Fragen Sie sich auch manchmal, was Ihr Nachbar so in seinem Garten vergräbt? Der humorvolle Garten-Krimi »Drossel, tot und starr« ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe rund um die Schrebergarten-Kolonie »Harmonie« in Berlin.
Ein Mord in einer Schrebergartenkolonie ist nichts für Hobbygärtner, das weiß jeder. Noch dazu, wenn es sich beim Tatort um die Vorzeige-Kleingartenanlage von Berlin Pankow handelt und beim Opfer um einen honorigen Bezirksvorstand. Kein Wunder also, dass die Pankower Ex-Polizist Manne Nowak und seine Partnerin Caro von Ribbek um Hilfe bitten, die Helden der Kleingartenanlage »Harmonie«.
In den perfekt gestylten Gärten ist das Unterholz dichter (und dunkler), als Manne und Caro erwartet haben, dafür treiben Gerüchte ihre prächtigsten Blüten. Doch gegen Mannes Instinkt und Caros Spontaneität ist noch kein Kraut gewachsen!
Wie die Autorin Mona Nikolay die Welten von traditionellen und modernen Garten-Freunden aufeinander prallen lässt und Manne und Caro im Kreuzfeuer nach dem Mörder suchen, ist ein großes Vergnügen für alle Fans humorvoller Krimis.
Die Caro und der Manne sind nun ein gut eingespieltes Team. Ihre Detektei floriert. Möchte man doch gar nicht glauben, dass sie schon wieder einen Einsatz in der Schrebergartenanlage Harmonie haben. Der Kommissar Lohmeyer ist den beiden Detektiven nicht gut gesonnen. Er möchte den Fall mit seinem Team lösen. Aber nun kommen wir mal zu dem Mordfall. Ihr habt richtig gelesen. Schon wieder hat einer in der Harmonie total unharmonisch den Löffel abgegeben. Und so wie es ausschaut, hat es einen vom Vorstand erwischt. Den unbeliebten Mark Reuter. Aber so genau weiß man das Anfangs nicht. Verkohlte Leichen schauen irgendwie ganz komisch aus. Ach, hätte beinahe vergessen zu erwähnen, dass dem Mark seine Gartenlaube gebrannt hat. Darin ein Bett mit verbranntem Opfer. Ein heißer Fall für Caro und Manne.
Ich habe diese Geschichte wieder sehr genossen. Mir den einen oder anderen Snack gegönnt. Die Caro verwöhnt den Manne stets mit Süßigkeiten . Doch nicht nur die Caro hat Leckereien parat. Eine selbst ernannte Gräfin weiß über den Mark einiges zu berichten. Bei einem lecker Eiskaffee lauschen die beiden Detektive den Worten der Gräfin. Der ihr Garten schaut himmlisch aus. Wie im Paradies. Das hat die Caro an ihrer Kraut und Rüben Anlage erinnert. Ich bin der Meinung, der Garten von der Detektivin ist schöner. So in etwa würde meiner ausschauen, wenn ich einen hätte. Bei mir wächst auch alles knusprig!
Neben köstlichen Dialogen haben wir es hier mit einem außerordentlich spannenden Mordfall zu tun. Mona Nikolay hat es einfach drauf. Humor gepaart mit einem ernstzunehmenden Verbrechen. Und zwar einem, bei dem ich nicht so schnell wusste, was Sache ist. Ich hatte schnell Vermutungen, die ich noch schneller wieder verwerfen musste. Der flotte Schreibstil hat sich dem Tempo der beiden Detektive angepasst. Sie waren dem Kommissar Lohmeyer immer einen Schritt voraus. Der war vielleicht oft stinksauer! Na und die Ehepartner der beiden Detektive rätseln immer brav mit. Auch die Neben-Charaktere passen in die Geschichte, wie die Faust aufs Auge.
Fazit:
Wenn ich die Vögelchen am Morgen singen höre, denke ich an Harmonie. An die Schrebergarten-Kolonie in Berlin. Ich fand den zweiten Teil sogar noch besser als Rosenkohl und tote Bete. Das mag was heißen. Der war nämlich schon genial.
Herzlichen Dank Mona Nikolay. Das Ende war Hammer. Det fand ick knorke. Vielleicht mag ich doch mal einen Schebergarten. Leichen verbuddeln und grillen kann doch nicht so schwer sein. Oder? Von mir eine absolute Empfehlung.
Manne und Caro haben es getan. Sie haben eine Detektei gegründet, nachdem sie alle erforderlichen Prüfungen abgelegt haben. Das Geschäft läuft gut, der Schritt scheint also richtig gewesen zu sein. Eines Abends werden sie vom Vorstand des Nachbarschrebergartenvereins gerufen, sie sollen den Brand einer Laube untersuchen. Doch Caro findet darin eine Leiche, ausgerechnet ein Mitglied des Vorstands der Kolonie, der nicht besonders beliebt war. Manne und Caro machen sich als an die Arbeit und versuchen herauszufinden, was genau passiert ist.
In ihrem zweiten Fall sind Manne und Caro schon ein gut eingespieltes Team, die gut miteinander auskommen. Die beiden passen wirklich gut zusammen und ihre Ermittlungen sind interessant und auch amüsant. Wir treffen auch auf Bekannte aus dem ersten Fall, die aktuellen Ermittlungen werden wieder von Kriminalhauptkommissar Lohmeyer geleitet und auch die Gerichtsmedizinerin Svenja ist wieder mit von der Partie. Unerwartete Schützenhilfe gibt ihnen auch Carsten Blume, ein Mitarbeiter Lohmeyers. Die Geschichte, die hinter dem Fall steckt, ist verzwickt und man kommt als Leser auch nicht schneller hinter die Hintergründe als die beiden Ermittler und die Polizei. Am Ende gibt es dann auch wieder einen dramatischen Showdown und eine gute Auflösung des Ganzen.
Mir hat das Buch wieder ausgesprochen gut gefallen, vielleicht sogar einen Tick besser als der erste Fall. Schön fand ich auch, dass sowohl Caros Mann, als auch Mannes Sohn und seine zukünftige Schwiegertochter mit von der Partie sind. Da kann auch gerne noch mehr kommen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Hochzeit in London😊
Ich kann das Buch und die Reihe also nur empfehlen und hoffe, dass es bald wieder Nachschub gibt.
Unser Ermittlerduo sind der frühpensionierte Polizist Manne Nowak und die Ex-Social Media-Managerin Caro von Ribbek, die sich in Band 1 gefunden und zu einem Privatermittlerteam zusammengeschlossen haben.
Dieses Mal brennt im wahrsten Sinne des Wortes die Hütte: Die Laube von Maik Reuter in diesem Fall, mit ihm noch darin. War es Mord? Und wenn ja: Was war das Motiv? Manne und Caro ermitteln die Polizei in den Schatten, und liefern sich dabei miteinander und mit anderen das eine oder andere Wortgefecht. Ein bisschen „Gefahr für Leib und Leben“ war auch mit dabei, aber realistischerweise nicht so viel wie in Band 1; kann einem ja auch nicht ständig passieren. Ansonsten wurde viel gesnackt, ein kleines bisschen die Rahmenhandlung weiterentwickelt und sehr realistisch (denke ich) Schritte in der Polizeiarbeit aufgezeigt.
Ich mag die Reihe echt gerne, es ist cozy crime mit einem guten Schuss Humor!
Ein guter Krimi der in einen Schrebergarten anfängt aber nicht dort aufhört. Obwohl ich keinen Schrebergarten besitz und auch noch nie in einem zu Besuch war, fand ich immer noch die Beschreibungen sehr interessant und konnte mir den Ort gut vorstellen. Ich habe das erste Buch in der Serie noch nicht gelesen, aber hatte kein Problem die Geschichte zu folgen.
Im Ganzen war der Krimi interessant und nicht zu vorhersehbar. Die Charaktere waren interessant und ihre Beizungen mit einander waren auch gut beschrieben. Ich werde sicher in der Serie weiter lesen.
Auch der zweite Teil dieser Krimireihe ist wieder spannend und unterhaltsam. Ich war die ganze Zeit komplett auf dem Holzweg, was die Lösung des Falls betrifft, aber am Ende wurde alles logisch aufgeklärt. Ich hatte viel Spaß, vor allem weil Uve Techner die Geschichte wunderbar liest. Besonders die brummige Stimme von Manne Nowak ist großartig.
Charmante Geschichte die Trotz viel Humor ihre Ernsthaftigkeit nicht verliert. Mona Nikolay trifft mit ihren Schrebergartenkrimis genau meinen Geschmack und auch als Hörbuch sind sie ein Angenehmer Begleiter durch den Tag.