Durch Elianas Sturz nach Transformatia steht den Evalfinen ein weltenübergreifender Krieg bevor. Die Magier geben Eliana die Möglichkeit, das drohende Unheil zu verhindern. Dafür muss sie jedoch das verschollene Amulett der Gestaltwandler aufspüren. Als sie sich auf die tödliche Suche begibt und dabei einen unerwarteten Verbündeten findet, ahnt sie nicht, dass sie längst zur Spielfigur dunkler Mächte geworden ist.
Evalfine hat mir viele schöne Lesestunden beschert. Der Einstieg war dynamisch und sehr interessant. Ich war sofort gespannt auf die Geschichte und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat viele Geheimnisse, magische Wesen und romantische Verstrickungen zu bieten. Das Setting war atemberaubend. Ich habe es genossen die neuen Orte zu entdecken und die Welt zu erkunden. Es war sehr interessant neue Wesen zu entdecken und eine völlig neue Art näher beleuchtet zu sehen. Der Storyverlauf war zu Beginn so ziemlich vorhersehbar, aber am Ende wurde ich dann doch noch an einigen Stellen überrascht. Die Figuren waren durchaus abwechslungsreich. Sehr viele Charaktere waren an Klischees orientiert und doch muss ich sagen das es durchaus unterhaltsam war. Die Protagonistin war eine sehr empathische Persönlichkeit, die voller Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft steckt. Ich habe mit ihr mitgefiebert und mag ihr kluges Köpfchen. Raphael war zu Beginn ein ziemlich anstrengender Charakter, der mich aufgeregt hat. Seine mysteriöse Ausstrahlung hat viele Fragen aufgeworfen und nach dem man ihn kennengelernt hat scheint er auch sehr sympathisch zu sein. Gleichzeitig mochte ich aber auch die starke Enemies-to-Lovers Vibes, die mit seinem Verhalten einhergegangen sind. Die Lovestory war sehr schön, jedoch auch ziemlich schnelllebige würde ich sagen. Es hat mir etwas Tiefe und emotionale Verbundenheit gefehlt. Doch das kann ja noch alles in folgenden Bänden kommen. Das Buch hat mich an meine Twilight Zeit erinnert. Es hat eine immerwährende Jugendliche Ausstrahlung, die voller Erwartungen und Magie steckt. Das Ende hat mir mit am besten gefallen. Denn mit den letzten Seiten kamen neue Informationen und Fragen auf. Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte und liebe den Vibe der Story. Das Buch bekommt von mir vier Herzen und eine klare Leseempfehlung.
Der Anfang des Buches versetzte mich direkt zurück in meine eigene Abi-Zeit. Ich hatte sofort das Gefühl, wieder 18 zu sein und mein Abschlussjahr zu durchleben. Eliana ist eine sympathische und kreative Hauptfigur, die stets moralisch richtig handeln will und immer für ihren kleinen Bruder da ist. Ihre „Verwandlung“ in etwas anderes mitzuerleben, war interessant mitzuerleben.
Raphael, der Eliana von Anfang an nicht leiden kann, scheint der typische Bad Boy zu sein – doch natürlich mit einem weichen Kern. Diese Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren sorgt für einige interessante Wendungen in der Geschichte.
Die Erzählweise erinnert stark an eine Wattpad Twilight Fanfiction, in der Bella früher zum Vampir geworden wäre – auch wenn es hier quasi keine Vampire gibt. Es ist unterhaltsam, aber vermutlich eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet. Man merkt, dass die Idee der Autorin aus ihrer Jugend stammt, aber gleichzeitig spürt man auch, dass sie die Geschichte nun als Erwachsene geschrieben hat. Der moralische und pädagogisch wertvolle Unterton ist stets präsent.
Als der reine Fantasy-Teil der Geschichte begann, wurde es unterhaltsamer. Einige originelle Ideen lassen einen die Seiten weiter umblättern und halten das Interesse wach.
Insgesamt wurde ich gut unterhalten. Jeder, der nach etwas Leichtem sucht, die Abi-Zeit noch einmal erleben will oder ein gutes Buch für seine Teenie-Tochter sucht, findet hier eine schöne Geschichte. „Evalfin: Lost in Worlds“ bietet eine gelungene Mischung aus Jugenddrama und Fantasy, die den Leser in ihren Bann zieht.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte eigentlich auch ganz niedlich. Über die Optik brauchen wir nicht sprechen, diese ist wunderschön. Ich möchte nicht zu streng sein, da es glaube ich das erste Buch der Autorin ist? Für mich persönlich war es etwas zu kindlich geschrieben. Zu pädagogisch. Das jedes Verhalten so vorbildlich beschrieben wurde, nimmt etwas die Spannung aus dem Buch. Vielleicht bin ich mit ü20 auch einfach zu alt für das Buch. Daher sind die 2-3 Sterne wirklich lieb gemeint.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Bisher gefielen mir die Vajona Bücher immer und mich begeisterte einfach das Cover.
Cover: Das Cover ist super schön. Die Blumenwiese, die sich sogar über den Farbschnitt zieht hat mich sofort magisch angezogen. Es passt perfekt zum Inhalt.
Inhalt: An ihrem 18.Geburtstag soll sich Elianas Leben für immer verändern und sie ahnt noch nichts davon. Immer öfter hat sie Tagträume, die wohl nur ihr neuer Mitschüler Raphael erklären kann. Dieser verhält sich ihr gegenüber jedoch sehr zurückweisend.
Handlung und Thematik: Wundervoller Trilogie-Auftakt rund um Evalfine. Das Setting und die magischen Wesen sind sehr überzeugend aufgebaut. Man lernt zusammen mit Eliana die magische Welt kennen. Wie oft in solchen Büchern ist Ausgrenzung/Vorurteile anderen Arten gegenüber ein Thema, das jedoch sehr gelungen eingearbeitet ist. Der Cliffhanger am Ende ist vielversprechend.
Charaktere: Man darf in diesem Buch die magische Welt der Evalfine zusammen mit Eliana kennenlernen. Ihre Unwissenheit und ihr Ehrgeiz, obwohl ihr so viele Steine in den Weg gelegt wurden, machten sie direkt sympathisch. Raphaels unnahbare Art begeisterte mich direkt, auch wenn er anfangs ein absoluter Idiot war. Die Dynamik und die Anziehung zwischen den beiden begeisterte mich und ich bin gespannt, wie sie sich in der Fortsetzung entwickeln. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe und passten gut rein.
Schreibstil: Anfangs war ich etwas abgeschreckt bei der kleinen Schrift auf doch vielen Seiten, aber das Buch war schneller ausgelesen als so manches anderes. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung war spannend und mitreißend. Das Setting und die magischen Wesen begeisterten mich. Die Charaktere waren überzeugend und ich will sie weiter auf ihrer Reise zwischen den Welten begleiten.
Persönliche Gesamtbewertung: Ein überzeugender Trilogie-Auftakt. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Urban-Fantasy-Fans.
Serien-Reihenfolge: 1. Evalfine - Lost in worlds 2. Evalfine - Lost in time 3. Evalfine - Lost in love (erscheint am 16.04.2025)
Evalfine ist Stella Rapps Debüt. Das Cover ist schlicht gehalten, mit beigem Farbverlauf und einer Blumenwiese am unteren Rand. In der Geschichte geht es um Eliana, die sich nach ihrem 18. Geburtstag verändert. Dies stellt zwar auch die Schwelle des Erwachsenwerdens dar, denn sie und ihre Freunde machen Abitur, planen ihren weiteren Lebensweg und werden eben langsam erwachsen. Dennoch geht es über das normale Verändern hinaus, da Eliana Veränderungen an sich wahrnimmt, die kaum normal sein können. Dazu gehört auch, dass sie Bilder vor ihrem inneren Auge sieht, als hätte jemand einen Film angeschaltet. Ausgerechnet der neue Schüler Raphael scheint mehr darüber zu wissen, aber er ist ein richtiges Ekel und hält mit allem hinterm Berg. Die Autorin hat hier eine sehr spannende Geschichte geschrieben, die sich mit dem Erwachsenwerden beschäftigt. Dazu gehört auch die Phase, in der man mehr Verantwortung übernimmt, aber eben noch nicht alles wissen darf, denn die Erwachsenen halten einen eben noch für zu jung. In Elianas Fall geht es dabei um ihre besondere Veränderung und auch ihre Herkunft, die ihre früh verstorbene Mutter mit einbezieht. Des Weiteren wird das Thema Neuanfang behandelt, kombiniert mit Verlust, Schuldgefühlen und Verzweiflung. Das Ganze ist in eine magische Verpackung gehüllt, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Sehr wichtig fand ich auch das Thema Ausgrenzung und Misstrauen unter Mitschülern. Durch die Vorurteile, die einem Menschen durch seine Herkunft anhaften, kann der Zusammenhalt einer Gruppe schnell bröckeln und dies geschieht leider auch im realen Leben viel zu oft. Hier hat die Autorin wunderbar aufgegriffen, was es für Folgen haben kann und wie einzelne Gruppenmitglieder in ernste Gefahr geraten können. Ich bin schon gespannt auf Teil 2.
Mit diesem gelungenen Debütroman hat mich Stella zurück in meine eigene Abi-Zeit versetzt - und meine fast vergessene Fantasy-Liebe neu aufflammen lassen. Der flüssige Schreibstil und die originelle Storyline haben mich vom ersten bis letzten Kapitel gepackt. Evalfine erzählt eine Geschichte von Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Toleranz und ist dadurch ganz besonders auch für junge Leser*innen geeignet, ohne dass dabei Spannung und Action auf der Strecke bleiben müssen.