Der neue Krimi von Bestsellerautor Stefan Wollschläger
Sieben Schlüssel = sieben Türen
Am Morsum Kliff auf Sylt wird die Leiche eines Mannes gefunden. Wer hat Christoph Döring am Vorabend seines fünfzigsten Geburtstags erschossen? Das ist ein Fall für die neu formierte Mordkommission in Flensburg. Die junge Kriminalhauptkommissarin Liv Seemann wird ins kalte Wasser geworfen und muss nicht nur einen herausfordernden Fall lösen, sondern auch die Kollegen während der Arbeit kennenlernen.
Die einzige Spur zum mutmaßlichen Täter ist ein Schlüsselbund. Welche Türen öffnen die sieben Schlüssel? Was bedeuten die Gegenstände, die an dem Schlüsselbund hängen? Ein Haifischzahn, ein besonderes Kreuz und ein Pfeifenputzermännchen. Jede Tür verbirgt eine Überraschung und Liv stößt auf Menschen mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten. Langsam fügen sich die Puzzleteile zu einem Bild zusammen, mit dem niemand gerechnet hat.
„Sylter Schlüssel“ ist ein geheimnisvoller Küstenkrimi. Liv Seemann löst ihren ersten Fall auf Sylt und lernt die nördlichste deutsche Insel lieben.
Stefan Wollschläger ist in Berlin geboren und hat evangelische Theologie studiert, was ihn nach Freiburg und Münster führte. Zur Zeit lebt er in Osnabrück, von wo er immer wieder zur Nordsee fährt, um die Küste und die ostfriesischen Inseln zu erkunden. Schon als Jugendlicher hat er mit Leidenschaft geschrieben und gezeichnet. Die Ergebnisse hat er stets am Ende eines Jahres gebunden, kopiert und als Weihnachtsgeschenke unter die Verwandten gebracht. Er hat schon für den BLITZ-Verlag geschrieben und veröffentlicht aktuell Ostfriesenkrimis unter seinem eigenen Namen.
Sein Krimi „Friesenkunst“ war einer der beiden Gewinner beim e-ditio Independent Selfpublishing Award 2016 und wurde zu einem Kindle Jahresbestseller 2016 in der Kategorie Krimi/Thriller.
"Sylter Schlüssel" von Stefan Wollschläger ist ein spannender Kriminalroman, der auf der malerischen Insel Sylt spielt. Liv Seemanns erster Fall.
Auf Sylt wird die Leiche von Christoph Döring gefunden, der am Vorabend seines fünfzigsten Geburtstags erschossen wurde. Die einzige Spur ist ein Schlüsselbund mit sieben Schlüsseln und ungewöhnlichen Anhängern unter anderem einem Haifischzahn und einem Pfeifenputzermännchen.
Hinter jeder Tür, die die Schlüssel öffnen, verbergen sich Überraschungen und Geschichten von Menschen mit außergewöhnlichen Lebensläufen. Stück für Stück setzt sich das unerwartete Gesamtbild zusammen.
Die junge Kriminalhauptkommissarin Liv Seemann übernimmt diesen Fall für die neu formierte Mordkommission in Flensburg. Sie muss nicht nur den Täter finden, sondern sich auch in ihrem neuen Team zurechtfinden.
Der Text liest sich flüssig. Der Schreibstil ist sehr plastisch, so dass man eine gute Vorstellung bekommt. So ist man sofort mitten im Geschehen. Die kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so dahin fliegen.
Die verschiedenen Handlungsstränge sind sehr gelungen und geben eine gute Mischung. Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander.
Liv und Timo sind sehr angenehm und sie geben ein hervorragendes Team ab.
Die Geschichte erinnert etwas an eine Schnitzeljagd. Es wird nie langweilig und immer wieder finden die Ermittler neue Orte mit Hinweisen.
Das Ende passt super zu dem sehr spannenden Buch. Mir haben die unterschiedlichen Geschichten der einzelnen Personen und wie sie schlussendlich alle zusammen gepasst haben sehr gefallen. Liv und Timo sind sehr gut zusammengewachsen. Ich hoffe es gibt noch viele weitere spannende Fälle mit den beiden.
Meine Meinung: Stefan Wollschläger präsentiert uns hier ein neues Ermittler-Duo. Liv Seemann und Timo Freitag, auf den ersten Blick total gegensätzlich und trotzdem ergänzen sie sich als Team gut. Ich hoffe, dass wir in den Folgebänden mehr über die Ermittler selbst erfahren werden.
Der Fall, tja, es ist so wie gehabt, Stefan Wollschläger führt mich immer wieder auf falsche Fährten, da kommen Verdächtige ins Spiel, die sich als harmlos entpuppen und man kommt der Lösung nur Schlüssel- bzw. schrittweise näher. Toll fand ich, wie man mit jedem der 7 Schlüssel und der Schlüsselanhänger langsam etwas näher an die Auflösung des Falls kam. Obwohl ich wieder mal bis zum Schluss im Dunkeln getappt bin.
Der Schreibstil von Stefan Wollschläger ist spannend und unterhaltsam. Den Spannungsbogen hat er permanent hochgehalten mit überraschenden Wendungen.
Ich freue mich schon auf weitere Fälle von Seemann und Freitag und vergebe 5 von 5 Sterne.