"...liner Roma...": Der Titel ist Programm. Die literarische Montagetechnik nutzend, erzählt Joachim Ringelnatz in seinem Großstadtroman fragmentarisch über das Berlin zur Zeit der Wirtschaftskrise. Die Unvollständigkeit des Titels spiegelt sich dabei in seiner Erzählung über den mittellosen Dichter Gustav, der sich mittels amouröser Bekanntschaften über Wasser hält. Eine atmosphärische Geschichte für Fans von Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz", John Dos Passos "Manhattan Transfer" und Babylon Berlin. -
Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Gustav Bötticher) war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist. Er war bekannt zur Zeit der Weimarer Republik, stand an Popularität den Comedian Harmonists in nichts nach und zählte Schauspieler wie Asta Nielsen und Paul Wegener zu seinen engen Freunden und Weggefährten. Sein teils skurril, expressionistisch, witzig und geistreich geprägtes Werk ist noch heute bekannt.
Musste es für die Schule lesen und fand es erstmal schrecklich, weil sehr vieles unerklärt bleibt und es nicht wirklich einen roten Faden gibt, es ist sehr schwer, die Geschichte zu verstehen. Zu wissen, dass es in der Geschichte um das Chaos Berlins geht und um den Strom des Großstadtlebens, hat mir aber enorm geholfen, mich auf die Geschichte einzulassen, weshalb sie sich für mich dann wie ein (sehr langes) Gedicht las, in dem sich durchaus einige Weisheiten finden lassen.