Für Frieda geht es zurück zu ihrer Familie ins Jahr 1822. Während sie sich den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Epoche zu entziehen versucht, stolpert sie über versteckte Hinweise auf den magischen Ursprung ihres Schreibpults. Eine Spurensuche beginnt, die nicht nur ihr eigenes Leben für immer verändern könnte. Dottie hingegen startet in ein neues Schuljahr, mit dem festen Vorsatz, endlich sie selbst zu sein und im Hier und Jetzt glücklich zu werden. Die Vorfreude, ihre beste Freundin und Johann in den Herbstferien wiederzutreffen, lässt sie über sich selbst hinauswachsen. Doch kann ihre Freundschaft über die Zeiten hinweg auf Dauer überhaupt bestehen bleiben?
3.5. ⭐️ Den dritten Band dieser fabelhaften Reihe entdeckte ich, als ich eigentlich nach einem anderen Buch suchte. Das gesuchte Buch gab es jedoch nicht und so freute ich mich unsäglich darauf, den dritten Band zu lesen. Das Buch las ich dann innerhalb von einer Nacht( 4Std. Ca.) durch. Der Schreibstil ist wie bei den anderen Bänden sehr schön und flüssig, sodass es immer angenehm zu lesen war. Ab der Hälfte ungefähr wurde Dottie mir leider etwas anstrengend, da sich sich in ihre eigenen Problemen verrent ( wenn man das so sagen kann) Dafür mochte ich Frida immer mehr. Sie geht ihren eigenen Weg, ohne sich selbst dabei kaputt zu machen. Aber an sich hat auch dieser Band eine packende Handlung und tolle ( neue ) Charaktere. Die Suche in der Vergangenheit war meiner Ansicht nach leider viel zu kurz und es ging immer weniger um das Pult und seine Fähigkeit im Praktischen.
Außerdem finde ich es merkwürdig, dass eine 14 Jährige wie selbstverständlich Kaffee trinkt oder sogar ein alkoholisches Getränk...
Im Großen und Ganzen, ein toller Abschluss dieser Reihe, den ich mir aber etwas 'Zeitreisender' und nicht so dramatisch vorgestellt hatte.