickelnden Gefühle für Valentino wirken authentisch und beim Lesen spürbar.
• Valentino: Anders als typische romantische Helden ist Valentino eine "Green Flag" – spannend und leidenschaftlich, ohne toxisch zu sein. Mir hat gefallen, wie er Elena unterstützt und ihr beisteht, genauso wie ihr bester Freund Matteo.
Kritikpunkte: • Emotionale Tiefe: Trotz dramatischer Ereignisse fehlte es mir bei der Geschichte an emotionaler Tiefe, die mich wirklich berührte. Außerdem verliert die Handlung gegen Ende an Tempo und bleibt etwas oberflächlich, was ich nach dem spannungsgeladenen Anfang und Mittelteil sehr schade fand.
Fazit: "Die Duellantin" ist ein unterhaltsames Buch mit einer starken, feministischen Heldin und einem faszinierenden historischen Setting. Trotz einiger Schwächen ist die Geschichte frisch und spannend. Fans von historischen Romanen, die Spaß an Fecht-Action und einer starken Protagonistin haben, werden dieses tolle Buch verschlingen.
Das Cover: Das Cover ist ein absoluter Hingucker – elegant, historisch und gleichzeitig kraftvoll. Besonders schön finde ich die Details, die neugierig machen, ohne zu viel zu verraten – ein absolut passender Einstieg in diese besondere Geschichte.
Meine Meinung: Ich kenne die Autorin vor allem durch ihre märchenhaften und magischen Fantasy-Welten – und genau deshalb war ich so gespannt auf Die Duellantin. Und was soll ich sagen? Sie hat mich wieder überzeugt – diesmal auf ganz andere, aber nicht weniger beeindruckende Weise.
Die Geschichte spielt im Mailand des Jahres 1850 – ein Setting, das man nicht jeden Tag liest. Historisch, elegant, aber auch voller gesellschaftlicher Zwänge. Und mittendrin: Elena. Eine junge Frau, die sich nicht den Regeln der Gesellschaft beugen will, sondern kämpft – für sich, für ihre Rolle, für ihre Freiheit.
Der Einstieg ist eher ruhig, fast schon gemächlich – aber genau das passt zu der Zeit und dem Ton der Geschichte. Man braucht ein bisschen Geduld, um ganz einzutauchen, aber dann wird es richtig spannend. Politik, Ehre, Unterdrückung und persönliche Freiheit – all das wird hier zu einem dichten Netz verwoben.
Und dann ist da noch Matteo. Der männliche Gegenpart zu Elena. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Slow Burn-Romantik, bei der nichts überstürzt wird. Es knistert, ja – aber mit Stil, mit Tiefe. Beide sind keine einfachen Charaktere, aber gerade das macht sie so stark. Man spürt, wie sie sich gegenseitig fordern, herausfordern – und am Ende auch wachsen.
Was ich besonders mochte: Elena lässt sich nicht kleinmachen. Sie hat Ecken und Kanten, sie zweifelt, aber sie geht ihren Weg – gegen viele Widerstände. Eine richtig starke Protagonistin, die einem im Gedächtnis bleibt.
Mein Fazit: Die Duellantin ist ein ruhiger, aber intensiver Einzelband, der sich langsam entfaltet – und dann mit voller Wucht trifft. Mit Elena und Matteo bekommen wir zwei vielschichtige Figuren, eingebettet in ein historisches Setting, das gleichzeitig wunderschön und bedrückend ist. Kein typisches Liebesabenteuer, sondern eine Geschichte über Mut, Freiheit und leise Rebellion. Wer sich auf den langsamen Start einlässt, wird mit Tiefe, Spannung und großen Gefühlen belohnt.
,,Die Duellantin- Kein Herz ist unbesiegbar “ ist mein zweites gelesenes Buch von ihr und ist ein abgeschlossener Einzelband!
Am Anfang der Geschichte hatte ich große Angst, dass ich es abbrechen werde,weil es hier in der Handlung einige Dinge gibt ,sei es der Ball den ich uninteressant finde auch das es am Anfang keine Spannung gibt .Es hat 160 gedauert bis richtig coole Dinge passieren ,wie das Elena den Männern zeigt wie talentiert sie ist .
Was mich an der ganzen Geschichte berührt, ist, wie sehr sie für ihrer Leidenschaft an die gesellschaftlichen Grenzen geht und wie sie für ihr Leben kämpft! Ihren Mut und ihren Willen bewundere ich ! Dazu kommt meine endlose Wut, dass ihre Tante sie einfach zwingt .Sie ist selbst eine Frau und versetzt sich nicht in Elena hinein ,sie will, dass sie reich verheiratet wird, ob sie glücklich ist, spielt keine Rolle dabei.
Figuren wie Matteo beweisen, dass es durchaus Männer gibt, die Frauen auf Augenhöhe betrachten und alles, was er tut ,hat mir ein Lächeln geschenkt . So eine Person an der Seite zu haben, verdient jeder,ob fiktiv oder auch im realen Leben !
Die letzten 80 Seiten sind wie in einem Fiebertraum davon geflogen, ich habe nicht gedacht, dass diese Dinge passieren niemals, nie .Ich habe beim Lesen gedacht, die Autorin möchte mich veräppeln. Nein, sie meint es Ernst ,absolut .Aber das Ende hat mich versöhnt.
Die Liebesgeschichte ist Slow Burn ohne Spice ,auch sehr zart in die Geschichte mit eingebunden.
Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Elena wiedergegeben.
Es geht hier sehr stark ums Fechten und die Szenen finde ich besonders schön geschrieben, aber auch die emotionalen Momente haben mich gepackt.
Immer wieder kann ich nur betonen, einer Geschichte eine Chance zu geben und das werde ich weiterhin tun.
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an die Autorin!
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: ❄️Leute, mal ehrlich: Wie oft liest man schon ein historisches Buch, wo eine Frau lieber mit dem Degen fuchtelt, statt sich in ein Korsett quetschen zu lassen? Genau, viel zu selten. Und genau deshalb hat mich „Die Duellantin“ so angesprochen.
❄️Elena ist einfach ein Boss. Während ihre Familie sie auf irgendeinen langweiligen Typen loslassen will, hat sie Besseres zu tun – nämlich Fechten mit ihrem besten Kumpel Matteo. Elena springt sogar für Matteo in ein Duell ein. Das allein wäre schon badass genug, aber dann trifft sie auf Valentino, diesen mysteriösen Fechtkünstler mit dem ich-bin-geheimnisvoll-und-attraktiv-Vibe. Und boom, natürlich knistert es zwischen den beiden.
❄️Das Beste an Valentino? Er ist der Typ Typ, bei dem man beim Lesen nicht ständig denkt: „Oh Gott, lauf, Mädel, der Typ ist ein wandelndes Trauma.“ Nein, Valentino ist eine absolute Green Flag. Er bringt Spannung und Leidenschaft rein, ohne dabei toxisch zu wirken.
❄️Und dann ist da das Setting. Mailand, 1850 – prachtvoll, aber auch engstirnig. Es macht mega Spaß, Elena dabei zuzusehen, wie sie sich durch diese von Männern dominierte Welt schlägt. Sie bleibt sich selbst treu, steht für ihre Träume ein und ist dabei noch sympathisch.
❄️Aber ich habe auch Kritik: Bei den emotionalen Momenten habe ich irgendwie nicht alles gefühlt. Das Drama war da, aber es hat mich nicht so richtig tief getroffen. Keine Ahnung, ob es an mir oder am Buch lag, aber an manchen Stellen wollte der Funke einfach nicht überspringen.
❄️Trotzdem: Die Story ist frisch und spannend. Also, wenn ihr Bock auf Degen, Drama und ein bisschen Liebe habt, guckt euch „Die Duellantin“ an.
Thematisch hat mich der Roman sofort angesprochen - ich habe noch nie historisches NA mit Schwerpunkt Fechten gelesen, sodass diese feministische Interpretation für mich My Lady Jane mit Bridgerton verband und gleichzeitig etwas ganz Neues, Einmaliges schuf. Der Schreibstil ist trotz Setting leicht zugänglich, man fliegt recht schnell durch die Seiten und kann das Buch ganz gemütlich an einem entspannten Abend auf dem Sofa erleben. Die Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch. Bei der Autorin gibt es nie toxische red flag Bookboyfriends, man muss hier wirklich nie mit dem Schlimmsten rechnen und weiß schon vor aufschlagen der ersten Seite, dass man sich mit der Protagonistin in einen wundervollen green flag guy verlieben wird. Wie die meisten hing ich von Anfang bis Ende zudem so so sehr an Nebemfigur Matteo und wünsche ihm einen geheimen Folgeband 💔 Elena hat mir richtig gut gefallen, sie war tapfer, mutig, direkt und hat nie klein bei gegeben, sondern ist stets für sich und ihre Träume eingestanden, ohne dadurch bockig oder anstrengend zu wirken. Ich mochte sie als Protagonistin unheimlich gern, sie hat so unglaublich viel durchgemacht und nur das Beste verdient. An vielen Stellen habe ich mit ihr gelitten und gekämpft, an anderen hat mir der letzte Funke Emotionalität ein kleines bisschen gefehlt. Insgesamt jedoch hat mir das Buch wirklich gut gefallen, ich kann es Fans von einer sportlichen Bridgerton Variante ans Herz legen. Zudem gibt es eine Reihe unglaublich schöner Zitate zum Markieren - und wow, diese Innengestaltung 🧡
**** Worum geht es? **** Mailand in den 1850er Jahren: Statt einer standesgemäßen Hochzeit interessiert sich Elena nur für das Fechten – sehr zum Leidwesen ihrer Familie. Gemeinsam mit ihrem besten Freund nimmt sie heimlich an einem Kampf teil und verliert prompt ihr Herz. Doch das darf nicht sein. Wo bleibt dann ihre Freiheit, oder geht auch beides?
**** Mein Eindruck **** Die Protagonistin in diesem Buch hat sich sprichwörtlich in mein Herz gefochten. Ihre Leidenschaft für den Sport und ihre gesamte Art waren von Anfang an spürbar und ließen das Buch lebendig wirken. Ihre Begegnungen, die Menschen, die ihr am meisten bedeuten, und ihre Gefühle für eine ganz bestimmte Person wurden überzeugend und interessant im Wechselspiel zueinander dargestellt. Thematisch entwickelten sich diese Komponenten teils getrennt und teils miteinander verbunden weiter. Es gab durchaus Überraschungen zu entdecken und ein emotionales Auf und Ab, gewürzt mit ein bisschen Kitsch, Regency-Charme und viel Liebe für den Fechtsport. Elena ist eine starke Figur und der Zeit weit voraus – typisch für diese Art von Lektüre, doch der Rest war ganz anders als erwartet und wirklich gelungen. Ich bin vom flüssigen Schreibstil und dem leidenschaftlichen, klassischen Erzählstil aus der Perspektive der Protagonistin überzeugt und habe das Buch mit Begeisterung gelesen.
**** Empfehlung? **** Eine Regency-Sports-Romance mit einmaliger Atmosphäre, Witz und Herzschmerz. Absolut zu empfehlen.
Finde die Beschreibung das dass Buch spicy isf, absolut nicht passend.
Schreibstil: Der Schreibstil war leicht und gut zu lesen. Die Kapitel waren recht lang und alle aus Elenas Sicht geschrieben. Was mich allerdings gestört hat, waren die vielen Wort- und Satzwiederholungen und es ist ein paar Mal vorgekommen dass es erst hieß „das und das hat die Farbe“ und ein paar Seiten später war es auf einmal eine ganz andere Farbe.
Inhalt: Anfangs fand ich das Thema rund ums Fechten noch sehr spannend, ich muss aber sagen dass es zu 80% wirklich nur ums Fechten ging. Gefühlt ist auch nichts wirklich passiert, es ging immer nur um Elenas Ängste, Sorgen und es war ein ewiges hin und her zwischen „Ja ich bin mutig“ und „nein ich bin es nicht“. Ich fand es teilweise schon ziemlich anstrengend weil Elena sich einfach nicht entscheiden konnte. Klar braucht es Zeit aber das hin und her hätte nicht sein müssen. Der Romance Anteil war selbst für Slow-Burn extrem slow. Und spice gab es keinen. (Nicht das dass für mich wichtig gewesen wäre aber es stand so in der Beschreibung) Ich muss sagen ich fand Valentino sehr interessant, konnte aber zu ihm keine wirkliche Verbindung aufbauen, weil einfach so vieles irgendwie nicht aufgeklärt wurde. Für mich persönlich war es auch eher Strangers go Lovers als Enemies to Lovers. Ich fand dass Buch hat sich wirklich bis auf die letzten 10% sehr gezogen, dann kam irgendwie alles Schlag auf Schlag und viel zu schnell. Alles in allem war das Buch in Ordnung, es hat mir einfach nur der Tiefgang im Romance Bereich gefehlt und es hat sich zu sehr gezogen.
Normalerweise ziehe ich ja die meisten Bücher durch, wenn ich es schon bis mindestens zur 50%-Marke geschafft habe, aber ich glaube nicht, dass Die Duellantin im letzten Drittel noch irgendetwas Hörenswertes für mich parat gehabt hätte. Sorry, aber das ist einfach der most basic YA Historienplot, den ich je erlebt habe. Ohne wirklich zu spoilern, gehört er in folgende Kategorie: Die Protagonistin begeistert sich im 19. Jahrhundert für eine Aktivität, die Frauen zumeist untersagt bleibt - setzt sich über die Einwände ihrer Familie hinweg und geht dieser trotzdem erfolgreich nach - und verliebt sich in einen Mann, der gleichermaßen gut in ihrem Hobby ist. Soweit waren wir schon bei 70%. Jetzt kommt noch ein Turnier, aha. Von Spannung kann da leider gar keine Rede sein.
Auch bezweifle ich, dass die Autorin sich näher mit der italienischen Sprache und Kultur auseinandergesetzt hat, bevor sie sich an ihr Manuskript setzte. Ich als zweisprachig Aufgewachsene finde nichts peinlicher, als fremdsprachige Begriffe mit deutschem Äquivalent einfach trotzdem grundlos zu verwenden, und sich auch um sonst wenig Akkuratesse zu bemühen, einfach um der Story einen "exotischen" Flavour zu geben. Super. Caffé statt Kaffee, biblioteca statt Bibliothek etc. Außerdem fand ich die Essgewohnheiten ider italienischen Familie im Zentrum dieser Geschichte doch arg von deutschen Eiscafés inspiriert - isst doch die Protagonistin unter anderem Tiramisù, welches erst im späten 20. Jahrhundert erfunden wurde. :o)
Die Sprecherin der Hörbuchausgabe klingt, um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, wie diese Tiktoks, in denen englische Originalvertonungen mit den deutschen Synchros verglichen werden. Und sie ist die deutsche Synchro.
***I received a digital copy from the publisher through Netgalley in exchange for an honest review.***
Die Geschichte findet in Mailand des Jahres 1850 statt. Im Mittelpunkt steht die 24-jährige Elena, die sich lieber dem Fechtsport widmet als den Heiratsplänen ihrer Familie zu folgen. Als sie für ihren besten Freund Matteo bei einem Duell seiner Studentenverbindung einspringt, trifft sie auf den geheimnisvollen Valentino, einen berühmt-berüchtigten Fechter. Während des Kampfes entwickelt sich zwischen den beiden eine unerwartete Anziehung, die Elena in einen inneren Konflikt zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und ihren eigenen Wünschen stürzt.
Fazit
Der Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Regina Meissner erschafft ein wunderschönes Setting im historischen Mailand, die beim Lesen lebendig wird. Besonders gelungen finde ich die Kombination aus Romantik und feministischen Elementen - Elena ist eine starke Protagonistin, die für ihre Selbstbestimmung kämpft. Die Liebesgeschichte entwickelt sich angenehm langsam und die Chemie zwischen Elena und Valentino ist spürbar.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass man von Valentino erst so spät mehr erfahren hat. Für Fans von historischen Liebesromanen mit einer starken Heldin ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung!
Ich habe die Geschichte gerne gelesen. Der Hauptfokus liegt klar beim Fechten, und ich fand, der Sport wurde sehr gut erklärt. Auch warum es damals für Frauen nicht als angemessen galt, einen "männlichen" Sport auszuüben, wurde spannend dargestellt.
Die Geschichte entwickelt sich eher langsam – für mich fühlte sie sich oft am Rand an und nicht wirklich als Hauptthema. Im Zentrum standen vor allem die Freundschaft zu Matteo und die Figur der Tante Paola. Mir hat es insgesamt gut gefallen, auch wenn die Protagonistin für mich fast etwas „zu alt“ für die damalige Zeit wirkte.
Ansonsten fand ich die Geschichte stimmig, wobei ich mir manchmal mehr Dialoge und Tiefgang gewünscht hätte – besonders, um die Beziehung zu Valentino besser nachzuempfinden. Der Schreibstil war aber angenehm, und der historische Kontext hat mich sehr interessiert. Im Nachwort hätte ich mir noch ein paar spannende Fakten zum Fechtsport gewünscht – das mag ich besonders gerne. Eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit gemischten Gefühlen das Buch beendet habe. Den Großteil der Geschichte fand ich gut gelungen, absehbar aber genau richtig. Besonders gefiel mir Elenas Eigenwille, ihre Liebe zum fechten und die platonische Beziehung zu Matteo.
Zwar fand ich die Romanze darin in Ordnung, doch es als Enemies to Lovers würde ich es nicht betiteln. Leider fand ich die Beschreibungen zu Valentino sich wiederholend, ohne in die Tiefe zu gehen, genauso wie ihre Anziehung zueinander.
Der Plottwist gen Ende kam wie aus dem nichts. Das war der Wendepunkt in der Geschichte. Bis zu diesem Zeitpunkt, habe ich Elenas Entwicklung und die Plotstränge nachvollziehen können. Wie Elena in den letzten Kapiteln mit ihrer Trauer und ihrer Anziehung zu Valentino umgeht, nahm mir den Reiz aus der Geschichte.
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Das Buch hat viele gute Aspekte, das Setting ist wirklich wunderschön und die Beziehung der FMC zu ihrer Cousine und ihrem besten Freund ist wunderschön. Das Fechten finde ich als ‚sport romance‘ eine coole Neuerung zu den bekannten Sachen. Leider waren mache Teile mir nicht Wahrheitsnah genug (keine Masken beim Training?) Das Tempo steigert sich im letzen Drittel enorm, darunter leidet die Geschichte sehr. Der MMC ist lange Zeit zu nichtssagenden, zu mysteriös um ihn interessant zu finden. Es gibt zu wenig Kontakt zwischen den beiden um eine echte Tension zu fühlen. Ich fand trotzdem das Ende schön 🌻
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Fechten gilt bis heute hauptsächlich als Männersport, dies war Ende des 19. Jahrhunderts selbstverständlich noch strenger als heute. Nichts desto trotz liebt es Elena zu Fechten und sie versucht all die Hürden die ihr in den Weg gelegt werden zu überwinden. Zudem ist ihre Tante darauf aus, für sie und ihrer Cousine die beste Partie zu finden. Etwas, das Elena so gar nicht interessiert. Die Geschichte beginnt fesselnd und behält dies auch bei, lediglich im letzten Drittel hat sich die Geschichte teilweise etwas gezogen. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht, diesen feministischen historischen Liebesroman zu lesen. Ein Buch, das sowohl unterhält, als auch ein bisschen Tiefgang hat.
Das Buch ist an sich schön geschrieben, tolle Idee, tolle Figuren, aber manchmal liest man eben und es passt dann einfach nicht, wie man es sich im Kopf ausgedacht hat. So war das hier. Slow burn, Enemies to Lover, historisches Setting, alles gute Voraussetzungen, aber manchmal reicht das eben nicht, wenn Kleinigkeiten stören
I loved it , the beginnin was a bit slow and there could have been more romance but the second part was absolutely fantastic. I would have loved to see Elena’s way back to fencing tho, and ofc when she gets reunited with her cousin. Additionally a description of the wedding would have been wonderful…
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