Schon als Kind habe ich mich in Melodien geflüchtet, wenn ich drohte, mich selbst zu verlieren. Ihr Zauber ist nicht verblasst, als ich erwachsen geworden bin.
Als Lucies Zwillingsbruder bei einem Autounfall ums Leben kommt, an dem sie sich die Schuld gibt, zerbricht ihr gemeinsamer Traum von einer Musicalkarriere. Sie schwört sich, nie wieder zu singen. Die Stille in ihr übertönt die Beziehungen zu den Menschen, die ihr nahestehen. Als sie die Musical-Studentin Chiara kennenlernt, bekommen ihre Mauern immer mehr Risse. Vielleicht braucht sie nur eine Person, die ihr erste Noten vorgibt, um ihren Takt wiederzufinden.
Currently writing 💙 Wenn ihr Taylor Swift mögt, ist das euer Buch. Wenn nicht, aber ihr mögt Musik, Slow Burn Sapphic Romance und Bücher mit dem Fokus auf Charakterentwicklung, ist das auch euer Buch.
Lucies Vergangenheit begleitet sie und ein schweres Erlebnis lastet hart auf ihren Schultern. Sie ist Teil einer Musical Gruppe und Musik fließt ihr durch die Blutbahn. In dieser Bubble trifft sie auf Studentin Chiara, die so viel in ihr auslöst und ihre Healing Era im größten Maß beeinflusst.
Diese Buchmeinung ist aus der Sicht eines Nicht-Swifties verfasst, aber von jemandem, der Musik liebt. Musik verbindet Menschen, gehört zur persönlichen Identität und bietet eine kreative Ausdruckmöglichkeit. Swifties werden in diesem Buch noch mehr Tiefe finden, Easter Eggs und das Buch auf eine ganz besondere Weise verstehen, aber auch ich war mehr als beeindruckt von Lucies und Chiaras Geschichte, es ist wirklich für jeden Lesenden geeignet.
Lucies Leben gerät wirklich sehr stark aus den Fugen und schon von Anfang an schwingt die Trauer um die Geschehnisse mit. Chiara ist eine absolute Green Flag. Toxische Verhaltensmuster oder ähnliches werdet ihr nicht finden. Hier treffen zwei wundervolle Frauen aufeinander, die nicht perfekt sind, aber perfekt füreinander. Chiara ist bereits Swiftie aus tiefstem Herzen und zeigt Lucie durch die Musik so viel von ihrem Innersten und Lucie selbst reflektiert ihre Gefühle mit Hilfe der Musik, die sie so sehr lieben lernt.
Wichtig ist an dieser Stelle auch die Vorbildfunktion von Taylor. Diese Frau gibt so vielen Menschen Kraft, inspiriert sie und gibt ihnen emotionale Stabilität. Das zeigt Lea durch ihre Protagonistinnen, die ihre persönliche Entwicklung im Laufe der Songs erfahren, denn jedes Kapitel ist von einem Lied inspiriert.
Die Healing Journey von Lucie und Chiara konnte mich tief berühren. Lea räumt den beiden einen ungezwungen Raum für ihre individuelle Vielfalt ein und ich habe es geliebt, wie die beiden miteinander umgehen.
Ihr müsst kein Swiftie sein, um dieses Buch lieben zu können. Lasst euch einfach von Lucie und Chiara mitnehmen und sie werden euer Herz von ganz alleine erobern.
Ich habe geweint. Nicht nur einmal, sondern die letzten Kapitel des Buches. Ich habe mich mit Lucie und Chiara gefreut und war traurig, wenn es ihnen schlecht ging.
Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight🥹🫂
Zum einen wegen Lea‘s Schreibstil, der wunderschön poetisch und verträumt ist, aber vor allem weil ich mich selbst wiedergefunden habe - nur von der anderen Seite. Ich finde mich so sehr in Chiara. Jetzt dieses Buch gelesen zu haben, zeigt mir, dass es okay ist, wie es ist.
Auch wenn der Weg, der noch vor uns liegt, noch lang ist, sind wir unterwegs. Wir kämpfen und Lucie tut das auch. Und Chiara hilft, wo sie kann.
💌 | Lucie zeigt, dass es okay ist, die Narben anzuschauen und sich zu erinnern - denn das ist, was uns zu den Menschen macht, die wir heute sind.
💌 | Sie zeigt, wie wichtig es ist, zu kämpfen und dass nach jeder Nacht auch wieder Tag kommt.
💌 | Dass auch in der Nacht Sterne da sind, die den Weg weisen. Sie sind vielleicht nicht immer sichtbar aber da sind sie trotzdem und der Gedanke hilft.
Ich möchte so viel sagen, von „danke Lea für diese tollen und motivierenden Zitate“ über „ich würde Lucie und Charlie gerne in den Arm nehmen“ zu „Danke, dass du meinem Gedankenchaos eine Stimme gibst“.
💌 | Dieses Buch ist so real, so echt und so imperfekt, und das macht es perfekt. Weil Irrationalität und Selbstzweifel Teil unseres Weges sind und nicht logisch erklärbar sind - stünde auch im Widerspruch mit Irrationalität, aber davon mal abgesehen - und es ist okay, nicht okay zu sein.
💌 | Es ist okay, keine Energie zu haben, weil man alle Energie dazu braucht, den Tag zu überstehen. Oder die Woche. Den Monat. Das Jahr. Weil Heilung kein gradliniger Weg ist, sondern ein Prozess der lange dauert und Abzweigungen nimmt. And that’s okay too.
💌 | Dieses Buch bedeutet mir so viel, weil es auf Musik aufbaut. Weil Chiara zu jeder Situation einen Song hat - so wie ich auch zu jedem Abschnitt meines Lebens Songs in meiner Playlist habe.
💌 | Weil nicht alles nur schwarz und weiß ist, sondern sanfte Farbtöne schwarz und weiß überdecken, denn es ist nicht immer nur alles oder nichts, es gibt ein „Dazwischen“, das die Blume sprießen lässt, bevor sie wachsen kann, um „alles“ zu erreichen.
💌 | Weil das Buch zeigt, dass es okay ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
💌 | Weil wir kämpfen und nicht aufgeben.
💌 | Weil dieses Buch für Mut, Selbstakzeptanz und Toleranz für das Nicht-Okay-Sein steht.
💌 | Und weil wir das alle brauchen, weil es uns alle treffen könnte.
Also danke Lea, für wunderschöne und zerbrechliche Lesestunden.
Ich glaub, das waren jetzt genug Gründe, warum du das Buch lesen solltest💌🫂
Bitte beachtet die Triggerwarnungen des Buchs! Diamandis hat in diese Geschichte nicht nur eine wichtige Nachricht eingearbeitet, sondern auch einen unglaublich poetischen Schreibstil - ich würde ihn auch als philosophisch-verträumt beschreiben. Lucies Geschichte hat mich berührt. Ich konnte mich so gut in sie hinein fühlen, auch wenn ich vermutlich nur einen Bruchteil der Tiefe ihrer Emotionen nachempfinden konnte. Diamandis beschreibt Emotionen aber auch andere Eindrücke auf eine unglaublich schöne Art und Weise. Mit wortgewandten Metaphern und Vergleichen malt sie teilweise herzzerreißende Bilder, die gleichermaßen schön wie traurig sind bzw. sein können. Ich hoffe, dass ganz viele Menschen dieses Buch lesen, auch wenn es unglaublich schwere Themen behandelt. Genau deshalb, hoffe ich, dass es viele lesen werden; weil es vielen die Augen öffnen und für mehr Verständnis sorgen könnte.
Inhalt: Lucie ist der Star ihrer Musical-Gruppe an der Schule und tritt damit in die Fußstapfen ihrer Großmutter. Sie weiß, wer sie ist, was sie will und hat ihre Zukunft fest im Blick. Die »Bretter, die die Welt bedeuten« gehören ihr und ihrem Zwillingsbruder, der sie seit jeher auf ihrem Weg begleitet. Dieser unumstößlichen Wahrheit ist sie sich gewiss, bis ihr Bruder bei einem Autounfall stirbt, bei dem Lucie am Steuer sitzt. Von jetzt auf gleich zerbricht ihre Welt in Scherben und damit verstummt auch die Musik in ihr. Als sie die Musical-Studentin Chiara kennenlernt, regen sich Gefühle, die sie lange schon vergessen glaubte. Findet Lucie ihre Melodie wieder?
Meine Meinung: Was für ein fantastisches Buch. Auch für jemanden, der bisher kein Swiftie ist, so wie ich, ist diese Geschichte absolut lesenswert. Ich bin mir sicher, dass die Lieder, die die Kapitel überschreiben, dem Erlebnis noch eine weitere Dimension hinzufügen werden, wenn ich die Playlist ein paarmal abgespielt habe, aber auch so ist der Roman absolut fesselnd.
Lea Diamandis bildlicher Erzählstil unterstreicht dabei jede Nuance der Handlung, zeichnet Bilder auf die innere Leinwand und zieht einen unglaublich tief in die Geschichte hinein. Die startet sehr geschickt. Wir lernen Lucie auf dem Höhepunkt ihres Selbstbewusstseins kennen. Ihr und ihrem Zwillingsbruder gehören die Welt. Einen zweiten Platz kennt sie nicht. Interessanterweise gelingt es Lea dabei ihre Protagonistin trotz dieser »Was kostet die Welt« Attitüde, nicht unsympathisch wirken zu lassen. Entsprechend tief fällt man zusammen mit ihr, wenn die Katastrophe ihren Lauf nimmt.
Um Lucies Figur baut Lea ein ganzes Ensemble an Personen auf, die alle ihren eigenen Einfluss auf ihren weiteren Weg haben. Simon, ihr Jugendfreund, der sie selbstlos unterstützt ist eines ihrer Lichter in der Dunkelheit. Ein Quell stetiger Unruhe und auch dunkler Gedanken ist ihre Familie, die kurz davor steht an dem Verlust zu zerbrechen. Einfühlsam baut die Autorin hier Lucies kleine Schwester Charlie als Angelpunkt auf und es tut nahezu physisch weh, zu sehen, wie sich die junge Frau immer tiefer in einer Abwärtsspirale verfängt, während die Eltern mit ihrer eigenen Trauerbewältigung überfordert sind.
Chiara erscheint da wie ein hell strahlender Fixstern. Zwar spielt sie für Lucie genau diese Rolle, doch Lea Diamandis hat sie nicht eindimensional angelegt. Weder ist sie Allheilmittel noch »Retterin in schimmernder Rüstung«. Sie hat mit eigenen Problemen zu kämpfen und bewegt Lucie so dazu, mehr zu geben, als diese sich selbst zutraut. Sie fordert sie, treibt sie über Grenzen, ist aber auch immer zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Die Geduld und Sensibilität, die sie dabei an den Tag legt, ist herzerwärmend. Die Art, wie Lea die Beziehung der beiden langsam wachsen lässt und sie vertieft, hat mir sehr gut gefallen. Es wäre seitenfüllend alles aufzuzählen, was Lea Diamandis noch an wichtigen Themen in diese Handlung verpackt hat, ohne dass sie überladen wirkt. Doch auf eines der Kernelemente, das Thema Depressionen mag ich hier noch eingehen. Plastisch und nachvollziehbar erlebt man hautnah, welche Gedanken in Lucie herumwirbeln und was das für sie bedeutet. Wie elementar es ist auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und zu akzeptieren, dass Belastungsgrenzen täglich anders gesteckt sein können. Wichtig auch die Einbeziehung des Umfelds, das selbst lernen muss, mit ihr und ihren Stimmungen umzugehen. Die Erkenntnis, dass Liebe und Fürsorge keine Heilung bedeuten, ist ganz sicherlich eine der bittersten, die man als Freund oder Elternteil machen kann. Seine eigene Machtlosigkeit in diesen Momenten auszuhalten, kann einen selbst an Grenzen bringen und die Autorin vermag es meisterlich diese Gefühle zu transportieren. Besonders deutlich wird dies durch die Reaktionen von Charlie, wenn sie und Lucy aufeinandertreffen.
Doch nicht alles in diesem Roman ist düster und schwer. Genau wie es bei den Liedern eine gute Balance zwischen denen mit optimistischer und trauriger Tonlage gibt, hat Lea helle Gegengewichte gesetzt, in denen einem das Herz wieder leichter wird. Es ist ein unheimlich befreiendes Erlebnis, dabei zu sein, wenn Lucie lernt, dass sie trotz ihrer eigenen Probleme etwas zu geben hat, oder wenn sie ihre Mauern überwindet und langsam anfängt mit ihren gebrochenen Flügeln zu schlagen.
Ein unglaubliches Leseerlebnis, dessen Intensität sich kaum in einer Rezension weitertransportieren lässt. Für mich ein absolutes Lesehighlight - nicht nur für Swifties.
Eine wunderschöne, herzergreifende Geschichte für alle Musikliebhaber. Schmerzvoll aber auch absolut gefühlvoll. Highlight!
Es war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht das letzte sein.
Wir haben hier eine etwas andere Liebesgeschichte mit tiefen und teilweise harten Themen. Lucie hat einen Autounfall und ihr Zwillingsbruder stirbt dabei. Wir begleiten sie mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz und durch die Trauerbewältigung. Ich finde es sagenhaft wie glaubhaft und authentisch die Autorin hier den Schmerz der Protagonistin rüber gebracht hat. Man hat total mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Ich konnte mich total in sie hinein versetzen und hab ihre Denkweise absolut nachvollziehen können. Es sind keine leichten Themen wir reden hier von Suizidgedanken oder absolute Gleichgültigkeit gegenüber ihren Mitmenschen. Auch finde ich es gut, dass es immer wieder Rückschläge gab, dass die psychische Erkrankung glaubhaft rüber gebracht wurde, dass nichts verschönt wurde, dass hingewiesen wird, dass man die für immer haben wird, dass es immer wieder Hoch und Tiefs geben wird. Aber, dass man lernen kann mit ihr umzugehen. Hierfür gibt es die zweite Hauptcharakterin Chiara, die sie Stück für Stück aus ihrem Loch heraus holt. Sie war eine wirklich wundervolle Person und ich habe hier ein paar Tränchen vergießen müssen.
Der Schreibstil ist absolut poetisch gestaltet und total bildhaft dargestellt und es ist einfach mal was anderes.
Dieses Buch ist für jeden Taylor Swift Fan, denn die Autorin versieht ihre Kapitel mit den Titeln der Lieder von ihr. Auch das Cover ist eine Hommage an die Sängerin.
Ich oute mich hier als Nicht Swiftie aber dennoch habe ich die Liebe zur Musik gespürt. Ich mache selbst seit ich klein bin Musik und kann es jedem Liebhaber nur empfehlen.
Eine wundervolle, schmerzhafte Geschichte, die die Liebe zur Musik zeigt aber auch den Schmerz und die Trauer. Herzergreifend und ein absolutes Highlight!
💬: Ein Werk über Trauer, Schuld und Hoffnung – eindringlich und voller Gefühl. Verloren im Fünfvierteltakt erzählt von Verlust, Heilung und der Suche nach einem neuen Takt – und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen.
Lucie hat ihre Stimme verloren – und mit ihr den Mut, sich selbst wiederzufinden. Der Unfall, bei dem ihr Zwillingsbruder ums Leben kam, hat nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Innerstes erschüttert. In ihrer Welt herrscht Stille. Die Musik, einst ihr Lebensinhalt, fühlt sich plötzlich wie Verrat an. Erst als sie Chiara begegnet, einer energiegeladenen Musical-Studentin mit einem Herzen für Taylor Swift und für andere, wird aus dieser Stille langsam wieder Musik.
Die Geschichte trifft mit einer solchen Tiefe, dass man beim Lesen oft schlucken muss. Lucies Gedankenwelt ist fein gezeichnet, nachvollziehbar und ehrlich. Die psychische Gesundheit wird hier nicht nur thematisiert, sondern wirklich spürbar gemacht – mit allen Rückschritten, Zweifeln und Fortschritten.
Die Musik durchzieht das Buch wie ein roter Faden. Auch ohne ein Swiftie zu sein, hat mich die Idee, jedes Kapitel mit einem Song zu verbinden, sehr begeistert. Man spürt, wie viel Bedeutung in jedem Lied steckt – das verleiht der Geschichte ihren ganz eigenen Rhythmus.
Auch ohne Sprachkenntnisse waren die französischen Dialoge durch den Kontext gut verständlich – und haben dem Buch eine besondere Atmosphäre verliehen.
Ich war so berührt von Lucies Geschichte, dass ich mir gewünscht habe, noch länger in dieser intensiven, ehrlichen Erzählung zu verweilen.
🎵 Fazit: Verloren im Fünfvierteltakt ist poetisch, schmerzhaft schön und zutiefst menschlich. Ein Buch, das bleibt. Es tut weh – aber auf eine Art, die gut ist, weil sie ehrlich ist. Von mir gibt’s ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – für eine Geschichte, die zeigt: Auch wenn man aus dem Takt gerät, kann man seinen eigenen Rhythmus wiederfinden.
Als ich Lea‘s TikTok Profil und ihre Ankündigungen zum neuen Roman gesehen habe, wusste ich sofort, das muss und will ich unbedingt lesen! Das Buch wurde mit Taylor Swift x Mental Health x Slow Burn x Coming of Age angeteasert und das fand ich so überzeugend, dass ich es direkt angefragt habe 🙏🏽 Vielen Dank nochmal für das Leseexemplar ❤️
Jetzt aber mal zum Inhalt und Setting (spoilerfrei!!) 🥹 Die Geschichte wird von Lucie, eine anstrebende Musicaldarstellerin, erzählt, die kurz nach einer erfolgreichen Aufführung vor ihrem Studiumstart, ihren Zwillingsbruder bei einem Unfall verliert 😞
Was danach geschieht ist absolut herzzerreißend und berührend, Lea‘s Schreibstil ist hier teilweise genauso gnadenlos detailliert wie auch authentisch und einnehmend 🫂 Man fühlt sehr bei den Beschreibungen der Gefühle und Gedanken von Lucie mit und auch ihre Familie leidet sehr 🥺 Doch dann kommt es etwas anders: Lucie möchte mit ihrem besten Freund Simon nach Hamburg ziehen und mit Hilfe ihrer tollen Oma, die auch in dem Bereicht gearbeitet hat, schafft sie es auch! Dort lernt sie die Mitstudentin Chiara kennen, die genau das erreichen will, was Lucie immer geträumt hat vor ihrem Unfall. Auch wenn es anfangs schwer ist für Lucie, ist Chiaras Persönlichkeit einfach so überzeugend, dass sie auf eine gemeinsame Lebensreise gehen! 🥰 Mit Hilfe von Taylor‘s Liedern, viel Familiendrama mit der kleineren Schwester Charly und harten Gefühlszuständen, schafft es Lucie auf einen Weg der Hoffnung 😍✨
Man kann vieles von Lea‘s Roman lernen, sei es über Freundschaft, Familie oder Gefühle. So viele Emotionen und Gedanken von Lucie schwimmen sicherlich auch in meinem Kopf 🥹 Von daher kann ich euch das sehr emotionale und krasse Buch von Lucie und Chiara nur sehr sehr dolle empfehlen! ❤️
In dem Buch geht es um Lucie, die durch einen Autounfall ihren Zwillingsbruder und sich selbst verliert. Ihre Liebe zur Musik unterdrückt sie, bis sie die Musicalstudentin Chiara trifft. Kann Chiara Lucie dabei helfen, sich selbst wiederzufinden? Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil es so stark um Musik und Musicals geht. Ich liebe Musicals und bin da auch auf meine Kosten gekommen. Ich mochte das Setting in der Akademie und Hamburg sehr gern, die Erwähnung der verschiedenen Musicals war natürlich besonders toll. Da hat mir auch der Prolog total gut gefallen! Es geht auch sehr viel um Taylor Swift, Swifties sollten das Buch also auf jeden Fall lesen. Das Buch ist Casual Queer, was ich immer toll finde, da Queerness nicht als Problem, sondern als Normalität dargestellt wird. Das ist ja auch in Leas Fantasyreihe „Kupferblut“ so, die ich auch sehr gerne mag. Chiara ist total sympathisch, mit Lucie bin ich tatsächlich nicht ganz warm geworden, was aber vollkommen ok ist. Die Beziehung der beiden hat mir sehr gut gefallen, ich bin immer froh, wenn Liebe nicht als Heilung für mentale Krankheiten dargestellt wird. Generell hat Lea die verschiedenen Krankheiten und Lucies Trauma sehr authentisch geschrieben! Einen besonderen Platz in meinem Herzen hat auf jeden Fall Charlie. Mir hat die Schwesternbeziehung total gut gefallen und ich mochte die Szenen mit ihr am meisten. Die hat so gelitten, ich würde sie am liebsten mal in den Arm nehmen. Deswegen freue ich mich total auf den zweiten Teil, in dem es um Charlie gehen wird! Die Nebencharaktere haben generell wieder geglänzt, sind es Simon oder Chiaras Geschwister. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen, vor allem wenn ihr Musicals oder Taylor Swift mögt.
Schreibstil: Der Schreibstil war wirklich mal etwas anderes. Es war wirklich alles sehr poetisch und bildhaft beschrieben mit vielen Umschreibungen und sehr blumig. Ich mochte das sehr gerne aber an manchen Stellen war es mir etwas zu viel weil sich auch manchmal Sachen wiederholt haben und mir das Wort „Obgleich“ auch ein bisschen zu häufig vorkam 🤭
Inhalt: Der Inhalt des Buches ist wirklich enorm bewegend. Das Haupttrope „Mental Health“ trifft hier wirklich zu. Ich mochte es sehr wie gut ausgearbeitet die Trauerbewältigung und das Leben mit Depressionen war. Es hat einfach tiefe Einblicke gegeben und ich habe mich wirklich verstanden gefühlt. Für jeden der emotionale Bücher mag, auch wenn es die meiste Zeit wirklich traurig und herzzerreißend war unf natürlich auch für jeden Swiftie, ist das Buch einfach perfekt. Ich muss sagen normalerweise lese ich solche traurigen Bücher nicht und habe auch keine Erfahrung mit Sapphic Büchern. Ich fand beides hier aber wirklich wunderbar umgesetzt und auch wirklich sensibel. Dementsprechend bin ich wirklich sehr überzeugt von dem Buch und finde es sollte mehr solcher Bücher geben. Vor allem Chiara war so eine tolle Protagonistin und ich finde jeder Mensch sollte eine Person wie Chiara im Leben haben. Lucie war ebenfalls so toll, sie war so stark und hat gekämpft. Auch alle anderen Protagonist:innen habe ich sehr ins Herz geschlossen. Simon mochte ich auch sehr, er war so ein guter Freund. Deshalb freue ich mich sehr auf Charlies Geschichte.
Diese Geschichte geht tief unter die Haut und zeigt, dass jeder auf seine Art mit Verlust umgeht. Das es sich hier um ein sehr schweres Thema handelt, sollten die Triggerwarnungen definitiv beachtet werden. Durch den schon sehr blumig, poetischen Schreibstil habe ich etwas gebraucht um in der Story anzukommen. Er passt aber sehr gut zur Geschichte. Da ich keine französisch Kenntnisse habe, musste hin und wieder der Google Übersetzer herhalten. So konnte ich dann auch die Gespräche mit Grand mére Marie besser nachvollziehen.
Die Entwicklung von Lucie ist wirklich unglaublich echt. Ich habe noch keine Story gelesen, die Depressionen so realistisch darstellt. Da die Selbstfindung von Lucie hier das Hauptthema war, stand die Beziehung zwischen Chiara und Lucie nicht im Mittelpunkt.
Toll fand ich besonders, dass Chiara die Entwicklung sowie die Rückschritte von Lucie akzeptiert hat. Sie hat sie nie unter Druck gesetzt, sondern sie immer unterstützt. Die Dynamik zwischen den beiden war wundervoll und authentisch. Hier entwickelt sich, trotz verschiedener Verhältnisse, eine vertrauensvolle und heilende Beziehung. Auch die tiefe Freundschaft zu Simon war Lucie oft eine wertvolle Stütze.
Obwohl ich kein Swiftie bin, hat mir der musikalische rote Faden sehr gut gefallen. Jedes Kapitel ist einem anderen Song von Taylor Swift gewidmet. Musik spielt bei beiden eine sehr wichtige Rolle. Das Musik einem sehr viel geben kann und einem durch schwere Zeiten helfen kann, wird während der gesamten Story wunderbar deutlich gemacht.
Ich kann und möchte dieses Buch nicht bewerten, zum einen, weil es mich getriggert hat und meine Bewertung nicht objektiv wäre, zum anderen weil Sterne dieser Geschichte nicht gerecht werden würden. Lest sie einfach selbst, sie hat wichtige Messages!