Nicht zu wissen, ist manchmal schwerer zu ertragen als zu wissen
Familie bedeutet für Isa: sie, ihr Vater, ihr jüngerer Bruder Ben und ihre Pflegegeschwister Alexander und Sera. Mehr braucht sie nicht. Doch dann verschwindet Ben auf der Suche nach ihrer Mutter in der Provence, und für Isa steht fest, dass sie verhindern muss, dass ihre Mutter die Familie noch einmal zerstört. So, wie Adéle es schon einmal getan hat, als sie vor vielen Jahren einfach abgehauen ist. Um Ben zu finden, muss Isa sich jedoch den Geheimnissen ihrer Familie stellen. Geheimnisse, die nicht nur die verwirrenden Gefühle zwischen Alexander und ihr bedrohen, sondern auch dazu führen, dass Isa alles infrage stellen muss, was sie über sich selbst und ihr Leben zu wissen glaubte …
In ihrem neusten Werk entführt uns die Autorin nach Frankreich und wählt somit ein traumhaftes Setting, von dem die Buch Welt leider nicht genug zu bieten hat. Die malerischen Details gaben mir das Gefühl mit meinen eigenen Beinen in Paris oder der Provence zu sein.
Der Schreibstil mag einfach gehalten sein, dennoch zogen mich die Worte in den Bann. Ich verlor mich in den unzähligen Facetten der zahlreichen Emotion, litt und fühlte so vieles zugleich, ob der tiefen Gefühle, die mein Herz packten.
Diese Geschichte besticht durch seine Geheimnisse und deren Enthüllungen, die mir den Atem raubte. So darf man hier keine rasante Storyline erwarten, sondern Bedächtigkeit und Ruhe. Manchmal ging es mir jedoch etwas zu langsam und die Entwicklungen fühlten sich zäh an. Doch dies ist nur eine kleinere Kritik.
Die Charaktere sind durch ein Band miteinander verbunden, das seinesgleichen sucht. Insbesondere die Geschwister Isa und Ben, sowie die Pflegegeschwister Alexander und Sera. Ihre Dynamik hat mich zutiefst berührt. Wir erleben hier eine Geschichte über Selbstfindung und vor allem zeigt der Roman, dass eine Familie mehr ausmacht als eine Blutsverwandtschaft, und dass man entscheidet, wer man sein will.
Fazit
Everything we left unsaid ist eine hochemotionale, nachdenklich stimmende Geschichte, die wichtige Themen anspricht. Diese besondere Story kann ich jedem wärmstens empfehlen.
Ein Jungendroman voller Rätsel, Familiengeheimnisse, einer geheimnisvollen Suche und verbotener Gefühle.
#Everythingweleftunsaid war zweifelsohne ein Buch mit vielen Ebenen. Im Vordergrund steht das mysteriöse (Wieder)Auftauchen einer Mutter, die ihre Familie vor etlichen Jahren verlassen hat und damit einhergehend kommen in unserer Protagonistin Isa vielschichtige Emotionen hervor, die nicht alle positiver Natur sind, denn Isa ist mit der Kontaktaufnahme einer Mutter, die sie nie kennengelernt hat schlicht und ergreifend überfordert. Eigentlich möchte sie nichts lieber als die Existenz ihrer Mutter wieder vergessen, als jedoch ihr kleiner Bruder nach einem Treffen mit ebendieser verschwindet stürzt sich Isa mit ihrem Pflegebruder Alexander kopflos in die Suche, die schon bald zu einer dramatischen Schnitzeljagd voller Gefühlschaos wird. Denn nicht nur das plötzlich Auftauchen ihrer Mutter sorgt in Isa für einen Zwiespalt. Es gibt da auch noch diese brodelnden Gefühle für ihren Pflegebruder, die sie nicht länger unterdrücken kann und die auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheinen...
Everything we left unsaid ist dramatisch, gefühlvoll, hier und da sogar ein wenig gruselig für Isa, weil es so viele Dinge gibt, die scheinbar nicht zu erklären sind und in Isa ein ganz ungutes Gefühl hervorrufen. Ich fand es interessant all diese Wendungen aus Isas (und Alexanders) Sicht zu sehen, denn Isa ist ein Charakter, der sehr vielschichtig ist. Und das ist tatsächlich auch das was diesen Roman ausmacht; er ist vielschichtig, gefühlvoll und beschäftigt sich in erster Linie mit der Gefühlswelt der jungen Isa, die besonders für ein jüngeres Publikum in meinen Augen umso nachvollziehbarer ist. Thrillerelemente oder Action sucht man hier vergebens, dafür blickt man in Abgründe, taucht in verborgene Erinnerungen und sieht sich mit der menschlichen Psyche konfrontiert. Das alles fand ich wirklich spannend und ist in meinen Augen mit einem angenehmen Schreibstil und ein wunderschönes Setting in Südfrankreich abgerundet.
Wie es um die Gefühle zwischen Isabella und Alexander steht verrate ich natürlich nicht, nur so viel: Auch hier kommt das ein oder andere Geheimnis ans Licht, dass die Sache nicht gerade einfacher gestaltet.👀
Insgesamt fand ich das Buch schön und die Thematik spannend, denke allerdings, dass ich nicht mehr ganz die Zielgruppe bin und dass mein jüngeres Ich dieses Buch noch einmal besser gefunden hätte. Das Ende fand ich wirklich süß, hätte mir hier jedoch ein wenig mehr Romance gewünscht und ein wenig mehr zum Gefühlsleben von Alexander, insbesondere gegen Ende. 😊
Das Cover des Buches "Everything we left unsaid" von Kathrin Lange gefällt mir gut und erinnert mich an die geflickte Schale in Adeles Wohnwagen und das Zitat "We are all broken.That's how the lights get in!" Die Farbgebung ist in sich stimmig aber lässt eher auf eine "schöne, sanfte und wohlige Geschichte" hoffen, was aufgrund der Schwere der Themen nicht gegeben ist.
Dennoch ist das Buch in einfacher Sprache gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Story eintauchen. Die präzise beschriebenen Emotionen der einzelnen Charaktere machen das Buch zu etwas ganz besonderem und lassen den Leser Teil der Geschichte werden.
Die Geschichte handelt von den Geschwistern Ismena und Benjamin, die zusammen mit ihrem Vater Johann und ihren beiden Adoptivgeschwistern Alexander und Sera in Paris leben. Als plötzlich ein mysteriöses Päckchen an Johann, Isa und Ben geliefert wird, welches Isa aus dem Briefkasten holt und alleine heimlich öffnet, gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Sie verbrennt den Brief sowie die gesendete Spieluhr mit der Melodie "Sur le pont d'Avignon..." die ihr eine beängstigende Gänsehaut und merkwürdige Gefühle bereitet. Und als Ben plötzlich von seiner Klassenfahrt aus der Provence anruft und berichtet, dass er seine Mutter Adele getroffen hat und Johann auf Isa's Nachfrage bezüglich der Kinderliedes äußerst seltsam reagiert, beschließt sie ihrem Bruder nachzureisen. Zusammen mit Alexander, für den sie mehr als nur "geschwisterliche Gefühle" empfindet, tritt sie die Reise ins Unbekannte an und schon bald wird sie von den ganzen Eindrücken und den plötzlich erwachenden Erinnerungen an ihre Kindertage übermannt.... Zusammen mit Ben und Alexander versucht Isa, ihre Wurzeln zu ergründen und zu verstehen, warum ihr Vater sie bislang alleine aufzog und kaum ein Wort über ihre Mutter verlor....
Diese Story hat es wahrlich in sich. Ich war gefesselt, schockiert, traurig berührt und von den unzähligen Emotionen erfasst. Es tat fast körperlich weh, diesen Schmerz und diese unbändige Zerrissenheit die Isa und auch Alexander verspürt zu ertragen. Die Ängste und das plötzliche Erkennen der Realität sowie die furchtbare Qual zu ertragen, dass die große Liebe eventuell doch ein Blutsverwandter sein könnte den Isa niemals so lieben dürfte, wie sie es tut zerreißt einem beim Lesen das Herz. Ich war von Anfang bis zum Schluss von der Geschichte in den Bann gezogen und konnte das Buch kaum beiseite legen. Meine absolute Leseempfehlung!
Achtung, das wird eine negative Rezension, wenn du das nicht magst, les nicht weiter, aber bedenke daran ,es ist nur meine Meinung, vielleicht könnte es dir gefallen.
F: Wie sollte ein Jugendbuch für dich sein ?
Das ist mein erstes Buch von Kathrin Lange ,,Everything we left unsaid” und ja, bei mir subt noch eins von dieser Autorin und nach diesem Buch hege ich keinerlei Bedürfnisse weiter, irgendwas von ihr zu verfolgen.
Ich liebe Jugendbücher,wegen der jungen Protas und auch den anderen Blickwinkel zu betrachten, die Erwachsene halt irgendwann verlieren und hier keine Ahnung, ist die Handlung sehr enttäuschend und dazu ist dieser jugendliche Charme nicht vorhanden.
Irgendwie hab ich mir eine hochemotionale plus richtig schöne, verbotene Love Story erhofft vom Klappentext und bekomme einfach keine Unterhaltung, eher heiße Luft .. Die Dialoge sind flach ,zu fast keinen der Figuren konnte ich irgendwie eine Verbindung spüren ein wenig mit Alexander ,aber sonst nichts.Ziemlich plump erzählt, auch die Nebenfiguren bleiben blass.Die dritte Erzählperspektive hat mir hier überhaupt nicht gefallen, hat noch mehr Distanz zu den Figuren geschaffen und ich habe einfach schlechte Laune gehabt.
Hab das Buch bis Seite 210 gelesen und dann die letzten beiden Kapitel ,ja gut das ich auf mein Instinkt gehört habe und mich nicht weiter gequält habe.
Eins der schlechtesten Bücher im Bereich Jugendbuch.
PS: Auch dieser Jargon ,er wirkt ziemliche erschossen ist nicht so mein Ding .Oder sagt man das nur in Frankreich oder Jugendlichen?
Pps; Ich finde es echt schade ,wie man eine anfängliche cute forbidden Love Story so vernachlässigt. Ich habe nichts gefühlt .
Kann es nicht empfehlen.
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag!
Dieses Buch ist schwer zu beschreiben. Am Anfang habe ich überlegt es abzubrechen, aber ich schleppte mich dahin. Es war wirklich nicht der Spannende Anfang den ich mir erwartet habe. Mit der Zeit wurde es besser, die Figuren wurden lebendiger und handelten auch nachvollziehbarer. Leider fand ich die Storyline teilweise etwas unpassend, bzw. Die Beziehung zwischen Isa und Alexander, da diese als Bruder und Schwester aufgewachsen sind und eben auch im gleichen Haus leben. Etwas unpassend, man hätte einen anderen Jungen für sie nehmen können... Allerdings trotzdem lesenswert, wenn man den Anfang überwunden hat wirklich tolles Buch
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