Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel.
Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.
Born on 30 October 1968 in Vienna, Ursula Poznanski (a.k.a. Ursula P. Archer), after finishing high school, she began studying Japanese studies, journalism, law and theater.
She has worked as a medical journalist since 1996.
She has been a published book author since 2003.
She lives with her family in the south of Vienna. ------------------------------------- Geboren am 30. Oktober 1968 in Wien. Nach Beendigung des Gymnasiums Studium der: Japanologie, Publizistik, Rechtswissenschaften, Theaterwissenschaften (in ungefähr dieser Reihenfolge, ohne Gewähr und ohne Abschluss). Seit 1996 Medizinjournalistin, seit 2003 veröffentlichte Buchautorin.
"Die Vernichteten" ist der Abschluss einer Trilogie, daher möchte ich über den Inhalt gar nicht so viel sagen. Nur so viel: Ria begegnet in diesem Band Menschen, mit denen sie nicht gerechnet hat. Sie lernt etwas über ihre Vergangenheit und über sich selbst. Außerdem ist Ria mal wieder auf der Flucht, doch natürlich nicht alleine. Sie hat Menschen, die ihr beistehen, und mit denen sie manche gefahrvolle Situationen meistern muss. * Ich muss gestehen, dass ich anfangs Probleme hatte, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Das lag aber sicherlich nicht am Buch, sondern leider an meinem schlechten Gedächtnis. Vieles war mir aus den Vorgängerbänden nicht mehr so präsent, so dass ich mich erst einmal wieder einlesen und zurechtfinden musste. Die erste Hälfte des Buches fand ich dann dementsprechend auch nicht ganz so spannend. Einiges kam mir etwas langgezogen vor. Ab der zweiten Hälfte dann aber wurde es auch für mich wieder interessant und spannend. Ich war wieder voll in der Geschichte drin und konnte mit Ria und ihren Gefährten mitfiebern und Abenteuer erleben. Besonders ans Herz gewachsen von allen Figuren ist mir eigentlich Tycho, doch auch in andere Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen bzw. mir ein gutes Bild von ihnen machen. Ursula Poznanski hat einen sehr schönen Schreibstil. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Für mich ist "Die Vernichteten" ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie!
Erstmal tief durchatmen. Ja, das ist nötig, denn in diesem Buch gibt es einige Enthüllungen über die Welt, in der Ria und ihre Freunde leben, die es in sich hatten. Mit blieb teilweise einfach die Luft weg und ich musste mich kurz sammeln, bevor ich den nächsten Schritt der Reise antreten konnte. Der Abschluss der Abschluss der Trilogie ist wahnsinnig gut. Die gesamte Welt hat mich einfach sehr fasziniert und die Geschichte ist auch von der ersten bis zur letzten Seite großartig erzählt, wie man es von Ursula Poznanski gewohnt ist. Und ich kann es immer noch kaum glauben, dass ich tatsächlich so lange gebraucht habe, um mir die Bücher zu schnappen und sie zu lesen. (Wer das noch nicht getan hat und Dystopien nicht abgeneigt ist, sollte das schleunigst tun, denn es lohnt sich wirklich!)
I would love to give this book 5 stars, but there are still questions unanswered. And even though I dont always mind an open end, I really need some things to know. This trilogy impressed me a lot. The first book was ok for me and as I continued with the second and third book .. it really got me. So if you havent read these books, you should definitely give them a try.
A phenomenal final for an absolutely amazing book series!!! This is one of my favorite books of all time and Ursula Poznanski became my favorite author <3
German Review:
Es gibt 3 Dinge, die dieses Buch bzw. die gesamte Reihe einzigartig machen:
- die Charaktere: Es gibt so viele tolle, einzigartige und tiefgründige Charaktere, die einem total ans Herz wachsen. Besonders Ria, die Protagonisten, ist eine der interessantesten Figuren, die mir je untergekommen sind. Sie erinnert mich an eine Mischung aus Hermine Granger und Katness Everdeen. Sie hat Sprach- und Sprechwissenschaften studiert, weshalb sie nicht nur unglaublich talentiert und bewusst mit ihren Wörtern umgehen (Manipulieren, Lügen, Emotionskontrolle, Motivieren), sondern auch andere Menschen und deren Absichten anhand deren Mimiken, Gestiken etc. durchschauen kann. Ihren Gedanken und Analysen von Menschen zu folgen und aus 1. Perspektive zu lesen ist unfassbar spannend und "raffiniert". Damit kommen wir auch gleich zum Schreibstil.
- der Schreibstil: Man hat nicht das Gefühl im Kopf von Ria zu sein, Nein. Man hat das Gefühl Ria zu SEIN. Alles was in ihr vorgeht ist so gut beschrieben...Z.B. ihre Überlegungen, was genau sie jetzt sagen wird, ob sie gewisse Informationen verraten soll oder doch lieber bluffen wird, wie die jeweilige Person vermutlich reagieren wird etc. Genial! Der Schreibstil ist auch ziemlich erwachsen und passt perfekt in die "Dystopie-Thriller-Atmosphäre", schwer zu erklären wieso.
- der Plot: Halleluja. Wenn ich nur ein Wort verwenden dürfte, dann würde es "Plottwist" sein. Ich frage mich, wie Poznanski sich das alles ausgedacht hat o.O Jedes Buch der Trilogie hat sein eigenes Mysterium und trotzdem fügen sich diese zum Schluss zu einem Bild zusammen. Teils saß ich traumatisiert auf meinem Bett, habe minutenlang an die Wand gestarrt, mein Kissen umarmt und den mind-blowing Plottwist verarbeitet.
"In der Nacht bekommen meine Gedanken Zähne und meine Ängste eine zusätzliche Dimension."
Das Finale der Jugend Dystopie von Ursula Poznanski.
Ria weiß mittlerweile, warum sie und ihre Freunde getötet werden sollen. Doch das Geheimnis, dem sie auf der Spur sind, ist noch viel größer als sie sich das vorgestellt haben.
Mir hat der Abschluss der Trilogie wirklich gut gefallen. Ursula Poznanski schreibt rutschig und spannend, man fliegt durch die Seiten. Auch die Geschichte ist rund und spannend, wenn ich mir auch manchmal etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, mehr Hintergrund. Immer wieder auch interessant, wie kompromisslos die Autorin mit ihren Charakteren umgeht, da konnte sie mich teilweise wirklich überraschen. Ein tolle Jugenddystopie die auch viel Stoff zum nachdenken bietet
Ich bin so traurig das es vorbei ist... Einen besseren 3. Band hätte man allerdings nicht schreiben können! Ich würde am liebsten noch einmal von vorne anfangen und die Dinge aus einer ganz anderen Perspektive sehen <3
Ich kann nicht beschreiben, wie sehr ich dieses Buch und die ganze Trilogie liebe. Die Bücher zeigen ein unfassbar realistisches Bild der Welt, wie sie in der Zukunft sein könnte. Auch wenn ich nicht hoffe, dass unsere Welt irgendwann so aussehen wird. Die Charaktere besitzen Tiefe, die Beziehungen sind so realistisch, schön und echt. In dem Buch geht es vorallem darum, in Zeiten voll von Hass und Lügen Hoffnung und Kampfgeist für das Gute zu haben. Das Buch zeigt, dass es nicht immer nur Gut und Böse gibt, sondern auf beiden Seiten zweier Gruppen Grausamkeit herrschen kann, genauso wie es immer Menschen geben wird, die mit ihrem Leben für das Gute kämpfen werden. Ich würde die Bücher jedem aus tiefstem Herzen empfehlen.
3.5 Sterne - es hat etwas nachgelassen an Spannung und konnte mich nicht mehr so ganz packen wie die Vorgänger ... trotzdem ein guter Abschluss und eine tolle Reihe! Rezension folgt!
Was für ein Wahnsinn, der beste Band der Trilogie! Kann mich nicht entscheiden, ob es sehr gute 4 Sterne oder knappe 4,5 Sterne sind.
Hier stimmt das Pacing endlich, von vorne bis hinten sehr spannend und kein Treten auf der Stelle, sondern kontinuierliche Bewegung in den Geschehnissen, ausgelöst durch einige gut platzierte, überraschende Plot Twists. Nach "Die Verschworenen" dachte man, das große Geheimnis wäre heraus - weit gefehlt, da hängt noch ein ganz dickes Ende hinten dran. Was hier enthüllt wird, hat mir förmlich das Gehirn explodieren lassen. Eigentlich total logisch, weil so perfide, aber man kommt im Leben nicht darauf, dass so etwas geschehen könnte. Erneut zieht Poznanski hier mehrfach bereits angelegte rote Fäden zusammen und macht daraus ganz erstaunliche Entdeckungen. Eine Dystopie, die gerade durch die verarbeiteten gesellschaftskritischen und -reflektierenden Elemente besticht. Dazu passt auch der Abschluss, der auf einer hoffnungsvollen Note endet, aber sehr realistisch darauf hinweist, dass eine Gesellschaft nicht von heute auf morgen komplett umgekrempelt werden kann.
Trotzdem lässt gerade Aureljos Ende mich etwas unzufrieden zurück, trotz einiger Erklärungsversuche erschien mir sein Verhalten etwas inkonsistent . Und obwohl das Gesamtbild hinter der Verschwörung beeindruckend logisch und glaubwürdig konstruiert war, fehlen mir Antworten auf die ein oder andere brennende Frage, z. B.: Sehr schade, dass diese nicht aufgeklärt wurden, schließlich dürften sie auch Ria unter den Nägeln gebrannt haben und sie hätten das Gesamtbild noch prägnanter abgerundet. Auch leicht enttäuscht hat es mich, dass die Beziehung zwischen Ria und Sandor nicht ein wenig stärker vertieft wurde - allerdings bin ich geneigt, dass der Geschichte sogar als Stärke auszulegen. Es ist offensichtlich geworden, dass Liebe und Romanze kein zentrales Motiv dieser Geschichte war, und mit diesem Grundsatz bricht Poznanski auch am Ende nicht und schafft es trotzdem, die beiden in jeder Hinsicht zu einem Team werden zu lassen, ihre Handlungen lassen viel von ihrer Zuneigung durchscheinen.
Tyvärr så har det gått alldeles för lång tid sen jag läste de tidigare delarna vilket ledde till att det var svårt att komma in i boken. Inte förrän 100 sidor in började jag ha koll på bakgrunden och slutade blanda ihop namnen. Så ja, det var ju inte de bästa läsförutsättningarna.
Med det sagt så gillade jag ändå boken. Handlingen var spännande och man visste inte hur det skulle sluta. Karaktärerna hade djup och slutet var bra. Allt som allt en spännande serie.
Inhalt: Ria weiß nun, was es mit dem Virus auf sich hat. So schnell wie nur möglich muss sie zurück zu den Sphären, denn in ihnen befindet sich eine tickende Zeitbombe. Aber der Weg dorthin wird nicht einfach, überall wird sie gesucht. Zusammen mit Sandor und Tycho gelingt es ihr, die Strecke Stück für Stück zu bewältigen. In der Hoffnung, endlich den verschollenen Quirin zu finden, der ein Mittel zur Rettung der Sphärenbewohner besitzen soll, findet sie jedoch unverhofft etwas ganz anderes.
Meinung: „Die Vernichteten“ ist wahrscheinlich das von mir meist erwartete Buch im ganzen Jahr. Kein Wunder, bei den beiden genialen Vorlagen. „Die Verratenen“ das Highlight im Jahr 2012 und ein Jahr später hat das die Fortsetzung „Die Verschworenen“ mühelos ebenso geschafft. Meine Erwartungen waren automatisch sehr hoch, was eben an den gesetzten Maßstäben nicht sehr verwunderlich ist. Angst vor Enttäuschung hatte ich komischerweise nur sehr wenig. Bei Frau Poznanski hat sich schon eine vertraute Zuverlässigkeit in puncto „fantastische“ Geschichten breit gemacht und das stellt Sie auch mit dem Finale der spannenden dystopischen Trilogie rund um Ria erneut unter Beweis! Bombastisch sag ich euch. BOMBASTISCH!
Jetzt, wo ich auch den letzten Band beendet habe, erkennt man ein Muster in der Trilogie. Der Aufbau ähnelt sich. Die Autorin beginnt ihre Geschichte nicht sofort mit einem großen Knall, sondern führt den Leser ruhig, aber trotzdem nicht uninteressant in die Handlung ein. Dabei verweben sich neue Informationen mit informellem Input aus der Vergangenheit. Dadurch wird der Einstieg vereinfacht - die Geschichte ist ja schon sehr komplex und verdichtet sich zunehmend. Mit der Zeit kann sich der Spannungsbogen immer weiter aufbauen und zum Ende hin ist es beinahe nicht auszuhalten, so adrenalinlastig ist die Handlung.
Auch wenn ich mich wiederhole, ich kann es einfach nicht oft genug sagen, der Stil der Autorin ist eine Liga für sich. Schon nach den ersten Sätzen fühle ich mich wohl, dabei ist der Schreibstil leicht zu lesen, aber eben nicht einfach nur "einfach". Man erkennt sofort das Geschick der Autorin, mit Worten zu spielen und daraus fantastische Sätze entstehen zu lassen. Als Transmitter für diverse Gefühle, wie Hass, Leid, Spannung, Liebe, Zuversicht, Angst und Versagen ist dieser Stil einfach beispiellos! Auch wenn in der Handlung ruhigere Töne klingen, so spürt man durch den einmaligen Stil doch immer eine leicht unterschwellige Spannung. Man weiß einfach, dass etwas passieren wird und das lässt einen förmlich an den Seiten kleben. Großartig!
Darüber hinaus hat die Autorin mit Eleria, kurz Ria, einen fantastischen Charakter erschaffen, der sich kontinuierlich weiter entwickelt hat. Durch ihre besonderen Fähigkeiten ist sie von Anfang an interessant gezeichnet und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß, ihren Werdegang mitzuverfolgen. Sie ist wahnsinnig klug, ohne dabei arrogant zu wirken. Sie ist hilfsbereit, denkt logisch, verliert aber nie ihre Menschlichkeit und das, obwohl sie überhaupt keinen einfach Weg gehen musste. Ich könnte stundenlang von ihr schwärmen und erzählen, so viel Eindruck hat sie bei mir hinterlassen. Im letzten Band habe ich mich sogar an Sandor gewöhnt, der Ria mit seiner Stärke den Rücken stärkt. Dabei wirkt die Beziehung der beiden nicht zu aufdringlich und zeigt genau die richtige Menge, um die Geschichte perfekt abzurunden. Die Nebencharaktere sind ebenfalls toll gezeichnet. Allen voran konnte mich Tycho mit seiner Art wieder besonders überzeugen, aber auch Aureljo spielt seine Rolle gut!
Für mich ist die Auflösung des großen Ganzen perfekt gelungen. Erneut gibt es viele Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen, und kann der Autorin Vorhersehbarkeit wirklich nicht vorwerfen. Ich bin zwar sehr traurig, weil nun alles vorbei ist, aber auch sehr glücklich, weil das Finale perfekt gelungen ist. Diese Trilogie bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal und wird ganz sicher noch ein weiteres Mal verschlungen!
Fazit: Perfekt trifft es wohl am ehesten! "Die Vernichteten" kann mühelos mit seinen gigantischen Vorgängern mithalten. Schicksalhafte Wendungen, viel Spannung, eine großartige Protagonistin und ein gelungenes Finale lassen mich den letzten Band der Trilogie mit einem lachenden und einem weinenden Auge schließen. Die Reihe gehört einfach in jedes Regal. Lesen, lieben und dann nochmal lesen!
Rezension Bisher hat mir die ganze Eleria-Reihe schon gut gefallen, für mich war dieser Abschluss dann aber tatsächlich der beste Teil der ohnehin guten Reihe. Ich möchte das nicht nur darauf schieben, dass die ganzen Liebesdramen und -dreiecke rund um Ria sich im vorherigen Band aufgelöst haben, sodass sie in diesem finalen Band keinen großen Raum mehr einnehmen. Zwar werden sie nochmals thematisiert, aber in notwendigem Rahmen und ohne die Handlung aufzuhalten. Da ich mich aber in letzter Zeit unfassbar über das Geschmachte in Jugendbüchern aufgeregt habe, wird das bei meinem Eindruck dennoch eine Rolle gespielt haben. Dass ich mich in diesem finalen Teil ganz auf die Handlung konzentrieren konnte, war in jedem Fall wunderbar erfrischend.
Besonders gefallen haben mir auch die in diesem Buch neu eingeführten Charaktere. Mit einigen Figuren aus den vorherigen Bänden bin ich nicht so richtig warm geworden, aber die neuen Freunde, die Ria in diesem Teil findet, mochte ich von Anfang an sehr gern. Bemerkenswert finde ich vor allem, dass es sich bei diesen Menschen teilweise um Erwachsene handelt, deren Beziehung zu Ria mich wirklich berührt hat. Viele Charaktere habe ich so sehr ins Herz geschlossen, dass ich extrem um sie gebangt habe, weil ich nicht sicher war, wie viele von ihnen am Ende des Buches noch leben würden. Waren mir einige lebensbedrohliche Entwicklungen im zweiten Teil der Reihe noch gleichgültig, habe ich im finalen Band nervös auf der Stuhlkante gehockt, wann immer jemandes Leben auf dem Spiel stand.
Unter anderem die Angst um die Charaktere hat dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe das gesamte Buch in zwei Sitzungen verschlungen. Dazu beigetragen hat auch, dass ich für sehr lange Zeit keine Vorstellung davon hatte, wie die Geschichte enden würde. Das hat mich sehr neugierig darauf gemacht, welche Lösung die Autorin sich überlegt hat. Tatsächlich hat mir dann auch sehr gefallen, wie sie die Geschichte zu einem Ende geführt hat, denn obwohl ich es mir einige Seiten vorher dann bereits gedacht habe, gab es noch Details, die mich überraschen konnten. Für den Großteil des Buches war das Ende aber noch nicht absehbar. Außerdem fand ich es interessant und gelungen, wie die losen Fäden nach und nach zusammengeführt wurden. Zwar werden nicht alle Fragen vollständig beantwortet, dafür wurden noch mal Aspekte aufgegriffen, die mir schon wieder entfallen waren. Das Ende ist damit nicht nur rund, sondern schlägt zeitgleich auch noch mal Brücken zum Anfang.
Fazit Der Abschlussband der Reihe um Eleria hat mir am besten gefallen. Es war von Anfang an spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Viele sehr sympathische Charaktere haben mich bangen lassen, das Ende war lange Zeit nicht absehbar, lose Fäden werden gelungen zusammen geführt und es wird nochmals ein Bogen zum Beginn der Reihe geschlagen. Außerdem kommt das Buch ganz ohne Schmachterei aus. „Die Vernichteten“ ist ein wirklich gelungener Abschluss und bekommt dafür fünf Schreibfedern von mir.
"Die Vernichteten" war in den letzten Wochen mein kleines Sorgenkind. Viel zu lange habe ich an diesem Buch herumgelesen. Ja, "Die Vernichteten" ist über 500 Seiten stark, doch sollte sich ein fesselndes Trilogie-Finale nicht ein bisschen flotter lesen lassen?
Schlussendlich hat der Abschlussband dieser Trilogie für mich noch einmal das widergespiegelt, was ich schon bei den anderen beiden Teilen feststellen musste. Der Plot ist unglaublich komplex und gut durchdacht, Detail-Liebhaber werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich war beim Lesen immer wieder beeindruckt von Rias besonderem Talent Menschen lesen und beeinflussen zu können aber auch von den sehr atmosphärischen Beschreibungen der Schauplätze und der Zeichensprache des Clans. Ursula Poznanski hat ihre Figuren, insbesondere Protagonistin Ria, wunderbar herausgearbeitet und mir näher gebracht, sodass ich mich komplett in sie hineinversetzen konnte.
"Man hat mich gelehrt, Verantwortung zu tragen, aber nicht so unglaublich viel davon." (Zitat, S. 33)
Es fiel mir leicht, nach der Pause zwischen Band 2 und Band 3 in die neue Geschichte einzutauchen. Die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse werden geschickt ins aktuelle Geschehen mit eingeflochten, sodass ich mich gemeinsam mit Heldin Ria an die vorausgegangenen Erlebnisse erinnern konnte.
Wie schon Band 2 hält auch das Trilogiefinale so einige neue Enthüllungen bereit. Geheimnisse werden gelüftet und Verschwörungen aufgedeckt. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, aber es tauchen auch neue Figuren auf, die Licht ins Dunkel bringen und Ria mehr über ihre Vergangenheit erfahren lassen. Immer weiter tastet sich die junge Heldin vor, bis sie schließlich auf die unfassbare Wahrheit stößt.
"... ich weiß nicht, wie viele Wahrheiten ich noch vertragen kann. Einmal Gehörtes lässt sich nicht wieder ungehört machen."(Zitat, S. 403)
Was mir an dieser Dystopie ganz im Allgemeinen fehlte, waren das Tempo und die Spannung. Ich liebe die (Jugend-)Thriller der Autorin, die an Spannung, rasantem Tempo und Genialität kaum zu übertreffen sind. Wahrscheinlich fiel es mir deshalb so schwer, die gedrosselte Geschwindigkeit und den neuen Erzählstil in der Eleria-Trilogie zu akzeptieren. Ich schlich durch die Seiten, trieb mich immer wieder selbst an, mit der Hoffnung auf ein episches Ende, ein Finale wie ein Feuerwerk. Was ich schlussendlich bekam war eine für mich weder überraschende noch besonders fesselnde Auflösung. Mir ist klar, dass hier mehr wert auf die Entwicklungen der einzelnen Charaktere, die Gefühle und das Zwischenmenschliche gelegt wurde, trotzdem hat mir der Sog, den die anderen Poznanski-Titel auf mich ausgeübt haben, gefehlt.
"Es ist, als wäre ich plötzlich mehr ich selbst als je zuvor."(Zitat, S. 212)
Aufgrund des genialen Konzepts, der tollen Konstruktion und der vielen kleinen Details sowie der authentischen Übermittlung von Atmosphäre & Gefühlen, bewerte ich die Trilogie im Ganzen sowie den Trilogieabschluss mit jeweils 4 Sternen, bleibe aber doch ein kleines bisschen enttäuscht zurück.
Ein gelungener Abschluss der Trilogie, die ich in ihrer Gesamtheit empfehlen kann und die in ihrer Qualität für mich nie abgenommen hat. Eine gute Idee, sympathische Protagonisten, eine wunderbar un-anstrengende Liebesgeschichte. Lesenswert!
Doch das hier ist schlimmer: zu sehen, wie sich direkt vor meinen Augen entscheidende Dinge abspielen, ohne sie zu verstehen. Und schon gar keine Chance zum Eingreifen zu haben. - Ria (S. 338)
Nun weiß Ria endlich, was hinter der doppelten Verschwörung steckt, und will all ihre Mittel nutzen, um Quirins Pläne zu durchkreuzen. So klein die Chance auch erscheint, dass sie als Einzelne etwas gegen den Ausbruch einer Epidemie ausrichten kann - sie will sie trotzdem nutzen. Doch durch einen Trick kann Quirin die Eingeweihten loswerden, sodass sie nun auf sich allein gestellt sind in einer Welt, in der sich nicht nur Dhalion ausbreitet, sondern auch der Sphärenbund ihnen noch immer nachstellt. Kann Ria es schaffen, ihre Freunde, Clanmenschen wie Sphärenbewohner rechtzeitig zu warnen?
Die meisten Abschlüsse von Trilogien, insbesondere dieses Genres, bergen ein spektakuläres, actionreiches Finale, das sich hauptsächlich aus Kampf und Krieg zusammensetzt. Längen und Wartereien sind eher ungerne gesehen. Doch Ursula Poznanski zeigt mit Die Vernichteten, dass es auch anders geht und das letzte Buch keine reine Abhandlung von Rebellionen und Auseinandersetzungen sein muss, um ein stimmiges Ende zu erschaffen. Denn ja, mit seinen über 500 Seiten besitzt das Buch definitiv seine Längen und Phasen, in denen die Handlung stillzustehen scheint. Jedoch zeichnen sich diese Romane nicht dadurch aus, dass etwas überstürzt wird oder schnelle Entwicklungen vonstatten gehen. Im Gegenteil, die Figuren müssen sich sehr in Geduld üben, Momente abpassen und ihre wenigen Ressourcen, die sich hauptsächlich in ihrem Kopf befinden, wirksam einsetzen. Denn anders als in vielen Jugenddystopien hat diese Gruppe von Jugendlichen keine Möglichkeiten, eine große Katastrophe zu verhindern, da sie durch ihr Leben in der Wildnis weder technische Möglichkeiten noch nützliche Informationen auf Anhieb nutzen können. Im Gegenteil, alleine sich den Sphären und so auch der Zivilisation zu nähern, ist schon gefährlich genug. Aus diesem Grund sind sie genauso zur Passivität gezwungen wie der Leser, weswegen man es weder ihnen noch Poznanski nicht wirklich übelnehmen kann. Zu keinem Zeitpunkt wünscht man sich, dass doch endlich etwas passiere, denn wie ernst könnte man das Buch noch nehmen, wenn die Figuren problemlos alles Wichtige finden würden? Wenn sie alle von Quirin ausgeschickten Erreger finden und so den Ausbruch der Krankheit rechtzeitig finden würden? Wenn Märsche von mehreren Wochen schnell rumgehen würden, obwohl überall Feinde lauern? Wenn es genügen würde, die Angriffe auf die Clans zu verhindern, indem man einfach dem Oberbefehlshaber mit einem Schläger eine drüberhaut? Das wäre nicht nur unrealistisch gemäß ihrer Situation, sondern auch überhaupt nicht passend zu dem, was die ehemaligen Listenführer der Akademie gelernt haben. Es ist also eher ein intellektueller Kampf, der anfangs vor allem zwischen Ria und Quirin stattfindet, dem ihre Mitwissenschaft gar nicht in den Kram passt. So ist sie gemeinsam mit ihren Freunden schon zu Beginn des Buches einer brenzligen Lage ausgesetzt, die einfach grandios eingeführt wird. Wieder werden die Vorurteile der Clanmenschen und der Sphärenbewohner aufgegriffen und mit Hetze verbunden, um die Leute auf die eigene Seite zu ziehen. Dabei schaut man der Protagonistin über die Schulter, die all die Schläge gegen sie analysiert und immer genau abwägt, was am besten zu tun wäre. Erst später greift Poznanski wieder auf das zurück, was sie schon am Ende des zweiten Bandes andeutet, dass man sich in dieser Welt nämlich nicht wirklich auf eine Seite stellen kann. Man bekommt so viele Gründe geliefert, warum sich die Parteien so verhalten, wie sie sich verhalten, und muss jedes Mal abschätzen, ob der Zweck in den Fällen wirklich die Mittel heiligt. Es sind Taten aus Verzweiflung, nicht aus Bösartigkeit, die in dieser Buchreihe die Hintergründe für all die Defizite bilden, und die es einem schwer machen, die Antagonisten wirklich als solche zu sehen. Alleine Quirin und seine Gründe hinter seinen tödlichen Plänen sind so gut nachzuvollziehen und zugleich moralisch verfallen, dass man ebenso wie Ria manchmal schwankt, ob es nicht sogar besser wäre, wenn er Erfolg hätte. Es wäre schön gewesen, wenn die Sentinel genauso differenziert dargestellt werden würden, da sie ansonsten nicht viel mehr sind als Puppen eines Strippenziehers, allerdings tut dies nur einen kleinen Abbruch verglichen mit all den moralischen Zwiespälten dieser Geschichte. Dazwischen liest man ruhige Passagen, die sich wieder eher mit den Figuren und ihren Geschichten befassen. Man bekommt Fragen beantwortet, baut Beziehungen aus oder neue auf und kann vor allem bei Ria interessante Entwicklungen beobachten. Diese setzt natürlich noch immer ihren scharfen Verstand ein, um das große Unglück zu verhindern, muss diesmal allerdings häufig an ihre Grenzen stoßen. Selbst ihre Eliteausbildung kann ihr in manchen Momenten nicht verhelfen, sodass sie selbst aktiv werden und sich vergegenwärtigen muss, dass impulsive Handlungen manchmal nicht zu vermeiden sind. Natürlich verhält sie sich nicht immer richtig, aber immer absolut nachvollziehbar und so, dass es zu ihrer Figur passt. Ab und an sind ihre schwachen Momente sogar die interessantesten, weil sie sonst eben ein recht pragmatischer Mensch ist, den nur selten etwas aus der Fassung bringen kann. Insgesamt bleibt sie also eine super Protagonistin, die sich entwickelt, Einiges über sich lernt und immer aktiv mitmischen will, wenn auch auf eine Weise, die für viele unauffällig und zu langwierig wäre. Trotz schönen Szenen zwischen diversen Charakteren und ein paar Antworten lesen sich diese Passagen manchmal doch recht langwierig und so, als müsse Poznanski eine Weile darüber nachdenken, wie sie nun zu ihrem nächsten Handlungsschritt gelangen will. Als wirklich störend kann man es dennoch nicht bezeichnen, eben weil es zu der Story passt. Diese hat auch wieder so einige Wendungen, die einen nicht ganz so atemlos zurücklassen wie der große Twist am Ende von Die Verschworenen, jedoch immer noch gut eingefädelt sind und einen an das Buch fesseln. Es scheint wirklich aussichtslos, so viele Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und Konflikte vorzubeugen. Teilweise stellt sich wirklich das ganze Leben der Figuren durch einige gelüftete Geheimnisse auf den Kopf, weswegen es auch recht emotional zugeht und den Leser berühren kann. Insbesondere Aureljos Entwicklung bricht einem einfach das Herz und lässt einen so mitfühlen, dass man seine Handlungen, so falsch sie auch sein mögen, aufrichtig versteht. Aber auch davon abgesehen steht man vor allem in der zweiten Hälfte dauerhaft unter Strom, da man mit Ria miträtselt, wie man diese gigantische Bedrohung beseitigen könnte. Dabei besteht auch der Showdown weniger aus Waffen und Kämpfen und schafft es trotzdem wahnsinnig spannend zu sein. Es ist so, wie es vermutlich in der realen Welt ablaufen würde, und wird so geschickt eingeführt, dass einen förmlich Adrenalin durchströmt, wenn man merkt, dass gerade der Startschuss für einen Krieg gesetzt wurde. Nicht ganz zufriedenstellend ist das Ende, allerdings weniger wegen den Inhalten, sondern weil mehr Informationen nötig gewesen wären. Immerhin hat man so lange darauf gewartet, doch das Einzige, was man von den Auswirkungen mitbekommt, sind zarte Anfänge einer neuen Ära. Dabei wäre es wunderbar gewesen, die gesellschaftliche und politische Entwicklung zu sehen, die der ,,Showdown'' am Ende mit sich trägt. Allerdings hätte das bei der großen Anzahl an Seiten vermutlich den Rahmen gesprengt. Trotzdem wäre es schön gewesen, da Poznanski definitiv das Zeug dazu gehabt hätte, ihre Welt über das Ende hinaus weiterzuspinnen.
Alles in allem ein ruhiger, intelligenter Abschluss für eine Trilogie, die sich genau so beschreiben lässt. Der Beginn ist recht stark, ebenso wie das Ende, und zwischendurch gibt es immer wieder aufregende und sehr berührende Stellen, die einen emotional mitnehmen. Auszeichnend ist der Realismus, mit dem das Ganze vonstatten geht, denn Entwicklungen gehen nur sehr langsam vonstatten und man muss sich wegen den beschränkten Möglichkeiten der Gruppe genauso in Geduld üben wie Ria selbst, was einen manchmal ebenso anstrengt wie sie. Daher könnte diese realistische Inszenierung für viele Leser ein Faktor sein, der die Unterhaltung hemmt, sollte man sich nicht mit klärenden Dialogen und dem Miteinander zufriedengeben können. Auch ein ausführlicheres Ende hätte nicht geschadet. Dennoch ein Ende, das seinen beiden Vorgängern in Nichts nachsteht und die Eleria-Trilogie sehr empfehlenswert macht. Wenn auch nicht unbedingt für die große Masse.
Nachdem das große Geheimnis gelüftet ist, gilt es nun die Bedrohung abzuwenden. Eine Bedrohung, die in der Tat gewaltig ist und mich doch irgendwie kalt gelassen hat. Hier im letzten Teil ist es mir besonders aufgefallen, wie blass alle Charaktere neben Ria sind. Sie sind nur Nebendarsteller, was durch die manipulative Art von Ria noch verstärkt wird. Denn sie setzt ihre Emotions- und Gesprächskontrolltechniken auch gegen ihre Freunde ein. Und das nicht aus Reflex, sondern gezielt um ihren Willen durchzusetzen. Das macht sie über den Verlauf der Reihe immer unsympathischer. Trotzdem wird man vom Wettlauf gegen die Zeit gepackt, es gibt noch so einige Wendungen und speziell im letzten Drittel war es fast unmöglich das Buch wegzulegen. Insgesamt eine beeindruckende Reihe, die mich mit ihrem glaubwürdigen Weltentwurf, den außergewöhnlichen Fähigkeiten der Charaktere und dem gewohnt einnehmenden Schreibstil der Autorin in die eisige Welt hineingezogen und erst nach 3 Bänden wieder in gemütliche Wärme entlassen hat.
Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel. Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.
Band 3 der Eleria Trilogie ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Sofort nach Band 2 habe ich mit dem letzten Band weitergemacht und war daher noch voll und ganz in der Geschichte. Ich hätte nicht gedacht, dass es doch noch so viele Überraschungen geben wird. Dieser Band ist (mit Abstand) mein persönlicher Favorit der Trilogie. Ein Buch, das überraschend, spannend und gleichzeitig emotional ist. Ich finde es sehr schade, dass es jetzt vorbei ist.
Ich kanns noch immer nicht glauben, dass es jetzt nicht mehr weitergeht. Für mich wirklich ein grandioser Abschluss einer wirklich sehr guten Trilogie. Das Ende hat mir auch gut gefallen, obwohl ich mir vielleicht noch einen Epilog gewünscht hätte. Ich weiß auch gar nicht, was ich noch groß dazu schreiben soll, weil ich ja auch niemanden spoilern möchte. Zu Ria hatte ich jedenfalls wieder mehr Zugang als in Band 2 (wo ich ja einiges ein bisschen kritisiert habe) und ich mochte es auch, dass es wieder mehr Nebencharaktere gibt, die in den Vordergrund rücken und auch eine wichtige Rolle spielen, dabei aber alte Charaktere nicht völlig aus dem Fokus geraten. Und immer, wenn man glaubt, dass man alles durchschaut hat, gibt es noch eine Wendung - und diese wirken nie konstruiert, sondern einfach nur spannend und natürlich. Sehr schön.