++ Mit limitierten Farbschnitt und phantastischen Illustrationen ++
Der neue Fantasyroman von April Wynter. Nominiert für den Phantastikpreis Seraph und den Stuttgarter Buchpreis. Epische High Fantasy mit Drachen trifft Naturkatastrophen.
Eine Assassine, die für ein Leben kämpft. Ein Einzelgänger, der nach Freiheit strebt. Eine Hure, die ihre Zukunft sieht. Und ein Leibwächter, der blind vor Liebe ist.
Der ewige Winter hält das Land Aldaketa gefangen. Erdbeben, Lawinen und Sturmfluten drohen die Bevölkerung auszulöschen. Königin Estrella geht der Legende des Spiegeldrachen nach und entsendet vier Außenseiter, um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Auf ihrer Reise ins Gebirge decken die Gefährten lang gehütete Geheimnisse auf, die die Gruppe zu entzweien drohen. Zweifel an ihrer Mission setzen sich fest. Ist ihre Welt vielleicht doch noch zu retten?
Ein episches Fantasy-Abenteuer voller Drachen, Magie und moralisch grauen Charakteren.
»Vier ungleiche Gefährten, ein spannendes Magiesystem und eine unvorhersehbare Story lassen das High Fantasy-Herz höherschlagen.« Elvira Zeißler, BILD-Bestseller Autorin, bekannt von der "Eowyn" und der "Wortweberin" Reihe
Der Spiegel des Drachen ist ein abgeschlossener Einzelband.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil man derzeit nur Gutes darüber hört. Noch dazu gibts ein tolles Fantasysetting, was nach einem Band auserzählt ist? Das klang vielversprechend. Wenn die Sache geschickt gemacht ist, dann können einbändige Fantasygeschichten wirklich einen magischen Sog ausüben.
Am Ende bleibt das Buch aber hinter meinen Erwartungen zurück - vielleicht auch, weil sie zu hoch angesetzt waren. Das Buch ist an sich ok - nicht mehr und nicht weniger. Dafür, dass es sich um ein Standalone handelt, welches unter 400 Seiten bleibt, wurden zu viele Themen hier hereingepackt und nicht auserzählt. Auch die Figuren scheinen zunächst so angelegt zu werden, dass sie tiefgründig charakterisiert werden - doch am Ende bleibt es oberflächlich, da zu wenig Platz. Die stattfindende Heldenreise ist am Ende total überflüssig für den Plott und die Spannung ging zwischendrin verloren - auch die Auswahl der Hauptfiguren erschließt sich mir noch immer nicht ganz. Was mir aber an der ein oder anderen Stelle positiv auffiel, war der flüssige Schreibstil.
Ich glaube, dass Leute, die in das Fantasygenre einsteigen wollen oder dieses selten lesen, hier sehr viel Spaß haben können. Aber für Leute wie mich, die relativ viel Fantasy lesen, ist die Geschichte am Ende kein Feuerwerk. Da mir der Schreibstil gefiel, wäre ich aber nicht abgeneigt, zukünftig nochmal etwas von der Autorin zu lesen.
Leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück. Es ließ sich gut lesen, das war aber einer der wenigen Pluspunkte. Die Figuren sind sehr klischeehaft und oberflächlich (trotzdem mochte ich Tierfreund Taran, zweiter und letzter Pluspunkt), der ganze Plot eigentlich überflüssig und unsinnig. Die Werbung mit Portalen und Drachen fand ich auch irreführend, denn der Drache taucht erst im letzten Drittel auf und die Portale existieren zwar, spielen aber nur eine theoretische Rolle. Klimawandel und die Kritik daran habe ich als die Magie verstanden, die alles ausbeutet, war mir aber mit letzten Endes mit zu wenig Biss. Alles in allem eine große Enttäuschung, eine Geschichte, die zu viel wollte und sich dadurch verrannt hat.
Dieses Buch lässt mich zwigespalten zurück. Ich bin fasziniert von der Welt, es gibt Drachen und ich liebe Langara als Charakter! Also sollte es weitere Bücher aus dieser Welt geben, würde ich sie definitiv lesen!
Andererseits waren die anderen drei Charaktere, die man begleiten durfte, stellenweise nicht so gut ausgearbeitet wie Langara. Irgendwie hätte ich mir mehr Seiten gewünscht, damit ich eine engere Bindung zu allen Charakteren hätte aufbauen können, sodass mich die Schicksale aller gleich berühren.
Mit "Der Spiegel des Drachen" halte ich das erste Buch von April Wynter in den Händen und schon jetzt ist klar: Es wird nicht das letzte sein. Obwohl es ein Einzelband ist, schafft Wynter einen ausgefeilten Weltenbau, indem sie durch mehrere Erzählperspektiven unterschiedliche Orte und Lebensweisen beleuchtet. Es gibt den Leibwächter, die Assasine, den Tierflüsterer und die Konkubine und sie alle haben eine gemeinsame Mission: Den Drachen zu finden, der das Weltenportal hütet. Oder ist die Mission doch eine ganz andere? Das Wetter spielt verrückt. In unserer Welt würden wir sagen: Der Klimawandel ist real. Erdbeben und Überschwemmungen zwingen das Land in die Knie und sorgen für einen unumgänglichen Untergang. Aktuelle Themen unserer Erde werden oft von der Autorin benannt. Es geht um Natursterben, Klimawandel, aber auch Tierleid. Durch die Kürze des Buches bleiben die Themen vage angerissen. Die Protagonisten wollen dies verhindern, dabei ziehen sie gar nicht so klar an einem Strang, misstrauen sich und haben sich regelmäßig in der Wolle. So wie ich es von Fremden erwarte. Kein harmonischer Einklang von Anfang an. Dafür forciert Wynter eine Liebesgeschichte, die sich für mich nicht ganz erschloss. Bis Ende dachte ich, dass diese gänzlich weg bleibt - und freute mich darüber bereits - als dann doch ein willkürliches Aufflammen der Gefühle entstand. Dennoch empfand ich jeden Charakter als einzigartig. Die Beweggründe aller erschloss sich und ihre Prioritäten gingen über das Buch hinweg nicht verloren. Das Finale spitzt sich relativ früh zu. Drama und Spannung ließen mich durch die Kapitel gleiten, ließen mich mit fiebern. Die Geschichte rund um das Weltenportal und die verschiedenen Welten gefiel mir ausgesprochen gut. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Ende einige Logikfehler mit sich brachte - vielleicht habe auch ich es einfach nicht verstanden.
Zuletzt liebe ich es, wenn ich am Anfang einer Geschichte noch nicht weiß, wer lebend aus dem Abenteuer wieder rauskommt. Die besten Fantasy-Autor*innen sind die, die es übers Herz bringen, ihre Lieblinge um die Ecke zu bringen. Definitiv eine Empfehlung!
„Der Spiegel des Drachen“ ist ein Roman über die Ausbeutung der Natur und die Kaskadeneffekte, die sich daraus ergeben. Magie ist hier synonym zu Technologie. Je mehr davon eingesetzt wird, um der Umweltzerstörung entgegenzuwirken, umso schlimmer werden die Katastrophe. Die Charaktere haben Charme. Der behandelte Stoff erfindet jetzt nicht das Rad neu, aber für einen Happen zwischendurch bietet er kurzweilige Lesestunden. Die Narration schwächelt allerdings noch und das Lektorat hat wirklich keinen guten Job gemacht.
Die Welt Aldaketa, Heimat von Aylia, Taran, Langara und Rylo wandelt sich. Nicht schleichend, sondern rapide scheint alles um sie herum zu zerbrechen und zu einer zuschnappenden Falle zu werden. Die Vier müssen ihre konträren Charaktere hinten anstellen, was ihnen keineswegs leicht fällt, um gemeinsam einen Weg zu finden, das Ende der Welt aufzuhalten. Der moralische Kompass der Helden gerät dabei ein ums andere Mal ins Trudeln. Aber ist etwas anderes zu erwarten, wenn man eine Assassine, einen freiheitsliebenden Tierfreund, eine Hure und einen Krieger auf die Reise schickt? Ein rasanter Wandel, der sich aufs Klima auswirkt? Kommt mir das nicht bekannt vor? Eine Parallele und Kritik an unserem eigenen von Egoismen getriebenen Zerstörungswerk ist kaum zu verkennen, was mich noch mehr ans Buch gefesselt hat, als die Geschichte es ohnehin schon vermochte. Ich mag es einfach, wenn der Menschheit der Spiegel vorgehalten wird. Das Buch liest sich angenehm und locker, die Charaktere fühlen sich greifbar und ausgereift an und der Plot weiß zu überzeugen. Somit bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als dieses Buch all jenen ans Herz zu legen, die sich in der High-Fantasy heimisch fühlen. Und angeblich kommt sogar ein Drache im Buch vor ...
Das war doch mal eine sehr interessante und abwechslungsreiche Geschichte, die so gar so verlaufen ist, wie gedacht. Es gab hier so einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. 3/4 vom Buch haben ein sehr angenehmes Tempo, da es mit 4 Protas im Wechsel gar nicht so einfach ist, eine Story fließend zu erzählen. Sie gingen gut ineinander über, manchmal wieder ein paar Minuten zeitlich zurück, aber es ergab ein gutes Gesamtbild. Aylia, Langara, Taran und Rylo sind sehr verschieden, mit Eigenschaften, die sich sehr gut ergänzen. Aber da sie füreinander völlig Fremde sind…… Konfliktpotenzial! Im letzten Viertel wurde die Zeit langsam knapp, also hat auch das Tempo der Geschichte extrem zugelegt. Es ging eins ins andere über. Ich hatte keine Zeit mehr zum Durchatmen, was ebenso zur Story gepasst hat. Der Umweltaspekt, der hier in das Buch eingearbeitet wurde, kam OHNE diesen berühmten Fingerzeig aus, was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt war das für mich eine gute, mitunter spannende und durchaus sehr gut ausgearbeitete Fantasy Storys, die mich vor allem durch dem flüssigen und bildlichen Schreibstil überzeugt hat.
Ich wanke zwischen 3 und 4 Sternen, habe mich dann allerdings für die 4 entschieden weil es echt nicht leicht ist einen guten standalone Roman im Fantasy Genre zu schreiben. Und das ist hier definitiv gelungen! Die klischeehaften Charaktere lösen sich immer mehr von ihren zugeteilten Rollen und zeigen im Verlauf der Geschichte mehr Tiefe. Das wurde in meinen Augen richtig gut umgesetzt. Auch wenn mir Aylias Hintergrund Handlungen an einem bestimmten Punkt etwas zu viel waren und ich da gerne mehr Einsicht gehabt hätte. Die Geschichte ist auch konsistent gut bis zu dem Magierturm. Ab da ist es ein viel zu großes hin und her in der Handlung und sehr chaotisch als Leser mitzukommen. Es werden Pläne geschmiedet, die dann im Verlauf nochmal 3 mal umgeworfen wurden. Der Epilog wirft auch eher mehr Fragen auf als wirklich Aufklärung zu schaffen. Aber wahrscheinlich auch mit Absicht, ich hab nämlich schon Interesse die andere Fantasy Reihe der Autorin zu lesen 👀
Das Buch war leider 50/50 für mich. Die Idee dahinter gut, aber erst als aufgehört wurde, alles, was die Charaktere tun, zu erklären und kommentieren, und sie einfach nur sprachen und agierten, kam für mich persönlich genug Spannung auf, um mich bis zum Ende zu ziehen.
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!
Erster Satz: Das Wasser strömte so unaufhaltsam von seinem Umhang wie die Pisse eines Pferdes, das während eines harten Ritts eingehalten hatte.
Das Cover finde ich sehr ansprechend, man sieht sofort, dass der Drache eine zentrale Rolle spielt und auch der Spiegel vom Titel findet seinen Platz auf dem Cover.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person und jedes Kapitel ist aus Sicht von einem anderen Charakter geschrieben. So bekommt man sehr viel von der Geschichte mit und lernt alle Personen auch besser kennen. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen.
Zu Beginn lernt man Taran, Langara, Rylo und Aylia kennen. Sie werden von der Königin Estrella auf eine Mission geschickt, denn ihre Welt steht am Abgrund, die Magie ist fast aufgebraucht und es herrschen Naturkatastrophen. Die vier sollen eine Portal finden, durch das die Menschen in eine andere Welt flüchten können.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt erstmal alle Charaktere kennen und kann sich ein Bild von ihnen machen. Sie sind alle sehr unterschiedlich, aber ich hatte schnell einen Liebling. Dann wird noch kurz die Welt erklärt und was eigentlich gerade passiert, bevor es auch schon losgeht.
Taran mochte ich sehr gerne, er lebt in einer Hütte und kümmert sich um wilde Tiere. Er verarztet sie, wenn sie Hilfe brauchen und beschäftigt sich sonst auch viel mit ihnen. Er hat ein wirklich gutes Herz, was sich im Laufe des Buches immer wieder zeigt.
Rylo ist der Leibwächter der Königin und komplett in sie verschossen. Er nimmt keine negativen Meinungen über sie an und verteidigt sie sofort. Dadurch ist er aber blind für das Offensichtliche und stellt Estrella auf einen Podest. Irgendwie tat er mir leid, aber ihm ist wirklich nicht zu helfen. Gegen Ende hat sich das ein bisschen gebessert, aber nicht viel.
Langara war mein Liebling in dem Buch. Sie ist eine Prostituierte, die es geschafft hat gut zu leben und sich allein hochgearbeitet hat. Ihre Einstellung zum Leben fand ich interessant, sie ist schlau und hat immer wieder bewiesen, dass sie mehr ist als es zu sein scheint. Ihre Kapitel habe ich am liebsten gelesen.
Aylia ist eine Assassinin und etwas magiebegabt. Allerdings war sie mir persönlich etwas zu arrogant und verschlossen, ich konnte keine wirkliche Bindung aufbauen. Zwar gab es immer wieder Momente, in denen sie wirklich normal und nett gewirkt hat, aber den Großteil des Buches gibt sie die harte Frau, die alles alleine schaffen kann.
Das Buch verpackt unsere aktuellen Klimaprobleme in einer wirklich guten Geschichte. Es spricht den Klimawandel an und die Folgen davon, zeigt aber auch, dass es noch einen Ausweg gibt. Die Verbindung von Fantasy und realen Problemen fand ich wirklich gut und interessant.
Unsere vier Protagonisten begeben sich auf die Reise, auf die die Königin sie geschickt hat. Da gibt es natürlich Hindernisse und jeder von ihnen hat eine wichtige Rolle zu spielen. Es wird gezeigt, dass es ganz egal ist woher man kommt und was man tut, denn jeder ist wichtig und kann zum großen Ganzen beitragen. Ihren Weg empfand ich als spannend und es passiert immer was, ohne dass es zu viel wird. Es ist auch nicht immer alles actionreich, manche Hindernisse sind einfach Beziehungen geschuldet und dann gibt es eine Aussprache. Zu keinem Zeitpunkt empfand ich das Buch als langweilig oder als zu viel. Für mich war es genau richtig.
Mit der Zeit kommen auch immer mehr Geheimnisse ans Licht und es wird klar, dass ihre Mission vielleicht ganz anders ausgeht, als zuerst gedacht. Es hat mich nicht überrascht, dass es noch andere Gründe für die Mission gab, denn irgendwie habe ich damit gerechnet. Sobald die Charaktere diese Information ebenfalls haben, wird das Buch ziemlich actionreich. Und auch der Drache bekommt endlich seinen Auftritt. Ich fand ihn ziemlich cool gemacht und er wurde auch super in die Geschichte eingebaut.
Das letzte Drittel strotzt nur so vor Action. Hier geht alles Schlag auf Schlag, aber so, dass man als Leser immer noch sehr gut mitkommt. Das Buch ging insgesamt auch ganz anders auch, als ich angenommen hatte, aber es war erfrischend, dass hier ein anderer Weg gewählt wurde. Beim letzten Kapitel musste ich mir dann auch ein paar Tränchen verdrücken.
Fazit:
Das Buch hat mich richtig begeistert. Es war nie langweilig und zeigt auf, was der Klimawandel eigentlich anrichten kann, jedoch so verpackt, dass daraus eine spannende Fantasy-Geschichte wird. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und besonders Langara hat es mir angetan. Ich mochte sie von allen am liebsten. Das Ende war actionreich und anders als gedacht, aber ich kann das Buch nur empfehlen. Von mir gibt es fünf Sterne.
QOTD: Wer liebt Drachen? 🐉 Dann seid ihr hier richtig denn ich durfte Aprils neues Buch lesen und war richtig aufgeregt, denn die Story klang sooo gut, aber lest selbst. 🐉 Klapptext: Eine Assassine, die für ein Leben kämpft. Ein Einzelgänger, der nach Freiheit strebt. Eine Hure, die ihre Zukunft sieht. Und ein Leibwächter, der blind vor Liebe ist. . Der ewige Winter hält das Land Aldaketa gefangen. Erdbeben, Lawinen und Sturmfluten drohen die Bevölkerung auszulöschen. Königin Estrella geht der Legende des Spiegeldrachen nach und entsendet vier Außenseiter, um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Auf ihrer Reise ins Gebirge decken die Gefährten lang gehütete Geheimnisse auf, die die Gruppe zu entzweien drohen. Zweifel an ihrer Mission setzen sich fest. Ist ihre Welt vielleicht doch noch zu retten? 🐉 Klingt richtig mega oder? Und ich kann euch versichern das war es auch. April überzeugt mit einem Humorvollen, spannendem und spielerischem Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Es war von der ersten bis zu letzten Seite interessant und spannend. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und die Charaktere bringen eine gelungene Mischung mit. 🐉 Ein Mürrischer Krieger, eine stehts genervte Assassine, ein sehr schüchterner Tierschützer und eine vorlaute Prostituierte sind schon eine explosive Mischung. Wenn dann noch ein brummiger Drache mit einer großen klappe dazu kommt, ist das Drama einfach perfekt. 🐉 Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen so sehr hat es mich gepackt und nach dem Lesen hätte ich es am liebsten noch mal gelesen. Ich kann euch die Geschichte nur ans Herz legen. 🐉 Wenn ihr Fourth Wings gefeiert habt und ihr Throne of Glass liebt, seid ihr hier genau richtig.
Im Land Aldaketa läuft schon seit längerem nichts mehr so, wie man es gewohnt war. Die Temperaturen sinken immer weiter und das Land versinkt nahezu in Klimakatastrophen. Als bei einem großen Erdbeben eine Lawine ausgelöst wird, werden ganze Dörfer regelrecht verschüttet.Zwar versucht Königin Estrella alles, um mit ihrer Magie ihrem Volk zu helfen, doch langsam verlassen sie die Kräfte. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben schickt die Königin vier Menschen auf eine Mission. Sie sollen gemeinsam den Drachen finden, der ein Portal in eine andere, hoffentlich bessere Welt, beschützt. Eine Reise voller Gefahren und Abenteuer beginnt und die vier Einzelgänger müssen irgendwie lernen, einander zu vertrauen. Ich liebe Drachen und Geschichte rund um diese ganz besonderen Fabelwesen und so war mit einem Blick auf das wunderschöne Cover klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Für mich war es mein erstes Buch der Autorin April Wynter, aber ganz bestimmt nicht mein letztes, denn sie konnte mich mit ihrem bildgewaltigen Schreibstil mitten in ihre spannende Geschichte ziehen. Mit wechselnden Perspektiven, durch die wir Leser auch die unterschiedlichen Charaktere und deren persönliche Belange, zumindest teilweise kennenlernen, erleben wir die Geschichte. Was zu Beginn noch recht langsam voranschritt, wurde dann immer mehr fesselnd. Allein durch die immer stärker werden äußerlichen Bedingungen, wie die schlimmen Katastrophen durch die Unwetter, geraten auch die Gefährten immer mehr unter Zeitdruck. Die Reise entpuppt sich voller Gefahren und Unwägbarkeiten. Die Welt ist recht komplex gehalten, da hier auch so viele Charaktere eine Rolle spielten, musste man sich immer wieder auf die einzelnen Charaktere einlassen. Nach und nach erleben wir, wie die Gruppe zusammenwächst, wie man mehr über die Hintergründe der Welt erfährt und wie innerhalb der Gruppe auch Zweifel entstehen. Das Tempo, wie erwähnt zunächst ruhig, steigert sich immer mehr, immer neue Plottwists, Gefahren und auch gemeine Cliffhanger an den Kapitelenden sorgen für den Wunsch, das Buch in einem Rutsch lesen zu wollen. Ich wollte durchaus immer mehr über die einzelnen Beweggründe erfahren, die sich erst so nach und nach offenbaren. Was hier einfach besonders gelungen ist, ist die Parallele zu unserer eigenen Welt. Immer häufiger auftretende Klimakatastrophen, die letzendlich durch die unsagbare Gier der Menschen ausgelöst wurde, kann man durchaus auch auf unsere eigenen Probleme spiegeln. Diese Begebenheiten stimmen nachdenklich, denn hier wird einem durchaus bewusst, dass auch unsere eigenen Ressourcen nicht endlos sind und wir kene neue Welt inpetto haben, die uns vor irgendwelchen Katastrophen retten können. Kommen wir zu den vier ungewöhnlichen Protagonisten, die ich zunächst mit einigem Abstand betrachtet habe und mit denen ich erstmal warm werden musste, da keiner von ihnen direkt mit offenen Karten spielt. Da wäre die Assassine Aylia, die für ihre Freiheit der Gilde beitrat und alles dafür tun würde, der Vertraute der Königin, Rylo, der offensichtlich alles für diese tun würde. Dazu kommen Taran, der sich im Umgang mit Tieren besser auskennt, als mit dem mit Menschen und die Prostituierte Langara, bei deren Handlungen nie genau wusste, welchem Zweck sie wirklich dienten. Vier wirklich spannende Protagonisten, die mir immer wieder neue Perspektiven auf ihre Welt gaben und ebenfalls immer wieder nachdenklich stimmten.
Mein Fazit: Eine komplexe Welt, deren Gefahren und Entwicklungen durchaus mit unserer Welt zu vergleichen sind. Hier wird ein aktuelles Thema ganz geschickt in einer Fantasystory verpackt, die letzendlich zum Nachdenken anregt. Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen und ich habe sie wirklich in kürzester Zeit verschlungen. Alle offenen Fäden werden miteinander verküpft, ergeben letzen Endes ein logisches Gesamtbild und ein Ende, das zu überraschen weiß. Von mir gibt es hier eine Leseempfehlung!
Das Land Aldaketa leidet immer häufiger unter Klimakatastrophen. Die Temperatur ist stark gefallen und unterliegt unkontrollierbaren Schwankungen. Sintflutartige Regenfälle überfluten die Schluchten und Erdbeben und Lawinen löschen ganze Dörfer aus. Die Magie, die von der Bevölkerung genutzt wird, schwankt immer mehr. Endlos lange Nächte sind die Folge und viele Tiere überstehen die langen Winter nicht mehr. Die Welt ist nicht mehr zu retten. Um wenigstens der Bevölkerung die Chance auf ein neues Leben zu geben, schickt Königin Estrella vier Außenseiter auf eine Mission. Sie sollen der Legende des Spiegeldrachen nachgehen und das geheimnisvolle Portal finden, dass in eine neue, bessere Welt führen sollen. Das Cover hat mich sofort begeistert, denn ich lese Geschichten, in denen Drachen eine Rolle spielen sehr gerne.
Der Schreibstil der Autorin ist mir durch ihre anderen Bücher bekannt. Er ist angenehm und sehr flüssig zu lesen. Doch ich muss gestehen, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzukommen und schon kurz davor war, aufzugeben. Es zog sich am Anfang etwas in die Länge. Erstmal vergeht viel Zeit damit, die vier Protagonisten genauer kennenzulernen. Bis die Gruppe sich dann endlich auf den Weg machte, um den Drachen zu suchen, dauerte es deshalb ziemlich lange. Einerseits finde ich es grundsätzlich gut, wenn ich die Figuren und das Worldbuilding richtig kennenlerne, andererseits mag ich es aber auch, wenn die Geschichte zügig vorangeht. Was das betrifft, bin ich deshalb etwas zwiegespalten. Für die Autoren ist es auch wirklich schwierig, mich als Leserin zufriedenzustellen. ;-) Doch im Nachhinein bin ich froh, dass ich weitergelesen habe, denn sonst hätte ich eine echt tolle Story verpasst.
Doch kommen wir zu den Protagonisten. Auf die Mission geschickt werden die Assassine Aylia, der Eigenbrötler Taran, die Prostituierte Langara und Rylo, der Leibwächter der Königin. April hat es geschafft, die Charaktere so authentisch zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, mich mitten im Geschehen zu befinden. Die Perspektiven wechseln immer wieder und so lernen wir das Quartett, das alles andere als stereotypisch ist, nach und nach besser kennen und bekommen etwas tiefere Einblicke in die Hintergründe. Jede Figur hatte besondere Stärken, die immer wieder geschickt genutzt wurden.
Sehr gut gefallen hat mir, dass es April wunderbar gelungen ist, ein erstes Thema, wie den Klimawandel, geschickt in eine Fantasy-Story einzupflegen.
Es gibt unterschiedliche Handlungsstränge, doch am Ende wurden alle Fäden gut miteinander verknüpft und es blieben keine Fragen offen. Ich wusste, dass es am Ende kein klassisches Happyend geben würde und hatte etwas Angst vor dem Schluss, aber ich muss sagen, dass es wunderbar passt und nicht besser hätte gestaltet werden können!
Für mich ist „Der Spiegel des Drachen“ letztendlich ein wundervoller epischer Fantasy-Roman, den ich gerne weiterempfehle.
Das Land Aldaketa scheint dem Untergang geweiht: es herrscht ewiger Winter und die Natur nimmt den Menschen jede Lebensgrundlage. Aus der Not heraus stellt die Königin eine scheinbar zufällige Gruppe von Abenteurern zusammen, die einen letzten Ausweg für die Bevölkerung finden sollen: Ein Portal in eine andere Welt. Doch nicht nur wird dieses von einem Drachen beschützt, auch machen sich auf der Reise Zweifel breit: Ist das Land wirklich nicht mehr zu retten?
High Fantasy und Klimawandel fallen vermutlich eher selten im gleichen Satz. Doch genau diese beiden Themen hat die Autorin mit „Der Spiegel des Drachen“ zusammengesetzt. Sie schickt eine zusammengewürfelte Gruppe Helden (oder eine Gurkentruppe) auf eine Quest, die letzte Hoffnung für eine Welt zu finden, die sich gegen jene wehrt, die sie bewohnen. Warum das so ist, erfährt man aber erst beim Lesen.
Die Handlung beginnt direkt, ohne langen Prolog, um die Protagonisten vorzustellen. Stattdessen wirft die Autorin den Leser gleich ins Geschehen, was allerdings bei dieser Geschichte sehr gut funktioniert hat. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der vier Abenteurer berichtet, die verschiedener nicht sein könnten: Von einem Soldaten, einer Auftragsmörderin, einer Prostituierten bis zu einem Tierflüsterer ist alles dabei. Sie alle haben unterschiedlichste Gründe, ihre Welt zu retten und schenken dem Leser dabei einige wertvolle Denkansätze. April Wynter hat ganze Arbeit beim Ausarbeiten dieser Charaktere geleistet, trotz all ihrer Macken wachsen sie einem ans Herz. Vertrauen sollte man ihren Worten allerdings nicht immer, manchmal ist auch der Erzähler etwas unzuverlässig.
Die Reise der vier ist turbulent und gefährlich, sie führt durch Berge und ewigen Schnee, der Handlungsbogen scheint jedoch stellenweise etwas verrutscht zu sein. Es gibt mehrere Enthüllungen, die die Geschichte auf den Kopf stellen, manche davon ahnt man, wenn auch nicht im Detail. Dennoch bleibt es die ganze Zeit spannend. In der ersten Hälfte des Buches wirkt die Handlung noch wie eine klassische Heldenreise, im zweiten Teil wird dann alles etwas chaotischer und das Ende bleibt recht knapp bemessen und eher bittersüß. Allerdings passte das auch ganz gut zu dieser verzweifelten Geschichte, die uns darein erinnert, wie wichtig es ist, für unsere eigene Welt zu kämpfen.
Während die Autorin die Hintergründe der Klimakatastrophe sehr gut ausgearbeitet hat, fehlen dem Buch aufgrund seiner Kürze einige Details zum Worldbuilding, so ist manchmal die Rede von Göttern und Religionen, von anderen Orten oder auch von der Quelle der Magie selbst, doch diese Ideen bleiben eher Ansätze, als wäre das Buch nur ein kleiner Ausschnitt aus einer größeren Geschichte. Wer damit leben kann, der hält ein vielseitiges Fantasy-Abenteuer mit ungewöhnlichem Ansatz in den Händen und kann sich auf liebenswürdige Protagonisten und einen weisen Drachen freuen.
Der Spiegel des Drachen – Weltenwandel ist ein epischer High Fantasy Roman geschrieben von der Autorin April Wynter.
Die Königin Estrella erwählt aus ihrem Reich Aldaketa vier Außenseiter, um an einer Reise auf den schneebedeckten Mondberg teilzunehmen. Ihre Hoffnung ist, dass sie ein Portal finden, welches die Rettung für das zerfallende Königreich sein soll. Die Königin kann sich aber nur auf Legenden stützen und laut dieser wird das Portal von einem Drachen geschützt, doch dies stellt nur ein von vielen Problemen für die Auserwählten da.
Bereits zu Beginn hat mir gut gefallen, dass wir kapitelweise mit dem Augenmerk auf einen der Hauptprotagonisten/-innen durch die Handlung folgen, denn so lernen wir die Auserwählten der Königin und deren Motivation für die Reise besser kennen. Auch erhalten wir auf der Reise immer mehr Hintergrundinformationen zu ihnen, welche doch manchmal sehr überraschend sein können.
Dabei fand ich es sehr ansprechend, dass die Auserwählten alle unterschiedliche Charaktere besitzen und auch unterschiedliche Fähigkeiten, die sie besonders und wichtig für den Auftrag machen. Erst später wird einem die wahre Bedeutung der Auswahl von der Königin Estrella bewusst, denn diese ist mit sehr viel bedacht getroffen worden.
Die Charaktere sind wirklich sehr interessant und die Reise scheint bereits zu Beginn an der Unterschiedlichkeit der Persönlichkeiten zu scheitern. Es fehlt das Grundvertrauen in die anderen Auserwählten, dies wird auch immer mehr zum Problem. Doch die Dynamik, die so entsteht, macht die Handlung unglaublich spannend, da man nie abschätzen kann wie die Charaktere nun reagieren werden. Es gibt immer wieder Überraschungen und manchmal glaubt man sogar, dass jemand falschspielt und die Mission gefährdet.
Das Land Aldaketa, welches im ewigen Winter gefangen ist, wurde von der Autorin gut beschrieben und erklärt. Man merkt direkt die Ausweglosigkeit in der sich die Königin Estrella befindet. Das Land selbst bedroht bereits das Leben vieler Bewohner/innen und scheint zu unberechenbar geworden zu sein. Dabei ist auch das Magiesystem der Welt interessant und verbirgt noch das eine oder andere Geheimnis.
Das Grundthema über die Endlichkeit der Welt ist außergewöhnlich gut gewählt. Gerade da es Parallelen zu unserer aktuellen Welt aufweist. Die vielen Stürme, Erdbeben, Umweltprobleme und der Klimawandel lassen sich wunderbar in unsere Zeit übertragen. Was machen wir, wenn die Welt scheinbar auseinander zu fallen scheint?
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und die Autorin konnte mich wirklich immer wieder mit tollen Ideen überraschen. Von mir eine klare Leseempfehlung für diesen tollen Fantasy Roman.
Als ich das Cover zu "Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel" in den sozialen Medien entdeckt habe, war ich regelrecht schockverliebt. Es ist so toll, als ich dann auch den Klapptext gelesen habe, stand für mich fest, das ich das Buch unbedingt lesen möchte.
Ich war auch sofort im Buch angekommen, leider muss ich aber auch sagen das gerade der erste Teil der Geschichte sich für mich doch ein wenig in die Länge gezogen hat. Doch ab ungefähr der Mitte des Buches ging es dann richtig los, ab da konnte ich es kaum noch aus der Hand legen und war auch von der Wendung richtig überrascht, denn damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Die vier Auserwählten, so unterschiedlich sie auch waren, haben sich wirklich in mein Herz geschlichen, besonders aber Aylia. Am Ende habe ich sogar ein paar Tränen vergossen. Was mir hier aber besonders gut gefallen hat, jedes Kapitel ist aus der Sicht eines der Auserwählten geschrieben worden, und jedes Kapitel endet mit einem kleinen Cliffhanger, herrlich ❤.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig, voller Fantasie und mitreißend. Für mich war es das erste Buch von der Autorin, aber bestimmt nicht das Letzte. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Aldaketa steht kurz vor dem Untergang. Das Land wird von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen bedroht. Die Königin schickt vier Auserwählte, die im ersten Moment so gar nichts gemeinsam haben, auf die Suche nach Hilfe ins Gebirge. Dort soll ein Drache leben, der ein Portal in eine andere Welt bewachen soll. Doch je weiter die vier kommen, umso größer werden die Zweifel das etwas nicht stimmt...
In „Der Spiegel des Drachen“ von April Wynter tauchen die Leser in eine spannende Erzählung ein, in der Naturkatastrophen und der nahe Untergang zentrale Elemente sind. Vier Auserwählte werden von Königin Estrella auf eine gefährliche Suche nach einem Drachen geschickt, der ein rätselhaftes Portal bewacht. Doch hinter der vermeintlichen Güte der Königin verbirgt sich die Frage nach ihren wahren Absichten. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, allerdings dauerte es eine Weile, bis ich mich in die Geschichte und die Charaktere einfühlen konnte. Jeder Protagonist bietet unterschiedliche Sichtweisen und Überzeugungen, und die wechselnden Perspektiven sorgen für interessante Abwechslung. Obwohl die Erzählung spannend ist, gibt es Abschnitte, in denen sich die Handlung verlangsamt und die Spannung abflaut. Dennoch blieb ich neugierig, ob die Gruppe den Drachen überzeugen und das Portal erfolgreich öffnen würde. In ihrem Buch thematisiert die Autorin aktuelle Probleme wie den Klimawandel und das Artensterben, wobei die Vielzahl dieser Themen manchmal überladen wirkt. Dennoch schafft Wynter es, eine faszinierende Dynamik zwischen den Charakteren zu entwickeln, die im Laufe der Erzählung lernen, über ihre eigenen Grenzen hinauszusehen. Die fantastischen Kreaturen sind ein besonders gelungenes Element, das die Welt lebendig gestaltet. Insgesamt bietet „Der Spiegel des Drachen“ spannende Wendungen und Charaktere, die mir im Lauf der Geschichte ans Herz gewachsen sind.
Vielen Dank an NetGalley und April Wynter für das Leseexemplar 🐉
Das Land Aldaketa steht kurz vor der Zerstörung. Die einzige Möglichkeit zu überleben ist es, durch ein Portal in eine andere Welt zu flüchten. Doch der Aufenthaltsort ist unbekannt. Es werden vier Personen losgeschickt, um es zu finden. Doch wird es ihnen gelingen? Und was, wenn alles nicht so ist, wie es scheint?
Die vier Hauptprotagonisten mochte ich sehr. Die sind vom Charakter her total unterschiedlich und haben je eine Fähigkeit, die besonders ist. Das hat mir gut gefallen, jedoch hätte ich es noch besser gefunden, wenn die Fähigkeiten eine etwas größere Rolle gespielt hätten. Die Handlung hat mir gut gefallen. Um das Portal zu finden, begeben sich die vier in Gefahr. Diese geht nicht nur von anderen Personen aus, sondern auch von der Natur. Immer häufiger treten Naturkatastrophen auf, was zu einem gewissen Zeitdruck führt. Das Buch hat ab etwa der Hälfte einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Das Worldbuilding ist gelungen und ich konnte mir die Welt gut vorstellen. Die Geschichte regt auch zum Nachdenken an, da sie zeigt, wie es aussehen kann, wenn eine Welt zu Grunde geht. Der Schreibstil ist nicht schlecht, trotzdem konnte mich dieser nicht wirklich fesseln, das hat sich erst zum Ende hin geändert. Das Cover finde ich toll. Ich mag die Farbgebung und ich finde es gut, dass der Drache das Cover ziert. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fantasy-Geschichten mit Drachen mag und wenn man Bücher mag, die sich mit dem Thema Klima befassen. Auch der Mix der besonderen Charaktere ist etwas, was für die Geschichte spricht.
Ich habe mich schon sehr gefreut, ein neues Buch von April und dann auch noch ein Drache am Cover. Mehr oder weniger 4 Antihelden sollen die Welt retten, die Frage ist nur vor wem oder was...
Wir treffen auf eine Assassine, eine Hure, einen freiheitsliebenden Einzelkämpfer und der Leibwächter der Königin, der sein Oberhaupt zu sehr liebt.. Ein klarer Auftrag - finde den Drachen und rette die Welt.. Aber für das ungleiche Quartett birgt das die ein oder andere Herausforderung. Die Perspektiven wechseln immer zwischen den Protagonisten, somit lernt man die 4 wirklich toll kennen. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und voller überraschender Wendungen. Ein wirklich typisches Happy End fehlt auch, aber es passt absolut genial zur Stimmung und zum Buch. April schafft es auch sehr genial High Fantasy mit Themen aus dem alltäglichen Leben, wie beispielsweise Natur und Umwelt, zu vereinen. Mir hat es wirklich total Spaß gemacht, die 4 zu begleiten. Sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Perspektivwechsel waren aufgrund der Illustration gut erkennbar, der Drache war sooo toll, und anhand des Schlusses gibt es vielleicht sogar eine Fortsetzung...
Vibes: 🔸vier Gefährten 🔸bildliche Sprache 🔸Katastrophen 🔸Drachen
Diese Geschichte startet mit einem imens starken Regenfall. Wir erleben wie ein komplettes Wirtshaus geflutet wird und die Leute darin weggeschwemmt werden. Die Welt in der die Geschichte spielt ist von Katastrophen stark mitgenommen. Familien verlieren ihre Heimat oder auch einander. Lange Nächte und ein unbarmherziger Winter machen das Leben der Bevölkerung zusätzlich schwer. Die Königin gibt ihr bestes in dieser schweren Situation und schützt Menschen wo es ihr möglich ist. Schließlich steigt die Verzweiflung soweit an, dass die Königin vier ungleiche Gefährten auf eine Mission schickt, um Hoffnung für ihre Welt zu finden. Die Welt und die Geschichte sind spannend und gut gestaltet. Man will stetig weiterlesen. Die Charaktere sind gut gestaltet und agieren stimmig. Sie haben einen angemessenen Tiefgang und wurden überzeugend dargestellt. Der Schreibstil ist angenehm und recht bildstark. Man kann sich die dargestellten Szenen sehr gut vorstellen. Eine tolle Geschichte. Es hat Spaß gemacht sie zu lesen.
Das Wasser strömte so unaufhaltsam von seinem Umhang wie die Pisse eines Pferdes, das während eines harten Ritts eingehalten hatte...
WTF ist dieser erster Satz? I'm disgusted and morbidly fascinated at the same time 😂😂
Leider ist mir der Anfang die Geschichte zu zäh, ich habe bei 32% abgebrochen und es dauert mir einfach zu lange, bis die Story in Gange kommt. Das mag ich einfach nicht. Die Protagonisten bereiten sich die ganze Zeit nur darauf vor, dass ihre Mission startet und es passiert dann doch wieder etwas anderes, irgend eine neue, detailreiche Nebenhandlung, es geht einfach nicht so richtig los.
Die Idee finde ich wiederum super: Fantasy mit Klimakatastrophe. Ich wollte es so gerne mögen! Auch die Hauptfiguren finde ich gut gestaltet und interessant, aber leider hat das nicht genügt, dass mich die Geschichte gleich komplett gefesselt hätte. Es liegt an mir persönlich, dass ich aktuell keine Lust habe hier weiterzuleiten. Es kann gut sein, dass sich das ändert, aber aktuell passt es für mich nicht.
Man nehme eine Gruppe Menschen, einen Drachen, Magie und Fabelwesen und schon hat man einen wirklich super Fantasybuch 😁
Klar, die Erfindung, dass man vier Menschen mit komplett unterschiedlichen Persönlichkeiten auf die Reise schickt die Welt zu retten ist nicht neues, aber wenn man es so gut umschreibt wie April Wynter dann wird es trotzdem zu einem Highlight 😊
Die Protagonisten, genau wie die Welt sind wirklich super beschrieben, sodass man sie sich wunderbar vorstellen kann. Auch der Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch einfach verschlingen muss.
Man könnte in dem Buch parallelen zur heutigen realen Welt finden, denn wenn man der Natur etwas wichtiges nimmt und zerstört, dann holt sich die Natur alles zurück🤔
Für mich ist "Der Spiegel des Drachen" ein fantastisches Fantasybuch, welches für jeden was ist, der einfach mal in eine andere Welt abtauchen möchte😊 Klare Kaufempfehlung von mir😊
Drachenbücher gehen irgendwie immer. Und dieses ist da keine Ausnahme. Mich hat der Klappentext und der flüssige Stil der Autorin überzeugt und so nach und nach wusste ich, dass es die richtige Wahl war.
Dieser Einzelband baut sich langsam auf, so konnte ich alles gut nachvollziehen und in die Geschichte abtauchen. Es war eine sehr spannende, nicht zu erotische Geschichten die ihre Protas gut zur Geltung brachte. Für mich waren es interessante Charaktere die alle ihre Vorzüge hatten und unterschiedlicher nicht sein konnten. So begaben sich eine Hure, eine Assassine, ein tierliebender Einsiedler und die Leibwache der Königin auf eine gemeinsame Mission und passten zum Schluss doch sehr gut zusammen um ihre Aufgabe zu meistern. Auch Magie durfte natürlich nicht fehlen.
Mich hat diese Geschichte überrascht und ich hatte eindeutig Spass. Nicht nur in Form von Spannung und Magie sondern auch durch Charme und zwischenzeitlichen Humor, der mir gut gefiel, punktete diese Geschichte bei mir. Es war mal was anderes, als die üblichen High Fantasy Geschichten mit dem einen Helden der Geschichte. Und gerade das hat mir gut gefallen.
Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen und sie ist für Jugendliche geeignet.
Das Buch und die Geschichte an sich fand ich richtig gut. Und meiner Meinung nach hat diese Geschichte auch auf jeden Fall potenzial. Was mich aber allerdings persönlich wahnsinnig genervt hat war das Klima Thema das ständig in dem Buch vorkam. Die Menschen in dieser Welt benutzen etwas zu viel und deshalb gibt es immer mehr Umweltkatastrophen wie Lawinen, Erdbeben, Vulkanausbrüche usw. Weshalb die Welt auch dem Untergang geweiht ist. Ich weiß das diese Thematik zum Buch und zu der Geschichte gehört. Aber hätte es diese Thematik nicht gegeben wäre es vielleicht sogar ein 5 Sterne Buch für mich geworden.
Die Geschichte war gut und hat mich auch mitgenommen. Leider war die Geschichte viel zu schnell zu Ende, ich hätte gerne mehr über die Charaktere erfahren und etwas mehr über die Königin. Ich verstehe aber auch warum die Geschichte zu schnell zu Ende war, man kann nicht endlos weiter spinnen und ich mochte Akaris sehr, auch das er den Charaktern geholfen hat. Hätte gerne mehr über ihn erfahren. Eine gute Geschichte dessen Epilog mich weiter spinnen lässt wie es für die zwei weiter gehen könnte. Es hat mir sehr gut gefallen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Um ehrlich zu sein, wollte ich das Buch nach dem Prolog schon wieder beiseite legen. Schreibstil und Sprache haben mich so gar nicht angesprochen und selbst nach Lesen des Buches ist mir immer noch nicht ganz klar, was das jetzt sollte.
Glücklicherweise verbesserten sich Stil und Sprache aber und auch wenn ich mir hier und da ein bisschen mehr Ausführungen gewünscht hätte, fand ich es eine recht unterhaltsame Story. "Epische High Fantasy" ist jetzt aber vielleicht doch ein wenig zu hoch gegriffen. Man kann der Geschichte gut folgen und sie verstrickt sich nicht in zu viele Nebenschauplätze.
Die einzelnen Charaktere sind ziemlich interessant ausgewählt und bieten genügend Spielraum für spannungsgeladene Interaktionen.
April Wynter hat hier einen Fantasyroman geschaffen, welcher für mich vor allem durch die toll geschriebenen Figuren glänzen konnte. Auch sprachlich ist das Buch wirklich gelungen. Jedoch konnte mich die Story, welche ein Gleichnis für den Klimawandel darstellt nicht so ganz überzeugen, auch wenn sie mit einigen guten Ideen aufwarten konnte. Die Heldenreise empfand ich größtenteils leider als sehr uninteressant und erst die letzten hundert Seiten hat das Buch an Spannung gewonnen.
Es war mein erstes Fantasy-Buch und das ist eigentlich nicht mein Genre. Dafür fand ich es wirklich gut.
Die erste Hälfte ist schon sehr langsam. Es dauert für mein Gefühl zu lange, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Durchhalten lohnt sich jedoch. Sobald der Drache auftaucht, wird es lustig und bleibt unterhaltsam bis zum Ende.
Gelesen als nominierter Titel für den Seraph 2025 in der Kategorie „bester Indie-Titel“ 🪽Klare Leseempfehlung! Unterstützt selbstständige, deutsche Autor*innen 🙏🏼