Stell dir vor, es gäbe eine Bank, in der die Menschen nicht ihr Geld, sondern ihre Lebenszeit anlegen könnten, um ein glückliches, gesundes und langes Leben zu führen. Genau davon erfährt Sophia nach einer Begegnung mit dem alten Bankier Leonardo am Flughafen von San Francisco. Von diesem Tag an erhält sie regelmäßig Briefe, in denen Leonardo ihr von seinen Reisen um die Welt mit seiner Frau Barbara erzählt, immer auf der Suche nach dem Geheimnis eines gesunden und gelingenden Lebens. Und noch bevor die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt und Leonardos Geheimnis immer mehr auch zu Sophias Geheimnis wird, spürt die junge Frau aus Berlin plötzlich die Kraft in sich, all das zu ändern, was sie vorher zurückgehalten hat.
»Aufschlussreich, charmant und voll von den großen Fragen des Lebens – dieses Buch verdient es, ein Klassiker zu werden. « Prof. Carola Hillenbrand, PhD, Psychologin und Autorin (Harvard Business Manager, etc.), UK
Sophia lernt am Flughafen den alten Bankier Leonardo kennen, der ihr in Briefen von seiner Suche nach einem gesunden und erfüllten Leben erzählt. Diese Begegnung inspiriert Sophia, ihr eigenes Leben zu verändern.
Auf dem Buch steht „Roman“, aber in Wahrheit handelt es sich um einen Ratgeber, der sich als Roman tarnt – ein Trend, der in letzter Zeit häufiger zu beobachten ist. Anfangs dachte ich, es handele sich um einen Roman im klassischen Sinne, doch schnell wurde mir klar, dass dem nicht so ist. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, das man meist schon oft gehört hat, gefolgt von Ratschlägen, die auch nicht neu sind, wie man ein sinnvolles und zufriedenes Leben führen kann.
Ich bin kein Experte für Ratgeberbücher, aber die meisten Tipps in diesem Buch sind bekannt. Natürlich setzt man sie im eigenen Leben nicht um, weil es oft schlicht nicht möglich ist. Ratgeber eben. Es gibt nichts, was ich nicht schon anderswo gehört hätte. Der Plot um den alten privilegierten Mann, der kurz vor seinem Tod seine Weisheiten einer ebenfalls privilegierten jungen Frau in Form von Briefen weitergibt, wirkt sehr konstruiert.
Ich frage mich, warum dieses Buch als Roman dargestellt wird, ohne ein Wort darüber zu verlieren, dass es sich eigentlich um einen Ratgeber handelt, der vorgibt, wie man angeblich ein sinnvolles Leben gestalten kann. Es ist wichtig zu betonen, dass diese negative Rezension sich auf das Buch als Roman bezieht und nicht darauf, ob es ein guter oder schlechter Ratgeber ist. Als Literatur oder Philosophie kann es jedoch sicher nicht gelten.
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