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Die Evolution der Gewalt: Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen. Eine Menschheitsgeschichte

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Warum töten wir?

Wer hätte sich vor wenigen Jahren vorstellen können, dass Krieg wieder zu einer zentralen Bedrohung unserer Welt werden könnte? Was bringt Menschen dazu, andere Menschen zu töten? Dazu müssen wir nach den evolutionären Wurzeln von Gewalt und Aggression forschen und deren Wucherungen durch die menschliche Geschichte hindurch rekonstruieren. Die drei Autoren verbinden anhand von Fallgeschichten die Erkentnisse aus Archäologie, Evolutionärer Anthropologie und den Religions- und Geschichtswissenschaften, um in dieser Menschheitsgeschichte der Gewalt aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen es zu Krieg, Mord und Totschlag kommt. Und wie wir diese in Zukunft verhindern können.

358 pages, Kindle Edition

Published October 17, 2024

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Harald Meller

26 books3 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
6 reviews
December 30, 2025
Weltverändernd
Wer kennt sie nicht, die klassische Ellenbogengesellschaft. Die Evolution der Gewalt räumt mit falschen Menschheitsbilder auf, nicht indem sie eine Alternative bietet, sondern indem sie die anderen aktiv dekonstruiert.
Immer wieder lesenswert!
Profile Image for Nikas.bookforest.
323 reviews
June 11, 2025
Sehr interessantes Buch. Das Thema Krieg wird anschaulich auseinandergenommen und die Geschichte des Kriegs und allgemein von Gewalt wird gut beschrieben. Die archäologischen Funde aus der Jäger und Sammler Zeit und was darauf geschlossen wurde, fand ich besonders spannend. Das Buch zeigt gut, dass Krieg nicht unvermeidbar ist, sondern, wie es durch unsere Entwicklung zur Sesshaftigkeit bestärkt wurde. Die 12 Thesen zum Schluss geben Hoffnung auf eine besser Zukunft.
Profile Image for Bionoema.
39 reviews15 followers
January 4, 2026
Es ist auf jeden Fall kein leichtes Buch, da es explizite Darstellungen enthält, die für eine solche Untersuchung zwar unerlässlich sind, doch auch verstörend sein können, was durch die Autoren in guter Weise umzusetzen verstanden.

Ich hätte mir gegen Ende noch mehr Gegenwartsbezug gewünscht, insbesondere was die letzten 200 Jahre betrifft. Eventuell haben sich die Autoren aber dagegen entschieden, da es zum einen schon eine Vielzahl an Literatur dazu gibt und zum anderen, ihr Einblick diese ergänzt. Vielleicht kommt ja noch ein weiteres gemeinsames Buch, es war offenbar nicht das letzte. Zum anderen gibt es sicherlich aber auch zum einen bereits zahlreiche Bücher über die Gewalt der letzten 200 Jahre, zum anderen hätte es sicherlich auch den Rahmen des Buches gesprengt.

Besonders bemerkenswert empfand ich, und es ist ziemlich traurig, dass man das erwähnen muss, dass es immer wieder Abschnitte gab, die die Rolle der Geschlechter aufzeigte, auch bei Menschenaffen und derer Lebensweise, und die Entwicklung und Entstehung des Patriarchats beleuchtet, aus dem auch Gewalt resultiert. Damit verbunden dann auch Gewalt gegen Frauen und das einsetzen von physischer und sexueller Gewalt als Kriegsmittel. Nicht, dass es schön wäre, das zu lesen. Allerdings ist es ein wichtiger Aspekt der Betrachtung der Entwicklung von Gewalt und auch heute täglich präsent. Misogynie, Sexismus und Gewalt gegen Frauen wird dabei stark kritisiert und abgelehnt.
Profile Image for Andrea.
305 reviews9 followers
December 26, 2024
Ich gehöre zu den Menschen die Dinge verstehen wollen. Es hilft mir mich mit Ursachen und Hintergründen zu beschäftigen. Ich komme so besser mit der Welt klar.
Deshalb wollte ich wissen: Warum führen Menschen Krieg? Gibt es dafür eine plausible Erklärung?
Liegt es vielleicht wirklich in unserer Natur?

Das Buch war dabei sehr aufschlussreich.
Tatsächlich hat der Mensch in 99% seiner Existenz keine Kriege geführt.
Krieg wie wir ihn heute kennen - zwischen Staaten und Insitutionen - ist ein Produkt des Patriarchats. Ein Versuch reicher, mächtiger Männer ihre Macht zu behalten.
Er ist nicht unumgänglich. Und er ist weder logisch, noch gut für irgendetwas.

Die drei Autoren kommen am Ende zu 12 Schlussfolgerungen, die Mut machen.
Auch wenn es aktuell nicht so scheint und Kriege in naher Zukunft weiterhin passieren werden, sind wir doch auf einem guten Weg die Ursachen von Kriegen anzugehen.

Ich fand das buch bereichernd.
1 review
October 1, 2025
A solid account of the history of humankind and the social norms that emerged after the Agricultural Revolution. The authors argue that war is not an inherent biological trait of humans but a social construct that arose from food abundance, population growth, and urbanization. Much of the book challenges the idea that humans are inherently violent, but it concludes that our present society is unlikely to change, since social norms have been deeply shaped over time.
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