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Pan-African History: Political Figures from Africa and the Diaspora since 1787

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Brings together Pan-Africanist thinkers and activists from the Anglophone and Francophone worlds of the past two-hundred years.

216 pages, Paperback

First published January 23, 2003

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About the author

Hakim Adi

17 books19 followers

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Whitlaw Tanyanyiwa Mugwiji.
212 reviews37 followers
May 25, 2020
The book provides short summaries of the lives, ideas and political activities of key Pan-Africanist thinkers and activists of the past two hundred years. Unfortunately, the book draws its collection of Pan Africanists only from the the Anglophone and Francophone worlds.

The is a good introduction to Pan Africanism for two reasons:
Firstly, it provides a big picture of how Pan Africanism evolved over the years. This gives the reader the basic understanding of what Pan Africanism meant for each generation. More importantly this shades light into the essence of Pan Africanism, the key themes that have remained true over the ages.
Secondly, the book is a very good source for further and in-depth reading materials. For which, a majority of the older material is freely available on the internet on websites such as https://archive.org/ and http://www.gutenberg.org/.

The only shortfall for the book in my own opinion is that the authors should have organised their subjects under specific themes. It is much easier to read and connect the dots that way, rather than moving up and down the ages, it gets a little bit confusing.

Definitely a good read.
Profile Image for A YOGAM.
2,099 reviews8 followers
October 7, 2025
Das von Hakim Adi und Marika Sherwood geschriebene Buch „Pan-African History: Political figures from Africa and the Diaspora since 1787“ (2003) zeichnet ein beeindruckend weites Panorama der panafrikanischen Bewegung – einer der bedeutendsten politischen und intellektuellen Strömungen der Neuzeit. Von den frühen Abolitionisten des 18. Jahrhunderts bis zu den Revolutionären und Staatsgründern des 20. Jahrhunderts erzählt das Buch nicht nur die Geschichte des afrikanischen Widerstands gegen Kolonialismus, Imperialismus und Diskriminierung, sondern auch die Geschichte einer Idee: der Einheit aller Menschen afrikanischer Herkunft.
Hakim Adi und Marika Sherwood verstehen Panafrikanismus als Antwort auf Versklavung, Kolonisierung und die globale Marginalisierung Afrikas. Ausgangspunkt ist die gemeinsame Erfahrung von Unterdrückung, aber Ziel ist etwas Größeres: die Wiedergewinnung von Würde, Identität und Selbstbestimmung. Das Buch entfaltet diesen Weg entlang der Biografien zentraler Figuren – von W.E.B. Du Bois, Marcus Garvey, Frantz Fanon und Kwame Nkrumah bis zu Nelson Mandela – und bringt zugleich weniger bekannte, doch entscheidende Stimmen zu Gehör.
Besonders überzeugend ist, wie Hakim Adi und Marika Sherwood zeigen, dass der Panafrikanismus keine einheitliche Bewegung war, sondern ein komplexes Netzwerk aus Ideen, Strategien und Kontexten. Manche suchten Befreiung durch intellektuelle Argumente und literarische Selbstbehauptung – wie Olaudah Equiano oder Aimé Césaire –, andere durch Revolution und militärischen Kampf – wie Toussaint L’Ouverture, Amilcar Cabral oder Fanon. Wieder andere, wie Nkrumah oder Julius Nyerere, versuchten, Einheit und Befreiung in den Aufbau neuer Staaten zu übersetzen.
Trotz dieser Vielfalt bleibt die ideologische Grundlage erkennbar: der Glaube an die Einheit aller afrikanischen Menschen und die Überzeugung, dass Freiheit untrennbar mit kultureller Selbstbestimmung verbunden ist. Der Panafrikanismus, so wird deutlich, war zugleich antikolonial, emanzipatorisch, sozialistisch und zutiefst humanistisch. Die Bewegung verband ökonomische Analysen mit kulturellem Stolz – vom marxistischen Internationalismus eines C.L.R. James bis zur poetischen Affirmation der Négritude bei Senghor und Césaire.
Ein großer Gewinn des Buches liegt in seiner Betonung der Diaspora. Es wird deutlich, dass der Kampf um Afrikas Befreiung nicht erst vor Ort begann, sondern schon in den Städten Europas und Amerikas, wo Intellektuelle und Aktivisten afrikanischer Abstammung Netzwerke knüpften, Kongresse organisierten und Ideen entwickelten, die später die nationalen Bewegungen in Afrika vorantrieben. Der 5. Panafrikanische Kongress in Manchester 1945 wird als Scharniermoment dieser Geschichte dargestellt: Hier verbanden sich Theorie und Praxis, Exil und Heimat, Vision und Revolution.
„Pan-African History“ ist somit nicht bloß ein historisches Kompendium, sondern eine politische Ideengeschichte, die den Panafrikanismus als globales Projekt rekonstruiert – ein Projekt, das von den Traumata der Vergangenheit genährt, aber von der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft getragen wird. Das Buch überzeugt durch die Verknüpfung biografischer Tiefe mit analytischer Klarheit. Es führt vor Augen, dass der Panafrikanismus nie nur ein Kampf gegen etwas war – Kolonialismus, Diskriminierung, Ausbeutung –, sondern immer auch ein Kampf für etwas: für Einheit, Würde, Selbstbestimmung und kulturelle Wiedergeburt.
Wer dieses Buch liest, versteht, dass Panafrikanismus kein abgeschlossenes Kapitel ist, sondern eine fortdauernde Suche nach globaler Gerechtigkeit. In einer Zeit neuer Abhängigkeiten und globaler Ungleichheiten ist die Lektüre nicht nur historisch aufschlussreich, sondern auch politisch aktuell.
Das Buch zeichnet die Geschichte des Panafrikanismus in vierzig Biografien nach, die sich wie ein Kontinuum des afrikanischen Widerstands lesen. Es beginnt mit Dusé Mohamed Ali, dem frühen Architekten panafrikanischer Organisationen, und führt zu den Staatsmännern Ahmed Ben Bella, Francis Nwia Kofi Kwame Nkrumah, Julius Kambarage Nyerere und Sékou Ahmed Touré, die den Traum der Einheit in politische Realität zu überführen suchten. Die intellektuellen Grundlagen legen Edward Wilmot Blyden, der Theologe des afrikanischen Selbstbewusstseins, und Amílcar Lopes Cabral, der Revolutionär der Theorie. Mit Aimé Césaire und Quobna Ottobah Cugoano verbinden sich dichterische Sprache und moralische Anklage, während Constance Cummings-John und Amy Ashwood Garveydie Stimme afrikanischer Frauen stärken.
Der Geist des 19. Jahrhunderts tritt in Gestalten wie Martin Robinson Delany, James Africanus Beale Horton, Joseph Ephraim Casely Hayford, Nathaniel Akinremi Fadipe und Cheikh Anta Diop hervor, die Wissenschaft und politisches Denken verbanden. Ihnen folgen die großen Wortführer der Diaspora – Frederick Douglass, Olaudah Equiano, W.E.B. Du Bois, Marcus Garvey, George Padmore, C.L.R. James, Frantz Fanon und Léopold Sédar Senghor –, die den Panafrikanismus als globale Bewegung des Bewusstseins formten.
In ihrer Nachfolge stehen Aktivistinnen und Aktivisten wie Claudia Jones, Toussaint L’Ouverture, Patrice Émery Lumumba, Ras T. Makonnen, Malcolm X, Martin Luther King Jr., Nelson Rolihlahla Mandela, Paul Leroy Robeson und Jamal Abd al-Nasir, die den Gedanken der Befreiung in die politische und moralische Praxis übersetzten. Schließlich würdigt das Buch jene, die durch Organisation, Lehre und Solidarität wirkten: Harold Moody, W. Alphaeus Hunton, Ladipo Felix Solanke, I.T.A. Wallace-Johnson, Eric Williams und Henry Sylvester Williams.
Gemeinsam bilden sie das geistige Rückgrat einer Bewegung, die über zwei Jahrhunderte hinweg den Glauben an die Würde, Einheit und Zukunft Afrikas verteidigte.
Überraschend ist, wer nicht im Kreis der vierzig Porträtierten erscheint. Namen wie Booker T. Washington, Jomo Kenyatta oder Nnamdi Azikiwe, die in vielen Darstellungen als Gründungsfiguren panafrikanischen Denkens gelten, fehlen als eigenständige Kapitel. Stattdessen treten einige Persönlichkeiten hervor, die man nicht unmittelbar als Frontkämpfer des politischen Panafrikanismus begreifen würde – etwa Léopold Sédar Senghor mit seinem Konzept eines socialisme démocratique oder Aimé Césaire, dessen Idee der Négritude eher eine kulturelle als eine organisatorische Befreiung einleitete. Gerade diese Auswahl verweist darauf, dass der Panafrikanismus nicht nur ein politisches Projekt war, sondern ebenso ein geistiges, ästhetisches und moralisches – eine Bewegung, die sich nicht allein im Widerstand, sondern auch im Denken, Schreiben und Träumen von einer anderen Welt manifestierte.
Ich hoffe, dass die Allianz der Sahelstaaten (Alliance of Sahel States) dazu beitragen wird, die Prinzipien des Panafrikanismus zu konkretisieren und dessen Umsetzung nicht in autoritäre Strukturen abdriften zu lassen.
Profile Image for Eddie.
19 reviews
January 27, 2020
Good introduction to the history and development of Pan-Africanism by highlighting many of its practitioners from all over the [African] diaspora since 1787.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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