River und June – zwischen Anziehung und Misstrauen
Rivers innigster Wunsch war es immer seine Kindheit und die damit verbundenen schmerzhaften Erinnerungen hinter sich zu lassen. Fast scheint es, als würde ihm das gelingen – am Lake Tahoe fühlt er sich endlich frei und glücklich. Bis er plötzlich vor den Trümmern seines Traums steht. Denn der kriminelle Clan, aus dessen System er sich mühsam herausgekämpft hat, bedroht nun alle, die er liebt. Auch June. Das Mädchen, das er einst in der Hölle seiner Kindheit zurücklassen musste und das keine Ahnung hat, wer er wirklich ist. Oder wie gefährlich es ist, ihm nahe zu kommen.
Leonie Lastella wurde am 4. Februar 1981 in Lübeck geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg auf, was sie zu einem echten Nordlicht macht. Noch heute lebt sie dort mit ihrer Familie in einer Reetdachkate inmitten von Büchern. Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und veröffentlichte diverse Romane und Kurzgeschichten unter anderem im Fischer Verlag, dem Diana Verlag und bei Dtv. Sie wurde unter anderem von der deutschsprachigen Liebesroman-Vereinigung Delia und der Krimi-Nordica für ihre Werke ausgezeichnet. Autorin sein bedeutet für sie, viele Leben statt nur eines einzigen zu führen und die Leser mit ihren Worten zu berühren.
4,5⭐️ Found ist der zweite Teil der Lake of Lies - Reihe von Leonie Lastella. Zunächst fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen, was jedoch nicht an der Qualität oder dem Schreibstil lag, sondern daran, dass ich mir nicht mehr genau ins Gedächtnis rufen konnte, wie der erste Band geendet hatte. Doch nach einem Reread der letzten Kapitel von "Hidden" war ich schnell wieder voll in der Erzählung drin. Während im ersten Teil – Hidden – Via und Miles im Mittelpunkt standen, rücken in Found June und River in den Fokus. Der zweite Teil knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an, der mit einem packenden Cliffhanger endet. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung von River: Während er in "Hidden" zunächst unsympathisch wirkte, konnte ich ihn in "Found" schließlich ins Herz schließen. Seine Gefühle und die Hintergründe seines Verhaltens verleihen ihm eine neue Dimension, die mich sehr gefesselt hat, auch wenn seine Wortwahl manchmal etwas störend war. June ist eine bemerkenswerte Protagonistin, die durch ihre Stärke, Entschlossenheit und Intelligenz besticht. Sie meistert herausfordernde Situationen, überwindet ihre Ängste und bleibt in schwierigen Momenten standhaft. Ihre Fähigkeit, Vertrauen zu fassen und sich auf andere einzulassen, macht sie zu einer inspirierenden Figur. Die Chemie zwischen June und River ist von der ersten Begegnung an spürbar und bringt zusätzliche emotionale Tiefe in die Geschichte. June ist nicht nur eine starke Partnerin für River, sondern verfolgt auch eigenständig ihre eigenen Ziele und Träume, was ihre Entwicklung besonders faszinierend macht.
Found ist ein herausragendes Romantic Suspense-Buch, das mit einer gelungenen Spannungskurve überzeugt. Besonders die letzten 100 Seiten sind so packend gestaltet, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es gibt einige überraschende Wendungen, und der Plottwist am Ende hat mich wirklich begeistert. Insgesamt bin ich sehr glücklich mit dem Buch und dessen Ende, da Leonie Lastella es meisterhaft versteht, die Leser in ihren Bann zu ziehen und sie bis zur letzten Seite mitfiebern zu lassen.
Sooo eine gut gelungene Fortsetzung und Beendigung der Lake of Lies Reihe!! Ich glaube, ich fand diesen Band sogar noch besser. Ich habe River auch endlich zu lieben gelernt, nachdem er mich im ersten Teil eher genervt hat 🫣 Und können wir BITTE über das Ende reden??? Einfach wow, ich habe SO viel gefühlt beim Lesen und konnte meine Tränen nicht zurückhalten 🥲 Ich bin so so dankbar dafür, diese Buchreihe entdeckt zu haben 🫶🏻
Das ist so gut flip. Ich liebe Rivers teile und ihn einfach lowk. Der ist so heiß. Die Hintergrund Story ist immer noch Mega krass und die ganzen Dinge die noch revealed wurden sind so krass. Ich bin riesiger Fan vom Buch wowowow. Ist mal nicht nur so ein new adult liebesbuch mit ein paar Tücken, sonder mal was krasses. 100/10.
Nachdem ich schon den ersten Band "Hidden" gelesen habe und dieser einen fiesen Cliffhanger hatte, war ich total gespannt auf den zweiten Band. Es handelt sich hierbei um eine Dilogie und ist auch mit "Found" abgeschlossen. Ich empfehle aufjedenfall mit den ersten Band zu beginnen, da man sonst zu viel vorher verpasst. Diesesmal geht es um River, den man schon im ersten Band kennenlernen durfte. Wo er noch ein Nebencharakter war ist er nun der Protagonist der Story. Es ging auch hauptsächlich um ihn. Er wollte seine Kindheit zurücklassen und aus den Fängen seiner Pflegefamilie entkommen. Diese sind skrupellos und korrupt. Vor nichts und niemand scheuen sie sich zurück. Als River dann auch noch einen Unfall hatte, macht er komplett dicht. Er versucht in Lake Tahoe unter zu tauchen und trifft dort auf June wieder. Auch sie ist in dieser Hölle aufgewachsen und baut sich in Lake Tahoe ein neues Leben auf. Allerdings ist die Gefahr sehr nah und June weiß nicht, wer River wirklich ist.
River war mir nicht direkt sympathisch. Das liegt aber auch eher daran das er im ersten Band ziemlich fordernd war, was seine Ex Freundin betrifft. Er hat Mist gebaut und sie damit tief verletzt, um im nach hinein seine Tat zu bereuen. Einerseits konnte ich es verstehen aber andererseits hätte er nicht so mit ihr umgehen dürfen. Da ich aber nicht zu viel von Band eins Spoilern möchte, halte ich mich deswegen kurz. In diesem Band wirkt er anders. Er ist gebrochen, strahlt allerdings auch einen gewissen Charme aus. Man weiß sofort das es mit ihm nicht langweilig wird und es zu spannenden Momenten kommt. Auch schon im ersten Band wurde es nicht langweilig mit ihm. Ich hatte es so im Gefühl das er mehr zu verbergen hat als Anfangs gedacht. So wurde er in diesem Band definitiv zu einem sehr interessanten Charakter. June ist das komplette Gegenteil von River. Sie kennt man zum Beispiel nur sehr flüchtig aus dem ersten Band. Sie war mir direkt sympathisch. Auch sie hat mit dem Trauma ihrer Kindheit zu kämpfen. Sie hat Angst und ihre Erinnerungen holen sie immer wieder ein. Das dabei auch noch River auftaucht, gefällt ihr im ersten Moment gar nicht. Aber man kann auch nicht leugnen das zwischen den beiden langsam die Funken sprühen. Man trifft auch auf Charakter wieder die man aus dem ersten Band kennt. Auch sie entwickeln sich im Laufe der Story weiter. Das hat mir beim lesen sehr Spaß gemacht.
Der Schreibstil ist dabei auch wieder wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story aus der Perspektive von River und June. Aber auch aus einer weiteren Perspektive, die sich im Laufe der Story erst aufdeckt. Da hat sie die Autorin an ihr ersten Band gehalten, da war es nämlich genauso. Die Story war spannend und hatte auch tiefgründige Momente. Diese Mischung hat mich wieder gepackt und nicht mehr losgelassen. Auch die Lovestory kommt nicht zu kurz. Das Setting wurde dabei auch sehr bildhaft beschrieben. Man bekommt auch ab und zu Einblicke in die Vergangenheit von River und June. Die Vergangenheit in der Pflegefamilie die beiden geprägt hat. Für mich war dieses Buch nochmal einen Ticken besser als der erste Band und hat die Dilogie einfach nur toll abgeschlossen. Ich war von Anfang bis Ende einfach nur gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Deswegen hat es für mich eine definitive Leseempfehlung verdient.
Lake of Lies - Found, von Leonie Lastella, erschienen im dtv Verlag am 17. Oktober 2024 Taschenbuch 464 Seiten
Klappentext - siehe Buch
Inhalt Eine neue Studentin wirbelt das Leben von River durcheinander. Und dann ist da noch seine kleine Halbschwester und seine Mutter, die sein Leben nicht unbedingt leichter machen. Zudem sitzt ihm der kriminelle Clan seiner Kindheit immer noch im Nacken. Es brennt förmlich an allen Ecken und Kanten bei River, seine einzigen Verbündeten sind seine Ex-Freundin Via und ihr neuer Freund Miles.
Meine Meinung Ich habe mich sehr gefreut auf den zweiten Band der Dilogie von Lake of Lies. Wird River es mithilfe seiner Freunde schaffen, dass dem kriminellen Clan endlich Einhalt geboten wird und sie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden? Nach wie vor kämpft River immer noch mit seinen Verletzungen und dazu nun mit seinem Studienplatz. Denn aufgrund des Anschlages auf ihn ist das Stipendium aufgelöst worden. River findet einen Job beim Professor und wird dazu noch von der neuen Studentin June umgerannt. Dieser Zusammenstoß bleibt nicht ohne Folgen ... Die Herzen der beiden werden ganz schön aus dem Takt gebracht und schnell wird ihnen klar, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. Doch der Weg zur Wahrheit ist lang und mit vielen Gefahren verbunden. Leonie Lastella konnte mich auch hier wieder begeistern. Die Story wird größtenteils abwechselnd aus der Sicht von River und June erzählt. Und auch hier gibt es wieder einen mysteriösen unbekannten dritten Player. Mit viel Spannung und ebenso so viel Emotionen verfolge ich die Zukunft und die Vergangenheit der Zwei. Es fällt mir auch diesmal sehr leicht, mich besonders in River und June hineinzufühlen. Die Gefühlswelt der Figuren ist greifbar. Ängste, Sorgen, Verzweiflung und Schuldgefühle sind hier sehr greifbar. Aber auch die alte/neue Liebe hat mein Herz entflammt. Das Setting gefällt mir richtig gut und durch die vielschichtigen Charaktere ist es sehr abwechslungsreich.
Fazit Auch im Abschlussband weiß Leonie Lastella ihre Leserinnen zu begeistern. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen und die unterschwellige Spannung zieht einen tief in die Seiten. Hier wird mir alles geboten und ich komme beim Lesen voll auf meine Kosten. Die Dilogie Lake of Lies hat mir sehr gut gefallen und ich habe den roten Faden nie verloren. Von mir gibt es 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.
River steckt immer noch in einer brenzligen Situation und versucht, niemanden mehr in den Strudel seiner Probleme zu ziehen. Doch dieses hübsche, neue Mädchen aus der Uni geht ihm einfach nicht aus dem Kopf, bis ihm bewusst wird, dass es seine June aus den Zeiten auf der Ranch für Pflegekinder ist. Eigentlich möchte er sie schützen, indem er sich von ihr fernhält, aber die Anziehung scheint viel zu groß zu sein.
Nach dem beeindruckenden ersten Band der Reihe ist "Found" eine wirklich wundervolle Fortsetzung und eigentlich ist es fast schade, dass die Reihe somit schon beendet ist. Mich hat das Buch ab der ersten Seite mit seiner Spannung und dem tollen Schreibstil gefesselt. Ich liebte es zu Rätseln, wer wohl hinter dem Charakter steht, dessen Kapitel nicht namentlich zugeordnet waren. Um so größer war die Überraschung am Ende, als sich das Geheimnis gelüftet hat. River ist ein starker Charakter. Trotz seiner schweren Schicksalsschläge gibt er nicht auf und versucht dabei noch, seine Schwester zu retten. Ich liebe seinen Umgang mit June sehr und auch, wie wichtig ihm die Freundschaft zu Via ist, obwohl ihre eigene Beziehung ein unschönes Ende hatte. June passt perfekt zu den anderen Charaktern, die man schon im ersten Band kennengelernt hat. Sie ist sehr auf den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums bedacht, freut sich aber trotzdem auf das Kennenlernen neuer Leute. Auch sie hat wie River keine einfache Kindheit und Jugend hinter sich und trotzdem versucht sie, immer das Beste in allen Dingen zu sehen. Bereits ab dem ersten Aufeinandertreffen von June und River spürt man die gegenseitige Anziehung der beiden beim Lesen. Ich liebe es, wie sich die Gefühle zwischen ihnen entwickeln und auch, wie ihre Freunde sie unterstützen. Über das Wiedersehen der bekannten Personen von "Hidden" habe ich mich besonders gefreut und natürlich auch auf den Fortgang des Versuches, das Treiben auf der Ranch zu stoppen. Insgesamt bin ich total begeistert von diesem Reihenabschluss, wobei ich mir auch noch über einen Band für Knox gefreut hätte. Ich kann "Found", aber auch den ersten Band "Hidden", allen sehr empfehlen, die Liebesgeschichten mit einer spannenden Nebenhandlung lieben.
Leonie Lastellas Fortsetzung Lake of Lies – Found taucht erneut in die düsteren Geheimnisse von River ein, einer Figur, die wir bereits im ersten Band kennengelernt haben. Diesmal steht seine komplexe Beziehung zu June im Vordergrund – einem Mädchen aus seiner Vergangenheit, das keine Ahnung hat, welche Gefahren auf sie lauern, indem sie River nahekommt. Die Autorin hat es geschafft eine atmosphärische Geschichte zu schaffen, in der sich Schmerz, Hoffnung und die Sehnsucht nach einem Neubeginn miteinander verweben.
Rivers größter Wunsch ist es, seine schmerzhafte Kindheit und die Geister der Vergangenheit endlich loszulassen, und am Lake Tahoe scheint dieser Traum greifbar nah. Doch sein vermeintliches Glück wird erschüttert, als der kriminelle Clan, aus dessen Fängen er sich mühsam befreit hat, nun droht, alle zu zerstören, die ihm etwas bedeuten – darunter auch June. Diese Ausgangssituation bringt eine durchgehende Spannung und eine emotionale Tiefe in die Geschichte, die das Buch für mich besonders interessant gemacht haben.
Rivers innere Zerrissenheit und die ständige Bedrohung seines Glücks führten jedoch dazu, dass sich die Handlung teilweise im Kreis dreht. Dennoch empfinde ich das im Kreis drehen verständlich. Es ist authentisch und eine komplizierte Situation. Die verbundenen inneren Kämpfe werden gut widerspiegelt. Für mich war es teilweise etwas anstrengend, aber ich hätte es mir trotzdem nicht anders gewünscht.
Ich konnte zu den Figuren einen emotionalen Zugang finden. Mit der Zeit fühlte ich mich sowohl River als auch June verbunden, und ich konnte ihren Schmerz und ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben nachvollziehen.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Ich finde Lake of Lies – Found ist nicht unbedingt ein einfaches Buch. Es verlangt, sich mit den traumatischen Erlebnissen der Charaktere auseinanderzusetzen und mitzuleiden, gleichzeitig ist es aber auch ein Zeugnis von Durchhaltevermögen und der Möglichkeit, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Wer die düstere und gleichzeitig hoffnungsvolle Atmosphäre aus dem ersten Band mochte, wird auch diesen Teil sicherlich mögen.
Found ist der Abschlussband der Lake of Lies-Dilogie von Leonie Lastella und führt uns erneut an den malerischen Lake Tahoe. Diesmal begleiten wir River, der zunehmend von schmerzhaften Erinnerungen an seine Kindheit heimgesucht wird. Um sie endlich hinter sich zu lassen, flüchtet er an den Lake Tahoe. Dort findet er nicht nur Ruhe, sondern auch June, das Mädchen aus seiner Kindheit. Sie hat keine Ahnung, dass er derjenige ist, der sie damals zurückgelassen hat. Doch die beiden kommen sich immer näher und plötzlich ist nicht nur sie in Gefahr, sondern alle, die er liebt, denn der kriminelle Clan hat ihn inzwischen auch am Lake Tahoe gefunden.
Der zweite Teil hat mir noch besser gefallen als der erste. Die Geschichte war durchgehend spannend und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Genau das, was ich von einem Romantic Supsense Buch erwarte! Ich habe mich riesig auf diesen Teil gefreut, denn River hat mir schon im ersten Teil ein kleines Stück meines Herzens gestohlen. Und hier habe ich ihn wirklich geliebt! Er ist einfach ein broken hero und man wünscht ihm einfach alles Glück der Welt. Seine Vergangenheit, seine Gedanken und seine Panikattacken machen ihn zu einem unglaublich nahbaren Protagonisten, mit dem man einfach mitfühlt. Und auch June hat mir sehr gut gefallen, sie war nahbar und sympathisch. Die beiden Charaktere, ihre Ängste, ihre Schuldgefühle und ihre Zerrissenheit waren für mich einfach greifbar und authentisch. Zusammen waren die beiden einfach perfekt und man wünscht sich einfach ein Happy End für die beiden. Das Buch ist aus der Sicht von River und June geschrieben, aber es gibt auch Kapitel aus der Sicht einer geheimnisvollen dritten Person. Das hat das ganze Miträtseln noch spannender gemacht, und ich wusste wirklich bis zum Schluss nicht, um wen es sich handelt. Zu der unglaublich spannenden Handlung kommt noch der wirklich angenehme und emotionale Schreibstil von Leonie, der das Ganze einfach wunderbar abrundet.
Fazit: Eine große Herzensempfehlung für diese emotionale, fesselnde und unheimlich spannende Suspense-Reihe!
Nachdem ich mich durch Band 1 an die für mich doch etwas gewöhnungsbedürftige Sprache angenähert habe, gefiel mir dieser Teil nochmal besser :)
Gerade die Verbundenheit der Protagonisten bis hin in ihre gemeinsame, traumatische Kindheit hinein, berührte mich sehr.
Neben der Liebesgeschichte brachte aber auch Junes Mutter mit ihrer bipolaren Diagnose etwas in mir zum Klingen. Obwohl ich selbst keinerlei Berührungspunkte zu Personen habe, deren Leben dadurch bestimmt wird, traf die Mutter-Tochter-Beziehung dennoch einen Nerv bei mir.
Was mich allerdings an River etwas störte, schon in Teil 1, ist, dass er recht vulgär denkt und für ihn noch immer die Glaubenssätze gelten "Ein Mann muss stark sein" oder "Männer sprechen nicht über ihre Gefühle". Obwohl es ihm dauerhaft wirklich schlecht geht, scheint Therapie oder selbst mit Freunden offen zu sprechen, keine Option zu sein. Erst gegen Ende fällt dann doch in einem Nebensatz, dass er sich einer Therapie stellt - um das Sorgerecht behalten zu können!
All das ist mir etwas aufgestoßen. Manchmal war es einfach zu viel Dramatik, vielleicht hat mir aber auch einfach die sehr ähnliche Beschreibung dieser im Verlauf nicht mehr zugesagt.