Die 24-jährige Wächterin Rah hat gelernt, niemandem zu vertrauen: nicht den Mentoren ihrer Vergangenheit, nicht den Monstern in ihrem Inneren und erst recht nicht dem viel zu attraktiven Irin.
Als albtraumhafte Kreaturen drohen, die Welt zu verschlingen, müssen die beiden getrennte Wege gehen. Rah sucht in ihrer Heimat verzweifelt nach Möglichkeiten, die drohende Katastrophe aufzuhalten. Weiß dort jemand in den Tempeln, woher die gefährlichen Geschöpfe kommen? Währenddessen folgt Irin einer Spur aus uralten Geheimnissen und gerät dabei in die dunkelsten Abgründe der Welt - und in die Schatten seiner eigenen Vergangenheit.
Wird es ihnen gelingen, die Welt zu retten, ohne daran zu zerbrechen?
Marie Graßhoff, kurz vor Weihnachten 1990 im Harz geboren, versteckte sich schon im Grundschulalter zwischen Bergen aus Büchern schrieb phantastische Geschichten. Mit zwölf beendete sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Studium der Buchwissenschaft und Linguistik in Mainz arbeitete sie zwei Jahre als Social Media Consultant und widmete sich nebenberuflich den Welten in ihrem Kopf. Inzwischen hat sie ihren größten Traum verwirklicht und lebt als freie Autorin und Buchcover-Gestalterin in Leipzig.
„Arc & Ruin“ war ein wilder Ritt – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer nach Action, Spannung und emotionalem Tiefgang sucht, ist hier genau richtig.
Ich hatte wieder ganz starke Neon-Birds-Vibes! Marie Graßhoff schreibt mit Bildgewalt und solcher Emotionalität, die ich selten in anderen Büchern finde. Besonders ihre Found Familys lassen mich so schnell nicht wieder los. Ich hab das Ende sehr gefühlt und fand es schade, mich von den Charakteren verabschieben zu müssen, nachdem ich so mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten habe.
Die Welt, in der sich die Geschichte abspielt, ist komplex, vielschichtig und absolut faszinierend. Zugegeben, ich habe manchmal damit gehadert, allen Mechanismen zu folgen. Der Weltenbau ist bereits etabliert und wird nicht wie oft üblich durch die Augen der Protagonist:innen eingeführt. Das hat es für mich persönlich manchmal ein wenig herausfordernd gemacht, komplett einzutauchen. Aber: Wer große, dichte Settings liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Fazit: Insgesamt eine kraftvolle und dynamische Dilogie für alle, die keine Langeweile mögen, Charaktertiefe suchen und einen großen Weltenbau lieben 💥✨
Mein Vater sagte immer: „Wer siegen will, muss Opfer bringen.“
Das Cover ist ähnlich zu dem von Band eins gestaltet, nur die Farben unterscheiden sich. Ich bin ein großer Fan davon und finde hier die Farben auch richtig schön.
Der Schreibstil ist wie immer super zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder in der Ich-Perspektive, wobei es hier Kapitel aus Sicht von Shina, Irin und Rah gibt. Wie immer sind die Beschreibungen super, und ich mochte es, dass wieder alles so genau gezeigt wurde und nichts verschönert wurde.
Dieser Band schließt direkt an das Ende ovn Band eins. Irin und Rah sind getrennt und Irin will helfen indem er Moryn zurückbringt. Shina und Mae sind bei den Rebellen und helfen dort so gut sie können. Mit der Zeit spitzt sich die Lage mit den Gottfressern aber mit mehr zu.
Am Anfang des Buches gibt es einen Rückblick, was im ersten Band passiert ist, wodurch der Einstieg in Band zwei relativ leicht war. Ich konnte mich noch gut an die Geschehnisse erinnern und dadurch, dass es direkt weiter geht, ist man als Leser auch nicht sonderlich verwirrt. Es fängt auch gleich wieder spannend an. Die Charaktere sind nicht zusammen, jeder ist irgendwo und man verfolgt viele verschiedene Reisen.
Rah mochte ich wieder unglaublich gerne. Sie macht eine richtig starke Entwicklung im Laufe des Buches durch und da habe ich sie noch mehr bewundert. Egal, wie viele Steine ihr in den Weg gelegt werden, sie zieht ihr Ding durch und will einfach nur die Welt retten. Ich glaube fast, dass sie mein liebster Charakter ist.
Irin war auch wieder toll und durch die Kapitel aus seiner Sicht lernt man ihn auch etwas besser kennen. Er hat es nicht leicht in diesem Band und ich konnte alle seine Entscheidungen nachvollziehen. Manchmal hätte ich ihn gerne einfach in den Arm genommen. Dafür, dass er der Gott des Krieges sein soll, versucht er alles halbwegs friedlich zu lösen. Man muss ihn einfach mögen.
Shina und Mae. Im ersten Band mochte ich die beiden nicht sonderlich und das hat sich auch hier nicht viel geändert. Zwar wurden ihre Kapitel immer spannender, das lag aber nicht an ihnen, sondern eher an den Personen, mit denen sie sich umgaben und was diese gerade taten. Shina ist immer noch zu fixiert auf Mae, das stört mich immer noch. Es geht immer nur um Mae und um sonst nichts, das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Mae hat sich ein bisschen weiter enwtickelt, aber da man von ihr immer nur durch Shinas Kapitel liest, konnte ich trotzdem keine wirkliche Verbindung aufbauen.
Die Geschichte hat mir insgesamt noch besser gefallen, als die in Band eins. Ich mochte die Entwicklungen und dass man als Leser eigentlich nie wusste, wie es nun ausgehen würde. Zu Beginn sind die Gruppen zerstreut, Shina und Mae sind in einm ganz anderen Teil vom Land als Rah oder auch Irin. Jeder verfolgt andere Ziele und will auf eine andere Weise helfen.
Die Kapitel von Rah fand ich fast am besten. Mit der Zeit wird immer klarer, woher die Wölfe in ihr kommen, wer sie sind und wie Rah und die Wölfe zusammen hängen. Ich fand es super spannend zu lesen, was sich die Autorin da alles ausgedacht hat und wie sie das zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt hat. Obwohl ich die Wölfe in Band eins noch sehr aufdringlich fand, mochte ich sie hier wirklich gerne und hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen. Abgesehen davon hat Rah es wirklich nicht leicht. Immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt und sie muss vieles hinterfragen.
Bei Irin war es auch super spannend. Zu Beginn des Buches gibt es bei seinen Kapiteln immer wieder Rückblenden zu der Zeit, als er Arax war und gerade erst zum Königsgott aufgestiegen ist. Durch diese lernt man auch Moryn und deren Verhältnis besser kennen und ich muss sagen, dass ich Moryn bis zum Ende nicht getraut habe. Immer wenn er vorkam, wirkte er distanziert, so als würde er seine eigenen Pläne verfolgen und als seien ihm alle anderen Personen egal. Dadurch wurde er unsympathisch und ich konnte keine Verbindung zu ihm als Charakter aufbauen.
Bei Shina und Mae fand ich alles um sie herum spannender als sie selbst. Bis zum Ende hat sich das auch nicht geändert. Ich fand es interessant, was die Rebellen machen und wie sie es machen, aber was mit Shina und Mae passiert hat mich nicht wirklich interessiert. Von mir aus hätten sie gar nicht vorkommen müssen, denn Shina fand ich wieder nur anstrengend. Auch ihre Liebesgeschichte hat mir nicht unbedingt gut gefallen.
Man rechnet damit, dass die Handlungsstränge irgendwann zusammenlaufen, was sie auch tun. Vielleicht nicht so wie man es sich erwartet, aber es war in Ordnung. Ich wollte hauptsächlich Irin und Rah wieder zusammen sehen, denn sie waren in Band eins meine Lieblinge. Das Ende selbst war im Vergleich zum Rest des Buches fast ruhig, weil es vorher schon so viel Action gab, aber es war keinesfalls schlecht. Ich mochte den Ausgang der Geschichte und am Ende kann man sich als Leser selber denken, wie es wohl in einigen Jahren in der Welt aussehen wird. Da kommen interessante Gedankenspiele zusammen.
Fazit:
Ich fand diesen Band noch besser als den ersten und habe einfach alles daran geliebt. Für mich persönlich hätte am Ende einiges noch düsterer sein können, aber so war es auch gut. Man wusste das gesamte Buch über nie, was noch kommen würde und musste immer um seine Lieblinge bangen. Für mich war das wieder ein Highlight, das Buch krieht 5 Sterne!
Was für eine Geschichte. Schon Heart & Shadow hatte mich vollkommen gepackt, doch Arc & Ruin hat das Ganze noch einmal übertroffen. Selten hat mich ein Fantasybuch so sehr begeistert, denn von der ersten Seite an war ich gefesselt und so blieb es auch konstant bis zum Ende. Die Handlung ist nicht nur durchgehend spannend, sondern vor allem originell, überraschend und dabei unglaublich gut durchdacht. Ich wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie nahbar und individuell die Charaktere gezeichnet sind. Jede Figur bringt eine eigene Perspektive und Tiefe mit, ohne dass der Überblick verloren geht. Die wechselnden POVs haben den Lesefluss für mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil: Jede Erzählstimme war spannend und hat ihren Teil zur Welt und Handlung beigetragen. Die kurzen Kapitel haben den Lesefluss enorm angenehm gemacht und gleichzeitig das Tempo hochgehalten.
Shina und Mae sind mir besonders ans Herz gewachsen. Ihre Dynamik, ihre Entscheidungen, ihre kleinen stillen Momente, all das wirkte glaubwürdig und hat die emotionale Tiefe des Romans für mich wunderbar ergänzt. Dabei gefiel mir besonders, dass die Handlung im Fokus blieb, ohne zu viel Raum für Romantik. Der dezente Romance-Anteil hat der Geschichte keineswegs geschadet, im Gegenteil: Für mich war das genau die richtige Balance.
Auch das Worldbuilding ist erneut stark. Kreativ, aber nicht überladen. Die Magie, die gesellschaftlichen Strukturen, der Mythos um die Chaoskräfte, alles fühlt sich einzigartig an, aber dennoch greifbar und nachvollziehbar. Dazu kommt Marie Graßhoffs klarer, bildhafter Stil, der einem die Welt mühelos vor Augen führt, ohne sich in Details zu verlieren.
Ein mehr als würdiger Abschluss der Chaos-Chroniken. Vielschichtig, packend und emotional. Arc & Ruin vereint originelle Fantasy mit Charaktertiefe, Tempo und erzählerischer Präzision. Wer eine mitreißende Geschichte mit starker Handlung, cleverem Aufbau und fein gezeichneten Figuren sucht, wird hier garantiert fündig.
Diese Reihe heißt nicht umsonst "Die Chaos-Chroniken" und ich weiß nicht, wie man alles, was darin passiert gut zusammenfassen oder verarbeiten soll. Ehrlich gesagt, war es mir von fast allem ein bisschen zu viel. Es gab wunderbare Beschreibungen von magischen Gegenden, es gab beeindruckende Wesen und Gottheiten. Oft hat es sich so angefühlt, als wäre man in einem Studio-Ghibli-Film, aber das Chaos war anstrengend und für mich persönlich war das ein mühsames Lesen. Gestört hat mich auch, dass offenbar alle die Eigenheit haben, sich mit der Zunge über die Lippen zu fahren - wie oft kam diese Formulierung vor! Wichtiger ist aber, dass ich leider einigen Erkenntnissen der Figuren und ihren Plänen nicht ganz folgen konnte. Es gab wenige Momente, in denen irgendwer zur Ruhe kommen konnte (schon in Band 1) und wer rasante Geschichten mag, dem wird hier bestimmt nicht langweilig. Mir ging es nach dem großen Endkampf wie einer die Figuren: "Ich bin müde. Nicht nur physisch, obwohl jede Faser meines Körpers nach Ruhe schreit; es ist auch eine andere Art von Müdigkeit. Eine, die tief in meinem Inneren liegt" (S. 573). Darum war ich dankbar für das ruhige Ende und den Ausklang mit der Aussicht, dass den Figuren nach all dem Furchtbaren auch etwas Gutes vergönnt ist und sie neue Hoffnung schöpfen können.
Rah ist einfach eine Inspiration. Ich wünschte, ich hätte so viel harmonische Energie, so eine Ruhe und Ausgeglichenheit. Ich mag sie sehr. Sie und Irin. Dagegen haben mich Shina und Mae leider ziemlich verloren in diesem Band. Im ersten Teil war ich absolut gefesselt von ihrem "will they? won't they?", weil ich es tatsächlich nicht wusste. Jetzt, wo es entschieden ist, fand ich die Co-Abhängigkeit ein wenig ... eintönig? Der einzige Existenzgrund für sie ist die jeweils andere. Das wurde recht schnell repetitiv, auch wenn auch ihre Geschichte Wendungen hatte, die mich überrascht haben!
4,5 Hat mir besser gefallen als Band 1, konnte mich besser in die Welt reinversetzen und der Handlung folgen. Auch die 2 Sichtweisen habeb diesmal Spaß gemacht zu lesen und wurden am Ende gut zusammengefügt. Ist für mich ein gelunger Abschluss der Diologie. Bei der Beschreibung von Gedanken, Gefühlen der Protaginisten oder auch Beschreibung der Welt kommt der Stil der Autorin gut rüber, auch aus anderen Büchern. Fand ich persönlich sehr stimmig.
Nachdem ich andere Bücher der Autorin und Band 1 super gerne gelesen habe, habe ich mir sehr auf den zweiten Band und somit Abschluss der Dilogie gefreut. Nach Band 1 hatte ich die Charaktere bereits echt lieb gewonnen und fand es deswegen im zweiten Band toll, dass wir drei Sichtweisen haben. Somit konnte ich der Story super gut folgen. Rah muss herausfinden, woher die chaotische Energie kommt und was ihre Heimat damit zu tun hat. Dabei verliert sie nie das Ziel aus den Augen. Irin hingegen holt seinen toten Freund/Gott von den Toten wieder. Die Dynamik der beiden war interessant, vor allem, da man durch Rückblicke, die Vergangenheit der beiden kennen lernt. Shina fand ich aus Band 1 zusammen mit Mae noch schwer einzuschätzen, aber gerade in Band 2 erleben die beiden so viel und nehmen eine große Rolle ein. Die Geschichte ist spannend und nach dem man die Welt dank Band 1 schon einigermaßen gut kennt, kam ich super rein und konnte die Details viel besser erkennen. Doch gleichzeitig merkt man, wie die Welt sich verändert und wir uns dem Ende nähern. Endlich erfahren wir, wie das Chaos aufgehalten werden kann, was die Wölfe in Rahs Innern bedeuten und was Rahs Rolle in dem Ganzen ist. Die vielen Elementen haben super ineinander gegriffen, wo man einfach merkt, wie sehr die Autorin alles ausgearbeitet hat. Dadurch war es spannend und detailreich. Ich hätte mir zwar schon mehr Szenen mit allen Charakteren zusammen gewünscht, dafür war es zum Ende hin ein viel krasserer Effekt und wurde durch die Endszene umso bedeutender. Hier und da wären noch ein zwei persönlichere Momente zwischen den Figuren/Pärchen toll gewesen, doch auch so waren die Charaktere und ihre Verbindungen greifbar.
Ich habe dieses Buch im Austausch für eine ehrliche Rezension erhalten. Vielen Dank an Marie Graßhoff und den Lübbe Verlag!
Bereits der erste Band der Reihe hat mich mit seiner einzigartigen Mischung aus Fantasy und Dystopie begeistert – Arc & Ruin knüpft nahtlos an diesen Eindruck an und überzeugt mit einer faszinierenden Weiterführung der Geschichte. Besonders spannend finde ich, wie sich das Setting fast schon Sci-Fi-artig anfühlt, ohne sich ganz von den Wurzeln der Fantasy zu entfernen. Diese Mischung ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch in der Umsetzung absolut gelungen und hat mich erneut sofort gepackt.
Schreibstil und Magiesystem Marie Graßhoffs Schreibstil hat mir wie gewohnt sehr gut gefallen. Er ist flüssig, bildhaft und gleichzeitig angenehm klar, was gerade bei einer so komplexen Welt wie dieser enorm hilfreich ist. Sie schafft es, durch kleine Details eine große Tiefe zu erzeugen – sowohl im Worldbuilding als auch in den emotionalen Momenten. Man fliegt durch die Seiten, ohne dass die Handlung je an Leichtigkeit verliert.
Das Magiesystem bleibt für mich eines der Highlights der Reihe. Die Idee der harmonischen und chaotischen Energie ist weiterhin innovativ und wurde in diesem Band noch tiefer ausgearbeitet. Ich mochte besonders, wie das Magiesystem als roter Faden fungiert und nicht nur für Spannung sorgt, sondern auch symbolisch für viele Konflikte und Entwicklungen steht. Es fühlt sich weder zu kompliziert noch oberflächlich an – eine perfekte Balance, die man in diesem Genre nicht oft findet.
Storyline Die Handlung ist auch in Band 2 durchgehend spannend. Es gibt viele emotionale, aber auch actionreiche Szenen, die das Tempo hoch halten, ohne sich zu überstürzen. Besonders hervorheben möchte ich, wie vielschichtig die Story aufgebaut ist – es gibt politische Konflikte, persönliche Dramen, moralische Grauzonen und jede Menge Spannung.
Allerdings muss ich sagen, dass mich die Zusammenführung der beiden Storylines zu Beginn ein wenig verwirrt hat. Ich habe etwas gebraucht, um zu verstehen, wie die Perspektiven ineinandergreifen und wie sich alles zu einem großen Ganzen fügt. Doch genau das macht auch den Reiz dieses Buches aus: Man wird gefordert, muss aufmerksam bleiben, wird aber am Ende mit einem stimmigen und gut durchdachten Gesamtbild belohnt. Die letzten Kapitel haben mich besonders überzeugt – sie waren spannend, emotional und haben der Geschichte ein tolles Finale verliehen.
Charaktere Die Charaktere sind und bleiben für mich eine der größten Stärken der Reihe. Schon im ersten Band war ich beeindruckt von der Vielschichtigkeit der Figuren, und auch in Arc & Ruin hat Marie Graßhoff es geschafft, mich mit ihren Figuren emotional zu erreichen. Rah und Shina sind als Hauptfiguren unglaublich gut geschrieben – beide kämpfen mit inneren Konflikten und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter.
Ich liebe es, wenn Charaktere moralisch schwierig sind. Genau das passiert hier. Sowohl Rah als auch Shina wirken authentisch und menschlich, was ihre Geschichte umso eindrucksvoller macht. Aber auch die Nebencharaktere wurden nicht vernachlässigt – sie sind keine bloßen Statisten, sondern bringen eigene Dynamiken und Perspektiven mit ein, was die Welt noch lebendiger macht.
Besonders gut gefallen hat mir, wie viele der zwischenmenschlichen Beziehungen nicht oberflächlich dargestellt wurden, sondern Tiefe und Komplexität hatten. Sei es Vertrauen, Schuld, Enttäuschung oder Hoffnung – alles wurde mit viel Fingerspitzengefühl erzählt.
Atmosphäre und Lesefluss Arc & Ruin war für mich ein echter Page-Turner. Es gibt kaum Längen, und ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Marie Graßhoff hat ein Händchen dafür, Kapitel so zu beenden, dass man „nur noch eins“ lesen will – und ehe man sich versieht, ist man am Ende angekommen.
Gerade das Ende hat mich fasziniert. Im Vergleich zum restlichen Buch war es fast ruhig, fast poetisch – und doch hat es mich emotional sehr getroffen. Es war nicht überdramatisch und nicht langweilig. Für mich war das ein mutiger und sehr gelungener Abschluss der Geschichte.
Fazit Arc & Ruin hat meine Erwartungen klar erfüllt und in manchen Bereichen sogar übertroffen. Die Geschichte bietet Spannung, Tiefe und ein faszinierendes Worldbuilding, das sich mit bekannten Genregrenzen nicht zufriedengibt. Marie Graßhoff hat eine Welt erschaffen, die gleichzeitig fremd und vertraut wirkt, mit Figuren, die einem ans Herz wachsen – gerade weil sie nicht perfekt sind.
Das Magiesystem, die komplexen Beziehungen und die Atmosphäre machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Auch wenn der Einstieg durch die parallelen Handlungsstränge etwas fordernd ist, lohnt es sich dranzubleiben – das große Ganze ist durchdacht, spannend und emotional berührend.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch allen, die Lust auf eine ungewöhnliche Mischung aus Fantasy, Dystopie und Sci-Fi haben. Und ich weiß jetzt schon, dass ich weitere Bücher von Marie Graßhoff lesen werde!
*Inhalt:* Auch der zweite Band folgt wieder den beiden verschiedenen Handlungssträngen. Nach den Geschehnissen des ersten Bandes macht sich Rah auf den Weg in ihre alte Heimat, um dort eventuell Antworten zu finden, woher die gefährlichen Tierwesen stammen, die immer häufiger angreifen, während Irin sich auf seiner Suche die Katastrophe irgendwie aufzuhalten, den Schatten seiner Vergangenheit stellen muss. Shina und Mae finden währenddessen Schutz bei einem Orden, der einen Plan hat, die Welt zu retten, jedoch benötigen sie dafür auch ihre Hilfe. Maes Zustand wird allerdings immer kritischer. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, denn das Ende der Welt rückt immer näher…
*Meinung:* "Arc & Ruin" ist die spannende High Fantasy Fortsetzung Marie Graßhoffs "Chaos-Chroniken“- Dilogie, die definitiv jede Menge Fantasy verspricht.
Das Cover des Buches ist wieder ein Hingucker, unterscheidet sich jedoch nur in der Farbe zum ersten Teil. Es spiegelt die Atmosphäre des Buches aber perfekt wieder und passt mit seinem eindrucksvollen Farbschnitt auch wunderbar zum ersten Band. Es lässt sich sehr angenehm öffnen, ohne dass Leserillen entstehen und liegt wunderbar in der Hand.
Wie von Marie Graßhoff gewohnt ist der Schreibstil mit seiner flüssigen, lockeren aber auch emotionalen Art ausgesprochen fesselnd. Vor allem Orte sind so atmosphärisch schön beschrieben, dass sie einfach eine tolle Stimmung erzeugen und man keinerlei Probleme hat, sich dort hinzudenken. Auch muss ich wieder Kampf- und Actionszenen erwähnen, denn auch diese sind meiner Meinung nach eine absolute Stärke der Autorin.
Während mir im ersten Teil etwas der rote Faden gefehlt hat und es sich so anfühlte, als wäre es der Grundstein für den zweiten Teil, war ich in "Arc&Ruin" wirklich gut in der Geschichte angekommen. Man hat die Komplexität der Welt besser verstanden (dadurch, dass man sie schon kannte) und auch das Pacing und die Mischung aus actiongeladenen und ruhigeren Szenen fand ich hier besser. Die Kapitel sind wieder relativ kurz, was im ersten Band eher etwas Unruhe reingebracht hat, mich hier aber mit Spannung und Abwechslung aus actiongeladenen und ruhigeren Szenen überzeugt. Zudem fand ich den zweiten Teil weitaus weniger hektisch (ohne jedoch an Spannung einzubüßen!).
Der Handlungsstrang von Rah und Irin hat mir auch in diesem Teil wieder etwas besser gefallen, vor allem da wir hier auch noch die Perspektive von Arax hatten, die dem Ganzen viel mehr Tiefe verliehen hat. Der zweite Band hatte zwar weniger romantische Szenen, jedoch hat mir das hier besser gefallen als im ersten Teil, indem ich die schnelle Anziehung der beiden nicht ganz nachvollziehen konnte.
Aber auch der Handlungsstrang von Shina und Mae konnte mich in diesem Teil mehr abholen. Möglicherweise, weil sie hier eine größere Rolle gespielt haben als im ersten Band, indem sie ja größtenteils auf der Flucht waren.
Als *Schwächen* sehe ich, dass es einigen Charakteren wieder etwas an Tiefe fehlt, oder man nicht ganz so viel über sie erfährt, was sie manchmal etwas langweilig oder stumpf erscheinen lässt. Auch hatte ich erneut das Problem, dass gerade gegen Ende meiner Meinung nach einige Probleme wieder ein bisschen zu “einfach“ gelöst worden sind, wobei es zuvor lange ein so großes Problem dargestellt hatte. Vielleicht würde alles andere aber auch einfach den Rahmen einer Dilogie sprengen.
*Fazit:* “Arc&Ruin“ ist der zweite Band Marie Graßhoffs High Fantasy Dilogie, der durch seine lebendigen Actionszenen und atmosphärischen Umgebungen punkten kann. Wie begleiten die Protagonisten weiterhin in zwei verschiedenen Handlungssträngen auf ihrer Reise durch die komplexe, atmosphärisch wunderschöne Fantasy Welt und erleben sowohl sehr spannende, als auch ruhigere und emotionale Momente. Die Charaktere sind sympatisch und nachvollziehbar, allerdings fehlt es wie schon beim ersten Band vielen teils etwas an Tiefe, was sie zeitweise etwas langweilig oder stumpf wirken lässt, auch sind gegen Ende einige Probleme wieder etwas schnell gelöst. Insgesamt konnte mich der zweite Band aber mehr überzeugen als der erste und ich kann die Geschichte vor allem Fantasy Liebhabern auf jeden Fall weiterempfehlen. ^^
3,5 Sterne In Heart & Shadow habe ich eine Geschichte gehabt, die ich vom Setting und Inhalt her unglaublich spannend fand, und genau das hat sich im zweiten Band der Reihe auch fortgesetzt. Es gibt wieder alte und neue Rätsel, große Herausforderungen, eine Menge Antworten, neue Fragen, spannende Entwicklungen, mehr Worldbuilding, und richtig coole Konzepte, die mich großteils echt gut überzeugen konnten. Ich war wirklich immer gespannt, was der Plot mit sich bringen würde, und wie genau sich die Probleme aus Band eins (und auch die neuen jetzt) lösen lassen würden, und was das angeht wurde ich auch (großteils) nicht enttäuscht: Von der Handlung/dem reinen Plot her konnte mich das Buch wieder einmal echt gut überzeugen und ich fand es einen gelungenen Abschluss der Dilogie. Wo es in meinen Augen aber leider wenig überzeugt hat, waren die Figuren, was trotz all der Dinge, die ich so gut fand, doch sehr stark mein Lesevergnügen gemindert hat. Ich brauche Figuren, mit denen ich mitfühlen und die mich bewegen können (zumindest meistens), und in diesem Buch fand ich die Figuren bis zum letzten Kapitel einfach ... egal. Es gab eine Ausnahme, die war Irin, weil ich seine Perspektive in diesem Band tatsächlich interessant fand (jedenfalls die erste Hälfte), aber abgesehen davon konnte ich leider so gar nichts mit den Figuren anfangen. Ich habe durchaus verstanden, warum sie Dinge tun, oder konnte nachvollziehen, das es für die Figuren nicht ideal gelaufen ist teilweise, und ich habe auch durchaus eingesehen, dass manche Dinge die Figuren komplett mitgenommen haben, es war nur auch so, dass ich leider mit absolut nichts davon mitfühlen konnte. So fand ich alle Romanzen leider ziemlich schwach und uninteressant (und verstehe teilweise überhaupt nicht, warum es die überhaupt gab, weil ich das Gefühl hatte, dass sie bei einem der Paare eigentlich gar nichts zur Geschichte beigetragen hat) bzw. sehr eindimensional und flach geschrieben (die gesamte Motivation von einem der Paare war nur der jeweils andere, und gefühlt einfach kein bisschen darüber hinaus, was ab einem gewissen Punkt für mich einfach zu repetitiv wurde, egal wie sehr ich mich darüber gefreut habe, dass die beiden glücklich miteinander sind). Die meisten Figuren haben sich für mich leider sehr eindimensional angefühlt, bis hin zu dem Punkt, dass ich sie teils sogar einfach als Konzepte/Pappfiguren gesehen habe, die man beliebig hätte austauschen können. Was sich im letzten Kapitel geändert hat, und plötzlich hatte ich tatsächlich das Gefühl, die Figuren greifen zu können und dass sie alle auf ihre Art lebendig waren und ich war wirklich wirklich glücklich mit dem Ende, weil das endlich das war, was ich die ganze Zeit vermisst hatte, und mir die Figuren plötzlich im letzten Kapitel und Epilog am Herzen lagen, nur leider war das eben ein wenig spät für 1250 Seiten insgesamt. Ich denke, dass das durchaus ein Problem nur für mich war, und andere das vielleicht gar nicht so empfinden, denn die Figuren spielen durchaus eine große Rolle in dem Buch, ich habe mich nur beim Lesen immer wieder dabei erwischt, wie ich mir gewünscht habe, dass die Figuren endlich mal zum Punkt kommen und der Plot wieder in den Vordergrund rückt, weil der mir so viel wichtiger war (und das selbst bei ganz kurzen Szenen) und dabei brauche ich normalerweise nicht mal zwingend Plot, weil die Figuren mir eigentlich immer mehr am Herzen liegen, nur hier habe ich das Buch wirklich ausschließlich für die Handlung gelesen. Die mich dafür aber auch vollkommen überzeugen konnte. Insofern: Auf jeden Fall kein schlechtes Buch, und ich denke, eine Menge Leute würden vermutlich sehr viel Freude daran haben, mich konnte es nur aufgrund der in meinen Augen charakterlich eher schwachen Figuren nicht ganz abholen, auch wenn die Handlung wirklich einiges hergegeben hat. Inhaltlich absolut empfehlenswert, von den Figuren her ... interessante Konzepte, viel mehr war's für mich nicht.
Um die Welt vor den schrecklichen Kreaturen zu befreien oder zumindest einen Weg dafür zu finden, begibt sich Rah in ihre Heimat. Woher stammen die gefährlichen Kreaturen? Gibt es wirklich einen Weg, sie wieder loszuwerden? Und wem kann sie eigentlich noch vertrauen? Auch Irin verfolgt währenddessen eine Spur und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Zu guter Letzt treffen Shina und Mae auf einen Orden, der sie beschützen will, doch natürlich nicht, ohne auch eine Gegenleistung zu verlangen. Mit Arc & Ruin erschien der zweite Band der Dilogie aus der Feder von Marie Graßhoff. Der Einstieg wird dem Leser hier durch einen Rückblick absolut erleichtert. Ich muss gestehen, dass ich mir das oft bei Fortsetzungen wünsche, allein um Vorangegangenes wieder lebendig werden zu lassen. Die Ereignisse knüpfen auch unmittelbar ans Ende von Band 1 an. Trotz dieser Erleichterung beim Beginn würde ich die Bücher trotzdem unbedingt in richtiger Reihenfolge lesen, denn die Handlung baut aufeinander auf. Ich habe mittlerweile einige Bücher von Marie Grasshoff gelesen und ich liebe einfach ihren flüssigen und absolut bildlichen Schreibstil. Ohne völlig auszuufern wird hier das Geschehen und die Welt lebendig und machte das Buch für mich zu einem Pageturner. Das Worldbuilding ist lebendig und doch so gestaltet, dass man sich die Welt leicht vorstellen kann. Die einzelnen Perspektiven laufen langsam aufeinander zu und werden später ein Gesamtbild ergeben, was mir wieder gut gefallen hat. Ein weiteres Highlight ist für mich die gesamte Handlung, die atmosphärisch ist und mit ganz viel Spannung und auch epischen Kämpfen aufwarten kann. Erzählt wird das Geschehen in der Ich-Perspektive, aber mit wechselnden PoVs. Wir begleiten Irin, Shina und Rah und dürfen dank der Perspektive intensiv an ihren Gefühlen und Gedanken teilnehmen. Rah entwickelt sich hier deutlich weiter, sie ist stark und mutig, stellt sich den Gefahren und wächst immer mehr über sich hinaus. Über Irin erfahren wir dieses Mal deutlich mehr und anhand der Rückblenden wird er auch noch intensiver dargestellt. Aber auch Shina und Mae sind mir ans Herz gewachsen. Während Shina großherzig ist, wirkt Mae manchmal unterkühlt, doch ihre Liebe fand ich absolut glaubhaft und spürbar. Mein Fazit: Mit dem Abschluss der Chaos Chroniken ist Marie Grasshoff ein absolut geniales Buch gelungen. Von Worldbuilding über Spannung, Schreibstil und Charakteren, hier passte einfach alles perfekt und lässt den Leser tief in fremde Welten abtauchen und gegen Gefahren kämpfen. Absolut tolle Dilogie, die ich gerne empfehle.
„Arc & Ruin“ ist der letzte Band dieser Dilogie von Marie Graßhoff. Der erste Band „Heart and Shadow“ sollte vorabgelesen werden, da die Handlung nahtlos weitergeht. Rah ist auf der Suche nach Antworten und ihre Reise bringt sie zurück in ihren Heimattempel, doch die Antworten die sie findet, werden ihr Leben auf den Kopf stellen. In der Zwischenzeit versucht Irin seinen Freund Moryn ins Leben zurück zu holen, da dieser der Gründer des Ordens der zweiten Sonne ist und es eine Möglichkeit geben könnte die Erde vor dem Untergang zu retten. Auch Shina und Mae begeben sich immer wieder in gefährliche Ereignisse, aus denen nicht jeder überleben wird. Doch sie haben sich den Orden angeschlossen und geschworen alles zu tun, um den Untergang der Welt aufzuhalten. In einem grandiosen Showdown setzten sie alles auf einen einzigen Plan, denn es gibt keine Alternativen mehr. In diesem Band hat man ein viel besseres Gefühl für die Charaktere bekommen und kann nun einiges aus dem ersten Band besser verstehen. Besonders gut hat mir die Aufarbeitung von Irins Vergangenheit als Arax gefallen. Er war im ersten Band nicht so greifbar und wir lernen ihn hier um einiges besser kennen und auch seine Beweggründe für sein Handeln. Auch Rah, die ihre Wölfe immer verstecken musste, erfährt einiges über sich selbst. Dabei werden auch die Wölfe immer interessanter und wir erfahren auch ihren Hintergrund, und woher sie überhaupt kommen. Während Moryn immer noch ein wenig blass ist, haben Shina und Mae in diesem Band immer wieder großartige Auftritte und den spannendsten Teil in der Handlung. Gerade Shina muss sich noch einmal ihren Eltern stellen und viele wichtige und lebendverändernde Entscheidungen treffen. Der Schreibstil von Marie Grasshoff ist einfach toll. Ihre Beschreibungen sind klasse und man kann richtig gut in die Handlung abtauchen. Dazu ist die Handlung richtig gut aufgebaut und nimmt immer weiter an Spannung zu. Man hat selten ruhigere Abschnitte und gerade am Ende war es sehr aktionsreich und spannungsgeladen. Dieser Band ist ein würdiger Abschlussband für diese Serie, der auch am Ende schön weitererzählt wird. So hatte man noch mal das Gefühl sich wirklich von den Charakteren verabschieden zu können. Mir hat die Serie richtig gut gefallen und ich kann sie auf jeden Fall nur weiterempfehlen.
Was für ein starker Abschluss dieser Dilogie! Arc & Ruin hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ich liebe es, wenn ein zweiter Band nicht nur mithalten kann, sondern sogar noch eine Schippe drauflegt, und genau das passiert hier.
Der Einstieg war richtig angenehm, vor allem wegen der kurzen Zusammenfassung am Anfang. So war ich direkt wieder drin, ohne groß nachdenken zu müssen, was in Band eins passiert ist. Die Geschichte geht nahtlos weiter, was ich super fand, weil man direkt wieder mitfiebert. Die Kapitel wechseln sich zwischen Rah, Irin und Shina ab, was richtig viel Dynamik reinbringt. Besonders spannend fand ich die Rückblicke in Irins Vergangenheit, das hat seiner Figur richtig Tiefe gegeben und mich emotional total mitgenommen.
Rah war auch in diesem Teil wieder mein Highlight. Ihre Entwicklung ist so stark und glaubwürdig, und ihre Verbindung zu den mysteriösen Wölfen fand ich richtig spannend. Ich hätte gern noch mehr darüber gelesen. Irin mochte ich diesmal sogar noch lieber als im ersten Band, vor allem weil man durch die Rückblicke viel besser versteht, warum er so ist, wie er ist. Seine Geschichte hat mich echt berührt.
Bei Shina und Mae hatte ich zwar anfangs so meine Zweifel, aber ihre Kapitel wurden im Verlauf richtig interessant, vor allem weil die Handlung um sie herum immer spannender wurde. Auch wenn Mae ein bisschen blass geblieben ist, fand ich es cool, wie sich alles am Ende zusammenfügt.
Was ich auch nochmal hervorheben möchte, ist der Schreibstil. Marie Graßhoff schreibt so bildhaft und flüssig, dass man einfach komplett in der Welt versinkt. Die Kapitel sind angenehm kurz und dadurch fliegt man nur so durch die Seiten. Das Tempo stimmt, es gibt keine Längen und trotzdem genug ruhige Momente, um alles sacken zu lassen.
Und ja, das Cover ist wieder ein absoluter Hingucker. Der Farbschnitt, die Farben, einfach wunderschön und passend zur Atmosphäre des Buches. Auch liebe ich wie "floppy" das Buch sich in den Händen anfühlt!
Fazit: Arc & Ruin war für mich ein echtes Highlight. Die Welt, die Charaktere, die Spannung – alles hat gepasst. Ein würdiger Abschluss einer mitreißenden Fantasy-Dilogie, die ich absolut weiterempfehlen kann. Ganz klare 5 Sterne!
„Arc & Ruin“ knüpft direkt an den ersten Band an und man ist wieder mitten ins Chaos. Die Welt steht kurz vor dem Untergang, die dunkle Kreaturen greifen immer häufiger an und unsere Protas versuchen auf ihre ganz eigene Art, das Unvermeidliche aufzuhalten.
Rah war wieder mega. Sie ist diese starke Kämpferin, die sich ständig selbst hinterfragt, aber trotzdem nie das Ziel aus den Augen verliert. Ihre Reise zurück in die Heimat und vor allem der Umgang mit den "Wölfen" in ihr … das war für mich unglaublich spannend. Ich mochte, wie viel Raum ihrer Identitätsfindung gegeben wurde. Es hat mich echt berührt, wie sie immer wieder mit sich selbst ringt, dabei aber trotzdem so klar für das kämpft, was sie schützen will. Irin hat mich anfangs ein bisschen auf Abstand gehalten, aber je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man ihn. Seine Reise und die Konfrontation mit alten Schuldgefühlen haben ihn für mich richtig nahbar gemacht und to be fair: tote Götter wieder zum Leben erwecken ist jetzt auch nicht unbedingt Alltag, oder? Ich fand seine Rückblicke mega spannend, weil sie auch viele Puzzleteile geliefert haben. Shina und Mae waren im ersten Band für mich eher im Hintergrund, aber hier bekommen sie endlich mehr Bühne. Besonders Shina hat mich überrascht. Ihre Entwicklung hat mir richtig gut gefallen, sie wirkt reifer, entschlossener und einfach so vielschichtiger. Die beiden zusammen haben mein Herz ganz schön durchgeschüttelt. Maries Stil ist für mich wie eine Mischung aus Film und Gedicht: bildhaft, emotional und einfach super angenehm zu lesen. Gerade das Worldbuilding ist wieder richtig stark! Man fühlt sich den Orten nah und hört fast das Chaos rauschen. Die wechselnden Perspektiven können einen ein bisschen rausbringen, aber ich persönlich fand es mega. Fazit: „Arc & Ruin“ ist ein emotionaler Abschluss, der mich an vielen Stellen richtig gepackt hat, vor allem durch die Charaktere und das starke Worldbuilding. Es ist ein Buch, das ich jedem Fantasy Reader mit Herz für Charakterentwicklung nur ans Herz legen kann.
„Arc & Ruin“ ist der Abschlussband dieser Dilogie und der Nachfolgeband von Heart & Shadow geschrieben von der Autorin Marie Graßhoff.
Zum besseren Verständnis sollte auf jeden Fall der erste Band gelesen werden, damit man der Handlung ohne Probleme folgen kann.
Die Handlung setzt fast nahtlos an die Geschehnisse von Band 1 an. Es gibt allerdings eine kleine Zusammenfassung zu beginn des Buches, sodass man schnell wieder in die Handlung eintauchen kann. Dies gelingt auch sehr gut und man ist direkt wieder bei den Charakteren. Das oberste Ziel bleibt bestehen, die Welt vor dem Untergang zu bewahren und dies führt Irin und Rah erst einmal an unterschiedliche Orte. Gerade Rah geht zurück zu ihrem Heimat Tempel und muss sich existentiellen Fragen stellen. Sie findet einige Geheimnisse heraus, die ihr ganzes Sein hinterfragen. Irin ist derweil auf den Weg, um seinen alten Freund den Königsgott Moryn wiederzubeleben, denn er könnte die wichtigsten Fragen klären, wie der Untergang der Welt aufgehalten werden könnte. Auch die Sicht von Shina und Mae ist super spannend, da sie sich beiden den Orden der zweiten Sonne anschließen und sich dadurch immer wieder in Gefahr begeben. Auch sie haben beide Schlüsselrollen, um letztendlich den Untergang aufzuhalten.
Während der erste Band wie eine Einführung in die Geschichte war, haben in diesem Band die Charaktere einen viel größeren Stellenwert. So erhalten wir immer wieder Einblicke in die Vergangenheit und können dadurch auch Irin, als Königsgott Arax viel besser verstehen. Dazu gibt es viele Enthüllungen zu Rah und vor allem zu den Wölfen, die sich in ihr befinden.
Insgesamt ist dieser Band ein würdiger Abschlussband mit einen tollen Ende und sehr viel Spannung und Aktion. Ich kann die Serie auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ich fand ja schon den ersten Teil der Dilogie ziemlich gut, aber dieser zweite Band setzt tatsächlich nochmal einen obendrauf. Marie Graßhoff ist für mich echt die Queen der Fantasy, ich hab diese Geschichte so sehr gefeiert und bin jetzt tatsächlich ziemlich traurig, dass die Dilogie damit abgeschlossen ist. Könnte echt noch länge in dieser neuen Welt verbleiben, nachdem mir die Figuren so ans Herz gewachsen sind.
Die Handlung knüpft unmittelbar an Band 1 an, was ich aber einen erzählerischen Geniestreich fand war, dass es ein „was zuletzt geschah“ gab. Einfach genial, dadurch ist man wieder sofort drin im geschehen. Trotzdem würde ich empfehlen Band 1 zuerst zu lesen und nicht quer einzusteigen. Ich hatte ja bereits im vorherig band gehofft, dass sich die Handlungsstränge treffen, was aber auch in diesem Band erst recht spät passiert. Im Nachhinein war das vllt sogar perfekt, da der Leser dadurch tiefgreifende Einblicke bekommt, die sich stellenweise auch ein bisschen die ein Reisetagebuch durch diese fiktive Welt lesen. Worldbuilding auf jeden Fall wieder ne 10 von 10.
Gefühlt wird die Story in diesem Buch nicht nur vertieft, es wird auch nochmal ein viel größerer Bogen auch in die Vergangenheit geschlagen. Die Reisegefährten müssen Allianzen schneiden und schwere Entscheidungen treffen, auch Verluste in die eigenen Reihen bleiben nicht aus. Insgesamt war die Entwicklung aller Charaktere richtig stark.
Das Buch will man am liebsten gar nicht aus der Hand legen, weil so unfassbar viel passiert, dass man liebsten die gesamte Geschichte in einem Stück lesen will. Ich hatte wieder so eine gute Zeit mit dem Buch. Würden locker auch noch nen dritten Teil lesen, wenn Marie jemals einen schreiben sollte.
Nachdem ich im Mai noch einmal Band 1 gelesen hab, um wieder in der Story drin zu sein, musste ich feststellen, dass es in »Arc & Ruin« eine Zusammenfassung gibt, die wirklich ausführlich ist und mich perfekt abgeholt hat! Sowas vermisse ich in so vielen komplexen Fantasy-Büchern, denn es ist einfach so schön, vor dem Beginn des Buches noch einmal abgeholt zu werden!
Band 2 schließt genau dort an, wo Band 1 aufgehört hat und eines gibt es in diesem Buch auf jeden Fall nicht: Langeweile und Längen. Denn hier geht es Schlag auf Schlag weiter, es gibt kaum eine Seite zum Durchatmen und die Story wird ordentlich vorangetrieben und die Komplexität eröffnet sich so richtig. Das hat mir unglaublich gut gefallen.
Dazu ist Maries Schreibstil einfach unglaublich flüssig, sodass ich trotz der Komplexität der Geschichte wirklich durch die Seiten geflogen bin. Mir haben wieder beide Erzählstränge sehr gut gefallen, wobei mir Shinas Sicht noch einen Tick besser gefallen hat. Man merkt auf jeden Fall, wie sich die Charaktere weiterentwickeln aufgrund der Situationen.
Ein klein wenig Spannung bzw. Plottwists haben mir gefehlt, denn auch wenn ich wissen wollte, wie es ausgeht, blieben die Wow-Momente für mich leider aus. Dennoch ist diese Dilogie definitiv eine Empfehlung, wenn man Lust auf eine komplexe Fantasy-Geschichte mit spannendem Magiesystem hat!
Nach dem starken Auftakt mit Heart & Shadow war ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Die düstere Atmosphäre, der besondere Schreibstil und die außergewöhnliche Welt haben mich wieder direkt abgeholt. Marie Graßhoff schreibt unglaublich bildhaft und schafft es, komplexe Themen mit emotionaler Tiefe zu verbinden. Trotzdem hat mich Arc & Ruin nicht ganz so überzeugt wie der erste Teil. Gerade zum Ende hin hat mir ein wenig die Intensität gefehlt, die Heart & Shadow für mich so besonders gemacht hat. Einzelne Entwicklungen wirkten etwas unausgeglichen, manche Beziehungen hätten für meinen Geschmack mehr Raum gebraucht. Besonders schade fand ich, dass bestimmte Elemente aus dem ersten Band kaum noch eine Rolle spielten – sie haben mir hier einfach gefehlt. Alles in allem ist Arc & Ruin trotzdem ein lesenswerter Abschluss mit vielen starken Momenten – nur eben nicht ganz auf dem Niveau des ersten Teils. Für Fans von vielschichtiger Fantasy mit ernsten Untertönen lohnt sich die Dilogie auf jeden Fall.
Hinweis: Um meine Rezension auf Fehler zu prüfen habe ich KI genutzt!
Marie Graßhoff - Was zur Hölle? Heavenly Tyrant und Oathbound haben sich in meinen Gedanken schon um den Platz 1 meines 2025 Lieblings gekloppt. Tja, Arc & Ruin kommt mit dazu.
Ich unterstütze Marie auf Patreon und weiß deswegen, unter welchem Zeitdruck dieses Buch geschrieben wurde. Entsprechend haben mich die paar Tippfehler und Wortfehler nicht gestört. Stattdessen habe ich mir innerlich einen Haufen Notizen gemacht, was ich aus diesem Buch lernen kann, um meine eigenen Geschichten so gut werden zu lassen wie dieses Buch. Oh mein Gott. Die Charakterweiterbildungen? Fantastisch. Der Weltenbau? Beeindruckend. Die Kämpfe? Nervenaufreibend. Ich habe jede Sekunde, die ich mit diesem Buch verbringen durfte, geliebt. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten habe ich bei einem Buch geschrien, geweint, und gejubelt.
Ich geh dann mal kurz zu Patreon und bewerfe Marie Graßhoff mit noch mehr Geld. Wehe, sie hört auf, zu schreiben.
Der Abschlussband hat mich richtig überzeugt! Die Handlung ist durchgehend spannend, mit vielen überraschenden Wendungen, actionreichen Szenen und auch emotionalen Momenten, die mich wirklich gepackt haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Magiesystem wieder eine große Rolle spielt – es bleibt total kreativ und ist für mich eines der stärksten Elemente der Reihe.
Im Vergleich zu den vorherigen Bänden konnte ich diesmal auch viel besser mit den Figuren mitfühlen. Ihre Entwicklungen wirken greifbarer, und ich hatte das Gefühl, näher an ihnen dran zu sein. Auch wenn mich nicht jeder komplett mitgerissen hat, fand ich ihre Entwicklung glaubwürdig und gut umgesetzt.
Der Schreibstil war wieder richtig angenehm: schön bildhaft, aber trotzdem leicht zu lesen. Insgesamt finde ich, dass Arc & Ruin ein starker Abschluss ist – mit viel Magie, Tempo, Gefühl und einem Hauch Romantik.
Dieses Buch war ein grandioser Abschluss der Diologie ud wenn Marie Grafßhoff sich dazu entscheidet dieses Universum weiter zuführen würde ich jedes weiteres Buch lesen. ich bin tbh echt traurig, dass es jetzt schon vorbei ist.
Es ist ein so gut ausgearbeitetes Fantasy Buch! Das world building, die Story, die Charakterentwicklung und die love Stories sind einfach wunderbar geschrieben!
Definitiv eines der meist underhypedesten Buchreihen!
Wie immer sehr unterhaltsam, spannend und voll gepackt mit Action. Es ist nicht so unhinged wie ihre anderen Bücher aber ich mochte es doch sehr gerne. Fand den Fokus auf die Götter sehr cool und die Charaktere sind mir hier nochmal echt ans Herz gewachsen Shina und Mae fand ich nicht so unfassbar interessant aber auch die beiden sind mir dann doch etwas ans Herz gewachsen.
Der erste Teil war klasse, im zweiten wurde es mir ein wenig zu hektisch. Ich habe es nicht fertig gehört, da ich den Stress der sich zuspitzende Storyline nicht gut aushalten konnte. Die Charaktere und die Geschichte blieben weiterhin sehr spannend! Mir gefallen die Bücher der Autorin sehr, da sehr oft queere Beziehungen stattfinden, was eine willkommene Abwechslung ist <3
"Arc & Ruin" ist der zweite und letzte Band der Chaos Chroniken.
Der Einstieg in das Buch ist sehr entspannt, denn es gibt einen sehr ausführlichen Rückblick darüber, was in "Heart & Shadow" passiert ist. Die beiden Bände knüpfen Nahtlos aneinander an, also sollte Band 1 unbedingt vorher gelesen werden.
Das Worldbuilding ist auch hier wieder grandios und man erfährt immer mehr über die Welt und die düsteren Monster, die plötzlich aufgetaucht sind. Marie Graßhoff weiß einfach, wie man eine Fantasy Welt unglaublich atmosphärisch und bildlich beschreibt, weshalb alles sehr lebendig wirkt. Ich liebs einfach total. Der Plot ist eine heiße Mischung aus Spannung, Emotionen und epischen Kämpfen, was es schwer macht das Buch beiseite zu legen. Man wird komplett in die Story gesogen und muss unbedingt erfahren, wie es weiter geht.
Die Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen und was sie teilweise durchleben hat mich wirklich mitgenommen. In diesem Band gibt es zusätzlich auch noch die PoV von Irin, welchen wir in seiner Vergangenheit und Gegenwart besser kennenlernen. Generell entwickeln die Charaktere sich sehr stark und man fiebert sehr mit ihnen mit. Romance gibt es zwar, diese rückt aber eher in den Hintergrund.
Ich kann die Chaos Chroniken wirklich jedem wärmstens Empfehlen, der gerne Fantasy liest. Für mich hat das Buch alles beinhaltet, was Fantasy ausmacht—eine komplexe Welt, ein interessantes Magiesystem und ganz viel Action.