Spannung, Thriller, Twist… Na, ich weiß ja nicht.
Ben, Naomi und ihre beiden Kinder ziehen in ein Haus, das lange leer stand. Eine Tragödie soll sich vor vielen Jahren dort abgespielt haben, ein kleines Mädchen verschwunden sein.
Die Nachbarn wirken zunächst freundlich, scheinen aber mehr zu wissen und etwas gegen Ben zu haben. Der wiederum hat seiner Frau nicht alles erzählt, was es über ihn zu wissen gibt…
Leider fehlten mir Spannung und eine sinnvolle Auflösung.
Die erste Hälfte zog sich wie Kaugummi. Endlose Seiten voller steifer Dialoge, Kinder, die irgendwelche Filme gucken wollen und streiten, innere Monologe, mit Fragen, die sich ständig wiederholen… “Warum mögen die anderen Ben nicht, warum stand das Haus so lange leer, gibt es hier Geister, bliblablub?”
Ab der zweiten Hälfte kommt etwas Fahrt auf, aber auch hier konnte mich die Geschichte nicht fesseln oder überzeugen. Zu vorhersehbar, zu viel bleibt dennoch offen. Die Charaktere handeln fragwürdig und kommunizieren schlecht.
Mit dem Schreibstil kam ich überhaupt nicht klar. Hölzerne, teilweise lange Sätze, zu viele Fehler, unrealistische Gespräche. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wer denn bitte so redet. Keine Ahnung, ob es an der Übersetzung liegt.
Das Buch konnte mich also leider nicht überzeugen. Wie immer hoffe ich, daß andere damit mehr Spaß haben oder hatten. Geschmäcker sind ja verschieden.