Schuld und Unschuld in Zeiten des Krieges Im Herbst 1945 glaubt eine Polin unter Kriegsgefangenen den SS-Mann zu erkennen, der ihre Tochter erschossen hat. Der 19jährige wird in ein Gefängnis gebracht und immer wieder verhört, ohne daß er versteht warum. Hermann Kant schildert nuanciert das widerwillige Umdenken des Soldaten, der zwar an der Ermordung der Polin unschuldig ist, sich aber zögernd seine Mitschuld am »Verbrechen« Krieg eingestehen muß. »Ein Buch ganz und gar unpathetischer Menschlichkeit.« NDR-Bücherjournal
Personally not guilty - but collectively guilty? That‘s the key question asked in this book about a very young German man who came to Poland as a German soldier in autumn 1944 and then became a prisoner of war there. Wrongly accused to have killed a young girl, jailed together with proper war criminals from SS and Wehrmacht generals, he realized himself as a tiny little part in the murder machinery. Despite the dark main topic, a partly witty narrative style with lots of flashbacks.