Erst in diesem zweiten Band erfährt der Leser, dass dieser Geschichte der Cthulhu-Mythos zugrunde liegt, für den Lovecraft derart berühmt geworden ist. Im ersten Band hat der Leser die ungewöhnliche Whateley-Familie kennengelernt, von der lediglich Wilbur übrig geblieben ist. Dieser Junge sieht arg ungewöhnlich aus und fällt den Dorfbewohnern zusätzlich durch sein rasantes Wachstum auf.
Im ersten Teil des zweiten Bands geht es um Wilburs Suche nach einer gut erhaltenen Kopie des Necronomicons. Ein Buch, in dem viele Formeln und Erkenntnisse der schwarzen Magie zu finden sind. Ich war etwas erstaunt, dass Wilbur die Bühne verlässt (mir ist das Original von Lovecraft nicht mehr geläufig). Allerdings wird klar, welche Gottheit hinter dem Grauen von Dunwich steckt, das mit seinem Tod erst richtig beginnt, was im zweiten Teil erzählt wird. Wenig erstaunlich, dass die Handlung offen endet, denn es folgt noch ein dritter Band.
Wie so oft bei Gou Tanabes Adaptionen ist nicht immer eindeutig zu erkennen, was er eigentlich meint oder zeichnet. Das ist gut gemacht, obgleich es etwas gewöhnungsbedürftig ist. Das gilt vor allem für das Grauen, das im letzten Kapitel Dunwich heimsucht.
Fazit
Dieser Mittelband ist mir hin und wieder etwas zu schwammig, auch wenn das die eigene Fantasie anregt, und die fehlenden Bilder die eigene Kreativität ergänzen muss. Die Handlungs selbst hingegen ist gut erzählt und spannend und lässt den neugierigen Leser zurück, der gerne wissen möchte, was es mit den Ritualen um die Gottheit auf sich hat.