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Der Tengu von Tokio: Urban Fantasy Abenteuer mit japanischer Mythologie im modernen Tokio - Thron der Chrysanthemen Trilogie (Teil 1 von 3)

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Tauche ein in eine fesselnde Welt aus japanischer Mythologie und modernem Abenteuer, in der Leo um mehr kämpft als er je geglaubt hätte - ein Buch, das die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen lässt!

Begleite Leo auf seinem Abenteuer nach Tokio und lass dich vom Land, den Leuten und der japanischen Mythologie verzaubern.



In jeder Legende verbirgt sich ein Stück Wahrheit

Ausgerechnet Tokio! Leo kann es nicht fassen, dass er für sein Auslandssemester nach Japan geschickt wird. Dabei wollte er nichts mehr mit dem Heimatland seiner Eltern zu tun haben. Aber Leo bleibt keine andere Wahl, als sich ins Flugzeug zu setzen und ans andere Ende der Welt zu fliegen.

Dort lernt er die rätselhafte Naomi kennen. Eigentlich soll ihm die Kunststudentin nur die japanische Kultur näherbringen. Doch dann wird Leo Zeuge, wie Naomi einem mysteriösen Mann auf den Fersen ist, der als Tengu – ein japanisches Fabelwesen - verkleidet in Tokio sein Unwesen treibt.

Schon bald deckt Leo ein unglaubliches Geheimnis auf. Die Grenzen zwischen Realität und japanischer Mythologie verschwimmen, als er plötzlich in die Ereignisse verwickelt wird. Leo muss sich beeilen, wenn er den Tengu schnappen und eine Katastrophe verhindern will.

Der spannende Auftakt einer mystischen Fantasy-Trilogie

431 pages, Kindle Edition

Published July 19, 2024

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About the author

Nicolas Mueller

7 books1 follower

Ratings & Reviews

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Community Reviews

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Trude.
184 reviews1 follower
April 5, 2026
Ich kann total verstehen, warum Leute dieses Buch mögen.
Leider habe ich irgendwie keinen Zugang gefunden, gerade weil ich mit Leo nicht warm geworden bin. Er ist meiner Meinung nach oftmals nicht wie ein Mitte zwanzig jähriger Austauschsmasterstudent geschrieben, sondern eher wie ein Austausschüler.
Er möchte ja zunächst nicht nach Japan, es wird aber ersichtlich, dass sich seine Beziehung zu dem Land wandelt, dazu wird gegen Ende beshcrieben, dass er die Conbinis und Getränkeautomaten mag. Ich musste da wirkllich überlegen, ob es eine Szene gab, in der er mal im Conbini war oder regelmäßig besagte Automaten genutzt hat.
Darauf bezugnehmend ist meine Kritik am Pacing. Einerseits war es ein sehr striktes reines Plotpunktabarbeiten, bei dem ich mir gewünscht hätte, man hätte sich mehr Zeit gelassen, um die lesenden mit Leo auch mal "nach Links und Rechts gucken zu lassen" und einfach die Atmosphäre aufzunehmen. Auf der anderen Seite war der Anfang sehr schleppend, im Sinne von fast schon redundant und was mir sehr negativ aufgestoßen ist, ist dass der Klappentext nicht den Einstieg erleichtert und damit die ersten paar Kapitel grob zusammenfasst, sondern das erste Drittel des Buchs vorwegnimmt.

Was sich mir ebenfalls nicht erschlossen hat, war die Beziehung zwischen Leo und Naomi, ich habe da wohl die Memo nicht bekommen, ab der sie befreundet waren und so habe ich nicht nachvollziehen können, warum sie einander so viel bedeuten.

Sprachlich gab es in manchen Abschnitten leider auch einige Wortwiederholungen (Stichwort 6 oder 7 mal Tengu in einem Absatz).

Das hat leider meinen Leseeindruck doch gedrückt, was sehr schade ist, weil der Spannungsbogen definitiv sehr gut gespannt wurde und die Handlung per se interessant ist.
3 reviews
June 3, 2026
Urban Fantasy mit Japanischer Mythologie - Ein Buch wie für mich gemacht. Ich bin mit Percy Jackson aufgewachsen und strebe das Japanologie Studium an, da ich mich Japanische Folklore und Legenden faszinieren, ich war also wie eine Maus die Käse gesehen hat und zugreifen musste!
Leider war es für mich eher eine Mausefalle, als ein Goldgriff.


Das Buch begleitet Leo, einem Masterstudenten der in Deutschland geboren wurde, aber dessen Eltern aus Japan stammen - Und Leo lässt uns oft genug spüren, dass er damit nichts zu tun haben will. Angefangen mit seinem Namen. Sein Gebürtiger, Japanischer, Name lautet "Lian", den er abgelegt hat und sich selbst "Leo" getauft hat. So Klein wie dieser Fakt auch ist, hat mich das alleine das gesamte Buch über gestört, da "Lian" im Japanischen wenn "Rian" heißen müsste, da L und R im Japanischen eben nah beinander liegen und man es auch mit keinen der Kana schreiben könnt. Der Name alleine wirkt nicht Japanisch oder Traditionell und ich habe mich öfters gefragt, ob erwähnt wird, dass seine Tante in Japan ihn "Rian" ruft oder ob drauf eingangen wird, dass es kein Typisch Japanischer Name ist- oder ob da das Wissen über Schrift und Sprache dem Autor gefehlt hat.
Der Erste Teil begleitet Leo in Deutschland, ein Teil der außer Leos Abneigung zu Japan und dem Wissen, dass er einem Mädchen hinterhertrauert nichts groß beiträgt. Wir springen von Plotpunkt zu Plotpunkt, haben keine Zeit uns auszuruhen oder zu beschreiben wie etwas aussieht (ohne eigenes Wissen wie die Distrikte aussahen oder Google nachschlagen steht man oft auf dem schlauch) und genauso sehr springen wir auch von Love Interest zu Love Interest.

Die Beziehung zu Naomi war... Merkwürdig. Der Kuss kam für mich aus dem Nichts. Ich liebe Romance Subplots, und so schön es auch war, dass Naomi Leo Japan etwas näher gebracht hat, war der Wechsel zu "Japan ist doof" zu "Wow ist das alles toll" so schnell, dass ich noch mal nachsehen musste ob es irgendwo eine Stelle gab, in der er etwas Positives gefunden hat, welches NICHT bezogen auf ein Mädchen war, das er gut fand.
Der Werdegang von Naomis Charakter hat mich positiv überrascht, dass der Autor sich dies getraut hat, aber durch die vielen Zeitsprünge, hatte ich keine Chance davon schockiert zu sein. Genau wie Alina in Deutschland Leos Motivation war, in ihrer Nähe zu studieren, war auch Naomis Tod eine Äußere Motivation (er ist irgendwann auch über Alina hinweggekommen, aber ich habe keine stelle gefunden in der es erwähnt wurde, außer ganz am Ende? Aber irgendwann war da dann eben Naomi und er hat nicht mehr getrauert)

Und selbst am Ende, wo ich dachte okay, seine Hauptmotivation ist Naomi und vielleicht zieht sich das jetzt durch alle 3 Bände und er nimmt ihren Platz ein- Taucht ein weiteres Mädchen (Yumi, arbeitet in seinem Stammcafe in Deustchland) auf welches darüber Schockiert ist, dass er Tee statt Kaffee trinkt, sich zu ihm setzt und mit ihm anbändelt - Vermutlich, wird Sie also der Love Interest im zweiten teil.
(Das im Buch sooft erwähnt wird, dass Leute Schockiert sind, dass er Deutsch ist, war auch verwirrend, da es genügend Asiatische Länder neben Japan gibt aus denen man nach Japan anreisen kann. Nicht jeder von Ihnen wird direkt bei der Einreise für einen Einheimischen gehalten, nur weil er Asiatisch aussieht...?)
Ich frage mich was Leos eigene Motivation ist oder was ihn ausmacht, abgesehen von seiner Beziehung zu Japan und den Mädchen.
Das er Yumi auch fragt, woher sie Matcha aufbereiten kann, als ob man das nur in Japan lernen kann, hat mich auch sehr verwirrt.

Der Autor scheint großer Fan der Teezeremonie in Japan zu sein, so ist der Abschnitt, der sich mit dem Traditionellen Tee Riten beschäftigt sehr Detailreich und es wird oft auf verschiedene Teesorten hingewiesen oder wie man den Tee zu trinken hat, ich wünschte nur er hätte diese Liebe zum Detail im Gesamten Buch untergebracht.

Trotzallem, mag ich die Grundidee. die Special Task Force, welche die Übernatürlichen Wesen aus der Normalen Welt fernhält und auch wenn sich manche Teile sehr gezogen haben, bin ich mit dem Buch schnell durchgewesen. Ich werde mir den Zweiten Band auch holen, in der Hoffnung, dass diese Wunderbare Idee noch weiter ausgearbeitet wird, Leo Charaktertiefe bekommt und ich ein wenig mehr von Japan sehen kann.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for coala.
1,583 reviews6 followers
March 18, 2026
Zwischen zwei Welten und uralten Legenden

Leo fühlt sich weder in Deutschland noch mit seinen japanischen Wurzeln wirklich zuhause. Als er nach Tokio reist, um dort Zeit zu verbringen, wird er nicht nur mit seiner Herkunft konfrontiert, sondern auch mit einer Welt, die er nie für möglich gehalten hätte. Zwischen moderner Großstadt und alten Traditionen stößt er auf geheimnisvolle Ereignisse rund um einen Tengu, ein Wesen aus der japanischen Mythologie. Gemeinsam mit neuen Bekanntschaften gerät Leo in ein Abenteuer, das ihn zwingt, sich nicht nur äußeren Gefahren, sondern auch sich selbst zu stellen.

Der Tengu von Tokio verbindet Urban Fantasy mit kultureller Tiefe und schafft damit einen atmosphärischen Auftaktand. Vor allem die dichte Darstellung Tokios kann dabei überzeugen. Neben bekannten Eindrücken werden auch viele kleine Alltagsdetails eingeflochten, die die Stadt lebendig wirken lassen. Die Einbindung der japanischen Mythologie gelingt dabei zudem sehr stimmig. Klassische Yōkai wie Tengu, aber auch weniger bekannte Wesen, sorgen für eine spannende und abwechslungsreiche Fantasy-Ebene, die neugierig macht und sich gut in die reale Welt einfügt. Im Zentrum steht jedoch Leos persönliche Entwicklung. Seine innere Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen wird nachvollziehbar dargestellt und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Selbstakzeptanz ziehen sich spürbar durch die Handlung. Der Schreibstil von Nicolas Mueller ist dabei flüssig und zugänglich, wodurch sich das Buch angenehm lesen lässt. Der Einstieg braucht etwas Zeit, entwickelt dann aber eine gute Spannung und ein mitreißendes Tempo. Kleinere Schwächen zeigen sich in der Ausarbeitung der äußeren Konflikte, die teilweise etwas folgenlos wirken. Dennoch steht klar die persönliche Reise im Vordergrund, was gut zur Geschichte passt.

Roman ist ein atmosphärischer Mix aus Urban Fantasy, japanischer Mythologie und einer berührenden Geschichte über Identität und Selbstfindung, der besonders für Japanliebhaber viele eindrucksvolle Einblicke und eine spannende Reise zwischen Realität und Legende bietet. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Profile Image for Maren.
13 reviews
July 15, 2024
Im Rahmen einer Auslosung wurde mir die Ehre zuteil als eine der Ersten den Tengu von Tokyo in der E-Book Version zu lesen.

Da der Autor selbst in Tokyo war, sind die Umschreibungen sehr detailgetreu und bildhaft umgesetzt. Ich konnte mir jede Szene sehr gut vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig, an einigen Stellen aber etwas abgehackt. Die Geschichte nimmt nur langsam Fahrt auf, es lohnt sich aber dran zu bleiben.

Als Charakter fand ich Leo anfangs etwas unsympathisch und vorurteilhaft gegenüber anderen, aber über den Lauf der Geschichte hat er sich deutlich gebessert. Besonders seine Vergangenheit und die Berührungsangst mit Japan machen ihn greifbarer und menschlicher. Die Freunde von Leo spielen keine große Rolle in der Geschichte. Aber vielleicht kommt das noch in den nächsten Bänden. Naomi finde ich von Anfang an sympathisch und cool. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und unterstützt Leo sehr. Die Romanze zwischen den beiden war für mich leider nicht wirklich nachvollziehbar. Erst mochte Leo Naomi nicht und dann fand er sie plötzlich toll. Mir hat die Entwicklung gefehlt oder man hätte den love interest ganz weglassen können, denn als Freunde hätten die beiden auch funktioniert. Umso mehr hat mich der Tod von Naomi überrascht. Eine Weile dachte ich noch sie kehrt vielleicht zurück oder ist gar nicht tot.

Mit dem Tod von Naomi kommt der Tengu ins Spiel und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Als Leser fragt man sich, wer hinter der Maske steckt und was die wahre Identität des Tengu ist. Zumal Leo als Einziger mit dem Tengu sprechen kann. Auch wenn Leo am Ende des Buches wieder nach Deutschland zurückkehrt, so ist sein Abenteuer in Japan noch nicht zuende. Der Band endet mit einem ziemlichen Cliffhanger und macht Lust auf mehr.

Fazit: Ein gelungener Auftakt einer Trilogie mit kleinen Schwächen und detailgetreuer Beschreibung von Japans Kultur und Landschaft. Band 2 werde ich auf jeden Fall lesen, weil ich wissen will wie es mit dem Tengu und Leos neuentdeckter Faszination für Japan weitergeht :)
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for aki.
820 reviews15 followers
April 24, 2026
Ich muss gestehen, dass ich etwas zwiegespalten bin, was dieses Buch angeht. Der Hintergrundaspekt der japanischen Mythologie hat mir wirklich gut gefallen und sie war auch der Grund, warum ich hauptsächlich zu dem Buch gegriffen habe.
Mit Leo als Protagonist hatte ich anfangs allerdings wirklich meine Probleme. Er wirkt nicht wie ein typischer Student, sondern eher wie ein Teenager, der noch nicht so richtig weiß, wohin er im Leben eigentlich will.
Der Storyverlauf plätschert anschließend nur so vor sich hin und bringt gerade zu Anfang nicht wirklich viel Spannungselemente mit sich. Vielmehr dreht es sich um Leos Verhältnis zu seiner japanischen Vergangenheit und seinem Betreben, dort auf gar keinen Fall hinreisen zu müssen.

Erst im Laufe der Geschichte hat sich auch die japanische Mythologie herauskristallisiert und das wiederrum hat mir sehr gefallen. Und mir auch wieder neues Hintergrundwissen vermitteln konnte. Der Tengu, der als Himmelshund als geflügeltes Wesen gilt, hat datzu beigetragen, dass auch Leo sich in eine Richtung entwickelt hat, die mir am Schluss des Buches nicht mehr ganz so negativ aufgefallen ist. Er konnte mich zwar nicht komplett von sich und seinem Handeln überzeugen, aber er ist auch auf eine Art und Weise über sich hinausgewachsen, die seine Lernfähigkeit unter Beweis gestellt hat.

Unter dem Hauptthema der japanischen Mythologie hat mich das Buch war überzeugen können, aber die Charaktere blieben viel zu blass. Leo und Naomi, aber auch andere Nebencharaktere. Obwohl man merkt, dass Nicolas Mueller's Herzblut in diesem Buch steht, konnten der Schreibstil und die teilweise vor sich hinplätschernde Handlung mich nicht ganz so sehr überzeugen, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte.
Wer sich allerdings mit dem Thema japanische Mythologie beschäftigen will oder noch mehr darüber erfahren will, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.
Für mich war es leider nicht der richtige Zeitpunkt. Oder nicht das richtige Buch.
Profile Image for Brina.
676 reviews
July 12, 2026
Erster Eindruck zum Buch:
Der erste Eindruck hat mich etwas verschreckt, weil man den Protagonisten erstmal von einer nicht so positiven Seite kennenlernt, wie man es eigentlich gewöhnt ist, damit man ihn erstmal auf neutrale Weise kennenlernen kann.

Meine Meinung:
Ich habe von Anfang an gehofft das Leo an Sympathien gewinnt, denn der erste Eindruck war sehr irritierend. Er war anstrengend. Als sich die etwas legte, hatte ich das Gefühl das noch eine Entwicklung kommen könnte, die es für mich verständlicher macht, woher diese Abneigung kommt. Man bekommt Einblicke in die japanische Mythologie, aber ein bisschen mehr Details hätte ich mir dann doch gewünscht, manche Erklärungen waren nur grob angerissen und das war es dann auch schon. Die Geschichte hat für mich lange gebraucht, bis sie für mich interessant genug war, um weiterlesen zu wollen. Einige Fragen sind noch offen, manche die mit der Zeit beantwortet werden müssen und jene dessen Antworten ich gebräucht hätte, um zu Band 2 greifen zu wollen. Alles in allem hat es sich nicht ganz rund angefühlt und die Begeisterung der japanischen Mythologie war mir zu wenig vertreten. Leo hat zwar noch eine Entwicklung durchlebt, über die ich etwas überrascht war, aber letzendlich kam sie mir zu spät in der Geschichte um meinen Gesamteindruck stark zu verändern.

Protagonist:
Leo ist sehr undurchsichtig und reagiert sehr aufbrausend, wenn es um seine Herkunft geht. Gut gelaunt zu sein, scheint bei ihm rar zu sein. Seine Hintergründe und wie es dazu kam, das er so fühlt wie er es tut, war für mich nicht nachvollziehbar, da mir da der Einblick dafür gefehlt hat. Ich hatte das Gefühl das er sich noch nicht selbst gefunden hat und trotz seines Alters oftmals trotzig reagierte, in Situationen die das nicht gerechtfertigt haben.

2,5 Sterne
Profile Image for Elke.
1,968 reviews42 followers
March 31, 2026
Sollte ich das Buch mit einem Wort beschreiben, wäre es vielleicht: ausbaufähig. Die Idee der Story und vor allem die zugrundeliegende japanische Mythologie haben mich sehr fasziniert, aber die Umsetzung weist doch einige Schwächen auf. So ist Leo erwachsener Student, der auch mal Sake trinkt, benimmt sich aber und klingt wie ein jüngerer Teenager. In der ersten Hälfte ist er ein nörgeliger Miesepeter, der andauernde kritisiert was ihm nicht passt, dabei aber relativ passiv rüber kommt statt selbst etwas zu entscheiden.. Das bessert sich zum Glück im Verlauf der Geschichte, als Leo merkt das Tokio doch gar nicht so übel ist wie er es sich eingeredet hat. Trotzdem hatte ich in meinem Kopf immer das Bild eines 15-16 jährigen Jungen, nicht das eines erwachsenen jungen Mannes. Abgesehen davon hat das Buch viele Längen, in denen gefühlt gar nichts passiert. Es braucht weit über die erste Hälfte, bevor es interessant und vor allem spannend wird. Davor gibt es zwar viel informative Details über Tokio, Tee und anderes, und man merkt wie begeistert der Autor sein Faible für Japan mitteilen möchte, doch die Handlung treibt das leider so gar nicht voran. Auch fehlte mir dann letztlich ein Glossar, in dem man verschiedene Begriffe noch einmal genauer erklärt bekommt. Die Idee mit dem Tengu hingegen fand ich klasse, andersartig und ja auch ein wenig exotisch, bringt sie mir doch die japanische Mythologie näher, mit der ich mich bisher kaum beschäftigt habe. Darüber möchte ich gerne noch mehr erfahren, was hoffentlich in der Fortsetzung geschieht. Dafür wünsche ich mir auch, das Leo erwachsener dargestellt als es im ersten Band der Fall ist. Dann stürze ich mich gerne wieder mit Leo in die Fabelwelt Tokios.
Profile Image for Shizu  Reads.
276 reviews1 follower
September 25, 2024
An Titel und Cover kam ich einfach nicht vorbei. Beides absolut ansprechend und passend.

Der Einstieg ins Buch liest sich gut, allerdings braucht die Geschichte eine Weile, um richtig in Fahrt zu kommen. Doch was sofort auffällt, ist die große Liebe des Autors zu Japan. Die detaillierten Beschreibungen und die Verflechtung japanischer Mythologie mit der Handlung haben mir große Freude bereitet.

Allerdings gibt es im Mittelteil immer wieder Längen, die das Tempo etwas ausbremsen, doch nach gut der Hälfte zieht die Spannung spürbar an, und das Buch wird zunehmend unterhaltsamer.

Mit der Hauptfigur Leo hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten. Er blieb mir lange Zeit distanziert, sodass es eine Weile dauerte, bis ich mit ihm warm wurde. Auch die anderen Charaktere wirken eher schemenhaft, was jedoch für den Verlauf der Geschichte in Ordnung ist.

Alles in allem ein solides Buch, das seine Stärken vor allem in der Atmosphäre und den japanischen Bezügen hat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!
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