Jeannine lebt in New York City – aber nicht in einer Welt, wie wir sie Hier hat die Weltwirtschaftskrise nie aufgehört und der Zweite Weltkrieg nie stattgefunden. Auch eine feministische Bewegung ist kaum vorstellbar. Da taucht plötzlich, mitten auf der Straße, eine geheimnisvolle Frau Janet Everson hat es von dem futuristischen Planeten Whileaway, wo alle Männer vor 800 Jahren von einer Seuche dahingerafft wurden, hierher verschlagen. Janet entführt Jeannine auf eine Reise durch Raum und Zeit, auf Welten, wo sich die Beziehungen zwischen den Geschlechtern grundlegend von allem unterscheiden, was Jeannine je zu träumen wagte. Der zweite Band der Werkausgabe von Joanna Russ enthält ihr avantgardistisches Meisterwerk ›Der weibliche Mann‹, einen Essay, in dem sie sich mit dem Science-Fiction-Genre auseinandersetzt, sowie eine Auswahl ihrer Rezensionen.
Joanna Russ (February 22, 1937 – April 29, 2011) was an American writer, academic and feminist. She is the author of a number of works of science fiction, fantasy and feminist literary criticism such as How to Suppress Women's Writing, as well as a contemporary novel, On Strike Against God, and one children's book, Kittatinny. She is best known for The Female Man, a novel combining utopian fiction and satire. [Wikipedia]
Mir haben die Ideen des Buches, welche für die 70er Jahre schon revolutionär waren, gut gefallen. Zwei der vier präsentierten Welten haben mich wirklich interessiert. Allerdings fehlt es mir an Plot und charakterlicher Tiefe bzw. Weiterentwicklung. Außerdem finde ich die Sprache unnötig kryptisch, sodass man mehr Energie darauf verwendet, das Gelesene zu verstehen, anstatt sich in das Geschehen hineinzuversetzen und die Geschichte zu genießen.