Eine Rebellin mit der Magie von Königinnen. Ein Prinz mit dem Wunsch nach Veränderung. Ein tödlicher Wettlauf um die Krone.
Melinoé ist eine Mondkämpferin – und die größte Feindin der Königin. Denn sie trägt Magie in sich, mit der sie ihre Heimat, die Islá Lûna, vor der zerstörerischen Macht des Mondes schützen kann. Doch angeblich sollen nur Frauen der Königsfamilie diese Magie beherrschen können und allein Melinoés Existenz gleicht somit einem Hochverrat an der Krone. Um am Leben zu bleiben, soll Melinoé auf Geheiß der Königin den Prinzen Astello töten. Obwohl traditionell Frauen auf dem Thron sitzen, will er am bevorstehenden Blutmondritual teilnehmen, einem Kampf um die Krone. Allerdings lässt sich der Prinz nicht so leicht töten, wie sie zunächst annimmt. Und nicht nur die Erkenntnis, dass Astello ähnliche Ziele wie sie verfolgt, machen ihn für Melinoé immer interessanter. Er weckt Gefühle in ihr, die sie nicht ignorieren kann – und plötzlich muss Melinoé Geht es um ihre Freiheit, oder doch um viel mehr?
»Blood Moon Rising« ist eine Enemies to Lovers Slow Burn Romantasy mit einer starken Anti-Heldin, He-falls-first-Vibes und einem mitreißenden Wettkampf um den Thron.
Bisher haben die Frauen der Königsfamilie regiert, weil sie die einzigen mit Magie sind. Doch Noé ist eine Ausnahme, auch sie besitzt Magie. Beim Blutmondritual soll sie Astello, den Königssohn, töten, doch wird sie das schaffen? Und wird sie das überhaupt wollen?
Melinoé hat mir gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die weiß, wie sie sich durchsetzen kann. Außerdem ist sie verantwortungsbewusst und sorgt sich um ihre Kämpferinnen. Prinz Astello ist mit mein Lieblingscharakter. Er lebt in einer Welt, in der auf Männer herabgesehen wird und sie nichts wert sind. Trotzdem hat er sich nicht runterkriegen lassen und verfolgt nun seinen Plan König zu werden. Er schlägt sich überraschend gut und hat noch das ein oder andere Geheimnis, welche nur nach und nach gelüftet werden. Nebencharaktere die ich auch mochte, sind zum einen Alix, und zum anderen Ragna. Ich mag beide von ihrer Art unglaublich gerne und sie halten immer zu Noé. Die Handlung gefällt mir gut. Der Großteil des Buches handelt von dem Blutmondritual. Dort muss Noé nicht nur Astello beseitigen, sondern auch zwei weitere Prinzessinnen, die ebenfalls um den Thron konkurrieren. Doch das ist nicht so einfach, denn nicht nur die sind ihre Feinde, auch vor dem Mond muss sie sich in acht nehmen. Die Fähigkeiten des Mondes und der Magie finde ich sehr spannend und die haben mir gut gefallen. Auch die Kämpfe finde ich sehr gelungen beschrieben. Aber auch wenn mir die Handlung zugesagt hat, hatte das Buch doch einige Längen und ich musste Pausen einlegen, weil ich nicht wirklich am Buch dranbleiben konnte. In dem Buch herrscht das Matriarchat. Das ist einer der Gründe gewesen, weshalb ich das Buch lesen wollte, da es doch sehr wenige Bücher mit dieser Gesellschaftsform gibt. Das finde ich hier gut eingebaut und umgesetzt. Beim Schreibstil bin ich etwas hin- und hergerissen. Der ist nicht schlecht, jedoch konnte er mich nicht komplett in die Welt hineinziehen. Auch mit der Länge mancher Kapitel hatte ich sehr zu kämpfen, da die doch recht lang sind. Das Cover finde ich für die Geschichte sehr passend. Es zeigt die düstere Stimmung des Buches gut auf und ich mag es sehr. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der in eine gut aufgebaute Welt mit starken Charakteren und interessanter Magie eintauchen möchte. Auch wenn man ein Buch mit dem Matriarchat als Gesellschaftsform lesen möchte, ist es zu empfehlen.
„Blood Moon Rising. Kampf um die Krone“ von Liz Skadi ist der erste Band ihrer packenden Enemies to Lovers Romantasy. In dieser Welt geht vom Mond eine zerstörerische und tödliche Kraft aus, vor der die Bevölkerung nur durch die Macht der Königin geschützt wird. Wer jedoch am Rande der Gesellschaft existiert, ist davon ausgenommen. Für diese Menschen kämpfen Melinoé und ihre Mondkämpferinnen jede Nacht. Noé und ihre Magie sind der Königin deshalb ein Dorn im Auge und zu gern würde sie diese endlich vernichten. Alternativ bietet die Königin Noé einen Deal an. Wenn Noé den Prinzen Astello, den verhassten Sohn der Königin, beim anstehenden Blutmondritual tötet, darf sie in Freiheit und ohne Verfolgung leben. Doch Astello ist völlig anders, als Noé gedacht hat, und bald kämpfen sie Seite an Seite anstatt gegeneinander.
Liz Skadi zeichnet eine grausame und dunkle Welt, in der jeder Tag, oder eher jede Nacht, die letzte sein kann. Die tödlichen Kräfte und Dämonen des Mondes zeigen kein Erbarmen, genau wie die intrigante und skrupellose Königin, die die Menschen eigentlich beschützen sollte. Mir gefällt das Worldbuilding und ich mag den fesselnden Schreibstil. Die gesamte Handlung wird aus Noés Perspektive erzählt, die eine starke und facettenreiche Heldin abgibt. Noé ist tough und fast schon schmerzhaft direkt, aber sie hat auch eine weiche Seite, die immer wieder zum Vorschein kommt. Ihr Beschützerinstinkt ist ziemlich ausgeprägt, wodurch sie selbst oft in Gefahr gerät. Ihr unfreiwilliger Partner in Crime ist Prinz Astello, der unglaublich viele Geheimnisse mit sich herumträgt. Ich mochte ihn von Anfang an, denn er ist in dieser grausamen und streng matriarchischen Gesellschaft der klare Underdog. Trotzdem hat er sich sein mitfühlendes Wesen bewahrt und es ist herzerwärmend, wenn die kleinen Funken zwischen ihm und Noé fliegen. Die Story ist richtig mitreißend aufgebaut und enthält einige überraschende Offenbarungen. Am Ende bleiben trotzdem viele Fragen offen und man darf gespannt sein, wie es in Teil 2 weitergehen wird.
Ich habe den neuen Roman von Liz Skadi "Blood Moon Rising - Kampf um die Krone" beenden können und ich habe ihn in wenigen Tagen beenden können.
Es handelt sich hierbei um einen Fantasyroman, der in einer Welt spielt, in der die Frauen an der Macht sind. Durch das Matriarchat sind in dieser Welt die Geschlechterrollen neu verteilt. Es ist eine grausame Welt, in der es für Männer wie den Prinzen Astello nicht sicher ist. Denn die Protagonistin Melinoé wird darauf angesetzt, diesen im Blutmond Ritual zu töten. Die Rebellin begibt sich auf ein Abenteuer bei dem sie ihre eigenen Ziele verfolgt.
Ich persönlich mochte das Buch sehr gerne. Es ist eher Slow burn, sowohl in der Liebesgeschichte als auch in dem Geschehen an sich. Für mich war das ganz erfrischend, da ich nicht durchgehend mit neuen Szenen erschlagen wurde und die Welt damit Zeit hatte sich zu entwickeln.
Die Welt in Blood Moon Rising ist wirklich interessant, weil damit gespielt wird, was wäre, wenn die Frauen an der Macht wären. Das ganze Thema mit dem Blut Moond und der Magie, die durch Sternenbildern entsteht, habe ich so vorher auch noch nicht gesehen.
Mein einziges "Problem" mit der Geschichte waren die doch sehr langen Kapitel. Ich bin eher ein Fan von kürzeren Kapiteln, da ich immer erst ein Kapitel beende, bevor ich eine Pause einlege. Das ist jedoch eine persönliche Vorliebe und wirkt sich in meinem Fall nicht auf den Lesefluss aus.
Für mich ist es ein gelungenes Buch und ich freue mich schon sehr darauf, wenn Band zwei erscheint.
Auf der Islá Lûna regieren die Frauen, während die Männer um ihr Leben fürchten müssen. Sobald der Mond aufgeht, fegt gefährliche Magie durch die Strassen der Stadt und einzig die Magie der Königin kann die Stadtbewohner*innen beschützen, zumindest die meisten. Für die anderen kämpft die Rebellin Melinoé, bis ihr die Königin ein Angebot macht, dass sie nicht ausschlagen kann. Tötet sie während des Blutmondrituals - ein tödlicher Wettlauf zum magischen Vulkan der Insel - den Prinzen, erhält sie ihre Freiheit. Nur dass der eigentlich "schwache" Prinz, nicht so harmlos ist wie er aussieht und das ein oder andere Ass im Ärmel hat.
Ab der ersten Seite hat mich die Islá Lûna, ihre Bewohner*innen und ihre Bräuche in ihren Bann gezogen. Der Mond ist gefährlich und kann durch seine Magie für viele tödlich sein, und doch stürzen sich die Mondkämpferinnen zu denen auch Melinoé gehört jede Nacht in den Kampf, um ihr Viertel zu beschützen. Die Legenden über die Göttinnen der Insel sind unglaublich spannend und gut in die Geschichte verwoben, sodass alles gut zusammen gepasst hat und trotzdem neuartig war. An der ein oder anderen Stelle, vor allem auch am Anfang, hätte ich mir ein paar Informationen mehr gewünscht, um die Welt und die tödliche Magie des Mondes besser zu verstehen.
Melinoé hat ein paar Charaktereigenschaften, die man auch von anderen Protagonistinnen kennt (und liebt), aber sie hat auch ganz viel eigenes, wodurch sie aus der Masse heraussticht und einem im Gedächtnis bleibt: Einen unersättlichen Kampfgeist, ihr Selbstvertrauen in ihre Magie und generell in ihre Fähigkeiten und ihre Loyalität. Auch Astello ist erfrischend und hat es durch seine charmante, ehrliche und intelligente Art geschafft, mein Herz für sich zu erobern. Anders als in anderen Geschichten ist hier einmal nicht der Prinz/ Mann der Mächtige, sondern Melinoé. (Was aber nicht bedeutet, dass er unbrauchbar oder abhängig von ihr wäre, denn er hat durchaus auch seine Stärken.) Ihre Dynamik hat mir bis zum Ende unglaublich gut gefallen und war einfach genial.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass es die perfekte Fantasy-Geschichte ist für Lesende, die es magisch, episch und düster mögen, auf einen kleinen Ticken Romance jedoch nicht verzichten möchten.
Spannender Auftakt der Diologie mit einer ganz neuen Magie
Melinoé ist eine Mondkämpferin. Und zwar wörtlich. Der Mond ist gefährlich und hat Attacken drauf, die den Mondkämpferinnen täglich alles abverlangen. Doch als ihre Freundin verletzt wird, geht sie einen schwerwiegenden Deal ein, um sie zu retten. Melinoé nimmt am Blutmondritual teil, ein Ritual um Leben und Tod und soll dort den Prinzen töten. Astello ist nicht ganz was er zu sein scheint und die Beiden kommen sich im Kampf um Leben und Tod näher.
Ich fand die Welt sehr faszinierend. Die Magie, die Melinoé besitzt und auch die Magie, die der Mond besitzt. Sie schützen und nutzen sehr viele verschiedene Sternzeichen, die sie sich in die Haut tätowiert haben, um zu überleben. Melinoé ist stark und glaubt an sich und ihre Magie, doch trotzdem hat sie ihr Herz nicht verloren. Sie möchte andere Wege gehen, als der Prinz, doch dieser hat ein enormes Wissen, durch sein glückloses Leben, als nicht gewollter Mann. Beide zusammen sind ein tolles Team.
Es gibt sehr viele brutale Kampfszenen und es war spannend, was alles für neue Fähigkeiten und Tricks ans Licht kommen.
Wie erwartet endet es etwas fies und man möchte eigentlich sofort weiterlesen und wissen, wie es mit Melinoé und Astello weitergeht.
Dieses Buch war ein tolles Fantasy Buch was großartige Charaktere hatte, vorallem die Protagonistin Melinoé hat es mir mit ihrer Art sehr angetan. Die Welt war sehr einzigartig Aufgebaut und ich fand die Ideen mit Magischen Sternbildern etwas ganz besonderes. Der Schreibstil war sehr flüssig und hat das lesen generell sehr angenehm gemacht. Nur das die Kapitel extrem lang waren ( manchmal so 100 Seiten) hat mich etwas gestört. Trotzdem war ich meistens so im Sog von der Spannenden und Actionreichen Geschichte das die Seiten wie im Flug vergangen sind. Ich hoffe sehr das noch ein zweiter Teil erscheint und wir so erfahren können was jetzt noch alles passieren wird 😊!