Worte, so scharf wie bittersüße Young Adult-Romance für Fans von Rainbow Rowells »Eleanor & Park«
»Lukas hatte im Dunkeln nach meiner Hand gegriffen und ich würde seine nicht loslassen, bis am Ende auch seine Nacht vorüber war.«
Sara kann ihren Nachbarn Lukas nicht ausstehen. Seit Jahren liefern sie sich einen erbitterten Streit, indem sie Zettel mit Beleidigungen in ihre Fenster hängen. Dumm nur, dass ihre Eltern gut befreundet sind und die beiden vor ein Ultimatum Es dürfen nur noch ernst gemeinte Nettigkeiten ausgetauscht werden, ansonsten müssen beide mit in den gefürchteten Campingurlaub. Zum ersten Mal müssen die beiden sich mit dem Leben des anderen auseinandersetzen. Sara wehrt sich gegen die Gefühle, die dabei in ihr aufkommen ... bis zu jener Nacht, in der sie eine folgenschwere Entdeckung macht und ihr bewusst wird, dass es nicht nur ihr Herz ist, das auf dem Spiel steht. Denn Worte können töten.
Ich will diese Geschichte nochmal zum ersten Mal lesen. Und weil ich sie zuletzt vor mehreren Jahren auf Wattpad gelesen hab, kam das Buch dem sehr nah. Lieb's immer noch
Angefangen habe ich das Buch als es auf Wattpad ca. 7 Kapitel jung war und zuende irgendwann im Sommer 2019(?) in England. Ich liebe dieses Buch vom ganzen Herzen und der Schreibstil sowie Settingwahl, Charaktere und Thematiken sind so unverbraucht. Schon bei ihrem ersten Buch hat die Autorin zu dem Trope „Bad Boy“ einen immensen Twist reingebracht, sodass es sich von vielen anderen Romanen abhebt. So auch hier, die Lektüre ist frisch, mit nahbaren Charakteren die sich tatsächlich wie echte Schüler im Teenager Alter anfühlen.
Buchname: All die Worte zwischen uns: Roman | Dramatische Young Adult-Liebesgeschichte mit Enemies-to-Lovers und Tiefgang (Die besten deutschen Wattpad-Bücher) Autor: A. Kuralie Seiten: 448 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: Wattpad@Piper; 1. Edition (3. Mai 2024) Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw goldfarbenen Buchstaben im mittleren Bereich. Das Cover wurde abstrakt gestaltet mit den Farben, Grün, Blau und Gold. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Worte, so scharf wie Papier: bittersüße Young Adult-Romance für Fans von Rainbow Rowells »Eleanor & Park« »Lukas hatte im Dunkeln nach meiner Hand gegriffen und ich würde seine nicht loslassen, bis am Ende auch seine Nacht vorüber war.« Sara kann ihren Nachbarn Lukas nicht ausstehen. Seit Jahren liefern sie sich einen erbitterten Streit, indem sie Zettel mit Beleidigungen in ihre Fenster hängen. Dumm nur, dass ihre Eltern gut befreundet sind und die beiden vor ein Ultimatum stellen: Es dürfen nur noch ernst gemeinte Nettigkeiten ausgetauscht werden, ansonsten müssen beide mit in den gefürchteten Campingurlaub. Zum ersten Mal müssen die beiden sich mit dem Leben des anderen auseinandersetzen. Sara wehrt sich gegen die Gefühle, die dabei in ihr aufkommen ... bis zu jener Nacht, in der sie eine folgenschwere Entdeckung macht und ihr bewusst wird, dass es nicht nur ihr Herz ist, das auf dem Spiel steht. Denn Worte können töten. »Auch nach mehrmaligem Lesen und wundervollen Momenten zählt die Geschichte immer noch zu den schönsten, die ich jemals das Glück hatte zu lesen. Sie gibt mir so viele Botschaften, Gedanken und Emotionen.« – May auf Wattpad
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Sara Der Hauptprotagonist ist Lukas
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „All die Worte zwischen uns“ von A. Kuralie recht gut gefallen. Das ist ein klassische Enemie-to-Lovers Geschichte. Und es geht um die Nachbarn Sara und Lukas, die sich auf den Tod nicht leiden können. Blöd nur, dass ihre Eltern miteinander befreundet sind... Und das ihre Eltern ihnen ein Ultimatum stellen, wenn sie keine netten Zettel an die Fenster hängen müssen sie mit auf den Campingurlaub.... Ich persönlich fande die Idee recht witzig zu lesen. Das Buch war auch an manchen Stellen echt witzig und ein einen echt langwierig... Was mir gut gefallen hat, war die Botschaft des Buches, dass man mit Worten achtsam sein soll. Und aufpassen was man sagt und schreibt. Ich fande auch, dass man das Buch gut lesen konnte, da der Schreibstil von der Autorin sehr angenehm war, obwohl es teilweise echt „schwer“ von den Themen rüber kam. Ich persönlich hätte mir auch gewunschen mal die Sicht von Lukas zu sehen, denn das Buch wurde aus Sara´s Sicht erzählt. Seine Sicht hätte mich auch sehr interessiert. Als die beiden letztendlich doch in den Campingurlaub mussten und dann wieder zuhause waren, gab es einen richtigen Knall.. Damit hätte ich jetzt nicht so gerechnet. Das hat mich überrascht und gut gefallen. Dennoch fande ich das Buch auf manchen Stellen einfach zu lang. Die Protagonisten waren meiner Meinung nach gut ausgearbeitet. Mir hat das Buch gut gefallen. Deshalb bekommt „All die Worte zwischen uns“ von mir auch verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Tolle Enemie-to-Lovers Geschichte mit ersten und lockeren Themen.
„All die Worte zwischen uns“ von A. Kuralie ist eine berührende Young Adult, in der Worte verletzen, aber auch heilen können. Sara und Lukas sind direkte Nachbarn und ihre Eltern sind eng befreundet. Das gilt für Sara und Lukas nicht, denn schon seit ihrer Kindheit pflegen sie ihren eigenen kleinen Privatkrieg. Die Beleidigungen fliegen hin und her und werden bevorzugt auf Zetteln an die gegenüberliegenden Fenster ihrer beiden Zimmer gepinnt. Als ihre Eltern diesen Austausch mitbekommen, stelle sie Sara und Lukas ein Ultimatum. Entweder sie tauschen nur noch nett gemeinte Komplimente aus, oder sie müssen beide mit in den gemeinsamen Campingurlaub. Natürlich kommt es, wie es kommen muss, aber ausgerechnet auf dem verhassten Zeltplatz entdecken Sara und Lukas, welche Gefühle sie bisher verleugnet haben.
Die Beschreibung klingt erstmal nach einer lustigen und harmlosen Young Adult Lovestory, in der Erzfeinde ihr Herz füreinander entdecken. Das ist in gewissen Teilen auch zutreffend, aber diese Story ist wesentlich ernster als man glauben möchte. Ich würde daher dringend empfehlen, die Triggerwarnung vorab zu lesen. Dies ist mein zweites Buch der Autorin und ich mag ihren gefühlvollen Schreibstil, der hinter die Fassaden der Charaktere blickt. Die gesamte Handlung wird aus der Perspektive von Sara erzählt, über deren Augen wir die Emotionen von Lukas trotzdem erahnen können. Die Beleidigungen und Sprüche, die sich beide an den Kopf werfen sind schon ziemlich witzig und kreativ. Erst als Sara deutlich über das Ziel hinausschießt und beide in einem Zelt landen, wird die bisherige Dynamik unterbrochen. Mir hat gefallen, wie Sara durch Lukas ihr eigenes Handeln überdenkt und sich weiterentwickelt. Sie ist eigentlich kein schlechter Mensch, was man in vielen Momenten klar erkennen kann, aber Sara ist sich mancher Konsequenzen oft nicht bewusst. Lukas will man eigentlich nur in den Arm nehmen und seine Geschichte trifft mitten ins Herz. Die komplizierte Chemie zwischen ihm und Sara ist glaubwürdig dargestellt und vor allem gegen Ende fiebert man einfach nur noch mit. A. Kuralie hat in diesem Buch sehr ernsten Themen authentisch aufgegriffen und regt damit einmal mehr zum Nachdenken an.
Mein Fazit: Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!
all die worte auf dieser welt reichen für dieses buch nicht. es ist ein 6-sterne buch, und ich habe das noch NIE über ein buch gesagt, und ich habe schon viele bücher gelesen. dieses buch ist perfektion. alles an diesem buch. per.fek.tion. wow. ich hatte es vor wie vielen jahren gelesen? 2019 oder so auf wattpad. vor 6 bis 7 jahren. und ich habe das buch auf einmal unter meinen 5 sterne ratings gesehen und dachte mir, hey, warum nicht nochmal lesen, schließlich habe ich es so lange nicht mehr gelesen.
kein wunder warum es damals schon immer mein lieblingsbuch auf der welt war. es war schon damals perfekt. meine fresse, ich habe um 11 uhr angefangen zu lesen, und JETZT IST 4 UHR NACHTS. WEIẞT DU WIE SELTEN ES IST DASS ICH MEINEN SCHLAF FÜR ETWAS OPFERE?
ICH BIN SO ODKFLEKEEÖFKEOFKEKFBDLEKDWÖWNBRDLFBDKEK. oh. mein. GOTT. DIESES BUCH. der plot? perfektion. wunderschön. bedeutungsvoll. lustig. die charaktere? WOW. erstmal, lukas ist ja wohl DEEEEEEEEEEEER BOYFRIEND. er ist nichts wenn nicht charmant, aber gleichzeitig so endlos tiefgründig und so, so, nachdenklich sara gegenüber. er ist sanft und gleichzeitig voller wut und kraft aber SANFT. ich kann nicht. ich kann nicht omg. nichts kann beschreiben wie perfekt und super er geschrieben wurde.
aber lass mich nicht die hauptprotagonistin vergessen. wenn sara nicht einer der besten protagonistinnen ist, über die ich jemals gelesen habe, dann weiß ich auch nicht. sie ist sarkastisch, lustig, fröhlich, humorvoll, aber auch so emotional intelligent. sie ist die einzige, die sich von anfang an gedanken um lukas gemacht hat. sie hat so ein verdammt gutes herz. wie sie ihn beschützt? wie wütend und traurig sie für ihn wird? wie sie immer versucht das beste aus der situation zu machen, ein herz zu zeigen, wie sie über ihre fehler reflektiert hat… sie ist SOOOO EIN GUTER MENSCH MAN. mannnnn. und sie ist eine leserin und sie shoppt gerne und ist ein girly girl und MANNNN ICJ LIEBE SIE. ich habe glaube ich selten beide charaktere von einer romanze so sehr geliebt.
aber eins ist sicher, dieses buch hat meine gefühle in so vielen verschiedenen ebenen getroffen. es hat mir nostalgie gegeben, es hat mir trauer verschafft, es hat mir einfach die beste leseerfahrung gegeben. und ich bin so froh, dass ich es nochmal gelesen habe. ich halte diese charaktere und diese geschichte und jedes einzelne wort in diesem buch tief in meinem herzen. es gibt soooo viel was ich über dieses buch ausdrücken wollen würde, aber ich kann es nicht.
einige meiner lieblingszitate, obwohl ich eigentlich das ganze buch zitieren könnte <3
- 25.12.25, 23:49
[Als Unbeteiligter in Sachen Liebesleben würd ich mal schön die Klappe halten], schrieb ich böse.
[Dann tu das], gab er zurück.
- 26.12.25, 00:24
Lukas wusste, dass ich es nicht wirklich so meinte, wenn ich sagte, er sei minderbemittelt. So wie ich auch seine Sprüche über mein Aussehen nicht ganz ernst nahm. Nicht einmal, als er behauptete, die Hölle sei mit meinen Selfies tapeziert.
- 26.12.25, 00:25
[Ja, genau. Ich lerne. Mit Büchern und so … solltest du auch mal probieren. Es schadet bekanntlich der Dummheit.] Lukas hob eine Augenbraue. [Was willst du damit sagen?] [Um dir das zu erklären, hab ich leider weder die Zeit noch die nötigen Buntstifte]
- 26.12.25, 00:44
»Glaubst du, sie ist die Sara?«
Einer von ihnen kicherte. »Hast du gesehen, wie die sich an die Gurgel gegangen sind?
Natürlich ist sie es!«
Ich zwang mich dazu weiterzugehen, obwohl ich beinahe platzte vor Neugierde.
Eines hörte ich aber noch, bevor ich um die Ecke bog.
»In einer Sache hat er jedenfalls recht.« Wieder ein Kichern.
»Sie ist wirklich hübsch.«
- 26.12.25, 01:04
Nicht einmal Dina konnte mich aufmuntern. Aber wie betrübt ich tatsächlich auf alle anderen wirkte, ging mir erst auf, als sogar Alexej einen Versuch unternahm, mich aufzumuntern. In einer Pause hörte ich ihn etwas ins Ohr seiner Freundin murmeln, und Dina rief empört: »Nein, wir werden Sara im Freibad nicht bis zum Hals einbuddeln und dann zurücklassen!«
- 26.12.25, 01:12
Eine Weile war es still. Dann sagte er leise: »Wo ist der Brief?« Ich schwieg.
»Was«, knurrte er, »glaubst du etwa, ich bin hergekommen, um in deiner Unterwäsche zu wühlen?«
Meine Augen verengten sich zu Schlitzen. »Wer weiß«, sagte ich spitz, »vielleicht wolltest du dir was leihen.«
- 26.12.25, 01:39
Hier am Steg, in diesem Moment, begriff ich, dass man die Wahrheit nicht verbiegen konnte. Die Wahrheit veränderte sich nicht.
- 26.12.25, 02:45
»Lukas?«
Ein paar Sekunden vergingen, doch dann drehte er sich wieder zu mir um. Als er mich anschaute, vergaß ich, was ich sagen wollte. Da war nämlich plötzlich wieder dieser Ausdruck, den ich vor zwei Tagen bemerkt hatte, als wir im Zelt saßen, nachdem Bert die Taschenlampe geholt hatte.
»Was ist?«, fragte ich, auf einmal schüchtern.
»Ich mag es, wie du meinen Namen sagst«, raunte er.
- 26.12.25, 03:15
»Ich weiß, was du denkst«, fuhr ich auf, »aber das ist es nicht! Ich habe Angst, ja verdammt, ich habe eine beschissene Scheißangst, du Idiot!« Ich schluchzte laut. Ich war so wütend, es brach einfach aus mir heraus. »Ich habe Angst, dass du mich hier alleine lässt!«
»Ich würde dich nie hier alleine lassen«, protestierte er schwach. Ich konnte hören, dass er es ernst meinte, aber ich war zu benebelt, um die Situation richtig einzuschätzen, und das verstärkte meine Panik nur noch.
»Das ist es doch nicht«, rief ich und schüttelte ihn. »Ich habe doch keine Angst, dass du mich hier im Wald alleine lässt. Kapierst du es denn nicht? Ich habe Angst, dass du mich auf dieser Welt alleine lässt!«
Lukas starrte mich an.
»I-ich habe mich gerade an dich gewöhnt, du Idiot, und du hast mir das alles … a-alles eingebrockt, also wag es ja nicht, mich jetzt allein zu lassen!«
- 26.12.25, 03:22
Mir war nie bewusst gewesen, wie unglaublich nahe das Leben dem Tod war. Wie fragil unsere Existenz … wie sehr doch alles von so etwas Banalem wie dem nächsten Atemzug abhing.
- 26.12.25, 03:26
Ich würde nie wieder wegschauen. Denn das tat man nicht, wenn man jemanden liebte.
- 26.12.25, 03:32
»Es ist einfach komisch, wie viel Pech du beim Denken hast«, sagte er, und mein Mund klappte vor Empörung auf.
»Pech beim Denken? Ehrlich jetzt?«
- 26.12.25, 03:39
»E-erinnerst du dich daran, wie du bei mir eingestiegen bist?« Falls mein Themenwechsel ihn verwirrte, so zeigte er es nicht.
Er runzelte die Stirn und nickte. »Nachdem du bei mir eingebrochen bist.« »Das ist jetzt nicht so wichtig«, murmelte ich, und er hob eine Augenbraue, als hätte er dazu noch so einiges zu sagen.
Das hier ist keine klassische Liebesgeschichte. Das ist pure Realität. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten reinzukommen. Das Buch kommt von Wattpad und das merkt man auch. Die Charaktere werden am Anfang mit unnötigen Infos vorgestellt. Der Schreibstil ist einfach nicht ganz ausgereift und Grammatik und Rechtschreibfehler finden sich auch zuhauf. Ein bisschen schade mit nochmaligem Überarbeiten könnte man das sicher ausmerzen. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte fand ich das Buch aber klasse. Es werden schwierige Themen angesprochen und der Umgang mit diesen ist einfach gut. Außerdem ist der Plot ist nach der super Idee perfekt ausgearbeitet. Insgesamt ein grandioses Buch, das noch den gewissen Feinschliff braucht.
I love this book with all my heart and I adore everything about it (ich werd all meine Freunde dazu zwingen, es zu lesen, wer auch immer von euch das hier liest, IHR KOMMT NICHT DRUM HERUM UND ICH WERD EUCH SO DAMIT VOLLLABERN, WAS ICH ALLES AN DIESEM BUCH LIEBE)
Ob mit 12 oder mit 18 Jahren - die Story wird mich glaub immer mitnehmen. Das Buch ist ein „Wattpad-Buch“, und dennoch hundert Mal besser als viele, durch Verläge erschienene Young Adult Bücher. Sara und Lukas haben mein ganzes Herz
Damals als Teenie auf Wattpad gelesen und geheult wie ein Schlosshund, ich war so verliebt in diese Geschichte. Hab das Buch vor Tagen in der Bücherei entdeckt und mich gefreut wie ein kleines Kind es nochmal lesen zu können. Liebe die Geschichte genau so sehr wie damals.
Hab dieses Buch vor Jahren gelesen und es war mein absolutes Lieblingsbuch. Der Schreibstil war mega, die Storyline war perfekt durchdacht und Sara und Lukas hab ich immer noch tief in meinem Herzen.
Titel: All die Worte zwischen uns Autorin: A. Kuralie Verlag: Piper Preis: 15,00€ Seitenzahl: 448 Seiten
Inhalt:
»Lukas hatte im Dunkeln nach meiner Hand gegriffen und ich würde seine nicht loslassen, bis am Ende auch seine Nacht vorüber war.«
Sara kann ihren Nachbarn Lukas nicht ausstehen. Seit Jahren liefern sie sich einen erbitterten Streit, indem sie Zettel mit Beleidigungen in ihre Fenster hängen. Dumm nur, dass ihre Eltern gut befreundet sind und die beiden vor ein Ultimatum stellen: Es dürfen nur noch ernst gemeinte Nettigkeiten ausgetauscht werden, ansonsten müssen beide mit in den gefürchteten Campingurlaub. Zum ersten Mal müssen die beiden sich mit dem Leben des anderen auseinandersetzen. Sara wehrt sich gegen die Gefühle, die dabei in ihr aufkommen ... bis zu jener Nacht, in der sie eine folgenschwere Entdeckung macht und ihr bewusst wird, dass es nicht nur ihr Herz ist, das auf dem Spiel steht. Denn Worte können töten.
Meine Meinung:
Die Bücher von A. Kuralie kenne ich bereits seit einer ganzen Weile, da die Autorin mir von Wattpad bekannt ist und vor allem “All die Worte zwischen uns” oder wie es lange Zeit dort hieß “Papierkrieg”, mein liebstes Buch überhaupt auf der Plattform ist.
Das Cover des Buches finde ich sehr schön. Zwar hätte ich mir etwas gewünscht das auch mehr darstellt, welche Bedeutung Zettel in der Geschichte haben, wie das damalige Cover auf Wattpad. Dennoch muss ich sagen, dass ich das Cover von diesem Buch von Kuralie viel besser finde, als das vom ersten Band. Ich mag die Farbgebung sehr und zudem passt es in meinen Augen sehr gut zum Geschmack der Zielgruppe.
Sara kennt man vielleicht schon aus dem ersten Buch der Autorin "Das Licht in unseren Schatten", in dem sie die beste Freundin der Hauptprotagonistin war. Sie ist eine Vorzeigeschülerin, jemand auf den man sich verlassen kann und generell einfach das nette Mädchen von nebenan. Allerdings bildet sie sich manchmal auch vorschnell eine Meinung und gerade zu Anfang glaubt sie auch das was andere ihr erzählen. Dennoch macht sie in diesem Buch eine tolle Entwicklung durch, die mich sehr begeistern konnte. Sie lernt viel über sich selbst, aber vor allem auch über ihre Mitmenschen und Lukas.
Lukas gehört mein Herz. Ich habe so sehr mit ihm mitgefühlt, denn er hat es nicht einfach, steht im Schatten seiner älteren Brüder und wir eher als Versager gesehen. Doch was hinter dem Ganzen zu stecken scheint, ahnt niemand. Er ist ein absolut starker Mensch mit dem eine Thematik im Buch angesprochen wird, die ich so nur selten, gerade im eher Jugendbuch Bereich von gelesen hatte.
Sara und Lukas kennen sich so auch bereits seit Ewigkeiten, denn sie sind Nachbarn und ihre Eltern sind befreundet, nur die Beiden scheinen sich nicht ausstehen zu können. Allerdings liegen ihre Zimmer direkt gegenüber voneinander uns so kleben sie sich Zettel an die Scheibe mit nicht immer ganz netten Bemerkungen. Als ihre Eltern aber beschließen für den Sommer gemeinsam wegzufahren sind Sara und Lukas gezwungen mehr Zeit miteinander zu verbringen und lernen dabei so einiges über den Anderen. Dabei gab es hier auch trotz der manchmal eher ruhigen und hin und wieder melancholischen Stimmung so einige sehr süße und witzige Szenen, die mich begeistern konnten und mit den Beiden haben mitfiebern lassen. Vor allem die Schlagabtausche zwischen Sara und Lukas sind in diesem Buch auch ein echtes Highlight und unglaublich unterhaltsam zu verfolgen.
Die Handlung war einfach nur der Wahnsinn, es gab witzige Szenen mit den Zetteln an den Fenstern, einige echt emotionale Momente und einen Plot Twist, der mir den Atem hat stocken lassen. Vor allem konnte mich aber überraschen, wie die Autorin hier das Thema Mental Health eingebaut hat, dass mir auf diese Weise bisher in keinem anderen Buch begegnet ist. Kuralie konnte mich hier mit so einigen Dingen überraschen, die im Nachhinein offensichtlich erschienen, ich aber auf Grund der Konventionen, die uns von der Gesellschaft auferlegt werden, nicht gesehen habe. Dieses Buch hat mich einfach nicht so schnell loslassen können und ist ein absolutes Highlight, dass ich jedem empfehlen kann.
Der Schreibstil von Kuralie war einfach nur unglaublich toll. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war so gefangen in diesem Wirbel aus Spannung, Humor und der leichten melancholischen Stimmung, was für mich das Buch sehr besonders gemacht hat.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn in Zukunft noch mehr Bücher von Kuralie beim Piper erscheinen würden.
Sara kann ihren Nachbarn Lukas auf den Tod nicht ausstehen. Seit Jahren liefern sich beide einen erbitterten Streit, indem sie Zettel mit Beleidigungen in ihre Fenster hängen. Dumm nur, dass ihre Eltern gut befreundet sind und die beiden vor ein Ultimatum stellen: Es dürfen nur noch ernst gemeinte Nettigkeiten ausgetauscht werden, ansonsten müssen beide mit in den Campingurlaub. Zum ersten Mal müssen sich Sara und Lukas mit dem Leben des anderen auseinandersetzen und stellen sich die Frage, warum sie einander so sehr hassen. Eines dürfen sie dabei nie vergessen: Worte können töten …
Ich mochte Sara und Lukas als Protas unglaublich gerne. Sie ergänzen sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktereigenschaften und sind sich gegenseitig eine Stütze gewesen. Sara ist aufbrausend, handelt, ohne lange zu fackeln und will immer mit dem Kopf durch die Wand. Lukas ist eher zurückhaltend, nicht so leicht zu knacken und frisst alles in sich hinein. Ihre Streitereien tragen sie seit ihrer Kindheit miteinander aus und das Hinterfragen ihrer „Freundschaft“ hat sie einander wieder nähergebracht. Was als locker-leichte Geschichte beginnt, entwickelt sich, je näher man dem Ende kommt, zu etwas sehr viel Ernsterem. Die Themen, welche das Buch aufgreift, sind unfassbar wichtig und wurden ganz langsam in den Vordergrund gerückt.
𝐊𝐫𝐢𝐭𝐢𝐤: Leider hat mir der Schreibstil gar nicht zugesagt. Er war mir mit zu vielen unwichtigen Beschreibungen gespickt, sodass sich alles sehr gezogen hat und ich den Text nach der Hälfte nur noch überflogen habe. Von den Nebencharakteren hat niemand wirklich hervorgestochen und die Eltern von beiden fand ich total unsympathisch. Bis zum Schluss weiß ich ebenfalls nicht wie alt die Charaktere eigentlich sein sollen …
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Ein Buch, welches mit tollen Hauptcharakteren und wichtigen Themen überzeugt, mich jedoch nicht gänzlich abholen konnte.
𝐊𝐚𝐭𝐞𝐠𝐨𝐫𝐢𝐞: War gut – 3/5⭐️
Vielen Dank an @betweenpages.piper für das Rezensionsexemplar!🤍