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264 pages, Paperback
First published January 1, 1997




'- Wer bist denn du?, fragte Robert.
Der Mann schrie ihn überraschend laut an:
- Ich bin der Zahlenteufel!
Aber Robert hatte keine Lust, sich von einem solchen Zwerg etwas gefallen zu lassen.
- Erstens, sagte er, gibt es gar keinen Zahlenteufel.
- So? Warum redest du dann mit mir, wenn es mich überhaupt nicht gibt?
- Und zweitens hasse ich alles, was mit Mathematik zu tun hat.
- Warum denn das?
- Wenn zwei Bäcker in sechs Stunden 444 Brezeln backen, wie lange brauchen dann fünf Bäcker, um 88 Brezeln zu backen? So ein Blödsinn, schimpfte Robert weiter. Eine idiotische Art, die Zeit totzuschlagen. Also verschwinde! Hau ab!' p.11-12
'- Setz dich doch, Robert, sagte der Zahlenteufel. Diesmal war er überraschend freundlich.
- Wo denn? Auf einem Pilz?
- Warum nicht?
- Das ist doch albern, beschwerte sich Robert. Wo sind wir hier überhaupt? In einem Kinderbuch?' p.30
'Noch ganz benommen sagte er zu seiner Mutter:
- Weißt du, wann ich geboren bin? 6 x 1 und 8 x 10 und 9 x 100 und 1 x 1000.
- Ich weiß nicht, was mit dem Jungen los ist in letzter Zeit, sagte Roberts Mutter, schüttelte den Kopf und hielt ihm eine Tasse Kakao hin.
- Damit du wieder zu Kräften kommst! Du redest ja ganz wirres Zeug.
Robert trank seinen Kakao und hielt den Mund. Alles, dachte er, kann man seiner Mutter unmöglich erklären.' p.46
'- Ja, mein Lieber, manchmal frage ich mich selber, wo die Mathematik aufhört und die Hexerei anfängt.
- Phantastisch. Hast du das eigentlich alles erfunden?
- Nein.
- Wer denn?
- Weiß der Teufel!' p.142
'Ach ja, sagte sich Robert, es ist immer dasselbe. Im Traum kriegt man die besten Torten zu essen, und wenn man Glück hat, bekommt man sogar einen goldenen Stern um den Hals gehängt, aber kaum ist man aufgewacht, ist alles wieder weg.
Als er aber im Schlafanzug im Bad stand und sich die Zähne putzte, kitzelte ihn etwas auf der Brust, und als er nachsah, fand er dort einen klitzekleinen fünfzackigen Stern an einem dünnen goldenen Kettchen.
Er konnte es kaum glauben. Diesmal hatte das Träumen wirklich etwas gebracht!' p.249-250
...But as he stood in front of his mirror in his pajamas, brushing his teeth, he felt something tickling his chest and looked down to see a tiny five-pointed star on a thin golden chain. He couldn't believe his eyes. This time his dream had come true! ...After he'd dressed, he took the chain off and stuck it in his pocket: he didn't want his mother asking silly questions. ...Where'd that star come from? she'd want to know the minute she saw it. Boys don't wear jewelry! ...How could he tell her it was the emblem of a secret order?