Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Yacht

Rate this book
Martha Oberons Sommernachtstraum soll mehr als eine Nacht wä Drei Monate will die junge Zeichnerin aus London in der italienischen Stadt N. verbringen, um an der Akademie der Schönen Künste das Malen in Öl zu lernen. Eines Abends trifft sie auf Salvatore Spinelli, einen ungreifbaren Luftgeist und Nachkommen jener wunderbaren Familie der Taugenichtse, die zu leben verstehen und viel Zeit für das Lesen und Schauen haben. Er nimmt Martha mit auf eine Reise nach Sizilien, wo beide nahe Palermo in das Getriebe des mondänen Haushalts ihrer französischen Gastgeber Madame und Monsieur Tabarin geraten. Sie eine »Luxusasketin«, er ein Gentleman von gelassener Vornehmheit, der dunklen Geschäften nachgeht. Der Geist des Geldes umweht die Sommervilla, und unten in der Bucht ankert ihre Yacht, die Devil's Kiss, gehütet von dem Butler Balthasar – ein Mann von  bösem Zauber, der Martha auf fatale Weise anzieht. Im Atelier von Mrs. Moore, nicht weit von den Tabarins, steht Martha Modell und erlernt das Malen mit Ölfarben. Es öffnen sich ihr die Türen zum Geheimnis einer Kunst, die abseits vom Zeitgeist in jenes Paradies zu führen scheint, in dem wir uns alle schon befinden, es aber nicht wissen wollen.

Mit scharfem, dennoch liebevollem Blick und mit ihrer verschwenderischen und eleganten Erzähllust führt Anna Katharina Fröhlich uns nicht nur in die absurde Welt der Tabarins, sondern auch in das psychische Universum von Menschen, die Platon als »gefährliche Künstler« bezeichnet hätte.

162 pages, Kindle Edition

Published April 18, 2024

6 people are currently reading
123 people want to read

About the author

Anna Katharina Fröhlich

8 books2 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
9 (16%)
4 stars
12 (21%)
3 stars
20 (36%)
2 stars
11 (20%)
1 star
3 (5%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Alexander Carmele.
486 reviews461 followers
July 2, 2024
Sommerfrische Unabhängigkeitserklärung in Sizilien. Eine Künstlerin auf inspirierenden Abwegen.

Inhalt: 4/5 Sterne (verträumtes Märchen, zu kurz)
Form: 5/5 Sterne (schwelgerisch-gleitende Sprache)
Komposition: 4/5 Sterne (erzählperspektivisch interessant, zu viele Zitate)
Leseerlebnis: 5/5 Sterne (literarischer Sommerurlaub)

Ausführlicher, vielleicht begründeter auf kommunikativeslesen.com

Der Mythos Italien geistert ständig in der deutschen Literatur herum, damals wie heute, von Johann Wolfgang Goethes Italienische Reise über Thomas Manns Der Tod in Venedig hin zu, bspw., eben Anna Katharina Fröhlichs Die Yacht. Die Lebensfreude und Lebenskunst Italiens stellt so etwas wie ein dauerhaftes, dem Unbewussten verschwistertes Sehnsuchtsziel dar, das idealisiert, dennoch als Utopie, Imaginationsräume öffnet:

Eingelegte Sardinen, Lakritzstangen, Käsereiben, Handsicheln, Töpfe und Berge von Slips lockten die Blicke. In die Rufe der Händler mischten sich Taubengurren und Hundegebell. Eine Unterwäscheverkäuferin in mit Goldschmetterlingen geschmückten Sandalen fächerte sich mit einer Zeitung etwas Luft zu [… Hier] machte sich an Markttagen durch Schreie, heftige Gesten, unwirsche Blicke und lautes Gelächter eine uralte Wildheit im Menschen Luft. Martha sah einmal eine monumentale Russin in zerrissenen Jeans, die mit der Stimme eines Stammeshäuptlings auf einen schmalen Mann einbrüllte, der kraftlos zwischen ihren Händen hing.

Martha Oberon, die wie der Elfenkönig aus William Shakespeares Ein Sommernachtstraum heißt, reist nach Italien, um ihrem drögen Universitätsalltag zu entfliehen, lernt einen Taugenichts und Tunichtgut namens Spinelli kennen, der sie auf die Insel Sizilien mitnimmt, wo ein älteres Ehepaar namens Tabarin residiert. Dort entwickelt sich dualistisches Wettrüsten zwischen dem geordneten Alltag der Tabarins mit festen Rhythmen und Riten und Regeln und dem künstlerisch-spontanen illustren Lebens von Spinellis Jugendliebe Leonora Moore, die zudem Martha unter ihre Fittiche nimmt, um sie in die Welt der Ölmalerei einzuführen.

Martha lernte, welche Wirkungen die Farben aufeinander haben, wenn sie nebeneinander angelegt werden, erfuhr, wie das Nass-in-Nass Mischen, wie das Abmischen von Weiß mit Pigmenten vor sich ging, wie man Karmin in Purpur übergehen ließ, Blau in Grün. Auf der Suche nach den richtigen Farbtönen für ein Motiv, reihten sich Kobalt, Indisch Rot, Smaragdgrün, Neapelgelb, Terra di Siena, Kadmiumgelb, Karmin, Krappbraun oder Sepia als Tupfproben nebeneinander. Mrs Moore lehrte, keinen Gramm Farbe mehr zu benutzten als notwendig. Und am Ende durfte nicht eine Spur von Weiß auf der Leinwand zu sehen sein.

Weiß, die Farbe der Unschuld, der Fügsamkeit, wird übertüncht, übermalt und neu besetzt. Martha findet eine aufregende Liebe, den Butler der Tabarins, bringt Unruhe ins Haus, durchschreitet die Riten und sagt dem Hausherr, dem gönnerhaften, reichen Milliardärserben und Mäzen seine Meinung ins Gesicht. Auf ornamental-windige, den Zauber schwerduftender italienischer Idylle evozierende Art und Weise wechselt Anna Katharina Fröhlich Erzählgeschwindigkeiten, Tiefenperspektiven, Weitwinkel und Lupenblicke ab, um in eine Welt zu tauchen, die alles und jedes beschreitet und neu zu besetzen versteht:

Sie las den Bildern die Überzeugung der Malerin ab, dass diese Welt einen Sinn hat, dass dieser Sinn in der Anschauung liegt und dass es vollendeter Blödsinn sein könnte, sich einzubilden, dass es etwas Kunstvolleres und Traumähnlicheres als die Wirklichkeit gibt.

Als Komplement zu Martin Mosebachs Krass verstanden, durchschreitet Martha mit großzügiger Geste den Autoritätsraum eines in sich zusammengesunkenen Tyrannen, überschreibt Kulturmythen und Erwartungshorizonte und inszeniert mit detailliert-adjektivischer Beschreibungstechnik einen Sommernachtstraum, der das Helle und Grelle eines symbolisch-unabhängig, frei geführten Leben feiert und sommerlich-ruhig mitempfinden lässt.

---------------------------------
---------------------------------

Details (zur Erinnerung auch für mich):

Inhalt: interessante Wendungen, nachvollziehbare Charaktere, überraschende Stellen, doch hier und da etwas gehetzt, kurz gehalten, teils zu wenig Introspektion, und am Ende überstürzt abgehandelt, was gegen die Dauer, das Märchenhafte sich vergeht. --> 4 Sterne

Form: Schöne, überraschende Worte, wenig Hilfsverben, richtige Präpositionen und gekonnte Wendungen, wenig Wiederholungen, einfallsreicher Satzbau, fließende, rhythmisch, stilsichere Erzählweise. Kurze und lange, sich dynamisch weiterentwickelnde Sätze. --> 5 Sterne

Komposition: Als Novelle konzipiert; sehr kurz, daher als Text nicht anspruchsvoll, dennoch gut gemünzte Doppelform mit Großvater und Leonora als Wiedergängerin, und der wieder aufgefundenen Jugendliebe, das Alt liebt Jung, zwischen Madame Tabarin, Balthasar, aber auch das von Monk und Leonora in Venedig. Dicht und überzeugend. Leider aufgesetzte Zitate, Verweise, nicht so recht passende ästhetische Reflexionen, die nicht zum Charakter der Erzählweise, dem Märchenhaften passen. --> 4 Sterne
Profile Image for Anna Carina.
688 reviews358 followers
June 30, 2024
„Schau hin! Schau genau hin!«, forderte er sie immer wieder auf, »hinsehen ist besser als denken, weil sehen auch erschaffen bedeutet. Unser Körper denkt für uns! Ich bin davon überzeugt, dass es keine anderen Wahrheiten als ein in einem bestimmten Licht wahrgenommener Apfel oder der Anblick einer in der Sonne liegenden Katze gibt. Wahrheit liegt nur im Augenblick der Betrachtung.“

Ein Buch über das Hinsehen. Die Protagonistin fällt an keiner Stelle Urteile. Sie beschreibt, nimmt wahr, teilt Assoziationen, Gedanken. Sprache und Stil sind opulent, fließend und sinnlich.
Sie öffnet.
Mich erinnert die Art der umfassenden Wahrnehmung von Menschen in ihren Besonderheiten und ihrer systemischen Gebundenheit, die in diesem Kontext ihr Verhalten versteht, an „Middlemarch“. Insbesondere zum Ende, stellt es sich mir als Gegenstück zu „Krass“ von Mosebach dar.

Die Autorin arbeitet mit reichlich Bezügen auf die griechische Antike und literarische Werke.
Es bleibt aber immer in erster Linie eine wundervolle Sommerlektüre mit Geist, der belebt und sich entfaltet.
Es liest sich berauschend leicht.

Obwohl es unter der Haube philosophische, soziologische und psychologische Verknüpfungspunkte bietet, die einem intellektuellen Genuss nicht im Wege stehen, drängen sich diese überhaupt nicht auf.
Ein Buch, das ich nur an der Oberfläche gelesen, bereits so grandios finde und dessen Tiefe lediglich ein zusätzliches Sahnehäubchen darstellt.

Ich hatte überhaupt keinen Drang irgendetwas zu interpretieren, analysieren. Genuss, Lust, riechen, sehen, schmecken, wahrnehmen, tragen lassen und der Freiheit entgegen strömen.

Jahreshighlight der Gegenwartsliteratur,
auch wenn das Ende zu hastig erzählt wurde, in seiner Drastik dem sprachlichen Gefüge eine dezente Schieflage verleiht und ein paar Seiten mehr gut gewesen wären.

„Den wahren Träumer sehe ich als Jäger, der in dem unergründlichen Dickicht des eigenen Bewusstseins Jagd auf etwas Fliehendes macht, das seine Existenz auf dieser Welt rechtfertigt. Oder er blickt wie von einer Kaimauer auf die Vergangenheit zurück: Tempelmauern, Karyatiden, Triumphbögen! Königsgräber, Wehrgänge, Bastionen! Knappen, Schnabelschuhe, Samurais! Wandteppiche! Elisabeth die Zweite! Die Renaissance! Karl der Große! Jeden Tag verliebe ich mich aufs Neue. Ich verliebe mich in Männer und Frauen, in Häuser und Gärten, Pflanzen und Tiere. Watteau! Ganze Tage habe ich mit ihm verbracht! Und Händel, Piranesi, Goya, Proust! Von neunzehnhundertneunzig rückwärts gerate ich ins Schwärmen«, dozierte Griša weiter. »Mir brauchen nur eine alte Zeitung, eine alte Blechkanne, ein zerschlissener Vorhang in die Hände zu geraten und Schleusen über Schleusen öffnen sich in mir. Ritte durch endlose Eichenwälder! Schnupftabak! Spinette! Bratenröcke! Goldbestickte Admiralsmützen! Moby Dick! Und der Hungerkünstler! Damen mit riesigen, von Vögeln und Blumen geschmückten Hüten! Der große, dicke Balzac! Saint-Sulpice! Alte Krippenfiguren! Denn jeder Tote, von dem wir es wünschen, lässt sich mit etwas Anstrengung aus dem Vergessen herausbugsieren. Wenn ich einen Brief meines Urgroßvaters lese, steigt er mir in dem Moment aus dem Sumpf entgegen, in dem er ertrunken ist. Venus: nicht schaumgeboren, sondern traumgeboren! Es sind nämlich alles traumgeborene Gestalten, auf denen sich unsere Kultur aufbaut, Zeus, Minerva, Pegasos, Bacchus, Atlas, Niobe, in Felsen und Vögel verwandelte Götter, zu Schlangen werdende Schlangentöter, Himmelsstürmer, Baumkinder, weissagende Knaben mit Greisenhaaren. Es sind Götter und Göttinnen, Greifen, heilige Bäume, Drachen und Nymphen, Zentauren und Harpyien, die unseren Geschichtsprofessoren und Altertumsforschern, Archäologen und Kunstlehrern das monatliche Gehalt einbringen, die unsere Museen, Bibliotheken, Parks, Hausfassaden, Villen und Lesesäle füllen. Unsere gesamte Kultur, unsere Welt, wir sind eine phantastische Ansammlung von Traumbildern, Visionen, die vor langer Zeit aus dem Mittagsschlaf eines Hirten, aus dem Fiebertraum einer Weberin, aus dem Tiefschlaf eines Fürsten, aus der Zeichnung eines Priesterenkels hervorgegangen sind!“
Profile Image for Ernst.
652 reviews29 followers
April 10, 2025
Sprachlich 5🌟
Plot 2🌟
Spannung 1🌟
Dialoge 2🌟

Die Hauptfigur, Martha Oberon, viel erfährt man nicht von ihr, ist wie ein leeres Gefäß, hohl und aufnahmebereit, die Autorin stellt sie dümmlich und naiv dar. Ihre größte Lebensleistung scheint ein rebellischer Akt gegenüber ihrer Mutter zu sein (sie hat einst ihr Kinderzimmer in die Farbe Grün getaucht).
Über weite Strecken, mindestens die erste Hälfte, eher aber die ersten zwei Drittel, war diese „Sommernovelle“ ein Ärgernis für mich. Bevölkert von lauter unsympathischen Figuren schwappt die Geschichte von einem prachtvollen Nichts zum nächsten.
Im letzten Drittel bin ich etwas versöhnt, Grisa aka Balthasar, der Butler hat seinen Auftritt, seine Sichtweise, vorgetragen in einer Tirade, ist ziemlich amüsant. Am besten sind die letzten Seiten, so gut, dass ich fast Lust hätte, noch mal von vorne zu beginnen, was ich nicht tun werde.
Fazit: ist offen, ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich die Geschichte einordnen soll. Ich warte mal ab, ob und wie sie nachwirkt.
Profile Image for Literatursprechstunde .
196 reviews95 followers
February 25, 2025
Gerade in der jetzigen Jahreszeit hat es mich gelüstet, dem Winter etwas zu entfliehen und da kam mir Anna Katharinas Sommernovelle „Die Yacht“ gerade recht.

Martha, eine junge Dame aus London, eine Kunsthistorikerin, geht nach Italien um dort für einige Monate an einer Kunstakademie das Malen in Öl zu lernen und taucht in das Dolce Vita ein.

„Martha lernte, welche Wirkungen die Farben aufeinander haben, wenn sie nebeneinander angelegt werden, erfuhr, wie das Nass-in-Nass Mischen, wie das Abmischen von Weiß mit Pigmenten vor sich ging, wie man Karmin in Purpur übergehen ließ, Blau in Grün. Auf der Suche nach den richtigen Farbtönen für ein Motiv, reihten sich Kobalt, Indisch Rot, Smaragdgrün, Neapelgelb, Terra di Siena, Kadmiumgelb, Karmin, Krappbraun oder Sepia als Tupfproben nebeneinander.“

Die Prämisse des Werks würde ich umkreisen mit der Frage: Wann ist das Leben lebenswert?!
Ich würde sagen, unser Leben ist lebenswert, wenn wir es selbst wie ein Kunstwerk gestalten. Hilfreich dafür wäre natürlich die Welt durch die Augen eines Malers zu sehen, ein Mensch ist dann nicht einfach nur ein Mensch, sondern ein mögliches Motiv. Die Figur der Kunsthistorikerin Martha Oberon hat genau diesen Blick, diese Gabe, und entdeckt so einen besonderen Menschen: Salvatore. Er ist seines Zeichens Dandy, eigentlich ein Scharlatan, eine abgehalfterte Figur, die von Sozialhilfe lebt, aber regelrecht aufblüht, wenn er in den Genuss von Luxus jeglicher Art kommt. Man könnte von Salvatore Spinelli auch als Lebemann, als Freigeist sprechen, doch fehlt ihm für diesen Lebensstil eigentlich schlichtweg das nötige Kleingeld. Anmütig nimmt er Martha mit nach Sizilien, nahe Palermo.

„Nach einer letzten Wendung lag das Meer vor ihnen. Vor seinem halluzinatorischen Blau hob sich auf einem Felsplateau ein weißes Haus ab. Seine Fensterläden öffneten sich als graue Flügel auf dem Wasser. Ein Vorhangsaum flatterte aus einer offenstehenden Balkontür, und ein Gärtner wässerte mit einem giftgrünen Schlauch einen Oleanderbaum. Wie ein Apollofalter schwebte sein mächtiger Körper in dem weißen T-Shirt nah über dem Kliff.
Um das einsame Haus lag der Geist des Geldes.“

Sie treffen dort auf ein französisches, superreiches Paar (man könnte hier auch von Old-Money-Vibes sprechen), Madame und Monsieur Tabarin, die voller menschlicher Kälte sind und der vordergründige Gentleman auch dunklen Machenschaften nicht abgeneigt ist.

„Madame Tabarin war weder schön noch exzentrisch, sondern eine bis ins Mark domestizierte Frau, unter deren dünner Haut das Magma einer erschreckenden Selbstliebe kochte.“

Sogar eine Yacht (=daher der Buchtitel) ankert unten in der Bucht, die Devil‘s Kiss, die wie ein Augapfel beschützt wird vom hauseigenen Butler Balthasar. Jener zieht unsere Figur Martha (leider!) magisch an. Soviel zur Story - mehr möchte ich nicht vorwegnehmen, aber Euch noch ein bisschen neugieriger machen auf die Lektüre mit den Fragen: Wo führen die Türen der Geheimnisse der Kunst hin?! Stecken wir vielleicht schon mittendrin im Paradies oder ist der Geist der Zeit längst verflogen?!

Ich verspreche Euch: Ihr werdet die Sprache von Anna Katharina Fröhlich lieben, Ihr werdet die Figuren lieben und ihr werdet das Dolce Vita Italiens, dass die Sommernovelle versprüht, lieben! Ich hatte durch die Lektüre einen wundervollen italienischen Kurzurlaub, den ich auch dringend gebraucht habe.
„Die Yacht“ spielt in der Gegenwart, aber die Lektüre fühlt sich an, wie ein Gang durch die Kunstgeschichte.
Profile Image for Anna-Lisa.
825 reviews75 followers
July 8, 2024
Einfach nicht mein Ding. Die Sprache ist zwar wirklich schön, allerdings zitiert die Autorin am laufenden Band andere Menschen und das nervt, weil es auf mich wirkt, als wolle sie einfach nur zeigen, wie belesen sie selbst ist. Ihre Beschreibungen sind zwar wirklich schön, aber die Geschichte war für mich nichtssagend und langweilig. Ich hatte nach dem Klappentext irgendwie etwas anderes erwartet. Schade, denn ich hatte mich sehr auf die Novelle gefreut.
21 reviews
July 16, 2025
- elegante und schöne Sprache
- Protagonistin hat keine charakterliche Tiefe
- flache Storyline
Profile Image for Alou.
33 reviews
August 22, 2024
Diese Novelle ist ein richtiger Sommernachtstraum, voller skurriler Gestalten und magischer Orte, die ganze Geschichte mutet fast schon Märchenhaft an.
Profile Image for Lars Naumann.
8 reviews10 followers
February 27, 2025
Ich lese jeweils nur ein Kapitel. Gerade vor allem abends. Die Sprache ist so schön, das ich nach dem Ende des Kapitels die Augen schließe und die Beschreibungen vor meinem inneren Auge nochmals entstehen lasse und ihnen nur zu gerne nachspüre
171 reviews
December 27, 2024
Ein Sommernachts(alb)traum
Die junge Martha will Zeichnen und Malen lernen und fliegt dafür für 3 Monate ins sommerheiße Italien. Dort lernt sie den Lebenskünstler Spinelli kennen, mit dem sie schließlich in einer sizilianischen Villa landet. Versnobte Gastgeber und Gäste sowie vermeintliche (Lebens)Künstler treffen dort aufeinander und schmeißen sich kluge Zitate an den Kopf, um von ihrem eigenen, ach so interessanten, aber dennoch banalem Leben abzulenken.
Die Beschreibungen sind oppolent, man kann die Hitze spüren und die Zikaden hören, aber dennoch springt der Funke bei mir nicht über. Das Cover ist aber tatsächlich sehr schön.
Profile Image for eviwa ♡.
65 reviews
August 31, 2024
Die Sprache ist nicht meins, sie wirkt zu gewollt sinnlich, schwelgerisch und holt mich selbst als leichte Sommerlektüre im Urlaub überhaupt nicht ab.
Profile Image for Susanne Kolb.
5 reviews
July 12, 2025
Bemerkenswert an dieser Novelle ist die Sprache. Die Autorin konstruiert Sätze, die ein wenig an große Klassiker erinnern wie Thomas Mann.
Displaying 1 - 11 of 11 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.