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Der Unendlichkeit so nah: Roman (Emma und Elias 1)

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Wenn das Glück in den Sternen liegt

Die junge Geowissenschaftlerin Emma hat ein großes Sie will Astronautin werden und setzt alles daran, das schwierige Auswahlverfahren der ESA zu bestehen. Doch ihre Familie und vor allem ihr Freund Michael haben kein Verständnis dafür. Nach einem Riesenstreit mit Michael, flieht Emma nach Hawaii, um mit sich ins Reine kommen. Dort begegnet sie dem verschlossenen Wissenschaftler Elias, der am Bau eines gigantischen Teleskops auf dem Mauna Kea beteiligt ist. Elias kann Emmas Leidenschaft für das Weltall nur zu gut verstehen. Zum ersten Mal fühlt sich Emma verstanden. Inmitten der faszinierenden Natur Hawaiis kämpfen die beiden um eine neue Liebe und stoßen dabei auch auf ein tragisches Familiengeheimnis, das beider Leben für immer verändern wird ...

449 pages, Kindle Edition

Published December 27, 2024

29 people want to read

About the author

Theresa Kern

4 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for johannaako.
82 reviews4 followers
September 16, 2025
3.5 ⭐️⭐️⭐️ hmmm ich war mir eigentlich sicher, dass ich dem Buch mindestens 4 Sterne geben würde, weil ich eine wirklich gute Zeit beim Lesen hatte und das Buch phasenweise nicht mehr weglegen konnte. Aaaaber jetzt am Ende habe ich mich gefragt, wozu genau die Timeline in der Vergangenheit da war🤔 irgendwie war zum Ende hin die Verbindung zur Geschichte von Marie und Susanna nicht mehr erkennbar für mich. Ich denke aber mal, dass im zweiten Teil die offengebliebenen Fragen geklärt werden und freu mich darauf ihn zu lesen 🥰 daher trotzdem eine Empfehlung!!
Profile Image for Ramona (Kielfeder).
202 reviews78 followers
February 5, 2025
Der Name Theresa Kern sagt euch nichts? Dann aber vielleicht die Autorin Rena Fischer, das ist nämlich ihr Pseudonym. Und von Rena habe ich bereits Das Leuchten vergangener Sterne und Das Lied der Wölfe gelesen. Daher habe ich mich schon sehr auf Der Unendlichkeit so nah gefreut!

Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Aber allein hier merkt man schon während der ersten Seiten, dass die Autorin eine Menge Zeit und Energie in die Recherche gesteckt haben muss. Es ist eine politisch aufgewühlte und instabile Zeit am Anfang des 20. Jahrhunderts, von der Theresa Kern schreibt, wo so einiges im Umbruch ist. Und ich fühlte mich auf jeder Seite komplett dabei und abgeholt, also es wird auch nicht „zu historisch“.

Die zweite Zeitebene spielt in der heutigen Zeit, was natürlich ein gewollter Kontrast ist. Aber auch ein emotionales und fesselndes Stilmittel, um das Ausmaß der familiären Verflechtungen in aller Gänze darzustellen.

Ich muss aber gestehen, dass ich zu Beginn trotzdem einen Moment brauchte, um voll und ganz in die Story hineinzufinden. Ich fühlte mich ein wenig verloren zwischen den Zeiten und Figuren, zu denen ich noch so überhaupt keine Bindung hatte.

Aber das legte sich nach kurzer Zeit und je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr bin ich buchstäblich versunken. Was Theresa Kern in „Der Unendlichkeit so nah“ erzählt, ist bewegend und tragisch und emotional und ich fühlte komplett mit. Und merkte auch, wie schnell ich mich den letzten Seiten näherte, weshalb ich jetzt wirklich betonen muss, wie dringend ich bitte Band 2 lesen möchte!

Ich kann euch Der Unendlichkeit so nah von Theresa Kern sehr empfehlen, auch wenn Band 2 noch nicht erschienen ist und ihr wahrscheinlich aufgrund des Cliffhangers ähnlich ungeduldig und voller Spekulationen sein werdet, wie ich.
Profile Image for Tinstamp.
1,107 reviews
February 7, 2025
Dieser wundervolle Roman von Theresa Kern aka Rena Fischer hat mich ausnahmsweise zuerst mehr vom Cover, als vom Klappentext angesprochen. Normaler Weise bin ich kein Cover Käufer und vor allem muss der Inhalt passen. Etwas abgeschreckt haben mich jedoch die beiden Berufe der Protagonisten: Astronautin und Wissenschaftler. Nicht unbedingt Themen, die mich sehr interessieren. Trotzdem ließ mich die Geschichte nicht los und ich bin sehr dankbar, dass ich das Buch über Lovelybooks lesen durfte!
Dieser erste Teil einer Dilogie ist nämlich ein ganz toller Roman, der mich sofort gefangen genommen hat und wo ich den zweiten Teil kaum erwarten kann - vor allem, weil Teil 1 mit einem wirklich miesen Cliffhanger geendet hat!

Emmas großer Traum ist es Astronautin zu werden. Sie ist bereits mitten im Auswahlverfahren der ESA, als ihr Freund Michael, der beruflich seit kurzem in den Staaten arbeitet, sie vor die Wahl stellt: Entweder ihr Berufswunsch oder er. Emma ist total vor den Kopf gestoßen. Aufgewühlt besucht sie das Denkmal für die Besetzung des Space Shuttles "Challenger" auf dem Arlington Friedhof. Dort trifft sie auf die Amerikanerin Becky, die vor Jahrzehnten ebenfalls am ESA Auswahlprogramm teilnahm und einen Teil der Crew des explodierten Space Shuttle kannte. Becky und Emma kommen ins Gespräch und Becky lädt Emma überraschend zu sich nach Hause ein. Diese nimmt diese Einladung gerne an und verbringt ihren Resturlaub auf Hawaii, wo sich Emma nicht nur in die wunderschöne Insel, sondern auch in Beckys Sohn Elias verguckt. Er versteht ihre Liebe zum Weltraum und hat selbst eine zerbrochene Beziehung hinter sich.

Im Vergangenheitsstrang sind wir im rumänischen Temeswar, welches 1904 noch zur Habsburger Monarchie gehörte. Dort leben Marie und Susanna, die seit ihrer Kindheit allerbeste Freundinnen sind. Doch die zunehmende Judenfeindlichkeit und die Liebe zum selben Mann entzweit die beiden jungen Frauen. Der Erste Weltkrieg tut sein übriges und Marie und Susanna verlieren nicht nur ihre Freundschaft, sondern sehr viel mehr...

Die Geschichte wird mitreißend und sehr lebendig erzählt. Theresa Kern versteht es den Beruf der Astronautin oder der Weg dorthin auch für Laien wie mich, verständlich und interessant zu erklären. Außerdem kann ich mich noch daran erinnern, als ich damals mit Entsetzen im TV die Explosion der Challenger mitverfolgt habe.
Auch die Rolle der Frau in der heutigen Zeit, verglichen mit Marie und Susanne, die vor ungefähr hundert Jahren kaum eigenständige Entscheidungen treffen konnten, wird gegenüber gestellt - auch wenn wir auch heute noch immer um viele Dinge kämpfen müssen!

Ich habe sowohl mit Emma, als auch mit Marie und Susanna mitgefiebert. Die Handlung wird auf zwei Zeitebenen erzählt und doch erschließen sich mit der Zeit Dinge, die darauf hinweisen, dass Gegenwart und Vergangenheit irgendwann zusammenlaufen werden.

Die Autorin hat einen berührenden Roman mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen geschaffen. Der Plot ist ideenreich und erzählt eine etwas andere Geschichte, als man glaubt vor sich zu haben. Die Figuren sind lebendig, facettenreich und im Vergangenheitsstrang nicht immer liebenswert. Sie haben Ecken und Kanten und wurden sehr gut ausgearbeitet. Die Handlung in der Vergangenheit wurde großartig recherchiert und ich klebte nur so an den Seiten.

Fazit:
Ein toller Roman, der mich sehr positiv überrascht hat und der von mir 5 Sterne bekommt, obwohl mich der sehr miese Cliffhanger zum Schluss richtig aus der Fassung gebracht hat. Emotional, atmosphärisch und spannend erzählt! Ich kann Band zwei, der im August erscheinen wird, kaum erwarten. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!
Profile Image for Gisela.
355 reviews14 followers
January 12, 2025
Zum Inhalt 

Der Unendlichkeit so nah 

Das Weltall und seine unendlichen Weiten haben von jeher etwas Geheimnisvolles an sich. Ich war wirklich sehr gespannt, wie die Autorin Familiengeheimnisse mit dieser Thematik umsetzt. 

Emma,  Hawaii 2022 

Emma ist eine sehr talentierte Pianistin. Ihre größte Leidenschaft gilt jedoch der Raumfahrt. Schon als Kind war die Geowissenschaftlerin von Judith Resnik fasziniert, die 1986 beim Unglück der Raumfähre Challenger STS-51L ums Leben kam. Auch Judith war eine leidenschaftliche Klavierspielerin. Emmas größter Wunsch, Astronautin zu werden, rückt immer näher. Nur ein kleiner Schritt trennt sie von ihrem großen Traum. Sie besucht ihren Freund Michael in Washington. Der stellt ihr ein Ultimatum: Entweder ich, oder die Raumfahrt! Total unglücklich besucht sie das Challenger Memorial in Airlington um Judith Resnik nahe zu sein. Dort begegnet sie Becky Walsh. Die ältere Dame lädt sie spontan nach Hawaii ein. Emma lernt Beckys Sohn Elias kennen. Der Wissenschaftler versucht den Bau eines gigantischen Teleskops auf dem Mauna Kea durchzusetzen. Er kann Emmas Leidenschaft zum Weltall nur zu gut verstehen. Da kommt Emma einem großen Familiengeheimnis auf die Spur  ...

Marie, Ludwigskirchen 1913. Temeswar-Klein-Wien

Die Jüdin Marie und Susanna sind beste Freundinnen. Als sich Marie unsterblich verliebt, scheint die Freundschaft gewaltige Risse zu bekommen. Maries Vater hat beruflich keinen Erfolg. Eine Auswanderung ist  die einzige richtige Lösung. Darüber ist Marie sehr unglücklich. 

Meine Meinung 

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi 

Der Autorin ist der Spagat zwischen Wissenschaft und Familengeschichten sehr gut gelungen. Ein Foto und jede Menge Geheimnisse machen die Geschichte zu einem Pageturner. Ich wurde wieder an das Challenger Unglück 1986 erinnert. Niemals werde ich die betroffenen Gesichter meiner Arbeitskollegen vergessen. 

Urlaubsfeeling und Spannung haben mich gefesselt von der ersten Seite an. Ich durfte in den Sternenhimmel blicken und Emmas tiefgreifenden Gesprächen mit Elias lauschen. Beide brennen für ihre Leidenschaften und vergessen darüber Zeit und Raum. 

In der Vergangenheit habe ich mit Marie spannende Lesestunden erlebt. Wie Emma musste sie darum kämpfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. 

Wie sich beide Erzählstränge zu einem Ganzen fügen, hat etwas Dramatisches an sich. Besonders Emma musste ich um ihren Mut bewundern. Astronautin zu werden könnte ich mir nicht vorstellen. Da schaue ich lieber beim Fernsehen zu. Die eine oder andere Figur hätte ich aber gerne auf den Mond geschossen. Neben Wissenschaft und großen Gefühlen, sind auch Intrigen Bestandteil der Geschichte. 

Ich habe mit Emma mitgefiebert. Bestimmte Umstände könnten ihren großen Traum,  Astronautin zu werden, zum Platzen bringen.  

Fazit 

Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen. Eine Familengeschichte mit Raumfahrt zu verknüpfen, erfordert neben umfangreicher Recherche und viel Fantasie auch schriftstellerisches Können. Das ist (Pseudonym) Theresa Kern  -  Rena Fischer - absolut gelungen. 

Einzig Leser*innen , die lieber reine Fachbücher über die Raumfahrt lesen, rate ich, zu einem anderen Buch zu greifen. 

Danke Theresa Kern  -  Rena Fischer. Ich freue mich auf den 2. Teil der Dilogie. 
Profile Image for Anett.
135 reviews
January 22, 2025
Die junge Geowissenschaftlerin Emma hat ein großes Ziel: Sie will Astronautin werden und setzt alles daran, das schwierige Auswahlverfahren der ESA zu bestehen. Als sie ihren Freund Michael in den USA besucht und ihm davon erzählt, ist er alles andere als angetan davon. Er ist sauer, dass Emma bereits an dem Auswahlverfahren teilnimmt, ohne das er etwas davon weiß. Und er will nicht, dass sie weiter macht. Er will nicht, dass sie Astronautin wird und stellt sie vor ein Entscheidung.





Emma ist erschüttert, dass ihr Freund so reagiert und auch ihre Familie ist nicht positiv dazu eingestellt. Auch ihre Mutter zweifelt daran, dass das die richtige Entscheidung wäre.

Kurzer Hand reist Emma für den Rest ihres Urlaubs nach Hawaii, zu Becky, einer Frau, die sie erst kurz vorher kennen gelernt hat, die aber sofort mit Emma auf einer Wellenlänge liegt. Auf Hawaii lernt sie auch Elias, der Enkel von Becky, kennen. Elias ist Wissenschaftler und am Bau eines gigantischen Teleskops beteiligt. Die beiden verstehen sich so gut und können die Leidenschaft des jeweiligen anderen gut nach vollziehen. Elias zeigt Emma nicht nur das Teleskop, sondern auch die Schönheiten der Insel. Emma verliebt sich umgehend – in Insel und Elias.



Aber das ist noch nicht alles, denn Emma entdeckt bei Becky ein Foto, das sie auch bei ihren Eltern gefunden hatte. Wieso ist Becky im Besitz des gleichen Fotos? Darauf sind zwei Mädchen zu sehen und so geht Emma auf den Grund ihrer Vorfahren.

Im zweiten Strang wird genau das erzählt, die Geschichte der Freundinnen Marie und Susanna, die 1904 beginnt. Sie leben in Temeswar, in Ungarn. Marie ist Jüdin und als ihre Mutter stirbt versinkt ihr Vater in Schwermut. Susanna ist die Tochter eines Industriellen, beide Familien sind befreundet. Bis die Familie von Marie in Not gerät und Susannas Mutter alles dafür tut, dass es beide entzweit. Doch die Freundinnen bleiben befreundet, bis sich Susanna in den Freund von Marie verliebt und sie zweifelhafte Entscheidungen trifft. Marie und ihr Vater hingegen machen sich auf den Weg in die USA um neu zu beginnen.



Beide Geschichten sind faszinierend und beide Geschichten haben mich sehr in Bann gezogen. Theresa Kern (Rena Fischer) kann mich einfach immer wieder überzeugen. Viele historische Ereignisse, sowie gesellschaftliche Probleme werden hier angesprochen. Jede der Frauen hat ihre Probleme mit dem, was sie wollen und dem, was die Gesellschaft erwartet. Jede der Frauen muss ihren Weg finden, das ist nicht immer einfach und manches findet sich nur über Umwege.



Die Geschichte ist ganz wundervoll erzählt, die Charaktere sind toll heraus gearbeitet und ich liebe einfach alles daran. Anfangs hatte ich Bedenken, was den Zeitstrang in der Vergangenheit anging, aber der war so spannend erzählt, dass ich diese ganz schnell ablegen konnte.



Am Ende gibt es einen bösen Cliffhanger – und nun muss ich warten, bis der zweite Band der Dilogie erscheint („Die Freiheit so weit“ - Herbst 2025).

Profile Image for GI LA.
445 reviews5 followers
February 24, 2025
„Der Unendlichkeit so nah“ von Theresa Kern

Emmas großes Ziel ist es, eines Tages Astronautin zu werden. Doch weder ihre Familie, noch ihr Freund Michael unterstützen sie bei ihrem Traum. Im Gegenteil. Alle versuchen, es ihr auszureden.
Nach einem großen Streit mit Michael zieht Emma einen Schlussstrich und nutzt die Einladung von Becky, um auf Hawaii zur Ruhe und mit sich ins Reine zu kommen.
Dort lernt sie auch Beckys Sohn Elias kennen. Er teilt als Wissenschaftler Emmas Leidenschaft für das Weltall und kann ihren großen Traum gut verstehen. So kommen die beiden sich langsam näher.
Doch dann entdeckt Emma auf Hawaii im Haus von Becky das gleiche alte Foto, dass sich auch im Besitz ihrer Familie befindet. Was hat das zu bedeuten?


Hinter dem Pseudonym Theresa Kern verbirgt sich die Autorin Rena Fischer, die mir schon von vielen ihrer Jugendfantasy-Bücher bekannt ist. Ich liebe ihren Schreibstil und war sehr neugierig darauf die neue Seite an ihr kennenzulernen.
Es machte mir so auch keine Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen. Ich liebe die lebendige und atmosphärische Ausdrucksweise der Autorin. Es gelingt ihr auf wunderbare weise, die Emotionen der Geschichte so einzufangen, dass ich mich komplett fallen lassen konnte und es einfach genossen habe.

Um die Familienbande zu verstehen, haben mir die Stammbäume im Einband sehr geholfen.
Auch den Glossar am Ende des Buches fand ich an einigen Stellen sehr hilfreich.

Wir begleiten die Charaktere in der Gegenwart und in der Vergangenheit und trotz der Zeitsprünge und unterschiedlichen Perspektiven fiel es mir nicht schwer, der Handlung zu folgen.
Die Handlungsstränge greifen perfekt ineinander, so dass ich beim Lesen nie der rote Faden der Geschichte verloren habe.
Es gelingt der Autorin wunderbar, Vergangenheit und Gegenwart, sowie die einzelnen Geschichten der Protagonisten zu schildern. Außerdem merkt man deutlich, dass Theresa Kern den geschichtlichen Hintergrund umfangreich recherchiert hat.

Die Charaktere sind von der Autorin sehr lebendig und realistisch gestaltet und fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Besonders Emma und Marie habe ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen.
Doch auch das Setting hat mich begeistert. Die wunderbare Landschaft ist so bildhaft beschrieben, dass ich sie zu jeder Zeit bildhaft vor Augen hatte.

Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger und nun muss ich ungeduldig auf den finalen Teil der Dilogie warten.

Fazit
„Der Unendlichkeit so nah“ ist der wundervolle Auftakt einer tollen Familien-Saga, die voller Gefühl und emotionaler Momente ist. Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung
Profile Image for caught_in_fairytales.
168 reviews3 followers
January 29, 2025
In ihrer historischen Familiensaga verbindet Rena Fischer aka Theresa Kern auf meisterhafte Weise die Geschichten von verwandten Figuren in zwei Zeitebenen (1913 und 2022), was trotz Komplexität erstaunlich gut aufgeht. Besonders beeindruckend dabei sind die verwobenen Point of Views, Zeitebenen und Orte. Dabei lesen wir einerseits über die Probleme und Sehnsüchte von Figuren aus der (Vor-)Kriegszeit, und andererseits über teils sehr ähnliche (zumindest persönliche) Probleme und Sehnsüchte von Figuren aus der Gegenwart im wunderschönen Hawai 🌴 Intrigen, erste große Lieben, schwierige Familienverhältnisse sowie gesellschaftliche Konflikte dürfen da nicht fehlen.

Der flüssige Schreibstil und der umfangreich recherchierte historische und wissenschaftliche Hintergrund ist dabei besonders beeindruckend. An manchen Stellen hat mich die Detailfülle etwas erschlagen, und ich hätte mir stattdessen mehr Raum für die Gefühls- und Gedankenwelt der dennoch authentischen und vielschichtigen Figuren gewünscht, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.

Der überraschende Plot Twist am Ende war besonders fies und macht definitiv neugierig auf den zweiten Band! Insgesamt eine sehr detailreiche, tiefgründige Geschichte, die Liebhaber historischer Romane und Familiensagas begeistern wird.
Profile Image for Tortuga.
200 reviews
January 20, 2025
Eine äußerst spannendes Buch auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleiten wir Emma, die sich im Bewerbungsverfahren als Astronautin befindet und Elias, der am Bau eines Teleskops auf Hawaii forscht und in der Vergangenheit lernen wir das Leben von Marie und Susanna im Königreich Ungarn vor Ausbruch des 1. Weltkriegs kennen. Es werden viele interessante Themen aus den unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten beschrieben. Der Schreibstil ist großartig und die wechselnden Perspektiven, Zeiten und Handlungsorte sind allesamt toll dargestellt. Die Charaktere sind komplex und haben sehr unterschiedliche Hintergründe. Insgesamt ist die Handlung sehr mitreißend sodass ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Das Buch endet sehr spannend, sodass ich jetzt schon gespannt auf Teil 2 warte.

Fazit: Eine sehr spannende und teilweise auch komplexe Geschichte auf zwei Zeitebenen die ich nur weiterempfehlen kann!
26 reviews
February 16, 2025
Das Buch überzeugt mit den Parallelen zwischen Elias und Emma und ihren Urgroßeltern.

Man merkt, dass die Autorin wirklich gut recherchiert hat bezüglich der Wissenschaftlichen Themen rund um die ESA und das Haleakala Obersvatorium.

Einen Stern Abzug gibt es aber für Elias: sobald er auf Emma trifft ist er der übelste Simp obwohl Emma so unsympathisch zu ihm ist. Das macht Elias total unspannend.
40 reviews2 followers
February 1, 2025
Das Buch war ein Zufallsfund 😍Ein schöner, spannender Roman. Besonders gefallen haben mir auch die historischen Bezüge und die Geschichte von Marie und Susanna. Da musste ich tatsächlich oft an meine Oma denken. Bei dem Ende bin ich nun sehr gespannt auf Teil 2! Happy End für Elias und Emma 🙏🏼😍
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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