Vier Jahre ist es her, dass Ella von ihrem besten Freund Darce aus seinem Leben verbannt wurde. Jetzt ist er für einen weiteren Sommer zurück in Juniper Falls und stellt Ellas Leben auf den Kopf. Denn Darce sollte nicht hier sein – weder in Juniper Falls noch in der Villa, in der Ella diesen Sommer einen Job angenommen hat. Notgedrungen muss sie sich den Veränderungen stellen: Dass sich der Junge, den Ella einst geliebt hat, in einen arroganten Snob verwandelt hat. Dass für Darce nur noch die Arbeit zählt. Aber am schlimmsten: Dass er es noch immer schafft, die kribbelnden Erinnerungen an Sonnentage und Küsse, die nach Kirschen schmecken, zurückzuholen.
Ella lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einem Trailerpark, während Darce nicht über Geld nachdenken muss, dafür aber von seiner Familie sehr hohe Erwartungen entgegengestreckt bekommt. Die beiden verbindet eine Jugendliebe und Freundschaft, die in der Gegenwart in Hass umgeschlagen ist. Ella arbeitet in der Villa von Darce Eltern und er kommt unerwartet nach Juniper Falls. Auch wenn die Freundschaft und die Gefühle sich verändert haben, hängen beide noch den Erinnerungen von vor vier Jahren nach.
Das Buch wirbt mit Stolz und Vorurteil trifft New Adult und das trifft auf jeden Fall zu. Hier trifft Arm auf Reich und die Charaktere werden geprägt von Einsicht und Entwicklung. Die kontrastreiche Figurenkonstellation, die wir so lieben, hat Jane Austen schon 1813 für sich entdeckt und Jella hat den Kern sehr gut in eine moderne Szenerie übersetzt und so wird aus Austens Landed Gentry geprägten Roman eine sehr tiefgehende Geschichte über junge Menschen in unserer Zeit.
Jella beschreibt sehr gut, wie schwierig es ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn man noch jung ist und die Welt noch nicht zur Gänze entziffert hat. Dabei lernen sie, nicht nur auf die Oberflächlichkeiten zu sehen, sondern in die Tiefe des Charakters ihnen gegenüber. Sprachlich hat die Autorin hier auch richtig aufgefahren, ich würde es ein bisschen mit Colleen Hoover vergleichen in Summer of Heart and Souls. Es ist sehr ernst, aber die Problematiken sind eben auch genau das. Daher achtet bitte unbedingt auf die Content Notes.
Ein kleiner Punkt hat mir nicht so gut gefallen. Es wirkte für mich beim Lesen so, als würden die Charaktere zwanghaft hinter den Berg halten, was sie geprägt hat und der Lesende kann dadurch nicht 100% Teil des Ganzen werden. Als würde man in einer fremden Gruppe stehen, alle wissen worüber sie reden und man selbst steht daneben und versteht nur Bahnhof, zumindest bis zum Ende, wenn die Auflösungen langsam aber sicher den Weg ins Bewusstsein finden und alles einen Sinn ergibt. Dadurch war es für mich schwer sie nicht als Fremde zu sehen.
Trotzdem fand ich das Buch sehr gut ausgearbeitet und Jellas Art diese Geschichte zu erzählen hat große Bewunderung in mir hervorgerufen. Eine sehr gute Leistung und New Adult, die bestimmt sehr vielen Lesenden zusagen wird, weil es sich schon handwerklich vom deutschen Mainstream abwendet.
DNF. Darce ist der beste Beweis dafür, das Heterosexualität keine Entscheidung ist. Man kann sich jedoch sehr wohl dafür entscheiden, niemandem eine zweite (dritte,vierte…) Chance zu geben, wenn er sich benimmt wie ein Arschloch. Ella ist noch halbwegs interessant, aber das sie so sehr an Darce hängt, erschließt sich für mich nicht wirklich. Vor allem nach dem Szene, in der Darce ihr zum ersten Mal seine Liebe gesteht (iykyk), ist die ohnehin kaum vorhandene Chemie zwischen den beiden für mich komplett gestorben.
2,5⭐️ »The Story Between Us« ist nicht nur mein allererstes Buch aus dem Leaf Verlag, sondern gleichzeitig mein erstes Buch der Autorin. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel verschafften mir einen leichten Einstieg in die Geschichte. Mit der Protagonistin Ella fühlte ich sehr mit, denn ihre Liebe zur kleinen Schwester Kitty, die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter und die armen Verhältnisse, in der sie zusammen leben, wurden sehr authentisch dargestellt. Die Liebesgeschichte hingegen erreichte mich emotional gar nicht, was vermutlich an Darce’ anstrengendem Verhalten und dem ständigen Hin und Her lag. Dafür, dass sie sich hassten und jahrelang keinen Kontakt zueinander hatten, kamen mir die Gefühle viel zu schnell und plötzlich. Nach kurzer Zeit nervten mich die wechselhaften Launen von Darce und das kindische Verhalten nur noch. Mein Interesse galt eher Ellas Situation, der Armut und ihrer auferlegten Rolle als Mutterfigur für ihre kleine Schwester und ihre eigene Mutter. Insgesamt bin ich sehr enttäuscht und möchte die nächsten Bände erstmal nicht lesen.
Als ich gehört habe, dass im Leaf Verlag ein Buch erscheint, dass Stolz und Vorurteile neu verpackt war ich direkt interessiert. Leider konnte mich das Buch nicht vollends von sich überzeugen und das obwohl ich die Charaktere mochte und ich die Geschichte nachvollziehen konnte. Zu Beginn war ich noch etwa verwirrt weil man mitten in die Story geschmissen wird und dann nur langsam erfährt was eigentlich vor sich geht. Aber zur Mitte des Buches war ich einfach von der fehlenden Kommunikation der Protagonisten enttäuscht. Und das hat sich leider bis zum Ende des Buches nicht wirklich gelöst. Auch, wenn ich das Ende dann wieder schön fand und so ein runder Abschluss für das Buch entstanden ist.
Emotionaler Overload statt Herzklopfen – mein Eindruck von The Story Between Us
The Story Between Us von Jella Benks, der erste Band der Stories-Trilogie, war für mich ein eher durchwachsenes Leseerlebnis. Die Bücher der Reihe sind zwar unabhängig voneinander lesbar, doch gerade dieser Auftaktband hat mir gezeigt, dass nicht jedes Standalone automatisch leicht zugänglich ist. Ich vergebe drei Sterne, weil das Buch für mich eine Mischung aus guten Ansätzen, vielversprechenden Momenten, aber auch deutlichen Schwächen darstellt, die meinen Lesefluss massiv gestört haben.
The Story Between Us ♦ Jella Benks — Eine Rezension
Meinung Zunächst muss ich sagen: Der Einstieg selbst hat mir gar nicht so große Schwierigkeiten bereitet. Manche Leserinnen und Leser könnten irritiert sein, dass man sofort in die Handlung hineingeworfen wird, doch für mich war das nicht das Problem. Viel mehr war es die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten, Ella und Darce, die mich regelrecht erschöpft hat. Schon nach wenigen Kapiteln war klar, dass sich die beiden in einer endlosen Spirale aus Annäherung und Abstoßung bewegen würden. Und genau dieses ständige Hin und Her hat es mir unglaublich schwer gemacht, wirklich in die Geschichte hineinzufinden.
Innerhalb eines Kapitels konnte die Stimmung zwischen den beiden gefühlt zehn Mal kippen – von zärtlich zu kühl, von verständnisvoll zu abweisend. Anfangs dachte ich, dass diese emotionale Achterbahnfahrt für Spannung sorgen könnte, doch je länger ich las, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass es einfach zu viel des Guten war. Dieses Drama ohne Pause hat bei mir nicht für Herzklopfen gesorgt, sondern eher für Kopfschmerzen. An manchen Stellen habe ich mich dabei ertappt, wie ich die Augen verdrehte, weil ich den Dialogen kaum noch folgen wollte. Es war fast so, als ob die Figuren ständig dieselben Konflikte in leicht variierter Form wiederholten.
Hinzu kommt, dass ich oft Mühe hatte, die Beweggründe von Ella und Darce wirklich nachzuvollziehen. Manchmal schien mir ihre Reaktion völlig überzogen, manchmal wiederum konnte ich beide plötzlich verstehen. Dieses ständige Schwanken hat mich als Leserin zusätzlich verunsichert. Normalerweise schätze ich es, wenn Figuren Ecken und Kanten haben, wenn sie nicht eindimensional wirken. Doch hier wirkte es weniger wie eine realistische Vielschichtigkeit, sondern eher wie ein planloses Hin- und Herschubsen der Charaktere durch die Handlung.
Ein weiterer Punkt, der mich persönlich gestört hat, war das wiederkehrende Hervorheben von Jane Austen und insbesondere von Stolz und Vorurteil. Ich weiß, dass viele dieses Werk als romantischen Klassiker betrachten und es in vielen Liebesgeschichten gerne als Referenz genutzt wird. Für mich persönlich war das jedoch eher störend, da ich Stolz und Vorurteil nie mochte. Es ist ein Roman, der für mich in erster Linie von gesellschaftlichem Druck und dem Erfüllen äußerer Standards handelt – was zwar zeittypisch ist, aber mich einfach nicht berührt. Deshalb hat es mich hier auch eher genervt, dass Austen immer wieder so betont wird, als sei sie die ultimative Referenz für Liebesgeschichten.
Insgesamt muss ich sagen, dass die Handlung selbst lange Zeit kaum Fahrt aufgenommen hat. Die erste Hälfte des Buches empfand ich als extrem zäh. Ich habe oft darauf gewartet, dass endlich etwas passiert, das mich mitreißt – ein Ereignis, ein Wendepunkt, ein Geheimnis. Zwar wurde es in der zweiten Hälfte etwas besser, aber bis dahin war schon viel Geduld nötig. Und auch dann war es eher eine „nette“ Geschichte, die man durchaus lesen kann, die mich aber nicht nachhaltig begeistert hat.
Am Ende bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück. Ich mochte die Grundidee: zwei ehemalige Freunde, die sich nach Jahren wieder begegnen und mit alten Gefühlen und Verletzungen konfrontiert werden. Das Setting in Juniper Falls hatte durchaus Charme, und Jella Benks' Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Doch das permanente Drama, das ermüdende Hin und Her und die zähe erste Hälfte haben mir das Buch letztlich verleidet.
Fazit
The Story Between Us ist eine solide, aber keineswegs überragende Liebesgeschichte. Wer große Dramen und emotionale Achterbahnfahrten liebt, könnte hier genau das Richtige finden. Für mich war es schlicht zu viel des Guten, weshalb ich bei drei Sternen bleibe – ein Buch, das man lesen kann, das mich aber nicht umgehauen hat.
Through NetGalley I received an advance review copy (ARC) for free, and I am leaving this review voluntarily.
Ihr wisst ja, wie sehr ich den zweiten Band dieser Reihe geliebt habe und wie oft ich davon geschwärmt habe. 🥰 Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Auftakt und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.
Wichtiger Hinweis vorab (und das ist KEIN Spaß!): Falls ihr die "Stories"-Reihe lesen wollt, BITTE, BITTE, BITTE lest sie chronologisch. Ich habe durch den zweiten Band einige wichtige Twists und Entwicklungen schon gekannt, und das hat mir ein bisschen die Spannung genommen. Lernt aus meinen Fehlern! 😉
Ich mochte Ella sofort, vor allem weil sie eine wirklich starke junge Frau ist , die weiß, was sie will. Das fand ich absolut bewundernswert. Allerdings gab es Momente, in denen ihre Reaktionen für mich etwas überzogen wirkten und ich mich nicht immer ganz in sie hineinversetzen konnte. Mit Darce hatte ich tatsächlich meine Startschwierigkeiten. Da ich ihn aus Band 2 schon kannte und ihn dort anders erlebt habe, war es für mich eine kleine Herausforderung, mich mit dem "neuen", verschlossenen Darce anzufreunden. Ich habe gemerkt, dass meine Vorkenntnisse hier vielleicht ein Hindernis waren. Aber seine Entwicklung im Laufe des Buches war interessant zu verfolgen.
Ich bin wirklich gut durch die Geschichte gekommen, obwohl es ein wenig zu viel Drama gegeben hat für meinen Geschmack . Was mich aber wirklich gut fand, war die Behandlung des Themas Vernachlässigung. Das wurde so sensibel und doch so eindringlich beleuchtet. Es hat mich emotional total abgeholt und zum Nachdenken gebracht. Hier hat die Autorin für mich definitiv einen Nerv getroffen!
Ein wirklich gutes Buch, das ich euch ans Herz legen kann, wenn ihr emotionale New Adult-Geschichten mögt. Auch wenn Band 2 für mich persönlich noch ein bisschen mehr Gänsehautmomente hatte, ist das hier ein super Start in die Reihe und bereitet perfekt auf das Kommende vor. Ich freue mich jetzt schon WAHNSINNIG auf Band 3. Derist natürlich schon längst vorbestellt und wartet nur darauf, verschlungen zu werden! 😍
Wenn ich nicht bei einer Leserunde mitgemacht hätte, hätte ich die Geschichte wahrscheinlich in einem Zug fertig gelesen. Ich bin ganz oft ziemlich kritisch was Liebesgeschichten angeht, weil sie doch sehr oft den selben Aufbau haben. Bei „The story between us“ gibt es viele Themen, die ich noch nie zuvor in anderen Büchern gelesen habe. Also ich fand es ein wirklich gelungenes Buch. Es gibt auch einige Stellen zum schmunzeln und zum fluchen…Ich kann die Geschichte also nur weiterempfehlen :) Einen Stern habe ich abgezogen, weil mich gestört hat, dass Darce und Ella beide auf die gleiche Weise „denken“. Wer das Buch liest, wird wahrscheinlich verstehen, was ich meine ;)
Wer mich kennt weiß das ich klein Städte Liebe und auch hier wieder habe ich mich sofort in Juniper Falls verliebt. Auch wenn ich es etwas schwer hatte mit denn Charaktere. War die Geschichte im ganzen okay besonders mochte ich das Setting und das es sich so einfach Lesen lässt. Außerdem passt es Perfekt für die Sommerzeit und wer einfach mal abschalten will.
Willkommen in Juniper Falls. Hier hat Ella ihr Herz an ihren besten Freund verloren – bis er vor vier Jahren einfach verschwand. In Ellas Augen hat Darce alles, was zwischen ihnen war, mit Füßen getreten. Als wäre ihr Leben nicht schon schwierig genug, kommt Darce erneut für den Sommer zurück nach Hause- in die Villa, in der Ella eine neue Arbeitsstelle angetreten hat. Die Begegnung mit Darce bringt nicht nur alte Erinnerungen zurück, auch Ellas gebrochenes Herz beginnt in seiner Nähe wieder zu schlagen. Doch ihr ehemals bester Freund hat sich verändert und scheint bei weitem nichts mehr mit dem alten Darce gemein zu haben.
Ella führt ein sehr schweres Leben. Sie ist arm, lebt in einem Trailerpark und überarbeitet sich regelmäßig, um ein bisschen Geld zu verdienen. Mit einem Teil davon versucht sie, das Überleben ihrer Familie zu sichern, mit dem anderen versucht sie sich ihr künftiges Studium zu leisten. Als wäre das nicht alles schon anstrengend genug, übernimmt sie Schichten ihrer Mutter, damit diese nicht ihren Job verliert, wenn sie mal wieder nicht zur Arbeit geht. Sie opfert sich auf, um ihrer kleinen Schwester ein halbwegs normales Leben mit einem Dach über dem Kopf bieten zu können. Sie ist der Lichtblick in ihrem Leben und sie ist immer für die 3-Jährige da.
Darce ist ein unterkühlter, unnahbarer Snob, der nichts als die Firma im Kopf hat, die er mal übernehmen soll. Es scheint, als könne er keine Gefühle zulassen und als wäre ihm nichts sonderlich wichtig. Im Laufe des Buches taut er auf und wird sympathischer.
„The Story between us“ ist der Auftakt der „Stories-Reihe“, von dem ich mir etwas mehr erhofft habe. Die ersten Seiten empfand ich als etwas holprig, doch ich konnte dann gut in die Geschichte finden. Die folgenden Kapitel haben mir gut gefallen und ich bin nach und nach mit Darce warm geworden. Ella konnte mich mit ihrer lockeren, taffen Art von Beginn an begeistern. Die Geschichte der Protagonisten wird von einigen Geheimnissen überschattet, doch ein paar davon konnte ich weder verstehen, noch nachvollziehen. Wenn Ella und Darce doch angeblich beste Freunde waren, sollten einige Aspekte besprochen worden sein. Manche Szenen empfand ich als sehr anstrengend und es gab auch zu viele Missverständnisse für meinen Geschmack. Im Buch werden auch sensible Themen angesprochen, die für mich gut umgesetzt wurden. Alles in allem konnte „The Story between us“ mich aber nicht zu 100% fesseln und überzeugen.
Die neue Geschichte von Jella Benks hat mich wirklich verzaubert. Es ist eine wirklich super süße, lustige, aber auch tiefsinnige Liebesgeschichte, die voller Überraschungen steckt. Der Humor hat mich oftmals zum Lachen gebracht und die Gefühle der Protagonisten zum Weinen, denn die Geschichte ist sehr emotional und doch leicht. Es gibt viele wundervolle romantische Momente und auch so einige verrückte Partys, die darauf warten gefeiert zu werden. Jedoch kennzeichnet sich die Story nicht nur durch ihre Leichtigkeit, sondern auch die Gedankentiefe aus. Da Ängste und Erkrankungen thematisiert werden, welche sehr realistisch dargestellt werden. Was mir hier auch sehr gefallen hat, war der Perspektivwechsel. Da wir sowohl aus Ellas als auch aus Darce Sicht die Geschichte erleben, baut man viel leichter eine Verbindung zu ihnen auf. Vor allem weil die beiden Protagonisten sehr unterschiedlich sind. Ihre Charakterzüge sind sehr schön ausgearbeitet und sie stecken voller Geheimnisse. Diese sind der Grund für einige der vielen dramatischen Wendungen. Die Geschichte wird also wirklich nie langweilig. Außerdem sind immer wieder Rückblicke eingebaut worden, wodurch wir zusätzliche Informationen zu den Beziehungen der Charaktere erhalten. Was mir auch sehr gefallen hat, sind die vielfältigen Nebenfiguren. Ich liebe es wie sie in die Geschichte reingeschrieben wurden und den Verlauf mit beeinflussen. Ich habe nämlich eine starke Bindung zu Darce Bruder und seinen Großvater aufbauen können, ebenso wie zu Ellas kleiner Schwester. Das hat mir ein sehr schönes heimisches Gefühl gegeben. Da das Setting auch sehr schön beschrieben wurde, kann man sagen das die Geschichte einfach ein Traum ist und mir ein gutes Gefühl gegeben hat. Die Geschichte bekommt volle fünf Herzen von mir, weil sie so leicht und fluffig ist wie eine Wolke.
Titel: "The Story Between Us" Autorin: Jella Benks Verlag: Leaf Verlag Preis: 17,00 € (Paperback) Seitenanzahl: 464 Seiten
Inhalt:
Vier Jahre ist es her, dass Ella von ihrem besten Freund Darce aus seinem Leben verbannt wurde. Jetzt ist er für einen weiteren Sommer zurück in Juniper Falls und stellt Ellas Leben auf den Kopf. Denn Darce sollte nicht hier sein – weder in Juniper Falls noch in der Villa, in der Ella diesen Sommer einen Job angenommen hat.
Notgedrungen muss sie sich den Veränderungen stellen: Dass sich der Junge, den Ella einst geliebt hat, in einen arroganten Snob verwandelt hat. Dass für Darce nur noch die Arbeit zählt. Aber am schlimmsten: Dass er es noch immer schafft, die kribbelnden Erinnerungen an Sonnentage und Küsse, die nach Kirschen schmecken, zurückzuholen.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist voller Gefühle, die jedes Herz erwärmt!
Die Gestaltung ist für mich dabei ein totales Highlight! Die Farben, die Blumen und vor allem die Schrift zusammen mit den vielen kleinen Details erschaffen ein wundervolles Gesamtbild, in das ich mich direkt verliebt habe.
So muss ich ehrlich gestehen, zieht das Buch auch noch einmal als Print-Version bei mir ein, da ich das Cover und vor allem auch den Farbschnitt einfach mehr als wunderschön finde.
Wobei eben auch die Innengestaltung in meinen persönlichen Augen ein totaler Hingucker ist.
Aber auch der Schreibstil war sehr angenehm, leicht und locker zu lesen. Ich habe so sehr gut in die Handlung gefunden und konnte direkt in die Welt der beiden Charaktere eintauchen.
Ella und Darce fand ich dabei zwei super besondere Protagonisten. Beide kennen sich im Grunde bereits ihr Leben lang und haben so wahnsinnig viel Zeit miteinander verbracht. Dennoch waren die beiden auch sehr unterschiedlich, was mir jedoch gut gefallen hat. Gerade zu Anfang gab es auch so einige Schlagabtausche zwischen den Beiden, die für viel Unterhaltung aber auch Spannung zwischen ihnen gesorgt hat, weswegen man nur noch mehr mit ihnen mitgefiebert hat.
Ella war für mich eine offene, herzliche und absolut mitfühlende Protagonistin gewesen. Sie tat mir oftmals sehr leid, da sie mit einigen Problemen zu kämpfen hat, dennoch war sie einfach eine absolut starke Person.
Aber auch Darce ist sehr feinfühlig und authentisch. Obwohl ich es mit ihm am Anfang nicht so leicht hatte, wie mit Ella hat Jella Benks doch gerade mit ihm ein sehr ernstes und spannendes Thema in die Geschichte mit eingebracht. Und so habe ich mich auch nach kurzer Zeit relativ schnell in ihn verliebt.
Wobei ich total mit Ella mitfühlen konnte, als ihr Herz gebrochen wurde. Seitdem schien nichts mehr wie zuvor. Aber Ella und Darce begegnen sich wieder und die alten Gefühle flammen erneut auf. Diese Entwicklung fand ich richtig schön.
Jedoch bringt die Autorin auch schwierige Themen mit in die Geschichte ein. Denn beide haben natürlich auch verschiedene Konflikte, denen sie sich alleine und gemeinsam stellen müssen.
Als der Leaf Verlag schon damit angefangen hat, das Buch als Retelling von Jane Austen's "Stolz und Vorurteil" vermarktet haben, war klar dass dieses Buch unbedingt gelesen werden muss. Als riesig Jane Austen Fans war es somit einfach absolut spannend die Geschichte von Ella und Darce zu lesen. Alleine die Namen waren dabei ja schon eine tolle Homage and Elizabeth und Darcy, aber auch so gab es einige Momente und Hinweise die mich immer wieder an "Stolz und Vorurteil haben denken lassen, obwohl ich trotzdem sagen muss dass die Geschichte auch für sich allein stehen kann. Es gab einfach so viele besondere Momente, die das Buch einzigartig gemacht und mich geradezu dahinschmelzen lassen haben. Aber auch denke ich, dass jeder Jane Austen Fan mit dieser Interpretation mit einigen neuen Entwicklung sehr auf seine Kosten kommen wird.
Zudem muss ich auch sagen, dass die Nebenfigur einfach nur großartig waren. Gerade die Familienmitglieder der Beiden konnte mich schnell von sich überzeugen. Sie waren immer für die Beiden da und so habe ich besonders Darce Großvater unglaublich geliebt.
Auch hatte das Buch ein wundervoll beschriebenes Setting, mit tollen Wohlfühlvibes, so dass man sich schnell in Juniper Falls verlieben musste. Somit freue ich mich auch schon riesig darauf im zweiten Band zurückzukehren und noch mehr über diesen besonderen Ort herauszufinden.
Insgesamt also ein super schönes Buch, dass man vor allem im Sommer einfach richtig gut lesen kann und so eine klare Empfehlung ist.
Ich freue mich aus diesem Grund schon sehr auf die noch kommenden Teile, auch wenn ich mich hierfür noch ein wenig gedulden muss.
Ella versucht sich, ihre Schwester und ihre Mutter über Wasser zu halten. Dafür hat sie ein Stück weit ihren Traum aufgegeben und hat nun verschiedene Jobs. Einer davon ist es, den ehemaligen Arbeitgeber ihres Großvaters zu bekochen, den sie schon ihr Leben lang kennt, denn sie hat ihre Sommer dort verbracht. Mit Darce, dem Enkel dieses Mannes. Ihre große Jugendliebe, der sie ganz plötzlich verlassen und den Kontakt abgebrochen hat. Nun steht er auf einmal wieder vor ihr und schnell merkt sie, dass da immer noch etwas zwischen ihnen ist. Doch noch einmal wird sich Ella das Herz nicht brechen lassen.
Ella mochte ich von Anfang an. Sie weiß, was sie will. Sie ist intelligent und mutig und sie kämpft wie eine Löwin für ihre Lieben. Dabei lässt sie sich durch nichts und niemanden einschüchtern. Gleichzeitig versucht sie ihre Familie und ihre Lebensverhältnisse geheim zu halten, um sich nicht angreifbar zu machen, denn ihre Mutter ist schon sehr speziell. Ella fand ich insgesamt sehr reif und auch überlegt. Trotzdem gab es Situationen, in denen sie mir persönlich zu stark reagiert hat. Ich habe sie einige Male als ein wenig drüber und fast zickig empfunden. Ich habe schon verstanden, dass es ihr Schutzmechanismus ist, aber ich fand es eben manchmal etwas zu intensiv für die jeweilige Situation. Dafür hat mir aber gefallen, dass sie sich nie unterkriegen lässt und dass sie nie aufgibt. Ella war sehr authentisch.
Mit Darce musste ich mich auch erst anfreunden, aber nach seinen ersten Auftritten wird recht schnell klar, dass auch er nur eine Schutzmaske trägt, die sein großes Herz verstecken soll. Was er und wie intensiv er für Ella empfindet wird sehr schnell sichtbar und er tut auch so ziemlich alles für sie. Dabei bleibt er sich trotzdem treu und kann sich gut abgrenzen. Seine Besonderheit konnte mich nicht ganz abholen. Für mich war es auch das erste Mal, dass ich über so etwas gelesen habe, aber ich fand es schwierig, dass diese Besonderheit nicht durchgängig da war. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck.
Alle anderen Figuren haben mir sehr gut gefallen. Kitty ist echt niedlich. Bentley war mein Sonnenschein und ich fand ihn super sympathisch und irgendwie zum Knuddeln. Kurz danach kam aber auch schon Logan. Was für ein toller Freund. Er war immer da, wenn er gebraucht wurde. Und auch wenn ich Ellas Mutter nicht mochte, fand ich sie richtig gut dargestellt.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Es gab einige kleinere und größere Konflikte und überraschende Wendungen. Ich habe das Buch relativ schnell gelesen und in der Story auch festgehangen. Trotzdem gab es aus meiner Sicht ein paar Längen. Es wird erst recht spät das Dilemma der Vergangenheit aufgelöst und dadurch hat sich die Handlung zum Teil wie so ein Hin und Her angefühlt, ohne dass es richtig voranging. Dafür fand ich die gewählten Themen interessant und gut bearbeitet, besonders die Thematik der Vernachlässigung und wie Kinder im Grunde ihre Eltern in diesen Situationen trotzdem schützen. Das hat mich schon bewegt. Und das Ende war ganz nach meinem Geschmack und hat mich zufrieden zurückgelassen. Nun freue ich mich darauf, noch mehr von Bentley und Logan zu lesen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Alles hat sich sehr angenehm und flüssig gelesen. Der Text hat trotz einiger schwieriger Themen eine gewisse Harmonie ausgestrahlt. Die Dialoge fand ich authentisch und unterhaltsam. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen lassen und ich habe mich in Juniper Falls sehr wohl gefühlt. Die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich total abgeholt. Ich konnte mich ganz prima in die Figuren hineinversetzen und sie in ihrem Denken und Handeln nachvollziehen.
Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sterne), weil ich Ella und Darce insgesamt sehr sympathisch und authentisch fand, weil die Handlung spannend und unterhaltsam war und weil ich mich in dem Setting sehr wohl gefühlt habe, aber auch weil es einfach Spaß gemacht hat, diesen Schreibstil zu lesen. Ein halbes Sternchen ziehe ich aber ab, weil ich Ellas Reaktionen zum Teil etwas unpassend zu der jeweiligen Situation fand. Und ein weiteres halbes Sternchen ziehe ich ab, weil ich ein paar Längen empfunden habe. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack und es lohnt sich trotzdem auf jeden Fall dieses Buch zu lesen.
Vielen Dank an Jella Benks und den LEAF-Verlag für diese Geschichte.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Es ist das Debut des neuen Leaf Verlags und ich war gespannt mit welchem Titel der Verlag durchstarten wird.
Gleich zu Beginn fiel mir der Schreibstil negativ auf. Die Autorin verwendet sehr viele Hauptsätze um bestimmte Punkte/Emotionen zu verstärken. Dieses Stilmittel verwendet sie praktisch in jedem Kapitel, wodurch der Schreibstil auf mich eher plumb wirkt. Bereits der Prolog war voll davon. Zwar wird es in den späteren Kapiteln besser, dennoch könnte man mehr Abwechslung reinbringen, anstatt jedes Mal einzelne Wörter und Hauptsätze zu verwenden. Es füllt die Seiten, wirkt aber auch sehr einfach und sprachlich unausgereift. Im Verlauf des Buches gewöhnte ich mich mehr daran und konnte die Geschichte auf jeden Fall genießen. Die Autorin bleibt lange Zeit sehr vage, wodurch sie die Handlung leider wie Kaugummi zog. Auch hier hätte ich mir mehr Einfallsreichtum gewünscht. So wurde es mal wieder sehr künstlich in die Länge gezogen und das Verhalten der Figuren spiegelte sich nicht mit deren Beschreibungen wieder.
Die beiden Hauptfiguren wirkten anfangs sehr interessant, auch wenn ich Ellas Verhalten vor allem am Anfang als albern empfand. Das wurde später dann besser und man konnte sich besser in sie hineinversetzen.
Darce ist das Gegenstück zu Ella. Da wo sie arm ist, ist er reich, wo er gebildet ist, hat sie keine Chance auf Bildung und da, wo er angesehen ist, ist sie dazu verdammt, für immer unter dem Radar zu erscheinen. Jedenfalls ist das das, was uns die Geschichte sehr deutlich und immer wieder vermitteln will. Dennoch ist da diese Freundschaft zwischen den beiden, die in der Kindheit entstanden ist und dann - aus anfangs noch nicht näher erklärten Gründen - zerbrochen ist. Die Aufklärung dieser Gründe nimmt tatsächlich viel Zeit in Anspruch und verlor deshalb mein Interesse. Was damals passiert ist, bleibt zunächst im Dunkeln und wird nur durch Ellas Reaktionen angedeutet. Darce hingegen hat offenbar zusätzlich noch andere Probleme, die ihn stark belasten. Diese Schwierigkeiten wurden für mich lange Zeit ebenfalls nur oberflächlich behandelt. Das hin und her wirkte ab einem gewissen Punkt nicht mehr spannend, sondern anstrengend.
Das klang jetzt erstmal sehr negativ, es gab aber auch schöne Stellen im Buch. Mein Highlight war der Bruder von Darce, nämlich Bentley. Dieser hat zusammen mit seinem Freund James immer wieder Humor ins Buch gebracht und die Geschichte aufgelockert. Hier hatte ich ein Lächeln auf den Lippen. Die Nebenfiguren haben den Hauptprotagonisten wirklich die Schau gestohlen.
Fazit: The Story between us hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Einerseits hatte die Autorin gute Ideen und auch die „Stolz und Vorurteil“-Vibes kamen an. Andererseits fehlte mir das gewisse Etwas, damit die Geschichte überhaupt im Kopf bleibt. Die Nebenfiguren waren um einiges sympathischer als Darce und Ella. Für zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall gut. Vor allem auch wegen der wunderschönen Gestaltung lohnt es sich das Buch in Augenschein zu nehmen.
Das Cover ist wunderschön und gefällt mir richtig gut. Das pastelige Türkis mit den goldenen Blumen sind einfach wunderschön und der Farbschnitt komplimentiert das Cover einfach perfekt. Ein Buch, dass man alleine deswegen unbedingt in sein Regal stellen muss!
Meine Meinung:
Schon als der Leaf-Verlag das Buch angekündigt hat, wusste ich, dass ich es lesen MUSS, weil es einfach so gut geklungen hat und ich bereits andere Bücher von Jella gelesen habe, die ich ebenfalls richtig mochte.
Der Schreibstil von Jella ist locker leicht, aber gleichzeitig richtig gefühlvoll und ging mir direkt ins Herz. Ich konnte direkt so mit Ella und Darce mitfühlen und habe wirklich jedes einzelne Wort in meiner Seele gefühlt.
Ella habe ich direkt ins Herz geschlossen. Ich habe total verstanden, wie sie sich in ihrer Situation fühlt und gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass ich ins Buch greifen kann und Ella daraus befreien kann, weil ihre Situation teilweise so herzzerreißend war. Vor allem ihre Mutter, hätte ich manchmal gerne zurecht gewiesen und gleichzeitig ihre kleine Schwester Kitty umarmt.
Darce mochte ich auch von Anfang an relativ gerne, auch wenn ich mir manchmal gegen die Stirn geschlagen habe, weil er manchmal eettwaass auf dem Schlauch stand. Ich fand es aber richtig toll, dass die Autorin Gesichtsblindheit in die Geschichte eingebaut hat und dies auch total nachvollziehbar beschrieben hatte. Möglicherweise habe ich deshalb auch sehr auf mit Darce mitgefühlt.
Ich habe die beiden zusammen GELIEBT. Es gab so viele tolle Wortgefechte, wo ich dasaß und einfach nur geschmunzeln konnte und gleichzeitig gab es Szenen, wo ich geschmolzen bin, wie Zucker. Ich sage nur Eiscreme und Taschenlampen in der Nacht - Darce hat mein Herz und gleichzeitig meine Faust (im Gesicht - just saying er ist manchmal wirklich ein bisschen ein Arsch, so wie sein „passables“ Vorbild xD).
Gleichzeitig hatte Jella „Stolz und Vorurteil“ einfach so wundervoll neu interpretiert. Man hat die Geschichte und die Charaktere eindeutig wiedererkannt und gleichzeitig gab es so viele neue Elemente, die das Buch von seiner Inspiration abgehoben hat, dass es eindeutig eine eigenständige Geschichte geworden ist, die ich geliebt habe.
Auch wie sie die beiden Wörter „Stolz“ und „Vorurteil“ eingebaut hat, war einfach wundervoll und bittersüß, weil es richtig zu Geschichte gepasst hat und gleichzeitig so viele herzzerreißende Situationen hervorgebracht hat.
Auch Darces kleiner Bruder ist einfach so toll und ich bin schon so gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, in dem er der Protagonist sein wird. Es wird sicherlich genau wie Band 1 richtig toll.
Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich fand es toll, wie Jella „Stolz und Vorurteil“ neuerzählt hat. Das Buch hat mich absolut mitgerissen und zu Tränen gerührt, genau das, was man von einem Romance-Titel möchte, daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Magst du Adaptionen von Klassikern wie z.B. Stolz und Vorurteil? Wenn du diese Frage nur ja beantworten kannst, ist „The Story between us“ auf jeden Fall das richtige für dich! Schon „Die Goldene“ konnte mich vom Schreibstil und den ganzen Wendungen total catchen und mittlerweile bin ich auch Fan der „Ewig“ Reihe. Jella hat einfach so einen flüssigen Schreibstil, dass man geradezu durch die Seiten fliegt. Auch „The Story between us“ war wieder ein absoluter Page Turner und ich konnte richtig mit Ella mitfühlen. Darce und Ella sind für mich ein richtig tolles Paar und auch wenn beide Charaktere total gegensätzlich sind, ergänzen sie sich einfach hervorragend. Gerade Darce kognitive Störung, keine Gesichter erkennen zu können (Prosopagnosie) fand ich super interessant, da ich zwar schon mal davon gehört hab, mir aber nicht richtig vorstellen konnte, was genau das für einen Menschen bedeutet. Jella hat diese „Schwäche“ einfach richtig gut beschreiben und ich konnte Darce total gut verstehen. Kitty war für mich auch ein absoluter Herzenscharakter. Sie ist einfach ein kleines zuckersüsses Kind, bei der man aber gerne mal Nerven aus Stahl braucht. Ella kümmert sich total fürsorglich um sie und die Beziehung zwischen Ella und Kitty war einfach zum dahinschmelzen. Allerdings muss ich an dem Punkt sagen, dass ich ein gewisses „Missverständnis“ zwischen Darce und Ella schon von Anfang an richtig geraten hatte und gar nicht daran gedacht hatte, dass es anders sein könnte… Darce Bruder Bentley ist auch ein richtig aufgeweckter Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen hab. Er ist nicht so steif und macht genau das, worauf er gerade Lust hat. Er beugt sich nicht seinen strengen Familien Regeln und hat einfach einen starken und eigenständigen Charakter, den man nur lieben kann. Hier freue ich mich sehr auf Band 2. Generell hat Ella einfach eine tolle Truppe an Freunden und es gibt kaum einen, den ich nicht ins Herz geschlossen hab. Auch Logan hat einen besondere Platz in meinem Herzen. Wer mir von an unsympathisch war, war Ellas Mutter und ihr „Freund“. Leider kommt Ella aus eher ärmlichen Verhältnissen und ihre Mutter ist nicht gerade die Vorzeigemutter. Das ein oder andere mal, hätte ich ihr gerne selbst meine Meinung gegeigt. Ich habe tatsächlich noch nie Stolz und Vorurteil geschaut, werde dies nun aber dringend nachholen. Generell war die Story einfach total traumhaft und ich habe das Slowburn Trope geliebt. Es gab Drama, Stolz, Vorurteile ;) und vor allem Liebe. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich kann es jedem ans Herz legen.
The Story Between Us von Jella Benks verspricht die Geschichte von Stolz und Vorurteil in der modernen Zeit. Dabei enthält das Buch viele Jane Austen Referenzen, erzählt aber dennoch seine eigene, wundervolle Geschichte. Besonders die moderne Abwandlung der ärmlichen Verhältnisse Ella‘s (Elizabeth) üben Gesellschaftskritik und zeigen Probleme auf, ganz nach Austen.
Ella ist eine unfassbar starke, wenn auch stolze Protagonistin, die alles dafür tut Juniper Falls hinter sich zu lassen und von ihren hart erarbeiteten Ersparnissen ein Studium finanzieren zu können. Gleichzeitig umsorgt sie ihre kleine Schwester Kitty und übernimmt gewissermaßen die Mutterrolle für sie.
Darce wird von den meisten Menschen für arrogant gehalten, allerdings liegt seinem Verhalten ein Geheimnis zugrunde. Während er mit vielen Problemen zu kämpfen hat, muss er außerdem lernen, seine Vorurteile gegenüber Ella und ihrer Familie zu überwinden.
Neben unfassbar tollen Protagonisten zeichnet sich The Story Between Us durch starke Nebencharaktere aus, die der Geschichte ihren eigenen Charme verleihen. Neben Kitty, Bentley (Darce‘s Bruder) und Logan (Ella‘s besten Freund), die ich ins Herz geschlossen habe, sind Greg und Lydia gewissermaßen Antagonisten, mit denen man doch irgendwie sympathisiert.
Nach und nach erfährt man die Hintergründe von Ella‘s und Darce‘s Geschichte und enthüllt dabei auch einige Familiengeheimnisse.
Jella Benks zeigt in ihrer Geschichte einen sehr guten Umgang mit Problemen der mentalen Gesundheit. In manch anderen Büchern werden mentale Probleme oft eingebaut um einen Charakter „interessanter“ zu machen. Hier findet man allerdings einen wirklichen Bezug zur Geschichte, Therapie ist ein Thema, sowie Rückschläge und auch die Kosten von Behandlung und daraus resultierende Probleme werden eingebunden. Das ist mir sehr positiv aufgefallen.
Insgesamt ist nicht nur die Liebesgeschichte von Ella und Darce toll, sondern auch ihre individuelle Charakterentwicklung. Jella Benks hat einen angenehmen Schreibstil und von herzzerreißend bis humorvoll alles in ihrem Repertoire. Das einzige Manko ist die Schriftart des Buches, die das Lesen meiner Meinung nach erschwert.
The Story Between Us ist eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Jane Austen und Stolz und Vorurteil.
“The Story Between Us” von Jella Benks ist der erste Band der Storys-Trilogie und ein Retelling von Jane Austens “Stolz und Vorurteil”. Ella und Darce kennen kennen sich von früher, teilten eine Freundschaft und ihren ersten Kuss. Dann herrschte vier Jahre Funkstille, als Ella als Angestellte für Darces Familie wieder auf ihn trifft. Doch ebenso wie beide noch Gefühle füreinander zu haben scheinen, trennen sie ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten weiterhin voneinander. Haben Ella und Darce trotzdem eine Chance?
Ich fand Ella vom ersten Moment an sympathisch, während ich mit Darce leider nicht ganz warm geworden bin. Einige Aspekte haben sich im Laufe der Geschichte aufgeklärt, sodass ich mich zumindest mit ihm arrangieren konnte. Ich hätte mir allerdings noch viel mehr Charakterentwicklung gewünscht. Dadurch ist mir außerdem auch etwas von der Bindung zwischen Ella und Darce verlorengegangen, die sich mir nur durch die Rückblicke in die Vergangenheit erschlossen hat. Kleine Rituale, welche die beiden in die Gegenwart übertragen haben, fand ich sehr schön und haben mir die Geschichte immer wieder versüßt.
Ein Aspekt, der mir sehr gefallen hat, ist eine Eigenschaft, die Dacre (nicht) besitzt. Ich finde es schön, dass auf das Thema - ich kann aus Spoilergründen nicht schreiben, was genau dies ist - aufmerksam gemacht und sensibilisiert wird. Und auch die Darstellungen der sozialen Ungleichheit fand ich authentisch, wenn auch etwas oberflächlich, umgesetzt.
Ansonsten fand ich die Geschichte insgesamt schön geschrieben, unterhaltsam und am Ende durchaus fesselnd und rührend, sodass ich mich sehr auf Band 2 freue, der sich mit bereits bekannten Charakteren auseinandersetzt und eine queere Lovestory sein wird! Für “The Story Between Us” gebe ich gute 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Mir stach das Cover ins Auge und durch den Klappentext wurde ich neugierig.
Cover: Die Grüntöne auf dem Cover mit den goldenen Blüten sind wunderschön. Der Farbschnitt passt sehr gut dazu und macht das Buch besonders schön.
Inhalt: Nachdem sie einen Job bei seiner Familie angenommen hat, taucht Darce, ihr ehemaliger bester Freund auf, der sie vor vier Jahren einfach verlassen hat. Da sie auf den Job angewiesen ist, bleibt Ella nichts anderes übrig als diesen Sommer durchzuziehen.
Handlung und Thematik: Eine Second Chance Romance mit emotionaler Achterbahnfahrt. Rich Boy & Poor Girl. Eine wirklich emotionsgeladene Story mit vielen Geheimnissen, aber auch mit viel Herz. Die Story ist in sich geschlossen, auch wenn es sich hier um einen Reihenauftakt handelt.
Charaktere: Ella ist eine starke Frau. Sie kämpft täglich mit der Armut ihrer Familie, der Familiensituation und mit ihren Ängsten. Dennoch kämpft sie und das begeisterte mich direkt. An Darces Namen musste ich mich erst etwas gewöhnen. Er war direkt der versnobte Arsch und dennoch mochte ich ihn direkt. Ich mochte die Dialoge zwischen den beiden und wie rührend Ella sich um Kitty kümmert. Auch die anderen Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe und passen gut rein.
Schreibstil: Durch den einfachen und bildhaften Schreibstil der Autorin war ich direkt mittendrin und die Seiten flogen nur so dahin. Eine wirklich wundervolle Story mit einem emotionalen Auf und Ab. Ich musste mir das ein oder andere Tränchen verdrücken und freute mich über das Ende. Es gab unerwartete Wendungen und die Charaktere passen großartig rein.
Persönliche Gesamtbewertung: Achterbahn der Gefühle! Ich liebe es. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung.
Serien-Reihenfolge: 1. The Story Between Us 2. The Story Behind Us 3. The Story Binding Us
Einer meiner absoluten Lieblingsklassiker ist Stolz und Vorurteil. So war mir klar, dass ich dieses Retelling auf jeden Fall lesen muss. Und ich bin so so glücklich mit dieser Geschichte.
Ella ist einfach nur hinreißend. Ihre Gefühle waren auf jeder einzelnen Seite zu spüren und trotzdem hat Jella es geschafft, eine wunderschöne Leichtigkeit und ganz viel Humor in diese Geschichte zu bringen. Das einzige was Ella im Weg steht ist ihr Stolz und das ist so nachvollziehbar. Denn wie sie selbst sagt, ist Stolz das einzige, was man einem Menschen der nichts hat, nicht wegnehmen kann. Der Schreibstil ist absolut on Point und hat nicht nur den Figuren sondern auch der Stadt Juniper Falls Leben eingehaucht. Beim lesen hatte ich so oft das Gefühl, Teil der Truppe zu sein, dass es mir Gänsehaut verpasst hat. Die Protagonisten hatten beide eine wahnsinnige Tiefe, sodass man nicht anders konnte als mitzuleiden und mitzufiebern. Und da kommen wir auch schon zu Darce… Er ist so ein feiner Kerl, der so vieles Falsch macht. Doch er versucht es besser zu machen, aus seinen Fehlern zu lernen und ein anderer Mensch zu werden. Sein Bruder Bentley ist ebenfalls eine Figur, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Ellas Mutter hat mich verrückt gemacht. Ihr Verhalten war so daneben, dass ich sogar aus Frust weinen musste, weil das Leben so unfair zu Ella ist. Die Dramen in der Story wirkten nicht gekünstelt und haben der wunderschönen Lovestory das perfekte Maß an Spannung eingebracht. Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk, dass unbedingt gelesen werden muss. Spannung, Gefühl, Trauer, Wut, Machtlosigkeit und Hoffnung. Das alles und viel mehr bekommt ihr in The Story between us. Riesen große Empfehlung für dieses Herzensbuch.
»The story between us« ist Band 1 der Stories-Reihe von Jella Benks. In diesem Roman erwartet einen eine bittersüße und tiefgehende Sommerromance in der idyllischen Kleinstadt Juniper Falls.
Jella schreibt einem die Charaktere und deren Geschichte mit ihrem tollen Schreibstil mal wieder mitten ins Herz.
Obwohl die Protagonisten Ella und Darce in unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten aufgewachsen sind, teilen die beiden unzählige gemeinsame Kindheits- und Teenieerinnerungen als beste Freunde. Eine Kette an Ereignissen stellt plötzlich alles auf den Kopf und zerstört scheinbar das besondere Band zwischen Ella und Darce. Als die beiden nach mehreren Jahren wieder aufeinandertreffen ist vieles anders und doch auch vieles gleich. Vor allem aber steht vieles zwischen Ella und Darce.
Ella ist sympathisch, hilfsbereit, schlagfertig, trägt eine große Verantwortung und hat einen unglaublich großen Stolz. Sie ist aber auch verletzlich. Besonders, wenn es um Darce geht.
Darce ist Mr. Grumpy höchstpersönlich. Er ist zunächst unnahbar, mürrisch und ziemlich sprunghaft mit seinen Launen. Mit der Zeit kann man jedoch hinter seine Fassade blicken und die Welt mit seinen Augen sehen. Dadurch kann man einiges besser verstehen und nachvollziehen.
Haben Ella und Darce noch eine zweite Chance auf die große Liebe?
Jella hat es wieder geschafft eine mitreißende Geschichte zu schreiben, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Eine einzigartige sommerliche Romance, die von Vorurteilen, gesellschaftlichen Unterschieden, zerbrochenen Träumen, der Kraft von Freundschaft und Liebe erzählt, einige überraschende Wendungen à la Jella Benks in petto hat und Themen aufgreift, die den eigenen Blick für diese schärfen und einem ans Herz gehen.
The Story Between Us“ aus dem Leaf Verlag behandelt die Geschichte von Ella und Darce, die unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Freundschaft sich im Laufe der Jahre verändert hat.
Die Hauptthematik dreht sich um den „Rich/Poor“-Trope, der in dieser Geschichte besonders stark zur Geltung kommt: Ella kämpft sich durchs Leben, ohne die finanzielle Hilfe von Darce in Anspruch zu nehmen. Sie kümmert sich um ihre kleine Schwester und ihre Mum, sie dreht jeden Cent 2x Mal um, was extrem glaubwürdig rüberkam. Das macht Ella zu einer spannenden und charakterstarken Protagonistin.
Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte einzufinden. Die Handlung entwickelt sich anfangs etwas zögerlich, was mich als Leserin nicht direkt fesseln konnte. Dennoch hat mich das Setting in Juniper Falls nach und nach in seinen Bann gezogen. Ich liebe Kleinstadt-Settings einfach.
Die ständigen „On-Off“-Momente zwischen Ella und Darce haben mich zwischendurch etwas genervt, da es eine typische Form der Misskommunikation war. Diese hin und her schwankende Beziehung war für mich weniger ansprechend, da ich persönlich sowas nie eingehen würde.
Viel spannender fand ich hingegen die Beziehung zwischen Ella und ihrer Mutter. Die Konflikte und Herausforderungen, denen sie in ihrer Mutter-Tochter-Beziehung in ärmlichen Verhältnissen gegenüberstehen, haben mich emotional tief berührt und den Spannungsbogen für mich deutlich angehoben. Das hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und es passieren 2-3 Sachen, bei denen Ella mir so Leid getan hat.
Insgesamt gebe ich „The Story Between Us“ 3.5 von 5 Sternen.
The Story Between Us hat mir insgesamt gut gefallen. Es war mitreißend und durch den flüssigen Schreibstil konnte ich es auch gut lesen. Statt einer sanften Romance passiert hier wirklich unglaublich viel und das Buch hat eine emotionale Tiefe die einen wirklich bewegt! Vor allem Ella, stolz und unerschütterlich, ist ein toll umgesetzter Charakter der diese emotionale Seite des Buches prägt. Vom Setting her erfährt man leider eher weniger, man kennt die Orte in Juniper Falls an denen die Handlung stattfindet, jedoch von der Stadt allgemein kriegt man weniger mit. Die Handlung war schlüssig aufgebaut und vor allem dadurch mitreißend, dass man lange Zeit nur wusste, dass es in der Vergangenheit Schwierigkeiten zwischen den Familien gab, aber die Aufklärung erst Stück für Stück aufgebaut wurde. Ich fand hierbei allerdings nicht alles, was zunächst als groß und bedeutend dargestellt wurde gut genug aufgeklärt, doch das betraf eher Kleinigkeiten, die für den Plot wichtigen Aspekte wurden gut eingebunden. Was mich allerdings sehr gestört hat war Darce Charakter. Natürlich ist er nach dem Vorbild von Stolz und Vorurteil eine eingebildete Person, doch seine Charakterentwicklung kam mir zum einen viel zu spät und war auch leider nur sehr oberflächlich. Für mich wurde dadurch das Ende nicht so stimmig, da ich mir für Ella eine größere Entwicklung gewünscht hätte. Und daher auch der eine Stern Abzug. Trotzdem ist es eine sehr schön geschriebene Geschichte die mich berührt hat und die ich gerne weiterempfehle!
Sommervibes. Tiefgründig. Herzenswarm. Leseerlebnis : "The story between us" ist der Auftaktband der New Adult Romance "Storys"-Reihe von Jella Banks und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Ella und Darce in der Ich-Form erzählt. Für mich hat das Buch bereits zu Beginn diese "The summer I turned pretty" Vibes verströmt. Dazu kommt das es ein Retelling von Stolz und Vorurteil ist. Da ich beides sehr liebe, kann es entweder nur mega genial oder richtig bescheiden werden. Hier war zum Glück das Erstere. Ella hat mein Herz im Sturm erobert, sowie auch Darces Bruder Bentley. Bei Darce selbst habe ich eine Weile gebraucht, um hinter seine Fassade zu blicken, aber dann hat auch er mich verzaubert. Der Handlungsverlauf an sich ist natürlich nicht überraschend, aber einfach traumhaft schön, kann verzaubern und absolut mitreißen. Zudem gibt es wirklich viele tiefgründige Themen, die alle genug Aufmerksamkeit finden und mit viel Feingefühl aufgearbeitet werden, aber auch die nötige Vehemenz behalten. Es wird nichts kleingeredet und gerade das Miteinander der Figuren empfand ich als unheimlich heilsam. Dies war mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes. Fazit: Eine meiner nun liebsten Second-Chance Geschichten, die weit tiefgründiger ist als man zunächst vermuten mag, viele schwere Themen behandelt und sich trotzdem nach einer wohligwarmen Umarmung in einer lauen Sommernacht unter einem einzigartigen Sternenhimmel anfühlt.
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 Der Schreibstil von Jella ist super flüssig. Ich bin quasi nur so durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht mit der Geschichte. Sie konnte mich damit komplett abholen.
𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 Ella und Darce führen zwei komplett unterschiedliche Leben, die durch ihre Großeltern miteinander verbunden sind. Es wird in der Geschichte viel mit Klischees gespielt, allerdings auf eine moderne Art und Weise. Die Story konnte mich komplett abholen und die Beiden konnten mich von der ersten Sekunde an total in ihren Bann ziehen. Der Humor, der eingebaut wurde, hat mich auch sehr überzeugt. Ich musste beim Lesen sehr viel schmunzeln und habe mit den Beiden trotzdem richtig mitfiebern können.
𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞 Ella ist diejenige, die aus armen Verhältnissen kommt. Sie arbeitet bei einer befreundeten Familie, um genug Geld für die Miete und Essen zu bekommen. Sie muss sich um ihre Mutter und kleine Schwester kümmern, als wäre sie die Mutter. Auf der anderen Seite gibt es Darce. Darce kommt aus reichen Verhältnissen & verbringt eigentlich nur seinen Sommer bei seinem Großvater. Darce und Ella sind Kindheitsfreunde, die sich zwischendurch aus den Augen verloren haben. Die beiden harmonieren super schön miteinander und ich habe sie einfach nur geliebt.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Eine absolute Leseempfehlung. Wer das Buch nicht gelesen hat, hat was im Romance Bereich definitiv verpasst. ✨
»The Story between us« ist ein schönes Buch für zwischendurch. Warum? Jella hat einen schönen, flüssigen Schreibstil - der einem das Lesen einfach macht. Man fliegt durch die Seiten. Die Geschichte ist einfach schön. Es ist bildlich, schön beschrieben und man kann sich alles einfach gut vorstellen. Die Emotionen sind gerade aus Ellas Sicht nachvollziehbar, wobei sie aus Darcys Sicht etwas schwach sind. Ich hatte an dieser Stelle immer kleine Probleme mich in ihn hineinzuversetzen und mitzufühlen. Da wäre noch Luft nach oben gewesen. Die Entwicklung beider ist alles in allem in Ordnung, sie ist nachvollziehbar, verständlich aber auch hier hätten wir Luft nach oben.
Ansonsten haben wir hier eine solide Geschichte, die mitzieht. Sowohl Spannung als auch "Leerlauf" enthält und man merkt, das beides einfach Notwenig für die Geschichte ist. Es hat alles seine dasein-Berechtigung.
Die Nebencharakter sind auch sehr schön ausgearbeitet und man hat hier schon gemerkt, dass sich unter der Oberfläche mehr befindet. Bentley hat es mir angetan.
Nachdem man die Gesichte gelesen hat, wurde einem erst Mal klar wie sehr das Cover dazu passt - mehr verrate ich euch da nicht.
Das ganze Buch bekommt 4/5 Sterne von mir und ist eine Empfehlung, wenn jemand etwas für Zwischendurch haben möchte.