Ich war die Motte, er das Feuer, das mich rief. Also tänzelte ich seinen Flammen entgegen. Mochten sie auch mein Untergang sein. Erneut.
Während Liz mit ihrem Schicksal – und allem voran mit Aydan – hadert, muss sie feststellen, dass sie noch längst nicht am Ende ihrer Albträume angekommen ist. Ihre einzige Hoffnung auf Hilfe bietet ausgerechnet der Mann, vor dem sie einst geflohen ist. Nun muss sie sich nicht nur ihrer finsteren Zukunft stellen, sondern auch den Schatten ihrer Vergangenheit. Und die sind so tief, dass Liz droht, sich erneut darin zu verlieren.
Der zweite Band war ein Wechselbad der Gefühle. Ich habe keine der Wendungen kommen sehen und war demnach auch voll von den Wendungen geflasht. Die Storyline geht weiter und es gibt einige inhaltliche Offenbarungen, welche mich die gesamte Geschichte infrage stellen lassen. Wie man es von der Autorin kennt, gibt es auch hier Thematiken aus der Psychologie die gut in die Story integriert wurden und den gewissen WOW Faktor verleihen. Die Figuren wurden auch in dem Teil wieder sehr ausführlich dargestellt und wir lernen neue Seiten an unseren Protagonisten kennen. Liz und Aydan entwickeln sich beide sehr individuell und man merkt, wie sie die Story zusammenschweißt und gleichzeitig stärkt. Des Weiteren wurde ich auch sehr von den Nebenfiguren überrascht und liebe es wie unvorhersehbar alles erscheint. Ich muss sagen das es Momente gab, da war ich so auf die Geschichte fixiert, dass ich meine Umgebung vollkommen vergessen habe. Denn der Spannungsfaktor in dieser Geschichte ist sehr hoch. Die Lovestory war etwas anders und daher auch sehr fesselnd. Wenn jetzt die Frage im Raum steht, was ich damit meine, dann sag ich nur so viel: lies das Buch doch selbst, dann weißt du es. Das Ende war überaus interessant und bietet viel Potenzial die eigene Fantasie spielen zu lassen. Insgesamt betrachtet finde ich das Jella den Plot gut durchdacht hat und man schon in Band 1 Hinweise auf Offenbarungen in Band 2 findet, die rückblickend Sinn ergeben. Ich liebe es wie vollkommen sich die Story anfühlt und wie ich immer wieder überrascht wurde. Das Buch bekommt von mir volle fünf Herzen.
Der zweite Band konnte mich leider ebenso wenig überzeugen wie der erste. Zwar bot der Anfang mit Liz' erzwungener Verwandlung einen spannenden Einstieg, doch der ständige Wechsel zwischen „Damals“ und „Heute“ hat für mich persönlich das Leseerlebnis sowohl ausgebremst als auch unnötig verkompliziert. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies ein sehr subjektiver Eindruck ist. Es gibt nur wenige Bücher, bei denen ich Zeitwechsel mag, und dieses gehört nicht dazu – auch wenn es durchaus spannend war, mehr über Liz’ Vergangenheit zu erfahren.
Die Beziehung zwischen Ayden und Liz bleibt, wie schon im ersten Band, äußerst schwierig und verharrt in einem ständigen Hin und Her. Die Einführung von Erik als zentrale Figur verstärkt dieses unermüdliche Drama zusätzlich. Das ewige Dreieck zwischen den Charakteren fühlt sich mehr ermüdend als fesselnd an.
Ich muss einräumen, dass das Buch einige unerwartete Wendungen hat, die mich überrascht haben – auch wenn nicht alle davon meinen Geschmack getroffen oder sonderlich originell gewirkt haben. empfinde ich beispielsweise als extrem unoriginell. Nicht nur bringt dieser Handlungsstrang für mich keinen echten Mehrwert, sondern er wirkt wie ein erzwungenes Element, das der Geschichte nichts Neues hinzufügt. , trägt nicht zur Spannung bei, sondern verstärkt nur die Frustration.
Noch problematischer ist, dass dieses Buch erneut mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Genau das habe ich leider erwartet: Dass dieser Band ebenfalls enttäuscht, weil er keine echten Lösungen bietet.
Was mir jedoch gut gefallen hat, ist . So seltsam es klingt, dies ist eines der wenigen Elemente, das eine überzeugende innere Logik hat und tatsächlich Tiefe vermittelt. Leider wird auch dieser Ansatz am Ende eher lieblos aufgelöst.
Aber wenn wir von glaubhaft oder eher unglaubwürdig sprechen: Was soll bitte das mit Lorin?
Auch Norwyn selbst bleibt für mich enttäuschend. Die Beziehung zwischen ihm und Ayden ist erneut nur vage angedeutet und ebenfalls von einem ständigen Hin und Her geprägt. Hier ist eine interessante Dynamik verschenkt worden, die der Geschichte deutlich mehr Tiefe hätte geben können.
Alles in allem ist dieser Band ein eher enttäuschender Abschluss nach einem ohnehin schwachen Einstieg. Obwohl es einige interessante Elemente gibt, wird ihr Potenzial nicht ausgeschöpft. Neben Ayden und Liz bleiben die anderen Charaktere blass und eindimensional. Gleichzeitig scheint die Handlung darauf fixiert zu sein, das Drama zwischen den beiden Hauptfiguren unnötig in die Länge zu ziehen, ohne sie wirklich weiterzuentwickeln.
Die Bücher von Jella Benks bleiben mir immer noch lange nachdem ich sie beendet habe im Kopf. Sie schafft es durch ihren flüssigen, bildhaften und bewegenden Schreibstil nicht nur spannende Geschichten zu schreiben, sondern dabei auch tiefgründige und teilweise hochsensible Themen aufzufassen. Ihre unvorhersehbaren Plottwists runden das ganze ab und geben ihren Büchern eine ganz besondere Note. Man spürt einfach bei all ihren Reihen, wie viel Herzblut sie in ihre Charaktere und deren Geschichten steckt.
»Broken by Daylight« ist der zweite Band der Broken-Dilogie und das spannende Finale der düsteren Vampir-Romantasy. Der Schreibstil war wie gewohnt toll und ich war so gespannt, wie es nach dem Ende von Band 1 weitergeht.
Ich habe mich im Folgeband besonders darüber gefreut mehr über Liz und ihre Vergangenheit zu erfahren. Das hat einiges greifbarer und verständlicher gemacht. Aydan und Liz haben - ohne zu viel zu verraten - mit unterschiedlichen inneren Konflikten zu kämpfen. Die Charakterentwicklung der beiden hat mir richtig gut gefallen. Ich habe beim lesen auch ein paar Twilight- und Vampire Diaries-Vibes verspürt. Zwischen all dem Grauen und den Herausforderungen musste ich ein paar mal über Aydans Verhalten in bestimmten Situationen schmunzeln - ich mag ihn wirklich sehr. Der Handlungsverlauf hat sich für mich zwischendurch ein kleines bisschen in die Länge gezogen. Und dann hatte Jella wieder Plottwists parat, mit denen sie mich nicht nur überrascht, sondern auch beeindruckt hat. Sie hat damit buchstäblich Tageslicht ins Dunkle gebracht.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Ein gelungenes Finale der Romantasy-Dilogie. Ich kann die Broken-Reihe allen, die gerne düstere Vampirgeschichten mit tiefgründigen Themen lesen, sehr empfehlen.
Mensch trifft auf Vampir. Das ist ja erstmal nichts ungewöhnliches. Liz als Protagonistin ist stur, idealistisch und geprägt von Verlust und traumatischen Ereignissen. Sie verfolgt ihr Ziel verbissen und doch gerät sie in einem Zwiespalt. Ayden ist selbst traumatisiert, eigentlich loyal. Er hat eine sehr ehrliche und offene Art, doch auch er gerät in einem Zwiespalt der auch seine Loyalität auf die Probe stellt. Beide sind geprägt von ihrer Vergangenheit und lassen sich von dieser leiten. Es sind Kämpfer und doch hat ihre Geschichte Tragik. Das macht ihr Verbindung umso tiefer, wenn sie sich darauf einlassen. Es gibt tolle Gespräche aber auch viel wut und Angst. Es sind hier nicht nur Vampire und Menschen. Hier ist die Existenz der beiden Arten allen bekannt und die Menschen sind in der Defensive...vielleicht. Die Wendungen in dem intriganten Politik Spiel um Macht waren so fesselnd, dass ich über die starrköpfigkeit mancher Charaktere Hinwegsehen konnte. In Band zwei hat das aber alles nachgelassen. Vor allem meinem Sympathie für Liz war weg. Vorher gab es so viel Tiefgang Gefühle etc. Das war irgendwie alles weg und trotz zwei guter Wendungen hatte Band zwei durch fehlende tiefe und für mich nicht nachvollziehbaren Handlungen von den Charakteren einfach nicht den gleichen Sog.
Wow, wie genial war bitte das Finale der Broken Dilogie? Mit „Broken by Daylight“ hat Jella Benks erneut bewiesen, was für eine wunderbare und begabte Autorin sie ist!
Um nicht zu spielen möchte ich hier gar nicht zu sehr auf den tatsächlichen Inhalt des Buches eingehen, sondern kurz zusammenfassen was die Geschichte so besonders, einzigartig und lesenswert macht.
Jede*r der oder die denkt, schon alle Arten von Vampirgeschichten kennen hat Broken noch nicht gelesen. Denn insbesondere der zweite Band ist wirklich einzigartig: die spannende Geschichte rund um Aidan und Liz aus Band 1 geht weiter, aber gleichzeitig schafft Jella es so besondere und „schwerere“ Themen mit einzubauen, die mich als Leserin von Seite zu Seite überrascht haben! Und das im aller positivsten Sinne!!! Und das Ende - Holy guacamoly, was war das bitte für ein geniales und unvorhersehbares Ende? Niemals hätte ich damit gerechnet! Ich sag nur so viel: Nach dem Beenden des zweiten Bandes musste ich tatsächlich nochmal den ersten Band lesen 🤭
Die gesamte Broken Dilogie ist wirklich ein absolutes Highlight für mich, was insbesondere in Raffinesse, Kreativität und Emotionen aus der Vampirbuch-Masse heraussticht und auf jeder Seite überzeugt!
Auch dieser Teil hat wieder ein wunderschönes Cover und einen tollen Schreibstil. Die Reise von Liz und Aydan hat, wie bei Jella zu erwarten, wieder unerwartete Wendungen. Besonders mit einer hätte ich nicht gerechnet, die ich auch sehr ungewöhnlich finde. Gleichzeitig spricht Jella damit ein wichtiges Thema an, mit dem ich bisher nicht wirklich Kontakt hatte. Dies sorgt auch immer wieder für kuriose und geheimnisvolle Situationen, die man im Laufe des Buches immer besser versteht. Genauso versteht man Liz und ihre Handlungen immer mehr und durch Rückblenden lernen wir auch in Band 2 immer noch etwas über sie. In diesem Band stehen vor allem Liz, ihre Gefühle und ihre Beziehungen im Fokus. Für mich hat sich dieser Teil zwischenzeitlich etwas „gezogen“, aber dennoch ist es für mich eine gelungene und gut abgeschlossen Fortsetzung. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für die Broken-Dilogie.
Gelungene Fortsetzung. Die Story beginnt wo Teil 1 aufgehört hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man möchte das Buch nicht aus der Hand nehmen. Die Geschichte wird wieder aus von beiden Seiten erzählt. Man erfährt weiterhin viel aus der Vergangenheit. Allerdings gibt es in der Mitte ein paar kleine Längen. Bei einen Plot dachte ich, es geht zu sehr in Richtung Twilight aber die Story hat noch mal die Kurve bekommen. Der Plottwist zum Schluss hat mich schon sehr überrascht. Will nicht spoilern aber so was hätte ich nicht in einen Buch über Vampire erwartet. Im ersten Moment dachte ich es passt nicht aber wenn man erstmal darüber nachdenkt finde ich die Umsetzung gerade mit diesem Thema sehr gut.
Nach Broken by Darkness war ich richtig gespannt, wie es mit Liz und Aydan weitergeht. Nachdem ich bei Band 1 hier und da meine Schwierigkeiten hatte, konnte mich Band 2 diesmal richtig abholen. Es wirkte deutlich runder, emotionaler und insgesamt stimmiger als der Auftakt. ✨
In diesem Teil tauchen wir viel tiefer in Liz Vergangenheit ein und bekommen endlich unsere Antworten auf die offenen geblieben Fragen. Durch die Rückblenden versteht man ihre innere Zerrissenheit so viel besser. Sie bleibt für mich nach wie vor keine einfach Figur, aber genau das macht sie so außergewöhnlich interessant.
Aydan hingehen ist komplett von seiner Liebe zu Liz eingenommen und sorgt damit immer wieder für ordentlich Drama und Konflikte. So oft es zwischen den beiden knistert, so oft fliegen auch die Fetzen 💥 Die Beziehung der beiden ist sehr intensiv, chaotisch und hat eine gewisse Schwere.
Was mir in diesem Teil besonders gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Story. Die Emotionen wirken für mich greifbar, Plottwists, die einen mit dem Mund offen haben dasitzen lassen, und damit auch ein wirklich starkes Finale.
Was mir ein bisschen gefehlt hat, war nach wie vor das Worldbuilding. Die Vampirwelt wirkte auch bis zum Schluß etwas zu flach für meinen Geschmack, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.
Insgesamt ist Broken by Daylight ein emotionaler, intensiver Abschluss mit starken Momenten und einer ordentlichen Portion Drama und Themen wie Verlust, Liebe und Neuanfang. Wer Jella kennt, weiß, dass ihre Geschichten immer noch eine unerwartete Wendung bereithalten und genau das, war hier auch wieder der Fall!
Der zweite Band konnte mich leider nicht so überzeugen, wie der erste Band. Es gab ein paar Plottwists, welche mir einfach gar nicht gefallen haben und die Geschichte einfach nur noch verwirrend gemacht haben. Insgesamt war alles sehr verwirrend, besonders auch das Ende. Auch die Beziehung der beiden Protagonisten konnte mich nicht mehr packen, es war irgendwie nur anstrengend. Schade.