Der zweite Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein
»Manche Schuld lässt sich nicht mit Geld begleichen!«
Als der ehemalige Kommissar und Neu-Barista Paul Zeitler frühmorgens an der Uferpromenade entlangspaziert, wird er auf einen Hundebesitzer aufmerksam, der in voller Montur ins Wasser springt. Grund dafür ist ein Körper, der leblos im See treibt. Doch für den Bootsbauer Vincenzo Morelli kommt jede Hilfe zu spät. Der charismatische Commissario Lanza aus Bardolino ist sich sicher, dass es kein Unfall war.
Da Morelli eine größere Menge Geld bei sich trug, ist die Verwunderung groß. Denn erste Ermittlungen ergeben, dass er hoch verschuldet war. Hat jemand dafür gesorgt, dass er seine Schulden nicht begleichen konnte?
Klappentext: Als der ehemalige Kommissar und Neu-Barista Paul Zeitler frühmorgens an der Uferpromenade entlangspaziert, wird er auf einen Hundebesitzer aufmerksam, der in voller Montur ins Wasser springt. Grund dafür ist ein Körper, der leblos im See treibt. Doch für den Bootsbauer Vincenzo Morelli kommt jede Hilfe zu spät. Der charismatische Commissario Lanza aus Bardolino ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Da Morelli eine größere Menge Geld bei sich trug, ist die Verwunderung groß. Denn erste Ermittlungen ergeben, dass er hoch verschuldet war. Hat jemand dafür gesorgt, dass er seine Schulden nicht begleichen konnte?
„Salute – Die letzte Fahrt“ ist der 2. Band der Krimireihe „Ein Fall für Lanza & Zeitler“ von Friedrich Kalpenstein.
Friedrich Kalpenstein habe ich durch seine Krimireihe mit Kommissar Tischler kennen- und seine Bücher lieben gelernt. Die neue Krimireihe, mit Handlungsort Gardasee gefällt mir auch sehr gut. Wer jetzt denkt, dass es am Gardasee ruhiger zugeht, der irrt. Auch hier hat wieder ein Mörder zugeschlagen.
Im Mittelpunkt steht Paul Zeitler. Er ist ehemaliger Kommissar, hat seinen Dienst bei der Polizei in Deutschland quittiert und ein Café in Bardolino am Gardasee eröffnet. Dass er jetzt schon zum 2. Mal in einen Mordfall verwickelt ist, damit hätte er nicht gerechnet. Eigentlich hat Paul Zeitler nur geholfen die Leiche aus dem See zu ziehen. Doch, die Katze lässt das Mausen nicht und genauso wenig kann Zeitler das Ermitteln lassen.
Paul Zeitler der ehemalige Kommissar aus Deutschland führt ein bei den Touristen beliebtes Café. Er wird von Leone immer mit den köstlichsten Backwaren beliefert. Mir ist beim Lesen das Wasser im Munde zusammengelaufen. Paul Zeitler spricht nur ein paar Brocken Italienisch und kommt mit er deutschen Sprache erstaunlich gut zurecht. Klar, die meisten Touristen kommen aus Deutschland und seine Kollegen ringsum verstehen die Sprache auch.
Commissario Lanza mag es gar nicht, wenn Paul Zeitler sich in seinen Fall einmischt. Ich denke aber, er schätzt den Spürsinn von Paul Zeitler mittlerweile. Zumindest hört er den Theorien von Zeitler zu und nimmt sie in seine Ermittlungen auf.
Auch auf die Reporterin Antonia Romana treffen die Leser*innen wieder. Sie besucht Paul gerne in seinem Café und versucht etwas über den Fall zu erfahren.
Das ist das Personal, dass die Leser*innen hoffentlich über viele weitere Bände begleiten dürfen.
Der Handlungsort in dieser Reihe ist der Gardasee. Bei den Beschreibungen bekommt man richtig Fernweh.
Friedrich Kalpenstein baut in seinem Krimi schnell Spannung auf und es ist auch bis zum Ende ein Rätsel wer der Täter ist. Mit seinem flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, den er gerne mit einer Prise Humor würzt, fliegen die Seiten nur so dahin. Ich habe das Buch an zwei Abenden ausgelesen.
Jetzt freue ich mich schon auf den 3. Band „Salute - Das letzte Gebet“ der im Oktober erscheinen soll.
Ein tolles Buch! 'Die letzte Fahrt' von Friedrich Kalpenstein spielt in einem kleinen Ort am Gardasee am Rande der italienischen Alpen. Ein ehemaliger deutscher Kommissar hat dort ein Cafe eröffnet, wird jedoch leider in einen Mordfall verwickelt als er dabei hilft einen leblosen Körper aus dem See zu ziehen. Eigentlich will er ja mit derlei Ermittlungen nichts mehr am Hut haben sondern stattdessen in Ruhe Capuccino an Schach spielende italienische Rentner verkaufen, aber eins kommt zum anderen und schon steckt er mitten drin. Dieses Buch liefert alles was man sich von einem Regionalkrimi erhofft, einen spannenden Fall in dem es etliche Verdächtige, mehrere Wendungen, Ausflüge ins zwielichtige italienische Glücksspielmilieu, und wilde Verfolgungsjagden gibt. Genauso kommt aber auch ein toll vermitteltes Urlaubsgefühl nicht zu kurz, nicht nur dank der anschaulichen Beschreibungen des Sees und der vielen italienischen Weine und Leckereien, sondern auch weil die italienische Lebensart wie nebenbei gut vom Autor eingefangen wird. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe "Ein Fall für Lanza & Zeitler", den ersten Band kenne ich zwar nicht, doch Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Einzelne Aspekte des ersten Bandes werden gelegentlich erwähnt, aber in einer Art und Weise in der man eher Lust darauf bekommt diese Geschichte gleich auch noch zu lesen als dass man das Gefühl hätte, es fehlten wichtige Informationen.
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass ich die Sprache teilweise etwas zu gestelzt um glaubwürdig zu sein empfand. Ich denke, es wird Zeit, dass die Hauptfigur endlich italienisch lernt, ein Aspekt der im Buch mehrmals aufkommt, damit der Autor nicht alle italienischen Charaktere (selbst die Spieler im Kasino und jeden Automechaniker) fast perfekt deutsch sprechen lassen muss. Von mir gibt es trotzdem 5 Sterne, weil ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
Ich empfehle dazu ein Glas Rotwein oder einen guten Kaffee und ein paar Cantuccini.
Hinweis: ich habe kostenfrei ein Exemplar dieses Buches (#SaluteDieletzteFahrt) als eBook vom Verlag (via #NetGalleyDE) im Gegenzug für eine ehrliche Review erhalten. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Den Kriminalroman “Salute, Die letzte Fahrt” hat Friedrich Kalpenstein im Februar 2025 gemeinsam mit dem Verlag Edition M herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe, zum Genre und zur Geschichte. Paul Zeitler spaziert morgens an der Uferpromenade am wunderschönen Gardasee entlang und wundert sich über einen Hundebesitzer, der in voller Montur ins Wasser springt. Er sieht genauer hin und entdeckt eine Leiche. Es ist der Bootsbauer Vincenzo Morelli und Paul ist sich sicher, das war kein Unfall. Dazu kommt, dass Morelli eine Menge Geld bei sich trug und hoch verschuldet war. Paul fragt sich, wer wollte Morelli daran hindern, seine Schuld zu bezahlen? Diese Frage hat mich mindestens ebenso beschäftigt, wie Paul Zeitler und so bin ich neugierig in den neuen Gardaseekrimi von Friedrich Kalpenstein gestartet. Schnell habe ich mich in den gewohnt flüssigen Schreibstil eingelesen und flugs bin ich in Bardolino gelandet. Pauls Café Monaco kenne ich schon aus „Salute, Der letzte Espresso“ und so habe ich mich gleich heimisch gefühlt. Gefreut habe ich mich über alte Bekannte. Ich war ebenso erstaunt wie Paul, dass seine Ex-Frau Kerstin mit einem Wohnmobil am Gardasee Urlaub macht. Solo. Friedrich Kalpenstein beschreibt die Gegend, die Menschen und die Gepflogenheiten am Gardasee so bezaubernd, dass ich mich beim Lesen erhole und mich fühle, als sei ich persönlich in Bardolino. Vom ersten bis zum letzten Wort genieße ich diese Erzählung im vollem Umfang. Es fällt mir schwer, das Buch zwischendurch mal aus der Hand zu legen, denn ich möchte immer unbedingt wissen, was denn als nächstes passiert. Der eigentliche Krimi startet schnell. Der Autor hält die Spannung durchgängig und glänzt an den richtigen Stellen mit unerwarteten Wendungen. Diese setzt er sorgfältig ein, so wirken sie am besten. Im letzten Viertel legt er richtig los und führt mich durch einen fulminanten Showdown, der total spannend ist und meine offenen Fragen beantwortet. Alles in allem hat der Autor Friedrich Kalpenstein mit “Salute, Die letzte Fahrt” einen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht in dem einfach alles stimmt. Dafür bekommt er von mir 5 Lesesterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Ermittlungen am Gardasee . “Salute - Die letzte Fahrt“ ist der zweite Gardasee-Krimi von Friedrich Kalpenstein. Der Auftakt der neuen Reihe war schon richtig toll. Also bin ich sehr gerne erneut nach Bardolino gereist. . Darum geht’s: Ex-Kommissar und Neu-Barista Paul Zeitler wird Zeuge, als ein lebloser Körper im Gardasee treibt. Jede Hilfe kommt zu spät. Der Bootsbauer Vincenzo Morelli ist tot. Commissario Lanza ist sich sicher, dass es kein Unfall war… . Der Krimi ist eine gelungene Fortsetzung. Den Personen aus Band 1 wieder zu begegnen, hat großen Spaß gemacht. Diesmal habe ich aber vor allem auch den charismatischen Commissario Lanza etwas besser kennengelernt. Und ich hatte das Gefühl, dass es auch eine kleine Annäherung zwischen ihm und Paul Zeitler gab. Man kann noch nicht von Zusammenarbeit, geschweige denn Freundschaft sprechen - aber ganz so unsympathisch wie zu Beginn, sind sich die beiden diesmal nicht mehr. Da könnte langsam aber sicher tatsächlich ein tolles Ermittler-Duo aufgebaut werden. Mir gefällt aber, dass der Autor in dieser Beziehung nichts übers Knie bricht und seinen Charakteren Zeit für eine authentische Entwicklung lässt. . Vom Setting habe ich ja beim Auftakt schon geschwärmt. Das schöne Bardolino ist ein sonniger Sehnsuchtsort. Allein in Gedanken auf den See zu blicken, durch die Gassen zu schlendern, einen Espresso zu trinken und italienische Köstlichkeiten zu genießen, ist Balsam für die Seele und sorgt für Urlaubsgefühle. Dazu gibt es wieder einen spannenden Kriminalfall zu lösen. Zusammen mit den liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und treffenden Dialogen ergibt sich wie von selbst eine sehr angenehme Lesezeit. . Friedrich Kalpenstein ist mit seiner humorigen Prost-Provinzkrimireihe zu einem meiner liebsten Krimi-Autoren geworden. Da möchte ich keinen Band mehr missen. Mit der Salute-Reihe zeigt sich Kalpenstein von einer etwas anderen Seite und rührt an meine Sehnsucht nach La Dolce Vita. Ich finde es gut, dass jede Reihe ihren eigenen Ton hat. Unterhaltsam sind beide. Ich werde also gerne weiter zwischen Brunngries und Bardolino hin und her pendeln.
Die Handlung wird größtenteils aus der Sicht des ehemaligen Hauptkommissars Paul Zeitler geschildert. In einigen Kapiteln kommt aber auch Commissario Lanza zu Wort. Dadurch wird nicht nur klar, wie der jeweilige Stand ihrer Ermittlungen ist, sondern wir sind somit immer mittendrin bei ihrer Suche nach der Person hinter der Tat. So habe ich die ganze Zeit mitgerätselt, wer hinter der Sache stecken und welches Motiv diese Person haben könnte. Da es so einige Personen gibt, die einen Grund haben, dem Bootsbauer Vincenzo Morelli nach dem Leben zu trachten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt.
Mit Paul ist dem Autor ein vielschichtiger Protagonist gelungen, der seine Ecken, Kanten und kleinen Macken hat, durch die er umso sympathischer auf mich wirkte. Zudem merkt man immer wieder, wie gut ihm seine Arbeit im Café tut, ebenso wie die herzliche und aufgeschlossene Art seiner Nachbarn. Alle helfen sich untereinander und nehmen sich so wie sie sind, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso gefiel mir, wie sehr Commissario Lanza Paul und seine Erfahrung schätzt, auch wenn er dies nie zugeben würde.
Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Paul sich unabsichtlich in einige missliche Situationen manövriert, gibt es auch in diesem Band einen Haufen Personen, die alle so ihre kleinen und großen Marotten haben, durch die viele lustige Situationen und Dialoge entstanden sind. Zudem taucht Pauls Ex-Frau unangemeldet auf und bringt ihn ganz schön in die Zwickmühle. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.
Fazit: Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler unabsichtlich in die nächste Ermittlung gerät, als er einem Hundebesitzer hilft, den toten Bootsbauer Vincenzo Morelli aus dem Wasser zu ziehen. Ich habe Paul ebenso wie Commissario Lanza gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die sie unabhängig voneinander betrieben haben. Da es einige Verdächtige gab, die man bis zum Schluss nicht ausschließen konnte, war für ausreichend Spannung gesorgt. Ebenso kam es zu vielen lustigen Gegebenheiten, durch die die Handlung aufgelockert wurde.
Inhalt: Bei einer morgendlichen Runde am Gardasee entdeckt ein Hundebesitzer einen im Wasser treibenden Mann. Gemeinsam mit Cafébetreiber Paul Zeitler zieht er ihn ans Ufer, doch für den Mann, bei dem es sich um Bootsbauer Vincenzo Morelli handelt, kommt jede Hilfe zu spät. Commissario Lanzas übernimmt die Ermittlungen und ist sich sicher, dass es sich um Mord handelt, denn der Tote hatte zu Lebzeiten so einige Probleme. Zu Lanzas Missfallen mischt sich Paul Zeitler, ehemaliger Kommissar, auch dieses Mal in die Ermittlungen ein.
Meine Meinung: "Salute - Die letzte Fahrt" ist der zweite Band dieser in Bardolino angesiedelten Krimireihe. Die Kriminalfälle sind in sich abgeschlossen, sodass das Buch problemlos ohne Vorwissen gelesen werden kann. Allerdings entwickeln sich die Beziehungen der Charaktere, insbesondere von Lanza und Zeitler, sodass es sich empfiehlt, die Bücher chronologisch zu lesen.
Das Setting des Buches ist auch dieses Mal wieder Bardolino, wo Zeitler mit viel Liebe und Hingabe ein kleines Café führt. Der kleine Ort am Gardasee bietet eine wunderschöne Kulisse für dieses Buch. Die Beschreibungen sind bildhaft und die zum Großteil liebenswerten Bewohner der kleinen Örtchens tun ihr übriges, dass man sich als Leser direkt wohl fühlt. Auch mit Commissario Lanza werde ich ebenso wie Zeitler langsam warm, er ist ein engagierter Ermittler und gar nicht so grießgrämig,wie es im ersten Band dem Anschein hatte.
Der Plot an sich ist spannend und wendungsreich. Aber auch der Humor kommt nicht zu viel und so gibt es so einige Szenen, die den Leser zum Schmunzeln bringen. So begleitet man Zeitler und Lanza nicht nur gerne bei ihren jeweiligen Nachforschungen, sondern Zeitler auch bei seinem Alltag im Café. Die schlussendliche Auflösung ist ebenso stimmig wie der gesamte Plot.
Fazit: Unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Charakteren und einer gelungenen Mischung aus Spannung und einem Hauch Urlaubfeeling. Ich freu mich schon auf Band 3!
„Salute - Die letzte Fahrt" ist der zweite Band der Gardasee-Krimireihe mit dem ehemaligen Kommissar Paul Zeitler des Autors Friedrich Kalpenstein. Das Buch lässt sich ohne Vorwissen lesen, da die wichtigen Informationen kurz wiederholt werden und die Fälle unabhängig voneinander sind. Allerdings lohnt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um die Entwicklung der Charaktere besser verfolgen zu können.
Paul Zeitler ist nach wie vor glücklich über seine Entscheidung, dass er den Polizeidienst in München gegen sein kleines Café in Bardolino am Gardasee getauscht hat. Bei seinem morgendlichen Spaziergang am See sieht er einen Hundebesitzer Richtung See laufen, um dort einen Verunglückten aus dem Wasser zu retten. Paul Zeitler packt direkt mit an, aber hier kommt jede Hilfe zu spät. Der Mann ist tot und hat zudem eine beachtliche Menge Geld bei sich. Kurz darauf trifft auch schon Commissario Lorenzo Lanza ein.
Natürlich kann Paul es auch dieses Mal nicht lassen und versucht mehr über die Ereignisse herauszubekommen. Während der Commissario im ersten Band noch wenig erfreut über seine Mithilfe war, nimmt er sie dieses Mal recht gelassen hin, letztendlich haben sie beide das gleiche Ziel.
Mir hat es großen Spaß gemacht die Ermittlungen zu verfolgen und gemeinsam mit Zeitler und Lanza zu spekulieren, was vorgefallen sein könnte. Friedrich Kalpenstein beschreibt seine Charaktere authentisch und lebendig. Ebenso lebendig und auch amüsant sind die Dialoge. Aber besonders gut gefällt mir das Setting. Die Atmosphäre am Gardasee und Pauls Café aus dem ich den Duft von Kaffee und anderen italienischen Spezialitäten beim Lesen in der Nase hatte.
Mit einer gelungen Mischung aus Humor,Spannung und Lokalkolorit, hat mich auch dieser zweite Band der Gardasee-Krimireihe bestens unterhalten.
Paul Zeitler ist mal wieder dabei, als ein toter aus dem Gardasee geborgen wird. Das sieht auch Commissario Lanza so. Aber was soll Paul tun, er ist nun mal hilfsbereit. Der Tote ist Vincenco Morelli, ein Bootsbauer und Spieler. Es scheint so das er ermordet wurde, und es sieht so aus, dass er Schulden hatte, aber er hatte auch eine Menge Bargeld dabei. Der Fall ist sehr mysteriös, aber Lanza und sein Team ermittelt und dann ist ja auch noch Paul da, der seine Finger aus diesem Fällen auch nicht heraushalten kann. „Salute, Die letzte Fahrt“ von Friedrich Kalpenstein ist ein Gardasee-Krimi mit den Hauptdarstellern Paul Zeitler und Commissario Lanza. Das ist schon ein sehr interessantes Paar, der italienische Commissario und der ehemalige Münchener Kommissar. Aber nicht nur das ist bemerkenswert, auch wie beliebt der Barista Paul bei den Damen ist. Diesmal ist das Thema Spielsucht ganz vorne in der Beschreibung und auch an diesem wunderschönen Fleckchen Erde ist nicht alles Gold was glänzt. Mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt der Autor diese Geschichte und es war interessant dieser Story zu folgen. Vor allem, da es ja nicht nur die Geschichte um den Mord gab, sondern auch immer wieder die Sicht auf das alltäglich in Bardolino. Die Beschreibung der Menschen ist etwas, das ich in diesen Krimis mag. Trotz all dieser Stories hält der Autor den Spannungsbogen hoch bis zum Ende. Mir gefällt diese Reihe aus Bardolino am Gardasee sehr, da es neben dem aktuellen Fall auch immer etwas zu träumen gibt in dieser schönen Gegend. Für Liebhaber von regionalen Krimis ist auch dieser Krimi ein Muss.
Und weiter geht’s in Bardolino mit einem neuen Fall für Lanza und Zeitler.
Die italienischen Namen und Ausdrücke erschweren mir zwar manchmal das Lesen, aber ich merke, wie ich auch diese Personen immer besser kennenlerne und neugierig bleibe, wie sich zwischen den Bewohnern das Leben abspielt und sie miteinander agieren.
Mir hat dieser zweite Band besser als der erste gefallen. Was natürlich einmal daran liegt, dass ich immer eine Zeit brauche, um mit Personen warm zu werden; aber hauptsächlich wohl daran, dass es dieser Fall wirklich in sich hatte. Kaum hatte ich jemanden als Verdächtigen auf dem Schirm, schon stellte sich heraus, dass er es nicht sein konnte. Und so ging es weiter. Bis zum Ende hin bleibt die Spannung aufrecht erhalten und erst auf den letzten Metern können wir den Mörder und seine Beweggründe entlarven.
Ich liebe den flüssigen Schreibstil des Autors und mag es, wie er mir auch hier wieder das Gefühl gibt, mittendrin dabei zu sein.
Ich bin schon gespannt, was mich im nächsten Band erwartet. Der erscheint allerdings erst im Oktober.
Salute-Reihe 1. der letzte Espresso 2. Die letzte Fahrt 3. Das letzte Gebet (ab 28.10.2025)
Das Cover passt sehr gut zum ersten Band. Die Illustrationen spiegeln sich auch in der Handlung wieder. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Dies ist der zweite Fall von Paul Zeitler, man kann ihn aber gut ohne Vorkenntnisse lesen, es macht jedoch mehr Spaß, da es immer wieder Andeutungen zum ersten Fall gibt (den ich nur empfehlen kann)
Paul Zeitler ist ein Café-Besitzer im beschaulichen Bardolino am Gardasee und Ex-Kommissar aus Bayern. An einem Morgen zieht er gemeinsam mit einem Tourist einen Mann aus dem Wasser, schnell merkt Paul, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelt. Wieder trifft er auf Commissario Lanza, Paul versucht einige Informationen über den toten Bootsbauer Vincenzo Morelli zu erfahren. Er war als Spieler bekannt und hatte wohl hohe Schulden, musst er deswegen sterben? Paul begibt sich auf Spurensuche und es wird gefährlicher als gedacht, der Mörder ist noch nicht fertig...
Auch dieser Fall hat mir sehr gut gefallen, ich mag sowohl Paul Zeitler als auch Commissario Lanza. Die Nebencharaktere waren auch wieder interessant. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Hach ja ... nun heißt es erstmal wieder Abschied nehmen von einer tollen Geschichte und dem wunderschönen Gardasee.
Auch der zweite Teil hat mir wieder richtig gut gefallen, sogar noch etwas besser als der erste, und den fand ich schon gut. Der Schreibstil und der andauernde Spannungsbogen waren wieder richtig gut. Die Charaktere sind mir auch schon sehr ans Herz gewachsen, und ich glaube fest daran, dass aus Zeitler und Lanza richtig gute Freunde werden.
Natürlich bleiben noch einige Fragen offen, und das wiederum macht mich neugierig auf den dritten Teil.
VORSICHT SPOILER!!! Denn ich vermute, dass Lanza nicht von seinen Mitarbeitern gerufen wurde, weil sie das Grab des Jungen gefunden haben. Da steckt bestimmt noch etwas anderes dahinter, vielleicht geht da aber auch gerade meine Fantasie mit mir durch. 😅
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil. 🥰
Vielen Dank für die tollen und spannenden Lesestunden. ❤️
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟
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Der zweite Teil der neuen Reihe von Friedrich Kalpenstein hat mir noch besser gefallen als Teil 1. Zeitler ist mir so sympathisch und alle anderen beteiligten finde ich auch sehr interessant. Ich liebe es einfach mitzufiebern und zu rätseln wer der Mörder ist. Leider ist es mir bis jetzt noch in keinem Krimi von Friedrich Kalpenstein gelungen den wahren Täter definitiv zu entlarven. Jedes Mal wenn ich denke er muss es sein, oder sie, werde ich eines besseren belehrt, was die Geschichte natürlich immer interessanter macht. Der Schreibstil von Friedrich Kalpenstein gefällt mir sehr gut, er lässt einen wirklich bildlich in die Geschichte eintauchen. Ich war sehr traurig dass der Fall wieder gelöst und das Buch wieder zu Ende war. Dem dritten Teil fiebere ich jetzt schon entgegen.
Eine ganz klare Leseempfehlung von mir mit 5 Sternen.
Salute Reihe
1. Der letzte Espresso 2. Die letzte Fahrt 3. Das letzte Gebet (ab 28.10.2025)
La Dolce Vita Krimi Auch im zweiten Teil der Lanza & Zeitler-Reihe kann man mit einem Schmunzeln, italienischem Flair und la dolce vita dem Barista und dem Commissario über die Schulter schauen. Das Setting und der Schreibstil haben mir, wie ich von Friedrich Kalpenstein nicht anders erwartet habe, sehr gut gefallen und auch die Protagonisten fand ich wieder sehr sympathisch und vergnüglich.
Wieder eine schöne und gemütliche Geschichte, gut gelesen. Es wäre wünschenswert, dass der Autor und der Verlag den Text auf häufig wiederkehrende Wörter durchsehen würde. Dabei denke ich an Begriffe wie „zeitgleich“ und andere. Es gäbe Alternativen, die den Text bereichern könnten. Das übermäßige Wiederholen bestimmter Wörter mindert unnötig den Wert und Gehalt des Textes.