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Der Allesforscher

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Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte - nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...
Sixten Brauns vollkommen normales Managerleben implodiert, als in Taiwan ein Wal explodiert, und Sixten von irgendeinem Teil des Wal-Innenlebens k.o. geschlagen wird. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, stürzt er mit dem nächstbesten Flugzeug ab - und überlebt abermals. Aber  nicht ohne zwischendurch die große Liebe erlebt zu haben. Und so kommt er Jahre später -  Sixten hat sich längst vom Manager zum Bademeister gewandelt - zu einem Kind, das auf gar keinen Fall sein eigenes sein kann, es dann aber doch plötzlich ist … Ein frisch verwaister Junge namens Simon. Ein Junge, der nicht spricht, außer in seiner eigenen, nur ihm selbst verständlichen Sprache. Ein Junge, der sich dann als ganz ungewöhnlich talentiert in ganz ungewöhnlichen Bereichen erweist: Er kann klettern wie eine Gemse und zeichnen wie Leonardo da Vinci. Auch liegt es an Simon, dass sich so manche Gerade in Sixtens Leben zum Kreis schließt ...

401 pages, Kindle Edition

First published March 10, 2014

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About the author

Heinrich Steinfest

44 books31 followers
Heinrich Steinfest was born in Albury, Australia in 1961, but grew up in Vienna, Austria, where he lived and worked as a freelance artist until the end of the 90's. He started out as a writer of science fiction stories before he published his first crime novel Das Ein-Mann-Komplott (The One Man Conspiracy) in 1996. He is currently living in Stuttgart, Germany, and received the German Crime Fiction Award several times as well as the Heimito von Doderer Prize in 2010. His book "Ein dickes Fell" (Thick-skinned) was longlisted for the German Book Award.

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Community Reviews

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21 (7%)
1 star
7 (2%)
Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for Alexandra .
936 reviews372 followers
December 1, 2022
Heinrich Steinfest liefert uns in der ersten Hälfte sein typisches Universum schräg, kuriositätenreich und mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb funktionierend. Eine sensationelle Idee jagt die andere gleich einem Feuerwerk an Absurditäten. Der Protagonist und Manager Sixten Braun wird von der daherfliegenden Leber eines explodierenden Wals in Taiwan ins Koma verfrachtet und überlebt anschließend einen Flugzeugabsturz im Südchinesischen Meer.

Nach diesen Katastrophen kriegt er als Bademeister in Deutschland sein neues Leben auf die Reihe, das er gemächlich und beschaulich ausgestaltet, also downsized, weil er infolge der Traumata nicht mehr in ein Flugzeug einsteigen kann und auch mit seinem bisherigen Job nichts mehr anfangen möchte.

Aus dieser Idylle wird er nach Jahren wieder plötzlich herausgerissen, denn nun ist er mit einem angeblich in Taiwan gezeugten Sohn konfrontiert für den er die Vormundschaft übernehmen soll. Die Behörde hat ihn informiert, dass seine damalige Geliebte und verantwortliche Ärztin während des Komas sehr schnell nach der Geburt des Kindes an Krebs gestorben ist und die beauftragte Pflegemutter nun in der Psychiatrie gelandet ist, sich also auch nicht mehr um das Kind kümmern kann. Sixten Braun fällt aus allen Wolken, übernimmt jedoch Verantwortung, denn die Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater ist, ist durchaus nicht unerheblich.

Als das Kind mit dem Namen Simon aber dann nach Behördendschungel und Überstellung in Deutschland ankommt, ist klar, dass Sixten nicht der Vater sein kann, denn der Bub hat eindeutig asiatische Züge. Seine Geliebte war aber ebenso wie der Protagonist Deutsche. Keiner in der taiwanesischen Behörde hat ein Foto gesendet oder die Vaterschaft in Frage gestellt, denn sie dachten, Sixten sei Asiate. Nun war der Fehler nicht mehr rückgängig zu machen, das entzückende Kind ist vor Ort in Deutschland, Sixten fügt sich in sein Schicksal und adoptiert Simon aus Liebe und Respekt zur Mutter dennoch. Ein weiteres Detail hat die taiwanesische Behörde auch noch unterschlagen, um das Kind loszuwerden, Simon spricht eine komplexe Sprache, die keiner versteht. Nach ausführlicher Recherche wird klar, es ist keine chinesischstämmige Sprache, kein Dialekt, sondern eine eigenständige erfundene in sich logisch konsistente Geheimsprache, die sonst niemand auf der Welt spricht.

Ab in etwa der Hälfte des Romans wird das Tempo langsamer, fast schon gemächlich. Vater und Sohn nähern sich nach und nach einander an, aber Simon bleibt bei seiner Sprache und in seiner Welt. Sixten verliebt sich zudem auch noch in die Angestellte der taiwanesischen Botschaft, die die Adoption organisiert hat. Als Simon 8 Jahre alt wird, kommt Sixten drauf, dass der Bube perfekt klettern kann.

In einem Nebenstrang wird auch noch die Geschichte von Simons leiblichem Vater geschildert. Gemäß dem typischen steinfestschen Unwahrscheinlichkeitsantrieb kommen alle Protagonisten, die Lebenden und die Toten in Tirol auf jenem Berg zusammen, auf dem Sixtens Schwester Astrid bei einem Kletterunfall gestorben ist.

Der Buchtitel Der Allesforscher stammt von Steinfests Sohn, der, um einen Universalgelehrten zu beschreiben, dieses Wort erfunden hat. Im Roman spielt dieser Allesforscher fast bis zum Ende eine untergeordnete Rolle, er war ein väterlicher Freund von Sixten.

Übrigens den explodierenden Wal gab es tatsächlich. So ein Ereignis ist zweimal passiert 1970 in Oregon und 2004 in Tainan, wie im Buch beschrieben. Solche Situationen sind übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Durch die Gärgase tendieren verwesende Wale zu explodieren. Kontrollierte Miniexplosionen durch Schnitte in die Wale in den Niederlanden, in Dänemark und auf den Färöer-Inseln haben den großen Knall verhindert. https://www.youtube.com/watch?v=-4OIY...

Fazit: Sehr guter Roman, der in der Mitte für meine Gefühle gar zu sehr eine Vollbremsung hinlegt und das Tempo zu viel drosselt.
Profile Image for Anna Carina.
687 reviews354 followers
October 13, 2022
Trifft nicht ganz meinen Humor, wobei schon sehr gute Sequenzen dabei waren. Die Übergänge sind mir zu hart, die gesetzten Themen in der Verarbeitung zu langatmig und sehr verschwurbelt.
Werd jedenfalls nochmal ein anderes Buch von dem Autoren testen.
Profile Image for Sophie.
292 reviews335 followers
December 4, 2015
Oh Gott... wenn man Heinrich Steinfest noch nicht kennt, dann könnte einen dieser Roman etwas verstören, überfordern und verwirren. :D Haha.
Es hat einige größere erzählerische Schwächen, die aber eher auf die Experimentierfreude des Autors zurückzuführen sind, bzw. auf sein Anliegen nur die Saat eines Romans zu legen und das Wachstum kommentierend zu beobachten.
Die ausgeprägte, wenn auch humorvoll-sarkastische Auseinandersetzung mit dem Thema "Tod" kommt vor allem daher, dass dieses Buch dem beim Bergsteigen verunglückten Bruder (Michael Steinfest) gewidmet ist. Eine schöne Widmung.
"Das Grüne Rollo" konnte mich allerdings viel mehr überzeugen.
Profile Image for reherrma.
2,143 reviews37 followers
October 4, 2023
Dies ist wieder mal ein "Steinfest" mit einem sympathischen Protagonisten, der wieder gut und amüsant daherkommt. Und dann ist der Roman auch noch herrlich "leichthändig", sprachlich verspielt und brillant konstruiert geschrieben. Die Geschichte um den Manager Sixten Braun, der erst die Explosion eines Wals, dann einen Flugzeugabsturz überlebt, in Träumen von seiner toten Schwester heimgesucht wird, die sich zur Messerwerferin ausbilden lassen will und schließlich noch den hochbegabten, siebenjährigen Simon, mit dem er aber leider nicht kommunizieren kann, bei sich aufnimmt, ist lakonisch erzählt, und wird m.E. dem Inhalt mit den extremen Ereignissen gerecht. Heinrich Steinfest erzählt dies alles und noch viel mehr mit der Souveränität und ausufernden Fantasie, für die er inzwischen bekannt ist.
Seine Charaktere muss man einfach lieben, z.B. die Geschichte von Simons wahrem Vater etwa, dem Chinesen Auden Chen, der eine Creme erfunden hat, die die Fruchtbarkeit bei ihren Anwenderinnen potenziert, und dem die Konkurrenz deshalb ein Killerkommando auf den Hals hetzt, liest sich – und dazu trägt auch die Namensähnlichkeit der Protagonisten bei – nicht von ungefähr wie ein weiteres Abenteuer seines berühmten einarmigen Detektivs Markus Cheng....
Und da sind noch die Anektoden um das Cannstatter Bad Berg, wo Sixten als Bademeister brilliert...
In jedem Fall ein gutes, lesenswertes Buch...
Profile Image for MaggyGray.
673 reviews31 followers
November 25, 2016

Mir hat der Schreibstil des Autors wahnsinnig gut gefallen! Was für ein Feuerwerk der Wörter und Sätze ("Ich fühlte mich wie ein Telefonhörer, der aufgelegt wird. Endlich Ruhe!"), aber auch der guten Einfälle. Welcher Protagonist wird schon von einem riesigen Wal k.o. geschlagen und lernt dadurch die Liebe seines Lebens kennen?
Ab der Mitte wird die Erzählung ein bisschen langatmig, bevor sie dann zum Schluss hin noch einmal anzieht, und ich glaube, wenn man nicht so sehr auf Sprache steht, sondern mehr die Geschichte in den Vordergrund rückt, wird ein bisschen enttäuscht sein.
Für mich war dieses Buch aber ein Genuss von der ersten bis zur letzten Seite. Ich werde mir auf jeden Fall auch die anderen Bücher des Autors mal anschauen.
Profile Image for Andy.
1,325 reviews91 followers
November 26, 2016
Was macht einen schönen Roman aus; ein einprägsamer Anfang, eine fesselnde Geschichte und ein rundum befriedigendes Ende. Manchmal sind Dinge so einfach (oder scheinen so). Danke Herr Steinfest :)
Profile Image for Steffi | Lesenslust.
141 reviews18 followers
January 4, 2015
"Manches kommt. Und manches kommt geballt.”

Zitat, Seite 48

Heinrich Steinfest ist mit seinem “Allesforscher” ein verrücktes Potpourri aus Abenteuerroman, Selbstfindungstrip und Familienporträt gelungen. Der Leser wird Augenzeuge der schrägsten und aberwitzigsten Situationen, die nicht nur für jede Menge Belustigung sorgen, sondern sich auch auf nonchalante Weise in die Geschichte einfügen. So wird Sixten Braun, Protagonist von Steinfests Geschichte, ungewollt zur Zielscheibe öffentlichen Gespötts.

Es sind die Gedärme eines explodierenden Pottwals in Tainan, die ihn am Kopf treffen; sein Flieger nach Taipeh, der über dem ostchinesischen Meer abstürzt und ihn mit einer Hand voll Passagiere ausspuckt, und die Schwimmweste seines verhassten, erst kürzlich mit einem Lottogewinn gesegneten Sitznachbarn, die er in Sekunden der Panik zu fassen bekommt. Auf dem mit Flugzeug-Bruchstücken übersätem Meer wird eine schaukelnde Boje zu Sixtens lebensrettendem Unterschlupf. Dass ihn im Inneren dieser Boje keine bloße Leere, sondern ebenjener Sitznachbar erwartet, dessen Schwimmweste Sixten sich gekrallt und den er sich längst in die Untiefen des Meeres gewünscht hat, scheint den Leser nicht groß zu verwundern, sondern gar zu amüsieren. Man könnte sagen: Ironie des Schicksals.

“Der Mensch geht in Fallen. Er sieht sie ganz deutlich, jedes Detail, nur eines sieht er nicht, die Wege, die um diese Fallen herumführen.”

Zitat, Seite 79

Die Situationen sind ebenso skurril wie genial. Steinfest scheint sich unterhaltungstechnisch die unmöglichsten Dinge aus dem Ärmel zu schütteln. Die Skurrilität der Dinge scheint hier keiner zu hinterfragen, sondern sich förmlich herbeizusehnen. Nirgendwo anders scheint unkonventionell so willkommen wie hier. So erzählt der Autor auf höchst amüsante und unverblümte Art und Weise die Geschichte eines Mannes, dessen Leben von einer Sensation zur nächsten eilt. Für das Leben des Protagonisten scheint der Autor einen besonders turbulenten und kurvenreichen Weg vorgesehen zu haben, der ihn vom erfolgreichen Manager zum bescheidenen Bademeister, vom Kinderfeind zum Vater und vom familiären Außenseiter zum Bruder im Geiste werden lässt.

“Ich bin kein Zyniker. Zynisch sind die, die allen Ernstes meinen, an einem Computer zu arbeiten, auf dem ein angebissener Apfel klebt, sei irgendwie wohltätig. Oder Nudeln zu essen, in denen kein Ei steckt. Als seien solche Nudeln vom lieben Gott persönlich vorgekaut worden.”

Zitat, Seite 15

In Tainan, in der Sixten aufgrund seiner folgereichen Walbegegnung etwas länger verweilt als geplant, begegnet er, trotz bestehender Ehe in Deutschland, der Frau fürs Leben. Doch reicht die Zeit nur für ein kurzes Intermezzo, dessen Intensität Sixtens Leben sehr viel mehr Würze verleiht, als jemals gedacht. Denn sieben Jahre später steht ihm ein Kind gegenüber, von dem die Behörden behaupten, er wäre sein Sohn. Trotz asiatischer Augen. Die Unmöglichkeit dieser Verwandtschaft scheint klar auf der Hand. Schließlich hatte Sixten eine Affäre mit einer deutschen Ärztin und keiner Asiatin. Er fühlt sich mächtig verarscht. Doch als er in die Augen des kleinen Simon blickt und die Hand des Jungen in seiner spürt, wird er weich und erklärt sich zu einer Adoption bereit. Das Kind seiner großen Liebe. Ein Stück der Mutter, deren plötzlicher Tod ihm den Boden unter den Füßen nimmt.

“Ich war vernarrt in diese Konstellation, diesen speziellen Stand der Gestirne. Vernarrt in die Ausschließlichkeit, in das Gefühl, ein Höhepunkt geschehe, der in keiner Weise wiederholt werden könne.”

Zitat, Seite 45

“Sie schenkte mir einen Augenaufschlag, so, wie ein Fächer die Luft antreibt und mit leichter Verzögerung einen vom Plafond hängenden Faden bewegt. Ja, als der Luftstrom ihres Augenaufschlags mich erzittern ließ, ganz leicht, ein Faden meiner selbst, war Lana bereits gegangen.”

Zitat, Seite 46

Der Junge, dessen Sprache kein Mensch dieser Welt zu übersetzen im Stande scheint, wird für den mittlerweile bodenständig gewordenen Bademeister Sixten zur Herausforderung und zum größten Geschenk seines Lebens. Denn obwohl eine sprachliche Kommunikation zwischen den beiden ausgeschlossen ist, scheint die Harmonie zwischen den beiden alles Nötige in die Wege zu leiten. Simons Persönlichkeit sorgt schon bald für eine Menge Überraschungen, die Sixtens Leben um ein Vielfaches bereichert. Es ist der Beginn einer berührenden Vater-Sohn-Konstellation und eines gemeinsamen Abenteuers, bei dem Altlasten aus der Vergangenheit abgestriffen und Seelenfrieden gefunden werden kann.

Auch wenn mich Steinfests “Allesforscher” wirklich begeistern konnte und die außergewöhnlichen Zwischenfälle für höchste Unterhaltung sorgten, ebbte die Euphorie zum Ende hin etwas ab. Grund dafür ist das meines Erachtens lasche, etwas seichte Ende, das dem ganzheitlichen Spektakel dieses Roman irgendwie nicht gerecht wird. Es schien mir fast so, als wären Steinfest auf den letzten Seiten seines Buches ein paar seiner Handlungsstränge entglitten, die er im Verlauf der Geschichte so aufwendig und geschickt eingefädelt hat. Manche Dinge bleiben unbeantwortet. Fragen gesellen sich dazu, die mich bedauerlicherweise etwas verstimmt und unglücklich zurücklassen. Ein Werk, dass es dennoch zu Recht auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2014 geschafft hat.

“Manchmal ist das so. Manchmal wird nicht das eine durch das andere ersetzt. Sondern es kommt etwas dazu. Die Welt wird größer. Notgedrungen wird sie dann auch komplizierter.”

Zitat, Seite 189

“Es kümmert mich nicht, ob an einem bestimmten Tag in meiner Geschichte dasselbe Wetter war wie an den realen Orten. Der Roman hat sein eigenes Wetter.”

Zitat, Seite 397 .
Profile Image for Antje.
20 reviews2 followers
March 13, 2016
Ich hatte mir von dem Buch mehr erhofft, die Erzählung plätscherte mehr oder weniger überraschungslos und abstrus so vor sich hin. Überraschungslos ... Und das trotz der ganzen unwahrscheinlichen Dinge, die hier passieren ... irgendwann gewöhne ich mich auch daran, irgendwann überrascht mich auch ein überlebter Flugzeugabsturz, oder ein weiteres Geschick eines Kindes, das sowieso übermenschlich zu sein scheint, gar nicht mehr.
So gesehen kann man die Geschichte gerne auch als leicht beschreiben, vielfach fehlte mir hier erstens Bodenhaftigkeit, und zweitens Reflektiertheit. Dieses Buch ist ein Spiel der Unwahrscheinlichkeiten - damit kann ich noch ganz gut leben, zumal Dinge ob ihrer Unwahrscheinlichkeit dennoch eintreten können - aber für mich war das hier zu viel des Guten.
Profile Image for Shawn.
709 reviews18 followers
January 29, 2016
I loved the Cheng series in spite of its late swerve into near incomprehensibility, but this is far better. Of course, without some strange goings-on it wouldn't be Steinfest, but in this case these remain within the bounds of an enjoyable sort of magic realism. The language is wonderful and fresh and the novel full of ideas and the kind of philosophizing that, if you already have a taste for Steinfest, will only further endear him to you.
356 reviews
April 14, 2019
Eine seltsame Geschichte, die ein wenig an Murakami erinnert, ohne jedoch an ihn heranzureichen. Gewollt absonderlich, aber nicht zu sehr. Das Seltsamste: In einem Nachwort berichtet der Autor über substanzielle Änderungen am Erzählstrang, die er auf Anraten verschiedenster Einflüsterer vorgenommen hat. Soll man als Leser erleichtert oder enttäuscht sein?
Profile Image for Rafael Freckmann.
5 reviews
May 7, 2019
Heinrich Steinfest ist zweifelsohne ein Meister der deutschen Sprache. An sich ist die Geschichte interessant, zuweilen skurril. Jedoch verpasst der Autor die sich im Verlaufe der Geschichte bietenden Möglichkeiten, neben der Sprache auch einen Story-Telling Höhepunkt zu setzen. Somit bleibt das Buch hinter seinen Erwartungen zurück.
Profile Image for Ragle.
10 reviews23 followers
October 11, 2014
Ich bin von diesem Buch zutiefst enttäuscht. Was zu Beginn sprachlich brillant und inhaltlich packend und fantastisch daherkam driftete spätestens nach dem ersten Drittel in Uninspiriertheit und Langeweile ab. Ich hatte das Gefühl, daß der Autor selbst nicht mehr wusste er mit seiner Geschichte anfangen soll. Schade ... sehr schade ...
Profile Image for B.A. Arey.
Author 1 book1 follower
March 28, 2015
Es war eben zu fantastisch und unglaubwürdig für mich. Es war überhaupt nicht, was ich mir vorgestellt und erwartet habe,
Profile Image for Remi.
55 reviews4 followers
July 23, 2019
What a tall story... Fortunately, in the end the novel has been surprisingly rewarding! Steinfest enjoys playing with absurd coincidences as Paul Auster does, but he is more ambitious in terms of linguistic aesthetics (he sometimes fails in doing so, though).

In the beginning, one might expect a demanding text, but after some pages the novel evolves into a page-turner. Yes, it is a bit sentimental, but in the end, there is at least some existential weight that saves the novel from triviality.
Profile Image for Serge.
79 reviews
October 18, 2023
I read this story with great pleasure and the different connections between the characters were very rewarding for my reading. I disbelieved the many dreams though and Sixtens' belief about death.
Profile Image for Torsten Wieland.
47 reviews
Read
June 25, 2024
Es ist wild und fügt sich doch zusammen. Abgefahren aber nie albern. Komplett skurril, und trotzdem eine gerade Geschichte, die zu lesen einfach viel Spaß macht!
Profile Image for Frank Becker.
248 reviews4 followers
April 7, 2015
Faszinierendes, ideenreiches Buch mit herrlichen Sprachbildern und einer Menge "Alltagsphilosophie".
Herr Steinfest landet bestimmt mal wieder auf meiner Leseliste!

Im letzten Drittel gibt es mir ein bisschen zu viel "Schicksal" - sprich es passiert mir zu viel unlogisches, dass nur darauf hinaus läuft bestimmte Fäden im Buch zusammenzubekommen (oder auch nicht: zB die Sache mit der Geburtshilfe...). Das ist ein bisschen Schade = ein Halber Punkt abzug dafür; da das nicht geht, und das Buch ansonsten stark ist, bleibt es für mich bei 5 Sternen.
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Profile Image for Otto.
750 reviews50 followers
July 3, 2015
4 sterne, weil es so ein liebes märchen ist, die geschichte von sixtus braun, der ärztin lana, dem vermeintlichen sohn simon (abgeschaut von asberger syndrom) dem wirklichen vater auden, dem messerwerfer mercedes, seiner frau, der kerstin, den tiroler bergen, den wilden träumen u d nicht weniger wooden erlebnissen. aber literaturpreisverdächtig ist das keinesfalls, für einen entspannten sommernachmittag mit romantischen träumereien jedoch sehr gut geeignet.
Profile Image for Petya.
301 reviews23 followers
February 17, 2016
Es begann SO, SO gut!
Ab Mitte dann unerträglich alltäglich, sinnlose Dialoge, alltägliche Situationsbeschreibungen... Hab's aber dann nur überflogen, kann sein, dass ich was verpasst habe.
29 reviews1 follower
May 22, 2021
Ein wunderschönesund herzerwärmendes Buch, voller Witz und Klugheit.
Displaying 1 - 23 of 23 reviews

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