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Hyazinthenschwestern

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Eine Liebesgeschichte zwischen duftenden Hyazinthenfeldern und den Wirren der Märzrevolution – ein perfekter Schmöker für den Frühling von der Autorin von «Der Duft von Zimt»

Berlin, 1848: Wo später einmal der Boxhagener Platz sein wird, erstrecken sich duftende Hyazinthenfelder, so weit das Auge reicht – die Ländereien der fünf Sonntag-Schwestern. Früher waren sie unzertrennlich, doch seit dem Tod ihres Bruders Heinrich steht ein dunkles Geheimnis zwischen ihnen. Vor allem die mittlere Schwester Alba leidet sehr unter dem großen Streit. Zumal ihre Familie drauf und dran ist, die Felder zu verkaufen, die Alba über alles liebt. In der Sprache der Blumen, die ihre Mutter sie gelehrt hat, versucht sie, mit ihren Schwestern Frieden zu schließen und für den Erhalt von Boxhagen zu kämpfen. Bis eines Morgens ein Fremder in ihrem Blumenbeet liegt, der vorgibt, der neue Gärtner zu sein. Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn, ohne zu ahnen, dass in seiner Brust das Herz eines Revolutionärs schlägt, der bereits den Aufstand plant. Ihre Liebe verändert Albas Blick auf die Welt, sodass sie nicht nur Mut fasst, für eine bessere Zukunft zu kämpfen, sondern auch, sich der düsteren Vergangenheit ihrer Familie zu stellen.

496 pages, Paperback

Published April 16, 2024

5 people want to read

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Rebekka Eder

12 books2 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Janine.
1,463 reviews21 followers
May 2, 2024
Die Geschichte spielt in der Zeit in der Märzrevolution 1848 und die Handlung findet insbesondere in Boxhagen statt, stellenweise aber auch in Berlin.
Alba und ihre Schwestern haben eine schwierige Beziehung miteinander und gehen sich teilweise aus dem Weg, jedoch weiß man nicht wirklich was passiert ist und wieso die Beziehung der Schwestern entzweit ist.Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Alba erzählt, die ihre Hyazinthenfelder liebt im Gegensatz zu ihren Schwestern, die die Felder gerne an ihren Vetter verkaufen möchten. Dementsprechend ist der Streit zwischen den Schwestern vorprogrammiert und es wird im Laufe der Geschichte immer deutlich wie sehr die Schwestern Alba verachten und ihr für bestimmte Geschehnisse die Schuld geben. Es wird sehr schnell klar, dass es düstere Geheimnisse in dieser Familie geben muss, jedoch hat sich die Handlung ellenlang gezogen, es gab lediglich nur die eine oder andere Andeutung, sodass man kaum nachvollziehen konnte, was da eigentlich passiert ist. Es ist einfach zu lange gedauert, was dann gestreckt wurde mit Passagen über die Blumensprache und die Bedeutung der Blumen, was eigentlich ganz schön und nett gewesen ist, mich jetzt aber nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Das hat mich frustriert. Unter anderem haben die unnahbaren Charaktere es einem auch nicht einfacher gemacht und so konnte ich gar nicht nachempfinden, was diese eigentlich fühlen.
Lobenswert ist das Nachwort gewesen, da die Geschichte teilweise auf wahre Begebenheiten beruhen, was wirklich interessant gewesen ist.
Für mich persönlich ist dies nicht gewesen und ich würde es auch nicht zwingend weiterempfehlen.
1,453 reviews8 followers
May 11, 2024
Man kann den Duft der Hyazinthen förmlich riechen

Klappentext:
Berlin, 1848: Wo später einmal der Boxhagener Platz sein wird, erstrecken sich duftende Hyazinthenfelder, so weit das Auge reicht, die Ländereien der fünf Sonntag-Schwestern. Früher waren sie unzertrennlich, doch seit dem Tod ihres Bruders Heinrich steht ein dunkles Geheimnis zwischen ihnen. Vor allem die mittlere Schwester Alba leidet sehr unter dem großen Streit. Zumal ihre Familie drauf und dran ist, die Felder zu verkaufen, die Alba über alles liebt. In der Sprache der Blumen, die ihre Mutter sie gelehrt hat, versucht sie, mit ihren Schwestern Frieden zu schließen und für den Erhalt von Boxhagen zu kämpfen. Bis eines Morgens ein Fremder in ihrem Blumenbeet liegt, der vorgibt, der neue Gärtner zu sein. Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn, ohne zu ahnen, dass in seiner Brust das Herz eines Revolutionärs schlägt, der bereits den Aufstand plant. Ihre Liebe verändert Albas Blick auf die Welt, sodass sie nicht nur Mut fasst, für eine bessere Zukunft zu kämpfen, sondern auch, sich der düsteren Vergangenheit ihrer Familie zu stellen.

„Die Hyazinthenschwestern“ ist der neue historischer Roman von Rebekka Eder.

Die Leser*innen reisen in der Geschichte nach Boxhagen in das Jahr 1948.
Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Ludmila, Amalie, Alba, Ottilie und Clara Sonntag.
Die Schwestern waren vor dem Tod ihres Bruders Heinrich unzertrennlich. Jetzt sind sie zerstritten und ein Geheimnis hängt über ihnen.

Die Leser*innen begleiten die Schwestern und ihre Eltern durch eine schwere Zeit.
Es ist die Zeit der Märzrevolution. Immer wieder kommt es zu Gefechten und Barrikaden und es gibt viele Tote. Auch Kasimir der neue Gärtner in den sich Alba verliebt ist in das Revolutionsgeschehen involviert.

Besonders gut gefällt mir Alba, sie leidet sehr unter dem Zerwürfnis der Schwestern.
Besonders gerne ist sie in den Blumenfeldern der Familie. Ihre Mutter hat Alba die Sprache der Blumen gelehrt und sie versucht damit ihren Schwestern wieder näher zukommen.

Rebekka Eder führt die Leser*innen in die Zeit der Märzrevolution. Die Autorin spiegelt die Zeit mit vielen Informationen sehr authentisch wider.
Die Handlungsorte werden sehr gut beschrieben. Die Hyazinthenfelder hatte ich beim lesen vor Augen und den Duft in der Nase.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich.
Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen den Charakteren und es gibt auch Rückblicke in die Vergangenheit. Das erfordert etwas Konzentration, man bekommt aber
immer schnell mit bei wem und in welcher Zeit man sich gerade befindet.
Die Atmosphäre ist oft angespannt. Das Geheimnis der Familie ist deutlich zu spüren. In den Rückblicken kommt es langsam zu Tage.

Mit „Die Hyazinthenschwestern“ hat mir Rebekka Eder ein großes Lesevergnügen beschert. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus der Feder der Autorin.
Profile Image for cglrayo.
59 reviews
April 21, 2024
Boxhagen ist ein Stück Land, das umgeben von vielen Hyazinthenfeldern ist und eine friedliche Idylle ausstrahlt. Die Schwestern Ludmila, Amalie, Alba, Ottilie und Clara teilen sich die Ländereien. Alle Schwestern verbindet in der Vergangenheit eine tiefe Verbundenheit. Doch das Band der Schwesternschaft reißt mit dem Tod des älteren Bruders Heinreich. Fortan wird Alba für diesen Bruch schuldig gemacht und diese flüchtet sich in die Arbeit mit ihren Blumen. In den Unruhen der Märzrevolution, die von Boxhagen unberührt ist, steht Alba plötzlich einem Mann gegenüber, der sich ihr als ihren Gärtner vorstellt. Mit ihm zusammen spricht sie nicht mehr allein die Sprache der Blumen, doch der Gärtner ist nicht der, den er vorgibt zu sein.

Es ist lange her, dass ich einen historischen Roman gelesen habe. Die Beschreibung hatte mich sofort, als ich las, dass es um die Sprache der Blumen ging.
In der ersten Hälfte wird man Zeuge von Boxhagens Schönheit und man erfährt viel über die Sprache der Blumen, was mein Favorit war.
Die Autorin schafft es in diese Idylle ein großes dunkles Geheimnis hineinzuweben, dass die Leser spannend verfolgen. Dazu kommt, dass der Umgang der Schwestern miteinander sehr problematisch und fragwürdig ist. Dies rückt nochmals in den Vordergrund und sorgt für viel Neugier, weil die Leser zwischendurch einen Blick in die Vergangenheit bekommen, wo dies nicht der Fall war.
Das große Geheimnis ist klug eingefädelt und ich denke, dass sie absolut geschmacklos und zerstörerisch ist. Was mich hier gestört hat war, dass die Schuld am Ende nicht mehr an Alba ruhte, die meiner Meinung nach definitiv ein großes Stück des Kuchens abbekommt. Die Schuld wird zunächst bei allen Schwestern verteilt, um dann am Ende doch eine ganz andere Person als Hauptschuldigen zu repräsentieren.
Mehr kann ich dazu nicht schreiben, ohne zu Spoilern. Was ich nur definitiv weiß, ist, dass die Schwestern ziemlich toxisch sind und Friedrich der einzige Unschuldige in dieser Geschichte ist.

Die Autorin schreibt flüssig und fädelt ihre Ideen gekonnt in die Geschichte ein. Ab der zweiten Hälfte finde ich vieles in die Länge gezogen. Albas und Kasimirs Liebe scheint nur an der Oberfläche. Das behandelnde Thema der Märzrevolution gegen Ende ist interessant zu lesen, jedoch war die Kombination mit der Auflösung des Geheimnisses zu viel.
Albas Kapitel sind in der Ich- Form und die anderen Schwestern und Kasimirs Kapitel sind in der Erzählform geschrieben. Ich mochte diese Erzählweise, jedoch kann sie zu viel sein.

Im allgemeinen fand ich dieses Buch in Bezug auf die Sprache der Blumen wunderschön erzählt. Auch das Geheimnis erweckt definitiv Neugier, doch die Auflösung und den Umgang kann ich nicht nachvollziehen.
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