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Not giving a fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust: gesellschaftlichen Zwang überwinden und lebendige Intimität finden

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Endlich keinen Sex mehr! Der Druck, großartigen Sex haben zu müssen, ist heute allgegenwärtig. Beate Absalon lädt dazu ein, ihn abzuschütteln und Möglichkeiten eigensinniger und erfinderischer Lust auszuloten.
Der Sex kann einem leidtun. Er wäre ein Refugium für gegenseitiges Wohltun und nutzlose Verrücktheiten – aber er ist zum verkrampften Projekt geworden, das unbedingt gelingen muss, damit auch wir als gelungen gelten, selbst da, wo wir es queer-feministisch schon besser machen. Doch Sex ist nicht die Antwort auf die Frage, womit sich Sex befreien lässt.
Auf der Suche nach Entstressung blickt Beate Absalon kulturhistorisch fundiert auf die abgeschiedene, aber nur vermeintliche Gegenseite des Unlust, Asexualität, Zölibat und Dysfunktion, die der sexuellen Dienstpflicht genüsslich den Gehorsam verweigern und unerhörte Spielräume öffnen.

211 pages, Kindle Edition

First published May 22, 2024

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About the author

Beate Absalon

4 books5 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Carla.
23 reviews2 followers
November 1, 2025
einige wertvolle spannende anregende gedanken, manches waren gedanken, die ich gerne früher so ausformuliert gehabt hätte, manches für meinen geschmack bisschen viel drumherum und nicht besonders klar formuliert. nach ein paar kapiteln wird es leider sehr repetetiv bzw kommen die spannenden gedanken nur noch in großen abständen, es hätte meinetwegen besser ein essay sein sollen, aber der deutsche literaturmarkt bietet für autorinnen, die sich nicht schon außerordentlich verdient gemacht haben, schlichtweg kein anderes format als ein sachbuch mit 180-230 seiten an, also da die kritik weniger an die autorin.

alles weitere dann beim nächsten kaffee oder wein :)
Profile Image for Stefanie.
53 reviews3 followers
October 27, 2024
Nach den ersten paar Kapiteln wird das Buch leider etwas repititiv und ungeordnet
33 reviews
May 13, 2026
tl;dr: Ich habe gemischte Gefühle. Wichtiges Thema, womöglich gut für den Einstieg, aber inhaltlich flach und repetitiv.



Es ist faszinierend, wie viel wolkige Worte man für etwas eigentlich anscheinend so alltägliches wie Sex finden kann, Beschreibungen voller Metaphern und Bilder ohne das überhaupt genau klar ist, was wir mit Sex eigentlich meinen. Ein bisschen ist das einfach in unserem Diskurs über Sex angelegt, aber ich finde es schon spannend, das selbst ein eigentlich kritisch sexpositives Buch es nicht schafft, diese „normale“, vage Art, über Sex zu sprechen und zu schreiben, abzulegen oder zu überwinden.

Ich muss außerdem immer wieder darüber nachdenken, dass eigentlich überhaupt nicht klar ist, was Sex oder etwas Sexuelles ist, dass nicht klar ist, wo die Grenze zum Nicht-Sexuellen zu ziehen ist und dass auch nicht klar ist, ob diese Grenzziehung überhaupt sinnvoll ist.

Und ich wiederhole mich, aber: Viele verspielte Metaphern und witzige Wortspiele – die mir auf Dauer massivst auf die Nerven gehen. Ist es nicht möglich, ernsthaft über Sex zu schreiben und zu sprechen? Muss jeder Gedanke durch ein ausgeklügeltes Wortspiel ironisch gebrochen werden, damit klar wird, wie edgy wir sind, weil wir über Geschlechtsverkehr nachdenken?

Ansonsten einige interessante Gedanken zu zwanghafter Sexualität, aber wie - ich glaube - Carla schon in ihrer Review geschrieben hat, auch bald ziemlich relativ repetitiv. Wahrscheinlich toll als längeres Essay, ein bisschen wenig für ein ganzes Buch, in dem sich auch die fehlende inhaltliche Präzision leider öfter nicht gerade positiv bemerkbar macht.

Trotz der Fülle an Themen bleibt das Buch deshalb erstaunlich oberflächlich und wirkt stellenweise mehr wie eine wirklich umfassende, aber auch wirklich nicht überraschende und dabei leider auch noch oft wirklich flache und kontextlose Zusammentragung der Gedanken anderer. Aus ausführlicher und umfassender Lektüre und Literaturrecherche wird leider nicht einfach so ein gutes Buch…

Die begriffliche Eigenargumentation die im vorletzten Kapitel vorgenommen wird, finde ich dann leider auch noch einfach falsch – vor allem weil sie die ganze in den vorangegangenen Kapiteln mühsam aufgebaute anti-sex-exzeptionalistische Haltung kurzerhand wieder über Bord wirft… philosophisch bleibt es deshalb uninspirierend. Wenig neue Gedanken.

After all ist „Not giving a fuck“ damit mehr Ratgeber, als philosophisch-argumentatives Sachbuch. Das ist insgesamt nicht weiter schlimm, aber eine hilfreiche Brille für die Lektüre.

Denn ich verliere auch zu viel der schlechten Worte. Es ist wichtig, dass es dieses Buch gibt und ich bin mir sicher als Einstieg ins Thema leistet es einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung nicht-sexueller Identitäten. Dass es dabei bleibt, ist schade und ein bisschen verschenktes Potential.
Profile Image for Anna.
17 reviews
March 29, 2026
Ein sehr gutes Buch über das Hinterfragen der Bedeutung von Sex in unserer Gesellschaft, welche Erwartungshaltungen aufgrund dieser Zwangssexualität vorherrschen und wie wunderbar es wäre die Freiheit zu erreichen den Wert von Menschen nicht an etwas zu koppeln, was ganz individuell und wertfrei ausgelebt werden sollte oder auch nicht.

An ein paar Stellen hat es sich für mich so angefühlt, als wäre der rote Faden kurz verloren gegangen, da war es dementsprechend etwas schwieriger zu folgen ansonsten top:)
Profile Image for Leoni Menday.
12 reviews
July 26, 2025
As I recently got diagnosed with Hashimoto and my libido drop alarmed me as a result, this book was the most relatable book for this period. It’s written by a student of my university and I was so moved I think I shed a tear by the second chapter? Maybe sounds alarming and I think the blurb still doesn’t do it justice but this book is truly for everyone. If you’re asexual or with dysfunction is the one side, but maybe a bad patch down to medicine or just want to feel normal for sometimes not being „in the mood“ this book is a reminder that yes the statistics show that our generation is having less sex on the whole but also maybe because of the value placed in society.
Highly recommend :)
Profile Image for Andrea Maria Popelka.
8 reviews12 followers
June 9, 2024
Buch pulsiert wie ein Organ?! Vibe außerdem sehr mit der Erotik des Nicht-Sexuellen, der sich hier gewidmet wird.
Profile Image for Eva Hanson.
Author 2 books7 followers
June 19, 2024
Klug, mutig, informativ, und wegen des guten Schreibstils zudem kurzweilig und unterhaltsam.
Nützlich zur inlellektuellen Inspiration und zur Erweiterung des persönlichen Erlebnisspektrums gleichermaßen.
Und wenn man will, lernt man auch noch etwas darüber, wie kritisch hinterfragendes Denken geht, das sich stetig selbst im Blick hat und dabei auch noch höflich bleibt.
Es ist nicht einfach, so nah am Zeitgeist zu schreiben, weil naturgemäß noch viele Fragen offen sind. Beate tastet sich elegant von der Gegenwart in eine mögliche Zukunft, mit theoretisch und praktisch fundierten Meinungen, aber ohne Antworten zu erfinden, die es noch nicht geben kann.
Absolut lesenswert.
Mehr: https://evahanson.de/thekindserpent/i...
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