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Haus des flüssigen Goldes

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Babys brauchen Milch – Muttermilch oder Pulvermilch. Hier setzt Clarissa mit dem "Haus des flüssigen Goldes" Frauen wie Maya, die als alleinerziehende Mutter bislang von Gelegenheitsjobs gelebt hat, pumpen in angenehmer Umgebung ihre überschüssige Milch ab und werden am Verkauf gewinnbeteiligt. Das geht gut, bis der größte Milchpulverfabrikant nicht mehr liefern kann und zugekaufte Muttermilch überlebenswichtig wird. Als Maya sich auf die Seite der verzweifelten Frauen mit ihren hungrigen Babys stellt, wird sie zur Social-Media-Ikone. Clemens Bergers rasante Satire nimmt uns mit auf die Hochschaubahn der Gefühle, der Maya auf Social Media ausgesetzt Sie wird gefeiert und mit Shitstorms überzogen, sie erhält Millionenengebote und Morddrohungen – und muss ihren Weg erst finden.

209 pages, Kindle Edition

Published September 23, 2024

27 people want to read

About the author

Clemens Berger

17 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Lena Schalentier.
129 reviews231 followers
December 5, 2024
Mutig als Mann über dieses Thema zu schreiben und dann auch noch über Influencer*innen herzuziehen. Dafür ist es erstaunlich gut!
Profile Image for styx.
6 reviews
October 24, 2025
what is feminism if not the ability to sell breast milk for cash
Profile Image for Johann Guenther.
807 reviews28 followers
October 4, 2024
BERGER, Clemens: „Haus des flüssigen Goldes“, Salzburg Wien 2024
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, stellte ich mir die Frage „Wie schafft es ein 1979 im Burgenland geborener Schriftsteller so ein außergewöhnliches Buch zu schreiben?“ Eine Thematik, die außerhalb der Gedankenwelt eines Menschen liegt. Er hat den Verkauf von Muttermilch zum zentralen Thema gemacht, bei dem er die Bedeutung und Kraft der sozialen Medien dem Leser bewusst macht.
Clemens Berger, der Philosophie studiert hatte unterrichtet auch an höheren Bildungseinrichtungen und hat sich mit Onlinemagazinen und sozialen Medien intensiv beschäftigt, was ihm beim Schreiben dieses Buches sehr zugutekommt. Zugutekommt es aber dem Leser, weil so manchem von ihnen neue Dimensionen eröffnet werden.
Das Thema Muttermilch profitträchtig zu vermarkten ist für Europäer zwar unbekannt, aber in Amerika durchaus üblich. Dass dann zusätzlich eine Lieferknappheit von Milchpulver eintritt und viele Mütter ohne Nahrung für ihre Babys dastehen, hat es auch in Amerika schon gegeben. Neben diesen beiden Faktoren, die treibend für diesen Roman sind, ist es aber die menschliche Seite, wie elektronische Medien in die Seele, in die Psyche von Menschen einwirken. Als Leser fühlt man mit der Protagonist Maya mit. Sie verkauft ihre Muttermilch, damit sie mit ihrem Baby eine Lebensgrundlage hat. Der Vater des Babys hat sie verlassen. Er wollte, dass sie das Kind abtreibt, und sie hat es zur Welt gebracht. Mit Hilfe des „Hauses des flüssigen Goldes“ kommt Maya zu einem guten Lebensstandard. Sie wohnt mit ihrem Baby in diesem Haus und verdient sehr gut. Sie wird zu einer „Spitzenproduzentin“ und liefert mit ihrer Milche Superqualität und bekommt viel bezahlt. Nach der Lieferknappheit von Milchpulver kommt es zu Demonstrationen vor dem Haus. Sie sehen in diesem Geschäftsmodell ein „Haus der Gier“ das nur reichen Menschen Milch liefert. Und hier wechselt Maya unbewusst die Seiten. Sie füttert ein weggelegtes armes Baby. Medien übertragen diesen Vorgang. Sie wird berühmt und hat mehrere Millionen Follower im Netz. Als solches bekommt sie einen nie erhofften Marktwert. Reiche Leute bieten ihr Hilfe an. Sie dringt in die Kreise von Superreichen ein und wird ein Star. Die Besitzerin des „Hauses des flüssigen Goldes“ rächt sich und startet eine Gegenoffensive. Unwahrheiten werden ins Netz gestellt. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Lügen schmelzen. Für Maya ist es eine Hochschaubahn der Gefühle. Berger versteht es großartig dieses Wechselspiel der Gefühle zu beschreiben.
„Haus des flüssigen Goldes“ ist ein ungewöhnliches Buch. Ein Roman, in den es wert ist einzutauchen.
Profile Image for A. Hadessa.
504 reviews12 followers
October 2, 2024
Das war verrückt, theoretisch denkbar und gut nachvollziehbar.
Ab und an hatte ich vor Frust und gleichzeitiger Belustigung nicht gewusst was ich sagen sollte... aber es lies sich gut weglesen.
Interessantes und gelungenes Konzept
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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