Zum ersten Mal seit dem plötzlichen Tod seiner Freundin vor zwei Jahren hat der Münchener Fallanalytiker Felix Petry sich zu einem Blind Date durchgerungen. Doch das romantische Abendessen im Shalom, dem jüdischen Restaurant seines Stiefvaters, wird von einem Anruf aus der Mordkommission gestö Die fünfundsiebzig jährige Buchhändlerin Erica Mrosko ist in ihrer Schwabinger Altbauwohnung erstochen worden, am Tatort wurde ein an Petry adressierter leerer Briefumschlag gefunden. Dieser kannte die Frau nicht – was hatte sie ihm mitzuteilen? Petry forscht nach und ermittelt mit seiner Methode der Operativen Fallanalyse, bei der er den Tathergang Schritt für Schritt rekonstruiert und intuitiv ein Täterprofil entwickelt. Dabei gerät er ständig mit der ehrgeizigen jungen Hauptkommissarin Alina Schmidt aneinander, die die Ermittlungen leitet. Aber bald schon haben die beiden zwei heiße Eine führt in eine Alt68er-Kommune, eine andere zu einem hochbrisanten und ungeklärten Fall aus dem Jahr 1970: dem Brandanschlag auf das jüdische Seniorenheim, bei dem sieben Bewohnerinnen und Bewohner ermordet worden sind.
München in den 70-gern und heute. Die Kommunarden und die rechte Szene. Ein Polizeipsychologe auf der Suche nach der Wahrheit. Spannend und lesenswert.
Das brennende Gewissen: Ein spannender Roman, in dem ein sympathischer Fallanalytiker einen Mord untersucht, der anscheinend eine Verbindung zu einem Anschlag auf eine jüdische Einrichtung aus den Siebzigerjahre hat. Der Brandanschlag hat einen historischen Hintergrund und hat in München stattgefunden. Zusätzlich bekommt man Einblicke in die Kommunenszene der Siebzigerjahre. Ein gut geschriebener Roman, spannend bis zum Schluss.
story line: ***** main characters: ***** side characters: **** world building: **** editing: ***** Starker Start in eine neue Reihe, interessanter Fall, interessantes Ermittlerduo. Gerne mehr davon...