Da ist dieser eine Duft, dem selbst ein König nicht widerstehen kann...
Bereits als Kind hat Ran Magami gespürt, dass er kein »normaler Mensch« ist. Als er schließlich 18 Jahre alt wird, schickt sein Vater ihn nach Japan. Dort lernt er Fenlil kennen, der ihn nicht nur mit seiner herausragenden Schönheit um den Verstand bringt. Beide merken sofort, dass sie einander nicht widerstehen können. Da ist diese intensive Anziehungskraft, von der Ran nie wusste, dass sie existiert...
Die Grundidee über eine Gesellschaft von Hundewesen, die sich über die Welt verteilt war gut. Aber schon bei diesem ersten Satz hatte ich Probleme, weil ich gar nicht so genau weiß, wie ich diese "Inu" beschreiben soll. Alle Erklärungen waren für mich wirr und durcheinander. Alle Charaktere kamen zu kurz. Alle Plotlines kamen zu kurz. Die Beziehung von Ran und Fenrir hätte sich gut entwickeln können. Aber nach ca. drei Wochen sind wir aus dem Nichts bei "ich liebe dich"? Nachdem die quasi einzige Interaktion der beiden Sex war? Und das Epilogkapitel war komplett random. Da wurde einfach für nichts ein neuer Charakter eingeführt. Bis zum vorletzten Kapitel hatte ich noch Hoffnung, da der Schreibstil an sich nicht schlecht ist. Und der Plot hätte was hergeben können. Eine Empfehlung kann ich aber letztendlich nicht aussprechen. Auch nicht allein für die Sexszenen.
Die Gesellschaft von Hundemenschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, fand ich an sich ganz interessant. Nur ehrlich gesagt hat sich mir nicht so wirklich erschlossen, warum die Inus so besonders sind? Sie können sich nicht in Hunde/Wölfe verwandeln, sie sind nicht übermäßig stark oder schnell, sie sind nicht unsterblich... Das einzige, was sie "anders" macht ist das Alpha-Omega-Ding, die Augen und ihr Blut bzw ihre Körperflüssigkeiten haben heilende Fähigkeiten. Aber so, wie ich Menschen einschätze, wär das kein Grund gewesen, Inus zu vergöttern, sondern eher sie zu versklaven und auszubeuten.
Dir Beziehung von Ran und Fenrir war auch eher Lust>Love. Das Schwangerschaftsthema war besonders seltsam: 1. Fenrir hat ungeschützten Sex mit Ran, weil Omegas in ihrer ersten Hitze meistens nicht schwanger werden. Ist das die Alpha-Variante von "Keine Sorge, ich zieh ihn vorher raus, da passiert schon nix"? 2. Ran wird entführt und im nächsten Kapitel aus seiner Sicht hat er einen kompletten Monolog von wegen, er hatte am Anfang extreme Angst, dass er als männlicher Omega auch schwanger werden kann, aber jetzt wäre es sein größter Traum, Fenrirs Kinder auszutragen. 3. Ran kennt Fenrir seit 2 Wochen (3 Wochen?), in denen sie sich kaum gesehen haben und ist sich aber (nachdem er auch nur so lange Zeit hatte, sich daran zu gewöhnen, dass er überhaupt Kinder bekommen kann), dass er ein Kind von Fenrir will...
Generell sid mir viele Storylines zu kurz gekommen bzw wurden nicht wirklich aufgelöst. Varnagands Charakter z.B. ist mir ein bisschen unschlüssig. Ich dachte, er wäre in Fenrir verliebt gewesen und er hätte Ran von den Fanatikern beseitigen lassen wollen, weil einfach dieses "Er denkt, Fenrir ist quasi ein perfekter Gott und deswegen sollte er König werden" ist mir persönlich einfach zu wenig als Motivation. Auch das Bonuskapitel war nur nochmal unnötiges Drama, das nicht wirklich gelöst wurde.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Meh. Nach zwei Tagen Sex und dann mehreren Tagen nicht treffen, spricht Fenrir plötzlich von großer Liebe und will alle Vorstellungen ihrer Gesellschaft ohne wirklich Plan verändern, nur indem er König wird. Und Ran geht vom kompletten Unglauben in rasantem Tempo zum Willen, ein Kind zu bekommen... pacing unausgewogen, Charaktere recht flach. Vieles wird doppelt oder dreifach erzählt/erklärt.
That was some of the worst smut, worst story, worst everything I have ever encountered. I am in AWE at something so umapologetically bad. Please dont get coverbaited like I was. IT WAS SO AWFUL