Wenn das Leben zur Überlebensgeschichte wird Alles fängt mit einer bleiernen Müdigkeit an. Doch Lilli hat keine Zeit, müde zu sein. Seit sie denken kann, muss sie sich mehr anstrengen als andere. Zu Hause, weil sie und ihre Mutter zu zweit zurechtkommen müssen. In Freundschaften, weil sie nie so richtig dazugehört. In der Schule, weil sie im- mer die Zahlen verdreht. Jetzt, wo Lilli kurz vor der Matura steht, kann sie ihre Müdigkeit nur ignorieren. Bis zum Zusammenbruch. Lillis Herz, stellt sich heraus, schlägt nicht schnell genug, sie benötigt einen Herzschrittmacher. Bislang hatten Lillis Probleme alle mit dem Leben zu tun. Plötzlich muss sie ums Überleben kämpfen ... Als reichte das nicht, trennt sich kurz vor der Operation ihr Freund von ihr. Und ein gebrochenes Herz kann auch ein Herzschrittmacher nicht heilen. Ein ergreifender Debütroman voller Humor über eine junge Frau, die, während sie gerade erst ins Leben findet, dem Tod ins Auge blicken muss. Und die sich härter und früher als die meisten Menschen mit der Frage konfrontiert sieht, was am Ende wirklich zählt.
„Gratulieren müsst ihr mir nicht“ ist ein ergreifender, mutiger und vor allem zutiefst persönlicher Roman, der von Problemen erzählt, mit denen sich andere erst viel später im Leben, oder auch gar nicht, konfrontiert sehen. Gleichzeitig schafft es Lilli Polansky, ihr Schicksal in einer wunderbaren Portion Schmäh zu verpacken, den sie trotz allem nicht verloren hat. Es ist ein wunderschön geschriebener, inspirierender und mutmachender Roman, und es war mir eine Ehre, ihn zu lesen. Ich werde Lilli nicht zu ihrem Herzschrittmacher gratulieren - aber ich gratuliere ihr zu diesem Buch.
Ein ergreifender und aufrührender Roman ist Lilli Polansky hier gelungen. Unglaublich,was diese junge Frau in ihrem Leben schon durchmachen musste ohne dabei den Humor zu verlieren. Unbedingte Leseempfehlung!
Lilli Polansky erzählt in ihrem Debütroman ihre eigene (Krankheits-)geschichte, die so krass ist, wie sie sich nur das Leben selbst ausdenken kann. Wir begleiten die unglaublich starke Lilli durch ihre Schulzeit und die Zeit danach – bis zur erschüttern Diagnose und allem, was sie danach bewältigen und wofür sie kämpfen muss.
🫀darum geht’s: Alles fängt mit einer bleiernen Müdigkeit an. Doch Lilli hat keine Zeit, müde zu sein. Seit sie denken kann, muss sie sich mehr anstrengen als andere. Zu Hause, weil sie und ihre Mutter zu zweit zurechtkommen müssen. In Freundschaften, weil sie nie so richtig dazugehört. In der Schule, weil sie immer die Zahlen verdreht. Jetzt, wo Lilli kurz vor der Matura steht, kann sie ihre Müdigkeit nur ignorieren. Bis zum Zusammenbruch. Lillis Herz, stellt sich heraus, schlägt nicht schnell genug – sie benötigt einen Herzschrittmacher. Bislang hatten Lillis Probleme alle mit dem Leben zu tun. Jetzt muss sie plötzlich ums Überleben kämpfen …
Ich mochte die Geschichte sehr und habe beim Lesen sooo viel gefühlt. Es geht um Erwartungen, denen viele junge Menschen täglich begegnen, um Liebeskummer, Einsamkeit und das Gefühl nie irgendwo richtig dazuzugehören, um Zukunftsängste, Orientierungslosigkeit und Depression – einmal das Komplett-Paket an heftigen Emotionen also (und daher auch sicher nicht für jede:n)❤️🩹
Aber trotz der schweren Thematik schafft es der Roman durch seinen lockeren und humorvollen Schreibstil, nicht zu sehr ins Negative abzudriften. Lilli Polansky ist eine tolle neue und junge Stimme der deutschsprachigen Literatur. Ihr Debütroman erinnert an die Bücher von Caroline Wahl – ein Tipp also für alle, die nach etwas ähnlichem suchen 👀
Fazit: Ein sehr bewegendes Buch mit viel Tiefgang und Stärke, das sowohl zum Lachen als auch zum Weinen bringt, vor allem aber bewusst macht, was für ein Privileg es ist, gesund und am Leben zu sein. Große Leseempfehlung!
„Ich denke, dass ich keine Lust auf andere Leute habe, dass ich dich doch brauche(…) und vielleicht bin ich dir zu viel, vielleicht sind es die Diagnosen, die Schwere, vielleicht ist es das Nachfragenmüssen nach jedem Arzttermin, vielleicht der Knoten in meinem Hals (…) und die Schwere in mir.“
„Du glaubst, die Sache wäre jetzt geklärt, nur ein kleiner Ausrutscher, nur ein Körnchen Wahrheit zwischen deinen Berührungen und den Ich-liebe-dichs, und du wunderst dich, dass ich an diesem Abend nicht mit dir schlafen will. Ich liege wach neben dir, es ist Valentinstag und ich spüre, dass es bald vorbei sein wird. Es ist unser letzter wirklich guter Tag, und wir kochen.“
Ein zutiefst bewegendes Buch, das ich regelrecht verschlungen habe! Eine unglaubliche Überlebensgeschichte, die kaum zu glauben ist. Packend erzählt und immer wieder von Humor durchzogen – eine sehr gelungene Mischung. Insgesamt ein starkes Debüt, das Lust auf mehr macht.
Ich tue mir schwer, das Buch zu bewerten, da ich wahnsinniges Mitgefühl für die Protagonistin empfinde. Aber trotzdem war ich ab der Mitte einfach genervt und wollte endlich fertig sein. Ich finde den Schreibstil gut und wortgewandt, aber die Zeitsprünge verwirrend und der Wechsel zur direkten Anrede des Exfreundes fand ich irritierend. Ich kann absolut nachvollziehen, dass man mit dieser Krankheitsgeschichte traumatisiert ist. Die Protagonistin beschreibt sich selbst als hypersensibel und schüchtern und ja, so ist sie auch. Trotz allem Verständnis dafür ist es irritierend zu lesen, dass jede Handlung ihrer Mitmenschen falsch ist. Alles ist zu viel, zu wenig, zur falschen Zeit. Nie sagt sie etwas, oder steht für sich ein, alles wird still ertragen. Der Versuch der humoristischen Auflockerung einer schrecklichen Krankenhauserfahrung basiert zum Großteil darin, sich über die MitpatientInnen auszulassen. Auch Schule und Studium kommen mehr als schlecht weg. Mit viel Ironie wird die Umwelt kommentiert, während die Protagonistin bei sich selbst nur ihr Leid sieht. Absolut verständlich und ich bin froh, dass am Ende eine Therapie und medikamentöse Behandlung stehen und ihr alle Ressourcen offenstehen. Ich zweifle das Erlebnis der Protagonistin keineswegs an. Aber wenn man mit so vielen Details medizinische Prozeduren beschreibt, wäre ein Fact Check schon angebracht gewesen. Man muss das alles als Laie (sowohl als Patientin, als auch als Autorin) nicht selber wissen oder am Ende korrekt wiedergeben können, wenn man so schwer krank war. Vieles wird aber im Buch falsch eingeordnet oder schlichtweg inkorrekt beschrieben. Ein neutrales Paar Augen mit Fachkenntnis hätte hier viel entwirren können. Ich empfinde das Buch als ziemlich ungefilterten trauma dump. Lt Autorin ist das Ganze teils autobiographisch. Ich hoffe, sie konnte ihre Erlebnisse mit diesem Buch besser verarbeiten und wünsche ihr wirklich nur das Beste. Aber ich hoffe auch, niemand liest dieses Buch direkt vor einem Spitalsaufenthalt oder Eingriff, da einem beim Lesen sonst wirklich das Fürchten kommt.
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»Gratulieren müsst ihr mir nicht« heißt Lilli Polanskys autofiktionaler Debütroman, der 2025 mit dem Preis der Rauriser Literaturtage ausgezeichnet worden ist. Erzählt wird die Krankheitsgeschichte der 20 jährigen Lilli. Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen sind die Symptome einer umfassenden Diagnose: Lillis Herz schlägt zu langsam, weswegen sie einen Herzschrittmachen braucht, nebenbei erfährt sie von einem Hirntumor, und letztlich greifen die Medikamente ihren Darm an, was eine dringende Operation fordert. Kurz ist ungewiss, ob Lillis Leben weitergeht. Während der Krankenhausaufenthalte kreisen Lillis Gedanken immer wieder um genau diese Frage: Möchte sie überhaupt noch weiter leben, weiter kämpfen, oder will sie sich endgültig der Müdigkeit und der Schmerzen hingeben? Kurz vor der Operation für ihren Herzschrittmachen trennt sich Lillis langjähriger Freund von ihr via Textnachrichte: Lillis Herz ist also nicht nur medizinisch, sondern auch metaphorisch in einem sehr schlechten Zustand.
Der Roman zeigt eindrucksvoll, dass ein junger Körper entgegen der landläufigen Auffassung nicht immer gesund ist. Lilli verliert die Kontrolle über ihren Körper, ihr Überleben und Weiterleben sind angewiesen auf die Expertise und die Hilfe anderer. Lilli entfremdet sich immer mehr ihrem eigenen Körper: Wie kann es sein, dass sie, die stets selbstbestimmt war, nun den Sympotmatiken ihres Körpers ausgesetzt ist? Diese Entfremdung zeigt sich auch in der metaphorischen Sprache, wenn die Organe als Möbel bezeichnet werden. Weiters fühlt sich Lilli durch ihre Krankheit vom sozialen Leben ausgeschlossen. Während auf Instagram alle von ihrem lustigen, sommerlichen Leben posten, liegt sie entkräftet im Krankenhaus und versucht sich über ihr haarscharfes Überleben zu freuen. Aufgrund der komplexen Krankheitsgeschichte leidet auch Lillis Psyche: Sie braucht Antidepressive, die Lillis Körper in ihre Gewalt der Nebenwirkungen zwingen, was sich durch Gewichtszunahme zeigt. Wieder kann Lilli nicht über ihren Körper bestimmen, während gleichzeitig ihre Gedanken auch gegen sie arbeiten.
Lilli möchte ihre Selbstermächtigung zurück - und indem sie in ihrem Roman mit und gegen ihren Körper schreibt, gelingt ihr das. Im Wort erlangt sie graduelle Selbstermächtigung zurück, selbst, wenn ihr Körper zusammenbricht. Außerdem macht sie ihren Körper durch das Schreiben wieder zu einem Subjekt, das zuvor als medizinisches Objekt behandelt worden ist.
Der Roman behandelt den Umgang einer jungen Frau mit Krankheit(en) und auch der Möglichkeit des Sterbens. Die Substories und Erinnerungen der Ich-Erzählerin sind ebenso wichtige Elemente des Romans. Die tiefsitzende Panik vor Matheschularbeiten, das Gefühl des Nicht-Dazu-Gehörens, die erste Liebe und der erste Herzschmerz sind das, was einen jungen Menschen bewegt, und was auch durch das Krankheitsbild der Erzählerin nicht aus ihren Gedanken verbannt wird. Vor allem die Verzwahnung ihrer Herzkrankheit und dem parallel stattfinden Herzschmerz im Sinne von Liebeskummer finde ich gewaltig. Auch die Darstellung ihrer Depression und ihrer Suizidalität finde ich nicht pathetisch, wie es oft der Fall sein kann. Sehr ergreifend, am Schluss hab ich geweint. Ein gelungenes Debüt.
Seit ihren frühen Teenagerjahren leidet Lili unter Eisenmangel, führt eine plötzliche, endlose Müdigkeit mitten in ihrem Schulabschluss auf diese zurück. Doch dann kommt die Diagnose: ein Gehirntumor. Gutartig. Zum Glück. Lili schafft ihren Abschluss, beginnt ein Jura Studium, denn sie will ja eine gesicherte Zukunft, findet neue Freunde, verliebt sich. Bis zu dem nächsten, alles verändernden Arztbesuch: Lili hat eine Herzfrequenz von 32 und die einzige Lösung ist ein Herzschrittmacher. Jetzt liegt sie im Krankenhaus, das fremde Gerät in der Brust, und ihr Freund hat vor wenigen Wochen mit ihr per WhatsApp Schluss gemacht.
Während Lilis Körper sie vor Probleme stellt, mit dem kaum ein anderer Mensch in ihrem Altern sich konfrontiert sieht, muss sie sich auch den Hürden stellen, die jeder überwinden muss. Ist mein Studium das richtige für mich? Was will ich mit meinem Leben anfangen? Wie komme ich über dieses gebrochene Herz hinweg?
Lili Polanski hat mit diesem autobiographischen Roman ein ganz besonderes Debüt geschrieben. So unglaublich wie das alles ist, will man zuerst gar nicht einsehen, dass es ihr passiert sein kann. Aber auf jeder Seite kann man fühlen, wie echt ihre Erzählungen sind, wie real diese Emotionen und Erlebnisse. Trotzdem liest es sich wie ein spannender Roman, entwickelt einen Sog, dem man kaum entkommen kann.
„Gratulieren müsst ihr mir nicht“ erzählt eine dramatische Krankheitsgeschichte auf eine so lockere und humorvolle Art, dass man zwischendurch immer wieder den Ernst der Lage einfach vergisst. Ich habe auf jeder Seite mit Lili gefühlt, wie mit einer guten Freundin, mich vor Schmerzen gekrümmt, wenn es ihr schlecht ging und mit ihr gejubelt, wenn ihre Lage sich gebessert hat. Ein ganz besonderes Buch über das Erwachsenwerden und welch ein Privileg es ist, einen gesunden Körper zu haben, aber auch ihn zu akzeptieren, wenn er mal nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte. Für mich ein klares Jahreshighlight, an das ich noch lange denken werde. Besonders daran, dass es noch eine Person gibt, die "Sieben Pfoten für Penny" in ihrer Kindheit so geliebt hat wie ich.
Ein unfassbar intensives, schweres, aber auch sehr schönes Buch. Es lässt sich wunderbar lesen und nimmt uns mit auf die Reise, wie sich das Leben als junge Frau anfüllt, wenn der Körper nicht so funktioniert, wie er eigentlich sollte. Definitiv kein Wohlfühlroman, aber dennoch eine große Empfehlung.
Es hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen! Der Schreibstil ist flüssig und leicht, dass ich regelrecht über die Seiten flog, ein Pageturner, der mich nicht losgelassen hat. Besonders gut gefallen hat mir, wie mühelos die Autorin es schafft, einen in die Geschichte hineinzuziehen. Man wird problemlos in das Leben der Protagonistin geworfen, was mit viel Humor und Stärke erzählt wird, dass ich viel schmunzeln musste, vor allem im ersten Teil des Buches. Je weiter die Geschichte vorankommt, desto tiefer wird die emotionale Seite. Was erst unterhaltsam und leicht wirkte, entwickelt sich zu einer berührenden und intensiven Story. Vor allem im letzten Teil des Buches habe ich sehr mitgelitten und mitgefühlt. Selten hat mich ein Buch so tief berührt. Mir wurde nur sehr langsam klar, dass es sich um eine biografische Erzählung handelt und die Autorin damit ihre eigenen Erfahrungen verarbeitet. Das verleiht der Geschichte noch mehr Tiefe und Stärke. Die Art und Weise, wie Polansky ihr Trauma in Worte fasst, ist bemerkenswert, denn sie erzählt ehrlich, ungeschont und schafft es trotzdem dabei zart zu bleiben. Wir mir somit nachhaltig im Gedächtnis bleiben und ist ein Highlight, vermutlich sogar das Jahreshighlight. Kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen!
Das war letztlich ganz anders, als ich erwartet hatte – ein Stück Autofiktion, fast schon ein Memoir über die Erfahrung der Autorin, sehr krank zu sein, ihre Zeit im Krankenhaus und die damit verbundenen Frustrationen. Mir gefiel, wie es geschrieben war. Es fühlte sich persönlich an, als würde man Seite um Seite immer schlechtere Nachrichten von einer Freundin erhalten, aber es bleibt sehr introspektiv und handlungsarm.
2.5 ⭐️ Kein Sog. „Light read“ - Depression war so passend beschrieben dass ich kurz dachte ich bin selbst wieder Deep Down Under Aber sonst war’s mir all in all einfach bissi zu naja…viel? Also nicht Inhalt, sondern zu aufgeblasene Sätze und zu viel von dem was man schon tausend mal gelesen hat (sorry)
"Jedes Mal spüre ich erneut diesen Stich, diese Enttäuschung, dieses Gefühl, dass ich alleine bin, dass ich den Kampf, in dem der Gegner mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst ist, umsonst gekämpft habe, und dass niemand anerkennt, dass ich ihn gekämpft habe."
Schonungslos ehrliche, unter die Haut gehende Erzählung, die mir stellenweise einen Kloß im Hals bereitet hat. Sprachlich einfach und kraftvoll zu gleich. Eins meiner Top Bücher des Jahres.
Lilli verbringt mit Anfang zwanzig viel Zeit im Krankenhaus. Das Einsetzen eines Herzschrittmachers ist erst der Anfang. Wir begleiten sie auf ihrem Leidensweg. „Ich war wütend, weil es mir so vorkam, als würde das Universum testen, wie viel ein Mensch aushalten konnte, und ich war wütend, weil ich das Gefühl hatte, ich sei das Versuchskaninchen dieses Experiments.“ Lilli Polanskys autofiktionaler Roman geht nahe, denn wir erleben sie authentisch in lebensbedrohenden Situationen oder mit einem Galgenhumor bei der Verarbeitung ihrer Lage. Die Figur lernen wir zudem in Rückblenden als Schulkind oder in ihrem Universitätsumfeld kennen, was das Gesamtbild vervollständigt. Dieses Buch ist Unbeschwertheit und harter Tobak in einem. Szenen aus dem Alltag wechseln sich ab mit Stellen, an denen es um körperliche und psychische Beschwerden geht. Und dann möchte ich Lilli einfach in den Arm nehmen, weil sie so liebenswürdig wirkt und kämpferisch alles durchsteht. Die Autorin hat einen Ton gefunden, mit dem sie ihrer Geschichte Leichtigkeit verleiht, und dennoch geht kein bisschen Intensität verloren. Aufwühlend, berührend, charmant!